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General Motors scheint bankrott zu sein:
http://www.mmnews.de/index.php/20090214 ... krott.html
Zitat:General Motors bankrott?
Samstag, 14. Februar 2009
General Motors ist offenbar pleite. Das Unternehmen erwägt Gläubigerschutz nach Chapter 11 und anschließend den Aufbau eines neuen Konzerns.

General Motors erwägt die Beantragung von Gläubigerschutz. Das meldet Reuters unter Berufung auf das "Wall Street Journal". Im Nachgang zu der Insolvenz plant General Motors den Aufbau eines neuen Unternehmens.


...während die Wall Street schwach bleibt und noch immer nichts begriffen zu haben scheint.
Ein sehr guter Artikel:
http://www.mmnews.de/index.php/20090215 ... sinos.html
Zitat:Schließt die Finanzcasinos!
Von Andreas Männicke
Sonntag, 15. Februar 2009
Trotz Mega-Konjunkturprogramm schwache Wall Street. Dow Jones auf der Kippe. 1000 Banken können Pleite gehen. Mega-Gau kann noch kommen. Deutschen Tradtionsunternehmen gehen Bankrott. Kurserholung in Moskau. ldorado für Trader. Brisante Marktechnik beachten.

Barack Obama konnte zwar den ersten Etappensieg verbuchen; ihm ist aber selbst bewusst, das es sich um einen sehr beschwerlichen Marathonlauf handelt. Immerhin ist sein 790 Mrd. Konjunktur-Programm trotz starker Proteste der Republikaner durchgekommen. Die Rede von dem neuen US-Finanzminister Geithner enttäuschte zwei Tage zuvor die Anleger.

...bei dem dieser Abschnitt bedenklich stimmt:
(gleiche Quelle)
Zitat:Pepsi Cola und Coca Cola konnten den Gewinn noch um 10% steigern und sind relativ krisenresistent. Und dennoch wird der Konsum irgendwann dramatisch einbrechen. Der renommierte US-Ökonom Shiller hält sogar eine Depression für möglich. Eine Depression ist aber in den Aktienkursen in den USA noch nicht eingepreist.

Andere US-Ökonomen wie Nouriel Roubini glauben daran, dass sich die USA frühestens im Jahr 2011 erholen kann. In dieser harten Zeit der Markt-Bereinigung im Banken- und Versicherungssektor und der Mega-Staatshilfen wird immer wieder wohl öfters auch die „Systemdiskussion“ aufkommen. Ich erwarte vor allem weitere Hiobsbotschaften im Versicherungssektor wegen der Hybrid-Produkte. Der englischer Versicherer Lloyds ha schon den Anfang gemacht und einen Verlust von 10 Mrd. € gemeldet. Der Kurs brach um über 35% am Freitag ein.

Eine Krise, die frühestens 2011 zuende ist!
Was wird da noch übrig bleiben?
Erich schrieb:Ich meine aber auch - um das Vertrauen wieder her zu stellen muss die US-Regierung an anderer Stelle sparen. Ob der weitere Einsatz von US-Truppen in anderen Kontinenten da zielführend ist - insbesondere in Krisengebieten - wage ich zu bezweifeln.

Die Frage ist viel mehr - wie weit muss Amiland noch abrutschen, bis Obama das machen kann/muss ohne als unpatriotischer Feigling zu gelten? Ich befürchte eher das Afghanistan erst auf der Streichliste steht, wenn das Kind endgültig in den Brunnen gefallen ist.

Der Kostenpunkt "War on Terror", sowohl im In- wie im Ausland, ist derzeit die einzige größere Möglichkeit zum echten und schnellen cost cutting. Den US-Haushalt abzuklappern ist einfach zu langwierig um binnen Jahresfrist so große Einsparungen hinzukriegen, als das es die Rekordneuverschuldung nennenswert beeinflußen würde. Zumal die politischen Grabenkämpfe um jede einzelnen Haushaltsstelle eh ein Alptraum sind, der Unmengen an Ressourcen bindet.

Erich schrieb:Eine Krise, die frühestens 2011 zuende ist!
Was wird da noch übrig bleiben?

Bei einer echten Depression? Ich persönlich stelle mir da z.B. einen Ausverkauf des technologischen Know-Hows vor. Jeder der dann noch über Mittel verfügt, würde in die US-Hochtechnologie einsteigen, daß Wissen transferieren, die besten Köpfe abwerben und dann die Unternehmen abdecken (Muster: BenQ).
also erst mal:
Zitat:Konjunkturpaket tritt Dienstag in Kraft
Obama drückt aufs Tempo
Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/usk ... et112.html
und dann gibts ja auch optimisterische Stimmen
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 24,00.html
Zitat: 15.02.2009

WIRTSCHAFTSKRISE
Neu-Minister Guttenberg verspricht schnellen Aufschwung

Der frisch ernannte Wirtschaftsminister verbreitet Aufbruchsstimmung: Karl-Theodor zu Guttenberg erwartet nach eigenen Worten, dass die Konjunktur im Herbst wieder anspringt, spätestens.
...
und
http://www.welt.de/politik/article32101 ... erbst.html
Zitat: Neuer Wirtschaftsminister
Guttenberg erwartet Ende der Krise im Herbst

15. Februar 2009, 16:59 Uhr

Karl-Theodor zu Guttenberg ist voller Optimismus. Der Wirtschaftsminister rechnet bereits im Herbst mit dem Abflauen der Finanzkrise. Nicht zuletzt wegen des Konjunkturpakets gehe er davon aus, dass die Wirtschaft wieder anspringt. ...
wie - da steht auch, dass die FDP und auch ein renommierter Unternehmensberater das anders sehen?
Wir haben Wahljahr - da ist die Opposition natürlich immer auf Seite der Defätisten, während die Regierung alles tut um gute Zahlen zu bekommen.
:oops:
Na gut - ich geb zu, das ist etwas wenig um fundierte Hoffnung auf ein Ende der globalen Krise zu begründen - Cry aber ich find bestimmt noch andere Koniferen, die ein früheres Ende des Desasters vorher sagen 8)
um zu einem anderen Thema über zu leiten (über das Ende der Finanzkrise könnte man derzeit noch treffend spekulieren) und dann doch wieder beim Thema zu landen:
ich hab inzwischen eine interessante Korrelation zwischen Inflationsquote und Arbeitslosigkeit in den USA entdeckt:
=> http://www.infos.com/de/marktgeschehen_ ... reiter.pdf
Man sieht aus den beiden Kurven in der Grafik auf Seite 1 "Inflationsrate und Arbeitslosigkeit 1945 - 2007" deutliche Querverbindungen zwischen hoher Inflationsrate und zeitversetzt nachfolgender hoher Arbeitslosigkeit.
Zitat:Sobald die Inflation in die Höhe schnellt, zieht die US-Arbeitslosenquote nach. Der zeitliche Verzug zwischen Inflations- und Arbeitslosigkeits-Höhepunkt beträgt im Mittel zwischen eineinhalb und zweieinhalb Jahren.
Nach der Grafik auf Seite 2 "Inflationsrate und Arbeitslosigkeit 1995 - 2007" wurde für 2008/2009 eine deutlich ansteigende Arbeitslosigkeit prognostiziert, die wir tatsächlich ja auch haben:
http://www.investors-daily.de/816/usa-a ... mber-2008/
Zitat:Heute, am Freitag, den 9. Dezember um 14.30 Uhr wurde die Arbeitslosenquote in den USA für Dezember 2008 veröffentlicht. Die gestiegene US-Arbeitslosen-Quote liegt bei 7,2%.
...
Im Vormonat lag die Quote bei 6,8 % (revidiert von 8,7%).
http://www.n24.de/news/newsitem_4801882.html
Zitat: 29.01.2009

In den USA ist die Arbeitslosenzahl auf den höchsten Stand aller Zeiten gestiegen.
...
Die Arbeitslosenzahl in den USA liegt nach Einschätzung von Experten deshalb eigentlich eher bei 6,5 Millionen.
...
Und da fange ich bei den enormen Geldspritzen, die in den USA die Nachfrage schüren und die Konjunktur beleben sollen, zu grübeln an. Diese Geldmengen erhöhen nämlich die Inflationsgefahr extrem.
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_315444
Zitat:.... Im Jahr 2002 hatte Bernanke in einer legendären Rede gesagt, dass die Notenbank die Notenpresse beliebig stark rotieren lassen und notfalls Dollar-Scheine mit dem Helikopter abwerfen könne, um die Wirtschaft anzukurbeln.
Wenn nun anstelle der erhofften Wirtschaftsbelebung nur die Inflation angeheizt wird, dann steigt die Wahrscheinlichkeit weiterer Arbeitslosigkeit in den USA massiv an.

Da frag ich mich schon, ob die Zinspolitik der FED (Niedrigzins, um viel Geld auf den Markt zu werfen) richtig ist - oder ob nich die Zinspause der EZB die "bessere Alternative" ist:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/bo ... o?from=rss
Zitat:Zinspolitik: EZB legt Zins-Senkungs-Pause ein

05.02.2009 | 18:25 | (Die Presse)

Der Leitzins der Eurozone bleibt bei zwei Prozent.
...

so, und jetzt bin ich endgültig beim ursprünglichen Thema zurück:

Tiger schrieb:....

Eine Krise, die frühestens 2011 zuende ist!
Was wird da noch übrig bleiben?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542396,00.html
Zitat: 19.03.2008

ÖKONOMEN-WARNUNG
"Die Märkte bleiben bis mindestens Ende 2009 nervös"
...
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fin ... se176.html
Zitat:Bundesfinanzminister Steinbrück warnt
"Finanzkrise dauert mindestens bis Ende 2009"
...
Stand: 25.10.2008 10:26 Uhr
http://www.n-tv.de/1043219.html
Zitat:Samstag, 25. Oktober 2008
Kollaps-Gefahr bleibtFinanzkrise bis Ende 2009
....
http://www.finanz-geld.de/aktuelles/fin ... -2009-499/
Zitat:Oktober 25, 2008
Finanzkrise noch bis Ende 2009
:oops: die zitieren ja alle denselben .... also noch andere Koniferen:
http://www.wiwo.de/finanzen/finanzkrise ... 271063/11/
Zitat:...
18. August 2008: Der krisengeschüttelten US-Investmentbank Lehman Brothers droht einem Zeitungsbericht zufolge ein weiterer Verlust in Milliardenhöhe. Der Morgan-Stanley-Vizechef erklärt außerdem, dass er ein Anhalten der Finanzkrise bis 2010 für wahrscheinlich halte.

http://www.handelsblatt.com/politik/kon ... 10;2033498
Zitat:06.09.2008
Prognose
HBOS sieht Finanzkrise bis mindestens 2010
...
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaf ... 04289.html
Zitat:23. November 2008, 23:16, NZZ Online
Apec-Staaten wollen Finanzkrise bis Mitte 2010 überwinden
...
http://www.abendblatt.de/daten/2008/08/23/926081.html
Zitat:"Finanzkrise bis 2010"

Der US-Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz rechnet nicht mit einem baldigen Ende der internationalen Finanzkrise. "Die Krise dürfte sich bis Anfang 2010 hinziehen mindestens. Und die weltweiten Verluste werden weit mehr als eine Billion Dollar betragen", sagte Stiglitz.
....
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/doktordoom100.html
Zitat:US-Ökonom Roubini: Aufschwung nicht vor 2011
"Doktor Doom" sieht weiter schwarz
...
"Eine globale Rezession für das ganze Jahr 2009. Und auch 2010 und 2011 wird sich das Wachstum nur wenig erholen." Man könne nicht einfach Geld in Richtung Problem werfen, sondern man müsse das Finanzsystem reparieren - und das dauere Jahre.
...
http://www.abisz.genios.de/r_sppresse/d ... 01320.html
Zitat:Jean-Claude Juncker, 54, Luxemburger Premierminister, glaubt, die Europäische Union werde bis 2011 unter dem schweren Konjunktureinbruch leiden.
....
Ich hab mich mal ein kleines bisserl durch den dieswöchigen Economist gewühlt und auch ein paar kleine Artikel aus der Foreign Policy gelesen:
Wenn man denen glauben darf, ist Inflation mehr oder minder nur eine kleine Sorge bzw. steht jetzt nicht auf der Agenda (auch wenn das mal kommen kann):
Derzeit ist das Hauptproblem eine unschöne Verbindung aus Deflation, überhöhten Schulden und wirtschaftlicher Rezession, was letztlich zu einer Defaltionsspirale und einer immensen realen Schuldenlast führen kann (weil die Produktion absackt, die Preise fallen und daher die reale Last der Schulden immer mehr zunimmt, da die Werte von Immobilien und sonstigen Anlagen immer weiter fallen, die nun nicht mehr die Schulden decken können - wenn sie das überhaupt mal taten...)
Nur wenn die Konjunkturprogramme greifen sollten, könnte in mittlerer Zukunft aus der Deflation Inflation werden, mit der durchaus realen Gefahr einer Stagflation. (bedeutet: viel Geld wird in die Wirtschaft gepumpt, aber letztlich gibt es als Resulatat kaum Wirtschaftswachstum, aber dafür eben nun Inflation und steigende Preise, weil das Geld eben nur verpufft bzw. schneller zirkuliert)
Aber: Ohne diese Kapitalspritzen und Investitionsprogramme würde uns die Wirtschaft und auch das Finanzsystem in der Defaltionsspirale absaufen und völlig zusammenbrechen. Man sieht doch, dass immer mehr Firmen nun auch das Wasser bis zum Hals steht.

Ergo: Wir müssen nun erstmal der Deflation-Schulden-Spirale entkommen, um dann im zweiten Schritt bzw. Phase der Krise aus der Inflation und denn dazu gehörigen Problemen heraus zu kommen.
Allerdings müssen wir auch erstmal diese zweite Phase schaffen...

Da bekommt der Spruch vom Regen in die Traufe eine ganz neue Bedeutung...
und das Vertrauen auch in den USA selbst ist dahin:
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktie ... 75686.html
Zitat:US-Börsen
Wall Street im Abwärtstaumel
von Anne Kunz (Frankfurt)

Die US-Aktienmärkte geben erneut kräftig nach. Die Sorge um eine Verschärfung der Rezession drückt die Kurse. Zudem belasten Zweifel, ob die Bemühungen zur Stabilisierung des globalen Finanzsystems ausreichen.
...

FTD.de, 16:32 Uhr
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,608282,00.html

Zitat:Börsenaufsicht wirft US-Milliardär Stanford massiven Betrug vor

Ein Betrug von "schockierenden Ausmaßen" soll es sein: Die US-Finanzaufsicht SEC ermittelt gegen Milliardär Sir Robert Allen Stanford. Polizisten durchsuchten seine Firma in Houston, mehrere Vertraute sind unter Verdacht - und eine Verbindung zum Fall Madoff gibt es auch

Der nächste Herr die selbe Dame....

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,608299,00.html

Zitat:GM will 47.000 Jobs streichen und fordert riesiges Hilfspaket

Radikalkur für die US-Autoindustrie: Branchengigant General Motors plant die Streichung Zehntausender Stellen und bittet um bis zu 30 Milliarden Dollar Staatsgelder. Die Folgen des Sparprogramms für die Tochter Opel blieben zunächst unklar. Auch Chrysler will 3000 Jobs kappen und fordert mehr Hilfen.
Die Gier dieser Bankmafia ist erschreckend - und die Steuerzahler müssen dann einspringen, wenn sich die Typen genug bereichert haben:
http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437 ... ntent.html
Zitat:Obama unterzeichnet Konjunkturprogramm
„Der Anfang vom Ende“

17. Februar 2009 Der amerikanische Präsident Barack Obama hat sein erstes großes Ziel erreicht: Nur knapp vier Wochen nach seiner Amtsübernahme ist das größte Konjunkturprogramm in der Geschichte des Landes in Kraft.
...
mal aus F-22 tread:
Zitat: eigentlich nicht da die Ausgaben für den Krieg in Irak und Afghanistan separat finanziert werden und nicht aus den Verteidigungshaushalt.
das wird alles durch Steuerzahler finanziert.
Das Problem in USA ist imperiales Denken bösartiger Natur, leider wird dieses Denken auch von einer bestimmten Schicht der Bevölkerung mitgetragen.
Eigenartig aber mancheiner stellt sich anscheinend nicht die Frage ob hohe amerikanische Militärausgaben auch mit dafür verantwortlich sind dass die Infrastruktur im eigenen Land in vielen Bereichen marode ist.
Irgendwie sind solchen Menschen Hunderte Milliarden für erroberten Irak
nicht zu schade, bzw. mehr wert als bessere Schulausbildung und medizinische Versorgung Millionen Amerikaner.
Ne, paar Dutzen F-22 sind viel wichtiger.
http://www.mmnews.de/index.php/20090218 ... erbot.html
Zitat:USA: Bücherverbot
Mittwoch, 18. Februar 2009
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tritt ein generelles Buchverbot für Bücher von vor 1985 in Kraft. Betroffen: Kinderbücher.

Vollkommen unbemerkt von der Öffentlichkeit tritt in den USA ein Bücherverbot in Kraft. Die Regierung hat den Verkauf, die Weitergabe oder auch nur das Verschenken von Kinderbüchern, die vor 1985 gedruckt wurden, generell verboten und Zuwiderhandlungen unter Strafe gestellt.

Was ist da los?


Inzwischen setzt sich der Rückgang der US-Industrieproduktion fort:
http://www.mmnews.de/index.php/20090218 ... -fort.html

Zitat:Talfahrt der US-Industrie setzt sich
Mittwoch, 18. Februar 2009
Situation noch schlechter als die Zahlen zeigen.

Die US-Industrieproduktion ist im Januar um 1,8% geschrumpft. Damit war der Rückgang noch stärker als von uns mit 1,1% und vom Markt mit 1,5% erwartet. Dabei ist das Ergebnis sogar noch schlechter, als es die Gesamtzahl vermuten lässt. Zum Einen wurde nämlich der Vormonat von -2,0% auf -2,4% nach unten revidiert. Zum Anderen wurde die Industrieproduktion durch ein kräftiges Plus von 2,7% bei der Strom- und Gasproduktion geliftet.
Tiger schrieb:Was ist da los?

Ehrlich gesagt würde ich da die Behauptung der "Bücherverbrennung" erst mal zurückhaltend beurteilen. Die Amis sind nicht gerade still, wenn sie meinen, daß ein Buch "ungeeignet" ist. Diese Vorgehensweise würde eher zur deutschen Bürokratie passen, als zur amerikanischen Kultur wo kleine Gruppen ungehindert solange hetzen dürfen, bis Verleger schon im vorauseilenden Gehorsam ihr Sortiment "abrunden" um ja nicht mit irgendwelchen Value-Deppen aneinander zu geraten. Ich tippe mal wirklich einfach auf eine blindwütige Aktion die ihren Ursprung in dem chinesischen Kinderspielzeug-Skandal hat. Ist im Prinzip sogar ansatzweise nachvollziehbar. Zumindest bei den Bilderbüchern für die Kleinsten, die ja bekanntlich an allem rumkauen (möchte nicht wissen wie viel Blei und Weichmacher wir als Kinder unbemerkt gelutscht haben). Das man dabei auf ein absolut vernachlässigbares Problem eindrischt ist logisch, aber solche Schildbürgerstreiche könnten genauso gut irgendeinem Eurokraten-Büro oder dem Schreibtisch eines deutschen Minister-Referenten entspringen. Bloß das zumindest hier in Deutschland bei dem Thema Bücher halt sofort der 3. Reichs-Reflex anspringt.
Kosmos schrieb:das wird alles durch Steuerzahler finanziert.
Das Problem in USA ist imperiales Denken bösartiger Natur, leider wird dieses Denken auch von einer bestimmten Schicht der Bevölkerung mitgetragen.


Ah ja und das von einen Russen, der der Meinung ist das Russland ein natürliches Anrecht hat, Ost Europa zu unterdrücken und zu diktieren! :lol: :lol: :lol:

Kosmos schrieb:Irgendwie sind solchen Menschen Hunderte Milliarden für erroberten Irak
nicht zu schade, bzw. mehr wert als bessere Schulausbildung und medizinische Versorgung Millionen Amerikaner.
Ne, paar Dutzen F-22 sind viel wichtiger.

Das hört sich aber eher nach Russland an, ein Land was kaum eine gepflasterte Straße hat ! Wo die Lebenserwartung eines Männlichen Bürgers auf den Niwo eines Landes der Dritten Welt liegt ! Wo der Großteil der Bevölkerung am oder unter den Existenz Minimum lebt und die Bürger an Alkohol und Gewalt so schnell zu Grunde gehen das es in 30 Jahren weniger als 100 Millionen Einwohner haben wird !

Ein Land das obgleich es in der Lage ist Atomwaffne herzustellen ja Astronauten in den Weltraum zu bringen nicht mal ein Auto bauen kann das an einen Rumänischen Hinterwäldler Fabrikat Marke DACIA heranreicht. Doch zugleich Anspruch auf Einflusszonen in Europa Asien und Süd Amerika überhaupt rund um den Globus erhebt! Ein Land das seinen Sowjet Imperium nachtrauert, es gar Glorifiziert obwohl eben dieses Imperium den halben Globus wie ein Parasit aussaugte und in Armut und Elend stürzte und an der eigenen Inkompetenz zu Grunde ging.

Wär mal lachen will und ein Einblick in die Russische Großmacht Realität gewinnen mag, braucht nur diese kleine PDF Datei zu laden und zu staunen !

http://rapidshare.com/files/155545490/A ... land-1.pdf


Währe es nicht so Beleidigend so würde ich jetzt sprichwörtlich lachen über deine Behauptung ! Es ist ja nicht die Unterstellung (Einiges stimmt sogar Betreff des vergeudeten Geldes in Irak), sondern aus wessen Munde dies kommt das mich aufregt !



Sprich das gerade du (Kosmos) der den Russischen Imperialismus verteidigst und Befürwortest wo du nur kannst den USA Imperialismus anprangerst.



Lass uns mal aber deine Argumente umkehren, man müsste meinen das Russland es doch um vieles eher nötig hätte lieber das Geld das es in Waffen steckt in seien Infrastruktur zu investieren. Warum sollte Russland denn nicht lieber eine Straße ja nicht mal eine Autobahn von Moskau nach Yakutsk in Sibirien bauen statt die PAK FA zu beschaffen oder die Bulava SLBM aufgeben und stattdessen das Geld in das Gesundheitssystem investieren um wenigstens eignen Bürger ein längeres Leben zu ermöglichen ? Oder auf seine neuen Lada U-boote verzichten um stattdessen jeden Russischen Schüler annehmbare Lern Bedingungen zu ermöglichen oder mal seine Soldaten in Georgien mal mit etwas anderes als Haferbrei zu versorgen damit sie nicht mehr desertieren, um in Tiflis bei MacDonald essen zu können ! was währe wenn Russland sein Anspruch auf seien Nachbarländer sein lassen würde und seine Energien darauf verwenden würde ein Automobil zu bauen was es auf den nicht Russischen Markt verkaufen könnte.

Ich könnte so ewig weiter machen, aber mir ist die Lust vergangen ! :wink:
nein das ist nicht meine Meinung, mehr noch, solche Denkmuster haben (unter anderm) zum Fall der SU beigetragen, einer Katastrophe.
Ich habe an sich wenig gegen "Imperialismus" bzw. gar nichts dagegen das eine Nation selbstbewußte Politik und potente Verteidigungspolitik betreibt. Nur soll das alles dem unmittelbaren Wohle des einfachen Mannes dienen, da happerte es letztendlich bei SU und ist seit längeren Zeit auch zu einem Problem in USA geworden.
Das nenne ich "bösartiger" Imperialismus, wenn ein "Imperium" anfängt sich primär nur um eigene Größe und Gehabe zu sorgen....... Menschen die dies unterstützen heben tatsächlich selbst den Grab aus für das was sie bewundern und lieben.
USA haben in letzten 5 Jahren fürs Militär und Kriege beinahe 3 Trillionen USD ausgegeben, das ist nicht normal wenn man einerseits bemängelt das in manchen Landstrichen die Stromversorgung zusammenbricht, China dabei ist wirtschaftlich aufzuhollen und die Staatsschulden galoppieren.
Kosmos schrieb:nein das ist nicht meine Meinung, mehr noch, solche Denkmuster haben (unter anderm) zum Fall der SU beigetragen, einer Katastrophe.
Ich habe an sich wenig gegen "Imperialismus" bzw. gar nichts dagegen das eine Nation selbstbewußte Politik und potente Verteidigungspolitik betreibt. Nur soll das alles dem unmittelbaren Wohle des einfachen Mannes dienen, da happerte es letztendlich bei SU und ist seit längeren Zeit auch zu einem Problem in USA geworden.



Ok, das klingt schon ausgewogener und nicht mehr so anmaßend. Doch warum nennst du nur die SU ? Das Russland des Jahres 2009 betreibt genau so wie die SU Großmacht Politik wehrend in Russland selbst der arme Mann an der Alkohol Vergiftung stirbt und die von mir ausführlich geschilderten Missstände herrschen.

Betreff der USA leugne ich es ja nicht das es Missstände gibt und das verprassen des Geldes für den irakischen Dreck und noch schlimmer Afghanischen Staub mir genau so wenig passt wie jeden anderen Amerikaner. Doch war dies auch nicht so beabsichtig sondern ist das Ergebnis von gescheiterten Strategien was die restlichen Ausgaben anbelangt, also die für den Verteidigungshaushalt so sind auch diese das Ergebnis von Misswirtschaft doch trotzdem Tragbar mit ca. 4% des Haushaltes.

In einer Idealen Welt bräuchte man keine Waffen da Rüstungsausgaben immer aus den Fenster geworfenes Geld sind egal ob beim Russen oder bei den USA. Doch unserer Welt ist nun mal nicht Ideal sondern ein Gefährlicher Ort voller Despoten , Extremisten die einen Bedrohen. Auch hat die USA Verpflichtungen die weit über die der Landesverteidigung hinzugehen wie auch höhere Lohnkosten als andere Ländern über den abstrakten wert der Rüstungsausgaben haben wir ja mal geredet und du hast mir glaube ich sogar zugestimmt.


Ich will hier nicht die USA ausnehmen oder schützen, hättest du dich nicht so monoton auf die USA mit deinen Post bezogen so hätte ich dir in Grunde ja zugestimmt. Doch Fakt ist das sowohl die USA wie China und ganz Besonders Russland ihre Machtansprüche über die Bedürfnisse ihrer Bürger stellen. Ich nenne Russland hier ganz bewusst als Parade Beispiel nicht um die zu kränken sondern einfach weil Russland gemäßen an der Armut und seiner Wirtschaftlichen Unbedeutendheit wie seiner Größe und weite einfach das Parade Beispiel für einen Staat ist das seinen Weltmacht Anspruch über das wohl der Bürger stellt !
in heutigen Russland sehe ich zwar immer noch hier angesprochenes Problem wo der Anspruch über dem Wohl der Bürger steht aber bei Militärausgaben an sich gibt man im Grunde das nötigste aus, Russland ist ja in keiner einfachen Situation, "links" NATO, in der Mitte Zerntralasien mit Islamismus und "rechts" China, und alles an den Landgrenzen, die 4% ergeben bei geringen russischen BNP den Minimum an benötigten. Ich meine sonst steht man in 10 Jahren überhaupt ohne Streitkräfte aus die eine Chance haben allen 3 Bedrohungen zu begegnen, bei 50 Mrd. geht es abgesichts der Bedrohungen an unmittelbaren Landesgrenzen nur um Überleben, auf militärischen Wege läßt sich mit solchen Mitteln keine aggresive "imperiale" Politik verwirklichen. (auch wenn so mancher russischer Politiker und auch General zumindest offentlich was anderes behauptet).
Ich bescheinige da dem Großteil russischer Eliten NICHT "besser" zu sein (dafür hört man zu oft Stimmen die aberwitzigsten Sachen fordern) aber insgesamt scheinen Putin und sein "Team" erkannt zu haben das nicht die Anzahl der Kampfpanzer für Stabilität des Landes entscheidend sind, zuert erhöht man die Renten erst danach kommen neue Kampfflugzeuge, etwas hat man aus Fall der SU gelernt, nur deswegen hatten Putin und Medwedew bisher großen Rückhalt in der Bevölkerung trotz der Einschnitte bei Demokratie und auch einigen Mißerfolgen.
Zitat:Auch hat die USA Verpflichtungen die weit über die der Landesverteidigung hinzugehen wie auch höhere Lohnkosten als andere Ländern über den abstrakten wert der Rüstungsausgaben haben wir ja mal geredet und du hast mir glaube ich sogar zugestimmt.
in Westeuropa oder Japan sind die Lohnkostenen ebenfalls sehr hoch, trotzdem, schau wieviel % man da ausgibt. Und Verpflichtungen, die meisten Partner der USA haben selbst sehr viel Geld und starke Streitkräfte, die können viel mehr verkraften.
Ich würde das so formulieren, USA geben so viel aus weil sie es wollen, Russland weil es keine andere Wahl hat.
Und Mißwirtschaft, die gibt es überall allerdings wird man in USA kaum das Problem in den Griff kriegen solange heimische Wehrindustrie sowohl vor Konkurenz geschützt ist als auch aus übereichen Topf des Pentagons sich bedienen darf, und solange werden die Genärele auch teueres und anspruchsvolles Spielzeug wie FCS oder 2 verschiedene "Stealthjäger" einfordern.
Bei Irak und Afganistan falsche Strategie, ok, aber hierfür, für verpulverte Milliarden trägt republikanische Regierung die Verantwortung.
Es ist absolut richtig dass amerikanische Wähler die Republikaner für diese Politik bestrafft haben.
Obama den du so oft beschimpfst hat noch gar nichts verbockt, er hat so eine harsche Kritik (noch) nicht verdient. Noch muss er mit den Folgen der Bushregierung auskommen, etwa mit über 700 Mrd. (zusammen mit Irak) an Militärausgaben für das Jahr 2009...
Du scheinst die Mißstände ebenfalls erkannt zu haben doch die Konsequenzen habe ich bisher in deinen Aussagen nicht gesehen.