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Einfach nur köstlich dieser Artikel, mit vielen interessanten und auch lebenspraktischen Tipps! (Also nach der Lektüre dieses Artikels würde ich aufpassen auf öffentlichen amerikanischen Toiletten :roll: )

Zitat:ANMACHE AUF AIRPORT-KLO
Sex-Vorwurf gegen US-Senator setzt Republikaner unter Druck
Von Marc Pitzke, New York

Schon wieder hat es einen republikanischen Moralapostel erwischt. US-Senator Larry Craig ließ sich beim Annäherungsversuch an einen Undercover-Cop erwischen - auf einem Flughafenklo. Erst gestand Craig, dann widerrief er. Seine Karriere ist wohl am Ende, die Partei hat ein Problem.
...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...89,00.html


Hier aber auch wieder ernsthaftere Meldungen. Bush versucht weiter Stimmung für den Krieg im Irak zu machen und verlangt neues zusätzliches Geld für den Irakkrieg um die 2007 begonnene Sicherheitsoffensive noch bis ins Frühjahr 2008 zu verlängern und so die Erfolgsaussichten zu optimieren. Bush scheint derzeit auf einen für ihn positiven Bericht von Irak-Oberbefehlshaber Petraeus und Botschafter Crocker zu bauen, denn man will nun zu den schon bewilligten 147 Milliarden Dollar für die Kriegseinsätze im Irak und Afghanistan den Kongress nun zu weiteren Bewilligungen bewegen. Obwohl die Demokraten ihre Wahl 2006 eben mit dem Gegenteil, dem Versprechen die amerikanischen Truppen heim zu holen statt neues Geld pauschal zu bewilligen.

Zitat:MILITÄRHAUSHALT
Bush verlangt 50 Milliarden mehr für Irak-Krieg
Von wegen rascher Truppenrückzug: US-Präsident Bush will die Kriegskasse mit zusätzlichen 50 Milliarden Dollar füllen. Der Kongress soll ihm diesen Betrag zur Verfügung stellen, um die Sicherheitsoffensive im Irak 2008 fortzusetzen
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...15,00.html
Die irakischen Massenvernichtungswaffen sind doch noch gefunden worden. Sie waren in New York.
Zitat:Netzeitung:
Beim Aufräumen in den Räumen der Vereinten Nationen in New York ist giftiges Nervengas entdeckt worden. Die Behälter stammen aus dem Irak.
Hier ein Foreign Affairs Aufsatz über die "Entmachtung" des Kongresses in außenpolitischen Fragen und die dominierende Richtungsgebung durch den US-Präsidenten, sowohl in der aktuellen Politik als auch in der institutionellen Auslegung:

Zitat:When Congress Stops Wars
By William Howell and Jon Pevehouse

For most of George W. Bush's tenure, political observers have lambasted Congress for failing to fulfill its basic foreign policy obligations. Typical was the recent Foreign Affairs article by Norman Ornstein and Thomas Mann, "When Congress Checks Out," which offered a sweeping indictment of Congress' failure to monitor the president's execution of foreign wars and antiterrorist initiatives.
...
On the contrary, the new Democratic-controlled Congress is conforming to a tried-and-true pattern of partisan competition between the executive and legislative branches that has characterized Washington politics for the last half century and shows no signs of abating. Reports of Congress' death have been greatly exaggerated.

http://www.realclearpolitics.com/article..._wars.html
Zitat:BUSHS NEUE ABWEHRWAFFE
PR-Petraeus punktet bei den Amerikanern
Von Gregor Peter Schmitz, Washington

General Petraeus erweist sich als perfekte PR-Waffe für George Bush: Nach den Kongressterminen des Top-Militärs glauben wieder mehr Amerikaner an einen Erfolg im Irak. Doch für den General steckt die neue Propagandisten-Rolle voller Gefahren.
...
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...34,00.html

Böse finde ich folgende Aussage, die ich auch eigentlich im Streitkräftebreich hätte posten können:
Zitat:"In den aktuellen Strukturen hat ein einfacher Soldat, der ein Gewehr verliert mehr zu befürchten als ein General, der einen Krieg verliert", ätzt Yingling.


Zitat:IRAK-DEBATTE
Kein Ausweg aus der Falle
Von Marc Pitzke, New York

Zwei Tage lang stand US-Oberbefehlshaber David Petraeus einem kritischen Kongress Rede und Antwort zum Irak. Jetzt ist klar: Trotz eines Teilabzugs von 30.000 Soldaten bis Sommer 2008 wird Präsident George W. Bush den Krieg seinem Nachfolger vererben - und die Demokraten können nichts dagegen tun.
...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...90,00.html

Bedenklich finde ich etwas, dass im Rahmen dieser Anhörungen auch sehr stark von Petraeus auf die gefährliche und negative Rolle des Irans hingewiesen wurde und insbesondere die republikanischen Senatoren auch darauf angesprungen sind und detailliert nachgefragt haben, wie denn der Iran den Irak mit destabilisiert.
Wenn man es nicht besser wüßte, dann könnte man hier auch denken, dass hier weiter im PR-Bereich gegen den Iran Stimmung gemacht werden soll.
Zitat:"In den aktuellen Strukturen hat ein einfacher Soldat, der ein Gewehr verliert mehr zu befürchten als ein General, der einen Krieg verliert", ätzt Yingling.

Mag sein, dass da nur einer die Rhetorikkeule geschwungen hat, aber angesichts der Realität ein eher sinnleerer Satz. Im Irakkrieg soll es zb. in Sachen verschwundene Waffen der US-Armee (die irakischen Bestände, für die die Amerikaner die Verantwortung übernommen hatten, lass ich lieber mal gleich außen vor) um sagenhafte Zahlen gehen.

Darüber, ob es eher Generäle oder Politiker sind, die Kriege verlieren, könnte man dann auch noch vortrefflich streiten. Selbst wenn man sagt, beide teilen sich die Verantwortung, drückt man in den politischen Strukturen des Westens zugunsten der Politik schon großzügig beide Augen zu.

Stimmung gegen den Iran wird ja sowieso politischerseits permanent in Washington gemacht. Und wenn Petraeus diese Komponente aufgeblasen hat, umso schlimmer. Aber ebensowenig kann man gewisse Dinge wegreden, die von lokalen Befehlshabern v.a. aus den Südregionen berichtet werden. Wenn dann der Politiker mit Tunnelblick zb gezielt nachfragt, um das zu hören, was ihm passt etc., dann kommt man vom Regen letztlich nur in die Traufe.
http://www.defense-aerospace.com/cgi-bi ... ele=jdc_34


Zitat:The Cost of US Operations in Iraq and Afghanistan Through Fiscal Year 2007 and Beyond (excerpt)

(Source: Center for Strategic and Budgetary Analysis; dated Sept. 12, web-posted Sept. 13, 2007)

Since 2001, Congress has appropriated about $610 billion to cover the cost of US operations in Iraq ($450 billion) and Afghanistan ($127 billion), and for other operations and activities related to the war on terrorism ($32 billion). ...
die "schweigende Mehrheit" artikuliert sich immer lauter:
http://www.tagesschau.de/ausland/irakkrieg4.html
Zitat:Tausende bei Kundgebung in Washington

Protestmarsch gegen den Irak-Krieg

...
In dem seit März 2003 dauernden Krieg kamen bereits 3760 US-Soldaten ums Leben. Derzeit sind rund 168.000 US-Soldaten im Irak.

Stand: 16.09.2007 01:52 Uhr
Aus dem Artikel:
Zitat:Zu der Kundgebung kamen nach Schätzungen etwa 4000 bis 6000 Menschen - deutlich weniger als von den Veranstaltern erwartet.

Klingt für mich aber weniger nach der "schweigenden Mehrheit", eher nach den Berufsdemonstranten aus dem üblichen politischen Lager.
Zitat:Bush schraubt das Kriegs-Budget weiter nach oben
US-Präsident George W. Bush will den Kriegshaushalt für Irak und Afghanistan aufstocken, berichtet die "Los Angeles Times". Demnach werde er die Bewilligung von 195 Milliarden Dollar für 2008 beantragen. Das sind fast 50 Milliarden mehr als geplant und 100 Milliarden mehr als vor vier Jahren.
...

Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...07,00.html
der ruiniert die US-Wirtschaft noch völlig und das ist nicht nur meine Meinung:
http://www.manager-magazin.de/koepfe/ar ... 35,00.html
Zitat:15.09.2007

ALAN GREENSPAN

Harsche Bush-Kritik

Steuerpolitik mangelhaft, Staatsausgaben "außer Kontrolle": Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan geht in seinen Memoiren mit dem amerikanischen Präsidenten George W. Bush hart ins Gericht. ...
und http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,505904,00.html
Zitat:15. September 2007

KRITIK AN US-REGIERUNG
Greenspan wirft Bush ökonomisches Versagen vor

Schlechte Noten für George W. Bush: Der frühere Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, wirft der Regierung in seiner Autobiografie finanzpolitisches Versagen vor. Die Republikaner hätten das Land in tiefe Schulden getrieben - der Verlust der Mehrheit im Abgeordnetenhaus sei daher nur verdient.
...

- Gott sei Dank haben sich die meisten Staaten der Welt inzwischen wirtschaftlich so weit abgekoppelt, dass der Absturz des $ nicht mehr so dramatische Folgen auf die Weltwirtschaft hat, dank Euro, China, Indien und ASEAN ...
Zitat:WEST WING
Bushs hoffnungslose Erben
Von Gabor Steingart, Washington

Das konservative Zeitalter geht in den USA zu Ende: Der Präsident ist angeschlagen, die republikanischen Bewerber wirken zwergenhaft. Im Zeitalter der Globalisierung fühlt sich vor allem die Mittelklasse von den Rechten im Stich gelassen. Haben die Konservativen die neue Zeit nicht verstanden?
...

Quelle:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,...26,00.html

Interessanter Artikel. Allerdings ist das angesprochene Thema so neu auch nicht. Clinton und Obama haben auf Seite der Demokraten viel Popularität und ne große PR im Land. Bei den Republikanern dagegen stehen höchstens McCain und der ehemalige New Yorker Giuliani noch national mit größerer Aufmerksamkeit da, aber McCain hat ziemlich abgebaut und sich mit seiner unverbrüchlichen Treue zum Irakkrieg von Präsident Bush selbst bei den Konservativen viel an Kredit verloren.
Freisprüche nach Tod eines Jungen in US-Erziehungslager

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,...20,00.html

Zitat:Ertüchtigung bis zum Tod: Die Erziehungslager in den USA geraten zusehends ins Zwielicht, besonders nachdem ein 14-Jähriger von Aufsehern misshandelt wurde und ums Leben kam. Die Aufseher kamen vor Gericht - und wurden freigesprochen. (...)

Da wir Westeuropäer ja fast jeden Mist nachmachen, der aus den USA kommt, frage ich mich doch wirklich, wann bei uns die Camps auch aus dem Boden sprießen. Kann eigentlich nicht mehr lange dauern, denn Arbeitsplätze mit denen man ein "normales" und halbwegs sorgenfreies Leben führen kann, werden auch bei uns immer rarer.
http://www.n24.de/politik/article.php?a ... rId=164633

Zitat: "Unverantwortliches Gerede": Massive Kritik an Bushs Weltkriegs-Szenario

Die Äußerungen von US-Präsident George W. Bush über die Gefahr eines "dritten Weltkrieges" im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm sind in Deutschland quer durch alle Parteien auf deutliche Kritik gestoßen. Eine solche rhetorische Eskalation sei kontraproduktiv für die Suche nach einer Lösung in dem Atomstreit, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU). Die SPD sprach am Donnerstag von "unverantwortlichem Gerede" und Die Linke sieht in der Äußerung ein Indiz, dass die US-Regierung die Welt stärker auf einen Krieg gegen den Iran einstimmen wolle.
http://www.n24.de/news_stories/article. ... rId=166509

Zitat: Jagd auf Brandstifter in Kalifornien: Polizei erschießt Verdächtigen

Die Lage im kalifornischen Katastrophengebiet hat sich vier Tage nach Beginn der Waldbrände entspannt. Bis Mittwochabend konnten alle Brände bei Los Angeles gelöscht werden, wie die Behörden mitteilten. Weiter südlich bedrohte ein Feuer noch mehr als 8.000 Häuser im Bezirk San Diego.
http://derstandard.at/?url=/?id=3096606

Zitat:Rumsfeld: "Zu oft sind Muslime gegen physische Arbeit"

Sprüche des Ex-Verteidigungsministers bringen Präsident Bush in Verlegenheit – Weißes Haus geht auf Distanz
Nicht einmal mehr das Weiße Haus ist noch „amused“. Sogar George W. Bush legt Wert darauf, sich von den derben Sprüchen Donald Rumsfelds, seines ehemaligen Verteidigungsministers, zu distanzieren. Was Rumsfeld glaube, stimme ganz und gar nicht überein mit den Ansichten des Präsidenten, gibt Sprecherin Dana Perino zu Protokoll. Sie könne verstehen, wenn es zornige Reaktionen aus der arabischen Welt gebe.