Forum-Sicherheitspolitik

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Die Bankenrettung in den USA gerät in Gefahr:
http://www.mmnews.de/index.php/20090125 ... nicht.html
Zitat:Bankenrettung USA: Geld reicht nicht
Sonntag, 25. Januar 2009
Summers: Stabilisierung des Finanzsystems könnte teurer werden. Rezession nicht eingepreist.

Die Stabilisierung des US-Finanzsystems könnte nach Einschätzung des Chef-Wirtschaftsberaters des neuen Präsidenten Barack Obama wegen der sich vertiefenden Rezession teuerer werden als gedacht.

Ich kriege eine Ahnung davon, warum einer der Reiter der Apokalypse mit einer Waage in der Hand dargestellt wird...
Zitat:Obama beendet Bush-Ära der Klima- und Energiepolitik

Washington (Reuters) - US-Präsident Barack Obama hat einen grundsätzlichen Wandel in der amerikanische Klima- und Energiepolitik eingeleitet.

Wie im Wahlkampf versprochen brach er am Montag mit seinem Vorgänger George W. Bush und gab Änderungen bei den Normen für Abgase und Spritverbrauch bekannt. Grundsätzlich solle die Abhängigkeit der USA von ausländischem Öl beendet werden, kündigte Obama weiter an. Die neue Energie-Wirtschaft werde Millionen neuer Jobs schaffen. Er warnte jedoch, dass er keine schnellen Lösungen anbieten könne. Experten sehen in der neuen Politik insbesondere Konsequenzen für die Autoindustrie.
Link: http://de.reuters.com/article/topNews/i ... EI20090126

Schneemann.
Zitat:US-Republikaner wählen erstmals Schwarzen zum Parteichef

Washington (Reuters) - Die US-Republikaner haben mit Michael Steele zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen Schwarzen zum Parteichef gewählt.

In der sechsten Abstimmungsrunde habe sich der frühere Vizegouverneur von Maryland gegen seinen Rivalen aus South Carolina, Katon Dawson, mit 91 zu 77 Stimmen durchgesetzt, teilten die Republikaner am Freitag mit. Nach einer Serie von vernichtenden Niederlagen soll der 50-Jährige dafür sorgen, dass die Partei gegenüber den Demokraten wieder an Boden gewinnt. Deren Präsidentschaftskandidat Barack Obama wurde vor knapp zwei Wochen als erster Schwarzer im Amt vereidigt. Die Demokraten hatten mit Ron Brown im Jahr 1989 erstmals einen Farbigen zum Vorsitzenden gewählt.
Link: http://de.reuters.com/article/worldNews ... 1P20090131

Schneemann.
Die Infrastruktur der USA benötigt laut Angaben des US-Ingenieurverbandes ASCE 1,5 Billionen US-Dollar zur Schadensbeseitigung bzw. 2,2 Billionen US-Dollar um der Infrastruktur zu dem Prädikat "gut" zu verhelfen:

Artikel auf tagesschau.de vom 01. 02. 2009

Hier wäre als mittel- bis langfristige Fortführung des Konjunkturpakets ein Masterplan sinnvoll, der mit Steuergeldern der oberen Mittel- und Oberschicht finanziert wird. Sichere Arbeitsplätze für eine Aufgabe deren Notwendigkeit wohl niemand wirklich bestreiten kann.

Naja, warten wir's mal ab, ob Obama dort wirklich durchgreift oder ob sein Konjunkturpaket vorerst sein einziger Beitrag zu diesem Thema bleibt.
laufend aktuelle Nachrichten zur Finanzkrise und den USA gibts unter
http://www.silberknappheit.de/expertenm ... se_usa.php
z.B. http://www.cash.ch/news/boersennews/dre ... 712606-450
Zitat:Drei US-Bankenpleiten auf einen Schlag

02.02.2009 06:44

Mit gleich drei US-Bankenpleiten auf einen Schlag geht die Serie von Zusammenbrüchen auch im neuen Jahr ungebremst weiter. Zum Wochenende mussten infolge der Finanzkrise drei kleinere Institute in Maryland, Florida und Utah schliessen. Die Zahl der Bankenpleiten in den USA stieg damit seit Jahresbeginn auf sechs. In 2008 gab es insgesamt 25 Zusammenbrüche von Geschäftsbanken.
...
Ein Artikel über den drohenden Protektionismus der US-Regierung und ihr Konjunkturpaket:
http://www.mmnews.de/index.php/20090203 ... krieg.html
Zitat:US-Protektionismus: Droht ein Weltwirtschaftskrieg?

Von Jochen Steffens
Dienstag, 3. Februar 2009
US-Protektionismus als Gefahr für die Weltwirtschaft. Wenn die Staaten dieser Erde nun anfangen, aufgrund der Krise zu protektionistischen Maßnahmen zu greifen, wird es bitter. Natürlich ganz besonders für Deutschland als Exportweltmeister.

Man weiß, dass gerade die demokratische Partei in den USA einen Hang zu protektionistischen Tendenzen hat. So verwundert es nicht, dass bei der Verteilung des über 800 Mrd. Dollar schweren Rettungspaketes in den USA die ersten Triebe dieser bitteren Frucht bereits zu erkennen sind. Bei den geplanten Infrastrukturmaßnahmen soll ausschließlich Stahl und Eisen aus den USA eingesetzt werden, so lange es nicht zu Lieferengpässen oder einen Kostenanstieg um über 25 % kommt. Ein weiterer Entwurf sieht sogar vor, dass alle Materialien und Ausrüstungsgegenstände, die bei diesen Programmen eingesetzt werden, aus US-Produktion stammen müssen. Das Gesetz soll noch im Februar beschlossen werden.
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdie ... 70028.html
Zitat:Neue Schutzzäune
Finanzprotektionismus weckt Ängste
von Christine Mai und Tobias Bayer (Frankfurt)

So schlimm wie in den 30er-Jahren ist es noch nicht. Aber rund um den Globus beginnen Staaten, ihre Märkte abzuschotten. Der Finanzsektor bietet hier viele Möglichkeiten - von der Währungspolitik bis zur Beeinflussung von Banken.
...
man weiß inzwischen, dass Protektionismus nicht geeignet ist, die Krise zu beseitigen - im Gegenteil;
http://www.handelsblatt.com/politik/int ... us;2130673
Zitat:21.01.2009
Obama-Amtsantritt
Wirtschaft warnt Obama vor Protektionismus
von Eric Bonse und und Andreas Rinke
...
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/306/456969/text/
Zitat:03.02.2009 12:05 Uhr
Welthandel und Wirtschaftskrise
Schlecht, satt und faul

Wer den Welthandel blockiert, verschlimmert die Wirtschaftskrise - denn der Protektionismus hat zwei negative Effekte, die alle kurzfristigen Vorteile überwiegen.
...

Es bahnt sich ein Rückfall in die dreißiger Jahre an. Nach dem Börsencrash 1929 sperrten amerikanische Politiker ausländische Produkte aus. Die anderen Nationen schlugen zurück, der Welthandel schrumpfte auf ein Drittel seines bisherigen Umfangs - und die Industrienationen versanken in tiefer Depression. Es endete eine Ära der Globalisierung, die im 19. Jahrhundert begonnen und die Menschen reicher und freier gemacht hatte. Es endete ein Zeitalter, in dem der Brite "seinen Morgentee im Bett schlürfen und dabei per Telefon Produkte aus der ganzen Welt ordern sowie sein Vermögen in jedem Winkel des Erdballs mehren konnte", wie der Ökonom John Maynard Keynes schrieb.
...

http://www.welt.de/wirtschaft/article31 ... ismus.html
Zitat:"Buy American"
EU attackiert Obamas Protektionismus

3. Februar 2009, 12:42 Uhr

Die Europäische Union und Kanada laufen Sturm gegen eine Klausel im geplanten US-Konjunkturpaket: Demnach sollen US-Unternehmen bei den Staatshilfen bevorzugt werden – Amerikaner müssen amerikanische Produkte kaufen. EU-Diplomaten sprechen von einem "gefährlichen Präzedenzfall".
...

Protektionistische Maßnahmen behinderten eine weltweite Zusammenarbeit im Kampf gegen die Krise, sagte Bruton. Notwendig sei vielmehr Vertrauen.
....
http://www.bayern.de/Pressemitteilungen ... /index.htm
Zitat:02.02.09
Zeil: "Protektionismus verschärft Wirtschaftskrise"

MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil zeigt sich besorgt über protektionistische Tendenzen in der US-Wirtschaftspolitik. Die Verabschiedung eines Gesetzes im US-Repräsentantenhaus, nach dem bei den geplanten Infrastrukturprojekten nur Stahl und Eisen aus heimischer Produktion eingesetzt werden darf, sei mit den Regeln des freien Welthandels nicht vereinbar. Zeil: „Protektionismus hilft nicht weiter, sondern verschärft nur die gegenwärtige Wirtschaftskrise. Wir treten für den freien und fairen Welthandel ein. Deshalb ist auch der baldige Abschluss der Doha-Runde für uns ein wichtiges Ziel. Dagegen sind Gesetze, die Handelsbarrieren errichten oder verstärken, inakzeptabel.“
...
ich frage mich auch, was der Protektionismus soll - dadurch werden nicht plötzlich Hauskäufer im eigenen Land aus dem Boden gestampft, eher im Gegenteil ....
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/immob ... 69838.html
Zitat:Starker Preisverfall
US-Hausbesitzer verlieren 3300 Milliarden
von Tobias Bayer (Frankfurt)

Die Zeit drängt für den amerikanischen Präsidenten: Die Situation auf dem Häusermarkt hat sich noch nicht stabilisiert. Jedem sechsten Hausbesitzer steht das Wasser bis zum Hals, die Zwangsvollstreckungen häufen sich.
...

FTD.de, 10:30 Uhr
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdie ... 70028.html
Zitat:Neue Schutzzäune
Finanzprotektionismus weckt Ängste
von Christine Mai und Tobias Bayer (Frankfurt)

So schlimm wie in den 30er-Jahren ist es noch nicht. Aber rund um den Globus beginnen Staaten, ihre Märkte abzuschotten. Der Finanzsektor bietet hier viele Möglichkeiten - von der Währungspolitik bis zur Beeinflussung von Banken.
...
man weiß inzwischen, dass Protektionismus nicht geeignet ist, die Krise zu beseitigen - im Gegenteil;
http://www.handelsblatt.com/politik/int ... us;2130673
Zitat:21.01.2009
Obama-Amtsantritt
Wirtschaft warnt Obama vor Protektionismus
von Eric Bonse und und Andreas Rinke
...
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/306/456969/text/
Zitat:03.02.2009 12:05 Uhr
Welthandel und Wirtschaftskrise
Schlecht, satt und faul

Wer den Welthandel blockiert, verschlimmert die Wirtschaftskrise - denn der Protektionismus hat zwei negative Effekte, die alle kurzfristigen Vorteile überwiegen.
...

Es bahnt sich ein Rückfall in die dreißiger Jahre an. Nach dem Börsencrash 1929 sperrten amerikanische Politiker ausländische Produkte aus. Die anderen Nationen schlugen zurück, der Welthandel schrumpfte auf ein Drittel seines bisherigen Umfangs - und die Industrienationen versanken in tiefer Depression. Es endete eine Ära der Globalisierung, die im 19. Jahrhundert begonnen und die Menschen reicher und freier gemacht hatte. Es endete ein Zeitalter, in dem der Brite "seinen Morgentee im Bett schlürfen und dabei per Telefon Produkte aus der ganzen Welt ordern sowie sein Vermögen in jedem Winkel des Erdballs mehren konnte", wie der Ökonom John Maynard Keynes schrieb.
...

http://www.welt.de/wirtschaft/article31 ... ismus.html
Zitat:"Buy American"
EU attackiert Obamas Protektionismus

3. Februar 2009, 12:42 Uhr

Die Europäische Union und Kanada laufen Sturm gegen eine Klausel im geplanten US-Konjunkturpaket: Demnach sollen US-Unternehmen bei den Staatshilfen bevorzugt werden – Amerikaner müssen amerikanische Produkte kaufen. EU-Diplomaten sprechen von einem "gefährlichen Präzedenzfall".
...

Protektionistische Maßnahmen behinderten eine weltweite Zusammenarbeit im Kampf gegen die Krise, sagte Bruton. Notwendig sei vielmehr Vertrauen.
....
http://www.bayern.de/Pressemitteilungen ... /index.htm
Zitat:02.02.09
Zeil: "Protektionismus verschärft Wirtschaftskrise"

MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil zeigt sich besorgt über protektionistische Tendenzen in der US-Wirtschaftspolitik. Die Verabschiedung eines Gesetzes im US-Repräsentantenhaus, nach dem bei den geplanten Infrastrukturprojekten nur Stahl und Eisen aus heimischer Produktion eingesetzt werden darf, sei mit den Regeln des freien Welthandels nicht vereinbar. Zeil: „Protektionismus hilft nicht weiter, sondern verschärft nur die gegenwärtige Wirtschaftskrise. Wir treten für den freien und fairen Welthandel ein. Deshalb ist auch der baldige Abschluss der Doha-Runde für uns ein wichtiges Ziel. Dagegen sind Gesetze, die Handelsbarrieren errichten oder verstärken, inakzeptabel.“
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ich frage mich auch, was der Protektionismus soll - dadurch werden nicht plötzlich Hauskäufer im eigenen Land aus dem Boden gestampft, eher im Gegenteil ....

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/immob ... 69838.html
Zitat:Starker Preisverfall
US-Hausbesitzer verlieren 3300 Milliarden
von Tobias Bayer (Frankfurt)

Die Zeit drängt für den amerikanischen Präsidenten: Die Situation auf dem Häusermarkt hat sich noch nicht stabilisiert. Jedem sechsten Hausbesitzer steht das Wasser bis zum Hals, die Zwangsvollstreckungen häufen sich.
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FTD.de, 10:30 Uhr
Zitat:KONJUNKTURPAKET

Senat schwächt "Buy-American"-Klausel ab

Mit großer Mehrheit hat der US-Senat für eine Abmilderung protektionistischer Vorschriften beim geplanten Konjunkturprogramm gestimmt. Ursprünglich war vorgesehen, dass durch die Vorgabe "Buy American" mit den Staatsgeldern in erster Linie US-Produkte gekauft werden sollten.
Link: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 17,00.html

Schneemann.
Die Überschrift ist bescheuert - dass sich die FAZ jetzt schon auf "lyrischem BILD-Niveau" bewegt stimmt trübsinnig, aber der Rest des Artikels ....
http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B1495 ... ntent.html
Zitat:Kalifornien in Finanznot
Steirermen san very good?

Von Carsten Knop

05. Februar 2009
....

obwohl Kalifornien auf dem Weltmarkt führende Medien- und Hochtechnologieunternehmen beheimatet, obwohl das Land Agrarprodukte produziert, die auf der ganzen Welt hochgeschätzt sind, und Wohnsitz zahlreicher Millionäre in teuren Immobilien ist: Das Land steht vor dem Bankrott.

11 Milliarden Dollar beträgt das aktuelle Budgetdefizit

40 Millionen Dollar - um diesen Betrag wachsen die Schulden Kaliforniens nach den Hochrechnungen entsprechender Budgetfachleute im Durchschnitt Tag für Tag. 11 Milliarden Dollar beträgt das aktuelle Budgetdefizit, mehr als 40 Milliarden Dollar könnte es nach Schwarzeneggers Worten im Juni 2010 erreichen, wenn nicht bald einschneidende Haushaltsmaßnahmen beschlossen werden: "Kalifornien befindet sich im Notstand", bringt es Schwarzenegger auf den Punkt. Er spricht gar von einem "finanziellen Armageddon".
....
http://www.ftd.de/politik/international ... 70983.html
Zitat:Diskussion um Konjunkturpaket
US-Arbeitslosenquote auf 16-Jahreshoch
von Tobias Bayer (Frankfurt)

Die Serie an verheerenden Nachrichten aus den USA hält an: Die Arbeitslosenquote kletterte im Januar auf den höchsten Stand seit 1992. Wegen des erneuten Stellenverlusts dürften Forderungen nach einer schnellen Verabschiedung des Konjunkturpakets lauter werden.
...

FTD.de, 15:02 Uhr
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_333742
Zitat:06.02.2009 15:02
US-Arbeitsmarkt auf Rezessionskurs
Im Januar ist die Zahl der Beschäftigten so stark geschrumpft wie seit 1974 nicht mehr. Noch dazu scheint keine Besserung in Sicht. Die Märkte reagieren auf die vermeintlich neuen Hiobsbotschaften aber erstaunlich gelassen.

Im Januar seien in den USA außerhalb der Landwirtschaft 598.000 Jobs abgebaut worden, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag mit. Es war der dreizehnte Rückgang der Beschäftigung in Folge. Ökonomen hatten im Schnitt lediglich mit einem Stellenabbau in Höhe von 525.000 gerechnet. Die Arbeitslosenquote stieg von 7,2 Prozent im Vormonat auf 7,6 Prozent, Volkswirte hatten eine Quote von 7,5 Prozent prognostiziert.
....
Schneemann schrieb:
Zitat:KONJUNKTURPAKET

Senat schwächt "Buy-American"-Klausel ab

...

Schneemann.
der Senat scheint nicht so "Präsidentenhörig" zu sein:
http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B1495 ... ntent.html
Zitat:Amerika
Senatoren einigen sich auf gestutztes Konjunkturpaket

07. Februar 2009 Barack Obama kann auf eine baldige Zustimmung des Senats zu einer abgespeckten Version seines Konjunkturprogramms hoffen. Nach fünftägigen Verhandlungen hat der amerikanische Senat am Freitag einen Durchbruch erzielt. Das Paket soll rund 780 Milliarden Dollar umfassen, wie aus Senatskreisen verlautete. Zuvor war das vorgeschlagene Konjunkturpaket auf 937 Milliarden Dollar angeschwollen.
....
http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B1495 ... ntent.html
Zitat:Amerikanisches Konjunkturpaket
Obama warnt vor wirtschaftlicher Katastrophe

Von Claus Tigges

06. Februar 2009 Die Krise auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt hat sich in den ersten Wochen des neuen Jahres verschärft. Im Januar seien im Saldo 598.000 Arbeitsplätze gestrichen worden, und die Arbeitslosenquote sei von 7,2 auf 7,6 Prozent geklettert, teilte das Amt für Arbeitsmarktstatistik in Washington am Freitag mit. Seit Beginn der Rezession in Amerika im Dezember 2007 sind damit nun 3,6 Millionen Jobs verlorengegangen, die Hälfte davon allein in den vergangenen drei Monaten. Die Arbeitslosenquote ist so hoch wie seit 16 Jahren nicht mehr.
...
http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B1495 ... ntent.html
Zitat:Vereinigte Staaten
Der Ruhestand muss warten

Von Claus Tigges, Washington

07. Februar 2009 Sie trifft mich hart, diese Krise. Ich habe gar keine andere Wahl, als mich anzupassen und meine Pläne zu ändern“, sagt Mina Majd. Die Einundsechzigjährige hat sich schon vor einigen Monaten damit abgefunden, ein paar Jahre länger zu arbeiten, als sie und ihr Mann Massoud sich das einmal vorgestellt haben.
....
http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B1495 ... ntent.html
Zitat:Vereinigte Staaten
Die große Verschwendung

Von Claus Tigges

12. Februar 2009 Die Rhetorik des amerikanischen Präsidenten ist in ihrer Dramatik kaum noch zu übertreffen: Es vergeht in diesen Tagen fast kein öffentlicher Auftritt Barack Obamas, auf dem er nicht vor einer „ökonomischen Katastrophe“ warnt für den Fall, dass Washington der krisengeschüttelten Wirtschaft nicht unverzüglich zu Hilfe eile. An diesem Befund mag etwas dran sein, weshalb die Wortwahl Obamas durchaus zu seinem Versprechen passt, den Menschen im Lande die Wahrheit zu sagen und ihnen auch unangenehme Nachrichten nicht zu ersparen.

Bedauerlicherweise aber scheint die Akteure in der amerikanischen Hauptstadt nun selbst ein Gefühl der Panik ergriffen zu haben. Der auch hausgemachte Zeitdruck führt sowohl in der Regierung als auch im Kongress zu unüberlegten und unausgegorenen Entscheidungen.
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http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437 ... ntent.html
Zitat:Amerikanischer Haushalt
Teurer als der Irakkrieg

Von Claus Tigges, Washington

12. Februar 2009 Der amerikanische Präsident Obama und der Kongress in Washington stemmen sich mit einem Hunderte Milliarden Dollar umfassenden Konjunkturpaket gegen die Wirtschaftskrise, die das Land seit mehr als einem Jahr im Griff hat. In der Hoffnung, die schwerste Rezession seit Jahrzehnten zu überwinden, wollen Regierung und Parlament in diesem und im kommenden Jahr knapp 790 Milliarden Dollar ausgeben. Es handelt sich um das größte Programm zur Ankurbelung der Wirtschaft in der amerikanischen Geschichte.

Das Paket besteht im Wesentlichen aus vier Teilen: Steuererleichterungen für Haushalte und Unternehmen, Investitionen in das Gesundheitswesen und in erneuerbare Energien, Investitionen in die Infrastruktur - vor allem in Projekte, die schnell verwirklicht werden können - sowie finanzielle Hilfe für Bundesstaaten und Kommunen, einschließlich Zuschüsse für Arbeitslose, die über keine Krankenversicherung verfügen.
...

Die Federal Reserve pumpt derzeit frisches Geld in den Wirtschaftskreislauf, indem sie zusätzliche Wertpapiere minderer Qualität als Sicherheit akzeptiert und ihre Bilanz verlängert. Die rasche Ausweitung der Liquidität birgt freilich die Gefahr, dass es eines Tages zu einem unerwünschten Anstieg der Inflationsrate kommt. Nicht abzusehen ist derzeit auch, in welchem Maße der amerikanische Haushalt langfristig von der Rettung des Finanzsystems belastet wird. Es ist durchaus denkbar, dass die Regierung bei günstiger Entwicklung ihre Kapitalbeteiligungen an den Kreditinstituten zu einem späteren Zeitpunkt mit Gewinn auflösen kann.
da hilft die ganze Pumperei nichts:
http://www.ftd.de/politik/international ... 74180.html
Zitat:Rezession
US-Verbraucher verlieren Zutrauen

Skeptische Amerikaner: Auch die Aussicht auf ein weiteres milliardenschweres Konjunkturpaket kann sie nicht aufmuntern. Das Vertrauen fällt im Februar auf den tiefsten Stand seit November - und damit in die Nähe eines 28-Jahres-Tiefs.
...

reuters, 16:09 Uhr
die US-Bürger haben zu lange "auf pump" gelebt und jetzt in der Krise keine Möglichkeit mehr zur Investition.

Und in der Krise scharen sich die US-Bürger beileibe nicht alle hinter Obama:
http://www.welt.de/politik/article32012 ... ision.html
Zitat:Neue US-Regierung
Republikaner torpedieren Obamas Konsens-Vision

Von Uwe Schmitt 13. Februar 2009, 16:09 Uhr

Barack Obamas Streben nach Überparteilichkeit erhält einen Dämpfer nach dem anderen: Beim Konjunkturpaket wollten die Republikaner nicht mitspielen, der designierte – republikanische – Handelsminister sprang ab. Es sind Manöver der politischen Konkurrenz. Doch auch Obama hat Fehler gemacht.
...
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/usk ... et110.html
Zitat:US-Konjunkturpaket ist beschlossene Sache
Viel Geld, nicht nur für "Made in USA"

Fast 790 Milliarden Dollar hat der US-Kongress bereitgestellt, um die Konjunktur anzukurbeln. Das meiste davon ist für Baumaßnahmen vorgesehen. Ursprünglich sollten dafür nur US-Materialien verwendet werden dürfen. Nach Protesten der EU wurde die "Made in USA"-Vorgabe abgeschwächt.
...

Die US-Regierung hofft jetzt, dass mit dem Konjunkturpaket Millionen von Arbeitsplätzen gerettet und neu geschaffen werden können. 507 Milliarden Dollar sind für staatliche Investitionen vorgesehen, mit 282 Millarden sollen Steuererleichterungen für den Mittelstand finanziert werden. Das meiste Geld geht in die Bereiche Transport, Energie und Technologie. Aber auch für die Renovierung von Schulen sind über 50 Milliarden Dollar vorgesehen.

Weniger Protektionismus als befürchtet

Interessant ist aus internationaler Sicht, dass in der gestern vom Kongress beschlossenen Gesetzesfassung die umstrittene Passage "Buy American" ("Kauft amerikanische Produkte") abgeschwächt worden war. Ursprünglich war vorgesehen, dass bei öffentlich geförderten Bau- und Modernisierungsarbeiten ausschließlich Materialien "Made in USA" eingesetzt werden dürften. Gegen solche protektionistischen Absichten gab es Proteste von Seiten der EU, Japans und Kanadas. Die Warnungen wurden ganz offensichtlich in Washington gehört.

Stand: 14.02.2009 16:51 Uhr
klotzen, nicht kleckern - wenn das Vertrauen wieder hergestellt wird könnte es helfen. Ich meine aber auch - um das Vertrauen wieder her zu stellen muss die US-Regierung an anderer Stelle sparen. Ob der weitere Einsatz von US-Truppen in anderen Kontinenten da zielführend ist - insbesondere in Krisengebieten - wage ich zu bezweifeln.