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Revan:

Du hast schon einige Ermahnungen und Verwarnungen auf dem Konto. Wenn du weiter machst, hier unsachlich rumzuledern, wird dein Aufenthalt in diesem Forum zeitlich limitiert sein. Ich wollte dich nur daran erinnern, dass du es nicht übertreiben sollst.
Es nervt schlicht, wenn du ständig hier polemische Reden hälst, Obama zum "geisteskranken Sozialarbeiter" degradierst. Du hast deine Sicht, ok, aber bleib endlich mal sachlicher.

Und die Sache mit dem Hirn... naja, darüber kann ich nur zynisch lächeln...
Hirn und "Intelligenz" sind nunmal relative Größen, ausgerichtet und arbeitend nach bestimmten Axiomen, die durchaus variieren. Aber man muss eben... Man muss eben auch mal nachdenken und anerkennen, dass es nicht die eine Wahrheit, die eine Rationalität gibt, sondern eben verschiedene Formen...

Zur Sache:

Mutige Entscheidung. Man kann ohne Frage fesstellen, dass auf der durchaus nicht unwichtigen Ebene der symbolischen Machtausübung international auch gerade dank ihm ein neuer Wind weht. Das kann man ihm anrechnen, das ist aber weder "wenig", noch "viel". Alles in allem aber kommt der Preis etwas verfrüht, auch wenn man durchaus argumentieren kann, dass man über solch eine Entscheidung weiterhin Momentum aufbauen will für Obama, ihn unterstützen will in seiner herausforderungenreichen Politik. Das Gegenteil ist aber auch nicht von der Hand zu weisen: Solch eine frühe Ehrenbezeugung kann sehr schnell zur Hypothek und zur Belastung werden für Obama. Naja, die Geschichte wirds zeigen.
die Reaktion in den USA ist jedenfalls auf einer politischen Seite eindeutig (haben wir ja auch schon festgestellt):
http://www.ftd.de/politik/international ... 21587.html
Zitat:10.10.2009, 16:01
Friedensnobelpreis
Republikaner attackieren Obama

Stunden vergingen, ehe der US-Präsident Worte fand. Zur Entscheidung Oslos sagte er: "Ich bin überrascht und zutiefst demütig." Die Republikaner dagegen giften, dass Obamas Starqualitäten die Leistungen vieler anderer überstrahlt hätten.
...
Shahab3 schrieb:
Zitat: Im Grunde baut jeder Staat eine militärische, wirtschaftliche und diplomatische Drohkulisse um sich herum auf. Wichtig ist dabei, dass diese von Freunden und Feinden wahrgenommen wird.
Nicht ganz. Es hängt immer davon ab, wie groß, einflussreich und richtungsorientiert ein Staat ist und ob er eine Demokratie ist oder nicht. Von einer Drohkulisse würde ich deswegen beim Iran reden, aber bei z. B. der Schweiz eigentlich nicht, insofern kann man hier nicht von im Grunde jedem Staat reden. Es gibt genug Staaten, die dies nämlich nicht tun.
Zitat: Mindestens so interessant ist aber, die Drohkulisse die durch andere aufgebauscht wird.
Sehe ich anders. Es kommt immer auch darauf an, wie ein Staat selbst damit umgeht. Es ist schon ein Unterschied, wie ich z. B. etwas präsentiere. Wenn in Deutschland z. B. ein neues Raketensystem angeschafft wird, erfahre ich dies meistens aus eher spezialisierten Kreisen, aber ich sehe nicht, wie fauchende, mit Kampfparolen unterlegte Bilder von Starts im „Staatsfernsehen“ hervorgehoben werden.
Zitat: Äußerungen von Militärs, Geheimdienstlern und Politikern dienen bei Krisen und Kriegsvorbereitungen nicht dazu den Bürger zu "informieren", sondern zu suggerieren.
Das mag stimmen, so was gab und gibt es auch immer.
Zitat: In den USA arbeiten zehntausende Menschen hauptberuflich im Lohn der Regierung und mit gewaltigen Budgets ausgestattet genau daran, dem Volk diese Dinge des politischen Fahrplans entsprechend zu suggerieren. Dazu kann/muss auch gehören einen Feind aufzubauen, wenn man einen braucht. Nicht anders, wie in China oder Russland. Allerdings deutlich professioneller und auch subtiler.
Oh, Vorsicht, das Thema hatten wir schon. Es gibt in jedem Land professionelle Stimmungsmacher, das weiß ich auch. Aber ich weiß auch, dass es in den USA, bei aller Kritik, so was wie die NYT oder die Washington Post oder einen Seymour Hersh gibt. Und so was haben eben die anderen vergleichend genannten Bsp.-Länder nicht zu bieten. Im Übrigen solltest du auch nicht von dir selbst auf andere schließen.
Zitat: Somit war Krieg nicht immer nötig, wie etwa in Iran '53, Guatemala '54, Panama '55. Es reichten ein paar Medienkampagnen daheim, ein paar Dolla für Kontaktleute im Lande und ein paar auf tragische Weise verunglückte Zeugen.
Das war doch immer noch und alles besser als ein Krieg. Und die genannten Bsp. haben wir auch schon mal in Erichs Interventionenthread durchgesprochen. Ich sehe die genannten Zahlen als nicht so problematisch an.
Zitat: Da störte es auch nicht, dass man lange Zeit einen gewissen Herrn Noriega stützte, der seinerseits ein Militärdiktator war, der mit beiden Beinen im Drogensumpf des Medellinkartells steckte und Contra-Rebellen mit Waffen und Ausbildung belieferte. Internationale Drogenkartelle und "Terroristen" sind scheinbar also genau so lange keine ernste Bedrohung für die freie Welt solange sie noch gegen Linke kämpfen.
Das mag im Kalten Krieg sicher so gewesen sein. Aber Noriega wurde gestürzt, nachdem seine Machenschaften im Drogensumpf bekannt (gemacht) wurden und er die Macht über die Kanalzone sich aneignen wollte. Daran kann ich nichts problematisches erkennen, es wäre sogar im Gegenteil nicht zu verantworten gewesen, ihm diese Macht zuzugestehen. Zuvor hat man ihn hofiert, weil er Einblicke in die Kartelle gegeben hat und die Contras stützte, in Zeiten des Kalten Krieges eine logische Konsequenz.
Zitat: Egal ob auf der vermeintlich ernsthafteren oder der subtileren Ebene. Für die Verbreitung dieser Eindrücke braucht es schlichtweg geeignete Sender und Empfänger und bestenfalls auch ein anschauliches Ereignis an dem sich polarisieren lässt. Sei es eine Boston Tea Party, Reichstagsbrand, Golf von Tonkin, USS Maine, Pearl Harbour oder 9/11.
...oder Juden, die Brot aus dem Blut palästinensischer Jungen backen, wie diverse Hetzorgane auf der vom Iran hofierten Seite meinen?

Zum Rest und deinen Thesen zum 11. September sage ich jetzt besser nichts, sonst habe ich wieder Post von hunter1 im Fach. Nachdem ich es aber gelesen habe, bin ich sicher, dass du auch der Meinung bist, dass Elvis noch lebt, die NASA nie auf dem Mond war und Strichcodes auf Lebensmitteln der Überwachung dienen.

@Nobelpreis

Ich denke auch, dass Obama den Preis nicht wirklich verdient (hat). Nennenswertes hat er ja in der Tat noch nicht bewegt oder erreicht. Er mag vielleicht die eine oder andere Vision haben (zu der jeder seine Meinung haben kann), aber von Visionen alleine sollte man die Vergabe dieser Ehrung nicht abhängig machen. Vor allem weil die Entscheidung arg, arg früh gefallen ist und man gewisse Entwicklungen noch gar nicht absehen konnte. Ziemlich fragwürdige Angelegenheit, aber ist eben so...

Schneemann.
US-Pensionsfonds kämpfen mit Horror-Defizit

Zitat:Pensionsfonds in den USA sicherten öffentlichen Angestellten lange Zeit die Altersvorsorge mit saftigen Renditen. Doch die Finanzkrise hat das System in den Abgrund gerissen. Experten gehen davon aus, dass die gigantischen Verluste ohne tiefe Einschnitte nie wieder ausgeglichen werden können.
Zitat:Obama plant Milliardenausgaben für Senioren und Behinderte

Washington (Reuters) - US-Präsident Barack Obama will Senioren, Behinderten und Kriegsveteranen mit einer neuen Finanzspritze in Milliardenhöhe durch die Wirtschaftskrise helfen.

Vor dem Kongress warb Obama am Mittwoch für die Bereitstellung von 13 Milliarden Dollar im kommenden Jahr für das Vorhaben. "Da wir gerade daran arbeiten, den Aufschwung herbeizuführen, müssen wir uns insbesondere für diejenigen einsetzen, die am härtesten von der Rezession betroffen sind", erklärte der Präsident.
Link: http://de.reuters.com/article/worldNews ... 3F20091015

Schneemann.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/936/491305/text/
Zitat: USA: Rassismus

Richter verweigert Mischehe

16.10.2009, 21:11

"Meine Sorge gilt den Kindern": Ein Friedensrichter im US-Staat Louisiana verweigert einem Afro-Amerikaner und seiner weißen Braut die Heirat - und löst damit einen Sturm der Empörung aus.
...
nur noch peinlich, sowas!
Ja, ist schlimm, aber man sollte beachten, das Rassismus keine typisch amerikanische Angelegenheit ist und das Friedensrichter in Louisiana keine zugelassenen und studierten Juristen im eigentlichen Sinne sind, sondern oftmals juristische Laien, die außerhalb des Bundesstaates z. B. auch nicht wirken dürfen. Die Friedensrichter in Louisiana sind ein Relikt der französischen Wurzeln dieses Staates und keine „Richter“ wie bei uns. Nur am Rande...

Schneemann.
Erich schrieb:http://www.sueddeutsche.de/panorama/936/491305/text/
Zitat: USA: Rassismus

Richter verweigert Mischehe

16.10.2009, 21:11

"Meine Sorge gilt den Kindern": Ein Friedensrichter im US-Staat Louisiana verweigert einem Afro-Amerikaner und seiner weißen Braut die Heirat - und löst damit einen Sturm der Empörung aus.
...
nur noch peinlich, sowas!
Man kann ja sehen, was aus den Kindern solcher Mischehen wird. Nachher werden sie noch Präsident oder gar Nobelpreisträger. Pfui.
... und dann führen die auch noch ein "soziales Netz" ein, wie eine Reform des Gesundheitssystems, damit der "Mittelstand" nicht abrutschen und die "Unterschicht" nicht größer werden kann - was langfristig sogar den Staatshaushalt entlastet ...
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479 ... ntent.html
Zitat:Amerikas Gesundheitssystem
Obamas Reform ist zum Greifen nahe

Von Claus Tigges, Washington

17. Oktober 2009 Barack Obama war es einen kurzen Auftritt im „Rose Garden“ des Weißen Hauses wert: Von einem „Meilenstein“ auf dem Weg zur Gesundheitsreform sprach der amerikanische Präsident dort in dieser Woche, nachdem der einflussreiche Finanzausschuss des Senats nach monatelangem Ringen einen Gesetzentwurf zum Umbau des Gesundheitswesens beschlossen hatte. Im selben Atemzug wies Obama darauf hin, dass in den Plan Ideen aus beiden politischen Lagern aufgenommen worden seien und er deshalb sowohl von Demokraten als auch von Republikanern unterstützt werde.
...
Zitat:... und dann führen die auch noch ein "soziales Netz" ein, wie eine Reform des Gesundheitssystems, damit der "Mittelstand" nicht abrutschen und die "Unterschicht" nicht größer werden kann - was langfristig sogar den Staatshaushalt entlastet ...

Abwarten, da ist noch längst das letzte Wort nicht gesprochen man hat nur ein drastische von Sozialismus befreite Vorlage auf dem Weg gebracht diese wird dazu führen sollte sie umgesetzt werden das 2020 nur noch ca. 20 Millionen nicht Versicherte existieren werden in optimalen Fahle.

Dieses Gesetzt wird vieleicht durch kommen aber nur solange es in dieser Form bleibt rückt es nur ein Millimeter wieder nach Links um Obamas Kommunisten Freunde in linken Flügel zu beglücken schon ist die Mitte und die Rechte weg von Fenster.

Kurz ein Gesetz wird kommen, dass war schon immer klar aber Obamas Modell wird nicht kommen es wird keine Stattliche Versicherung geben und es werden auch nicht alle Versichert werden so wie er es versprach.

Der Unmut in der Bevölkerung wird desweiteren auch noch weiter steigen wenn ein Versicherungszwang besteht und bevor wir drüber überhaupt reden muss bei der Finalen Abstimmung in Senat eine Mehrheit zustande kommen. Nun werden Obamas Kommunisten zum Problem den die wohlen die Stattliche Versicherung unbedingt die Blue Dogs aber werden so etwas nie zustimmen und unseres Reps erst recht nicht.
Wie ist das eigentlich mit der neuen Vorlage: Wer ist nun für die Versicherung zuständig? Die föderale Ebene oder die bundesstaatliche Ebene? Bisher waren doch die Bundesstaaten dafür zuständig, oder nicht? Wieso hat man das eigentlich nicht so gelassen? In manchen Bundesstaaten gibt es doch jetzt schon eine staatliche Versicherung.
Ingenieur schrieb:Wie ist das eigentlich mit der neuen Vorlage: Wer ist nun für die Versicherung zuständig? Die föderale Ebene oder die bundesstaatliche Ebene? Bisher waren doch die Bundesstaaten dafür zuständig, oder nicht? Wieso hat man das eigentlich nicht so gelassen? In manchen Bundesstaaten gibt es doch jetzt schon eine staatliche Versicherung.



Das soll ja einen Gesetz für ganz Amerika werden und nicht zu Sache der regionalen Regierungen verkommen. Was Stattliche Versicherungen auf Staaten ebene nun angeht so kenne ich ehrlich gesagt keine die für alle Bürger zugänglich währe. Obama und der linke Flügel planten eine Staatliche Alternative wie etwa die AOK in Deutschland, an sich keine schlechte Idee aber sehr teuer, nein unbezahlbar ! Den in USA würde sowas zu einen Schwarzen Loch verkümmern das schnell sogar den Militärhaushalt in Schatten stellen würde und das meine ich nicht nur als Witz sondern ernsthaft.

In Deutschland fehlen z.b grad wieder 17 Milliarden auf US Verhältnissen sähe das so aus das pro Jahr ein Loch von 100 Milliarden aus irgendwelchen Makabren Gründen entstehen würde und das jedes Jahr in solchen Dingen sind wir nämlich einsame Spitze. Was mit arge Sorgen bereitet ist die Klausel die einen Versicherungszwang enthält sowie strafe beim nicht versichern Obama care könnte nicht nur zum Milliarden Grab 2.0 werden sondern auch zum Kulturkampf werden.

Zwar leiben es die Medien immer Horrorgeschichten von Gesetzeslücken bei der Versicherung und den Folgen von Krankheit für nicht Versicherte präsentieren aber in Wirklichkeit sind die meisten US Bürger mit ihrer Versicherung zufrieden und nicht nur das. Für viele ist es ein Recht selbst zu entscheiden über ihr Schicksal ob zum guten oder zum besten, kurz gesagt nicht alle der 40 millionen nicht versicherte jubeln wegen Obamas Pläne.

Nun es wird sich zeigen aber es geht hier um mehr als um die Frage das alle eine Versicherung haben oder nicht ich gönne es allen die es wollen und ich bin auch für eine Reform aber bei mir hat das Scheitern Obamas Priorität weil ich diesen Mann als eine Gefahr ansehe und tag täglich aufs neue bestätigt werde.

Für die Reps gibt es wohl wieder ein Grund zu Freude den der Sekten Kult um Obama klingt mehr und mehr ab, gerade lotet Obama neuen Tiefstände in seiner Popularität aus und die Krankenversicherung ist ein Grund dafür.




http://www.rasmussenreports.com/public_ ... cking_poll
revan schrieb:
Ingenieur schrieb:Wie ist das eigentlich mit der neuen Vorlage: Wer ist nun für die Versicherung zuständig? Die föderale Ebene oder die bundesstaatliche Ebene? Bisher waren doch die Bundesstaaten dafür zuständig, oder nicht? Wieso hat man das eigentlich nicht so gelassen? In manchen Bundesstaaten gibt es doch jetzt schon eine staatliche Versicherung.

Das soll ja einen Gesetz für ganz Amerika werden und nicht zu Sache der regionalen Regierungen verkommen. Was Stattliche Versicherungen auf Staaten ebene nun angeht so kenne ich ehrlich gesagt keine die für alle Bürger zugänglich währe. Obama und der linke Flügel planten eine Staatliche Alternative wie etwa die AOK in Deutschland, an sich keine schlechte Idee aber sehr teuer, nein unbezahlbar ! Den in USA würde sowas zu einen Schwarzen Loch verkümmern das schnell sogar den Militärhaushalt in Schatten stellen würde und das meine ich nicht nur als Witz sondern ernsthaft.
Einige Ostküsten-Staaten haben eine quasi-gesetzliche KV realisiert, laut der englischen Wiki zum Thema.
Siehe auch http://en.wikipedia.org/wiki/Health_care...ted_States
Quasi sagt es und es ist etwas auf Staaten ebene mir z.b war dies gar nicht bekannt was Obama mit Obama care plante war eine vollwertige Staatlich finanzierte und staatliche geleitete Versicherung. In den USA ist so was ein Kulturverbrechen wenn nicht das dann spätestens die Zwangsverfügung sich zu versichern die ist immer noch gegeben.


Ich selbst habe wie gesagt nichts gegen sein Vorhaben in wesentlichen aber ich kenne schon das Ergebnis wenn man eine Staatliche Versicherung aufmacht es kann nur noch schlimmer kommen und es ist unbezahlbar nach wenigen Jahren.
revan schrieb:Obama und der linke Flügel planten eine Staatliche Alternative wie etwa die AOK in Deutschland, an sich keine schlechte Idee aber sehr teuer, nein unbezahlbar ! Den in USA würde sowas zu einen Schwarzen Loch verkümmern das schnell sogar den Militärhaushalt in Schatten stellen würde und das meine ich nicht nur als Witz sondern ernsthaft.

...oh nein, was nacher noch in einem Fastfood-Verbot und militärischen Einsparungen endet. Nee, dann bleibt der Plebs lieber arbeitslos und medizinisch auf 3. Weltniveau unterversorgt. :roll:

Allerdings kann ich verstehen, dass solche staatlichen Eingriffe nicht kompatibel mit der traditionell amerikanischen Lebensphilosophie sind. Jeder Bürger ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten schließlich seines eigenen Glückes Schmied. Wer sich nicht privat versichert, oder versorgen kann, schaut eben in die Röhre. Das ist demnach nur gerecht. In der traditionell propagierten Theorie herrscht ja schließlich Chancengleichheit. Von daher dürften derartige Vorstöße Obamas tatsächlich auf viele Amerikaner befremdlich wirken. Da ist er eindeutig zu europäisch. Das ist scheinbar für viele schon zuviel Staat. Besonders für jene, die sich (noch) auf der Sonnenseite des Lebens befinden. Zumal man ja als Bankerin immernoch für 160.000$ im Jahr Strippen gehen kann, wenn der Arbeitgeber pleite geht, wie man in diesen Tagen in den amerikanischen Medien lernt. Das wäre wohl auch "jeder Frau sehr zu empfehlen". Nun denn...