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Normale Version: Türkei
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Zitat:Da gebe ich dir Recht, die türkische Gesselschaft ist in der Frage zwischen "Tradition und Moderne" enorm gespalten. Es gibt Türken die über das Verhalten des Vaters enorms entsetzt sind, auf der anderen Seite gibt es auch Türken die aus ländlichen Gebieten stammen wo die Traditionen den Alltag der Menschen bestimmt. In den vergangenen Jahrzehnten sind durch Landflucht viele Menschen aus ländlichen Gebieten in Großstädte wie Istanbul eingewandert. Bei traditionellen Menschen wiederm löst das Verhalten des Vaters weniger Entsetzen aus als bei modernen Großstadtmenschen.

Ähnlich wie manche Türken in Deutschland bleibt auch dieser Teil der Bevölkerung gern unter sich und möchte gar nichts mit den alteingessenen Großstadtmenschen zu tun haben. So gibt es z.B in Istanbul Stadtteile wie Fatih wo sehr viele religiöse Menschen unter sich leben.


Was hat denn des mit Tardition zu tun,der Typ ist einfach dumm in der Birne von wegen "Quer durch die Gesellschaft gespalten",jede normale Mensch egal welche Kultur erkennt was für ein Mist dieser vater gemacht hat.
Komm doch nicht damit das einer Kultur in die Schuhe zu schieben also ich hab sowasnoch nie erlebtr,der Typ ist einbfach DUMM.

Zitat:Ähnlich wie manche Türken in Deutschland bleibt auch dieser Teil der Bevölkerung gern unter sich und möchte gar nichts mit den alteingessenen Großstadtmenschen zu tun haben. So gibt es z.B in Istanbul Stadtteile wie Fatih wo sehr viele religiöse Menschen unter sich leben.

Also das was du hier jetzt machst ist deine reine persönliche Diffarmierung!

Schieb doch gleich auch die Umwelrverschmutzung und "Kyrill" Orkan auch auf die Kultur,lachhaft sorry aber wirklich lachhaft :roll:


Hier was zu den Nationalisten oder sogar nationalistischen Kemalisten oder auch genannt "tiefer Staat":
Die Türkei will Demokratie aber einige kemalisten torpedieren diesen immer wieder.
Mord am Journalisten Hrant Dink ist wieder so ein Beispiel des kemalistischen Nationalismus der böses Blut schafft:

<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,461099,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 99,00.html</a><!-- m -->
Um auf die Journalistenermordung von Hrant Dink einzugehen möchte ich meinen das man realpolitisch nutzen ziehen könnte.

Das Attentat auf den armenisch-türkischen Journalisten wurde durch nationalistische Kreise verübt,man könnte nun daraus für die führende konservativ islamische Partei einen Vorteil ziehen indem man für die kommenden Parlamentswaheln und die Präsidentenwahlen das ganze sich einen Nutzen zieht.
Nationalisten,kemalistische Nationalisten werden auf jedenfall innerhalb der Türkei durch diesen Mord an Ansehen verlieren und für die kommenden Wahlen einen Vorteil für die konservativ islamische Partei bringen da sie sich immer mehr für den Garanten der türkischen Demokratie zeigt.

Der Nationalismus durch Kemalisten und durch Ultra-Rechte verliert an Bedeutung und Ansehen was demokratischen Kräften wie die AKP Vorteile bringen wird.

Die rasche Aufklärung dieses Falles durch die regierende AKP wird einen Imagevorteil für die konservativ islamisch Partei bringen und könnte die Demokratisierung der Türkei voranbringen.

Zumindest wäre also der Tod Hrant Dinks nicht umsonst gewesen der selbst als armenischer Türke Demkratie für die Türkei wollte.

Natürlich spekuliere ich aber ich glaube es liegt nicht so fremd.
Azrail schrieb:Um auf die Journalistenermordung von Hrant Dink einzugehen möchte ich meinen das man realpolitisch nutzen ziehen könnte.

Das Attentat auf den armenisch-türkischen Journalisten wurde durch nationalistische Kreise verübt,man könnte nun daraus für die führende konservativ islamische Partei einen Vorteil ziehen indem man für die kommenden Parlamentswaheln und die Präsidentenwahlen das ganze sich einen Nutzen zieht.
Nationalisten,kemalistische Nationalisten werden auf jedenfall innerhalb der Türkei durch diesen Mord an Ansehen verlieren und für die kommenden Wahlen einen Vorteil für die konservativ islamische Partei bringen da sie sich immer mehr für den Garanten der türkischen Demokratie zeigt.

Der Nationalismus durch Kemalisten und durch Ultra-Rechte verliert an Bedeutung und Ansehen was demokratischen Kräften wie die AKP Vorteile bringen wird.

Die rasche Aufklärung dieses Falles durch die regierende AKP wird einen Imagevorteil für die konservativ islamisch Partei bringen und könnte die Demokratisierung der Türkei voranbringen.

Zumindest wäre also der Tod Hrant Dinks nicht umsonst gewesen der selbst als armenischer Türke Demkratie für die Türkei wollte.

Natürlich spekuliere ich aber ich glaube es liegt nicht so fremd.


Demokratisiert wird die Türkei noch lange nicht durch die Lippenbekenntnisse von Erdogan & Co. bzw. durch halbherzig durchgeführte Reformen. Unter demokratisierung verstehe ich eine ausgewwogene Vertretung des Volkes im Parlament, dies ist in der Türkei wegen der überdurchschnittlich hohen 10 % Hürde und der Tatsache das Zweitstimmen im Wahlsystem ungewertet bleiben nicht gegeben. Ausser ein paar Lippenbekenntnissen und halbherzigen Versprechungen von ein paar AKP-Politikern wurden bisher keine Reformen am bestehenden Wahlsystem durchgeführt.

In Staaten bzw. Ländern mit einem demokratischen Wahlsystem wäre es undenkbar, dass eine Partei die bei der Wahl 34 % der Stimmen erreicht die 2/3 Mehrheit im Parlament stellt. Offenbar hat die AKP nicht das geringste Interesse das türkische Wahlsystem zu demokratisieren, den das würde bedeuten das die Partei in Zukunft im Parlament nicht mehr die 2/3 Mehrheit haben wird und mit grosser Wahrscheinlichkeit mit einem Partner in einer Koalition regieren muss.

Wenn du dir mal den oben von mir geposteten Spiegel-Artikel mit dem Titel "Islam-Konflikt an türkischer Uni" durchliesst, wird es kaum zu überlesen sein das ein AKP-Politiker den ungeliebten Universitätsdirektor "einen Armenier der es auf Van abgesehen hat". Derartige Aussagen tragen sicherlich auch zu einer Stimmung in der Bevölkerung bei der Hrant Dink zum Opfer gefallen ist.


Zitat:Das hab ich auch erklärt,westliche Medien haben eben eine Phobie oder sind eben schon negativ mit Vorurteilen behaftet die können das eben nicht verstehen,türkische Medien sind eben auch unterschiedlich Hürriyet z.B. ist neoliberal oder Cunhuriyet kemalistisch oder Sabah,Milliyet Dogan Group(25% Springer Verlag).Die haben ganz andere interessen denen geht es um neoliberale Profitideologie.

Die sog. "Islam-Holdings" in der Türkei sind da um keinen Deut besser ! Allen voran die Holding Yimpas haben Auslandstürken in Europa "Islamisch reine Geldanlagen", mit Gewinnbeteiligung, ohne Zinsen und eine Rendite von 20 - 25 % versprochen. Die Anleger haben ihre gesamten Ersparnisse verloren, mit dem Geld der Anleger wurde die AKP, der Nakhshibendi-Orden und diverse islamische Stiftungen in der Türkei finanziert. Die Ermittlungen gegen den Chef Dursun Uyar der Yimpas-Holding, werden von der AKP Regierung regelrecht hinausgezögert.

Ist das die Demokratie von der du immer redest ?
Zitat:Demokratisiert wird die Türkei noch lange nicht durch die Lippenbekenntnisse von Erdogan & Co. bzw. durch halbherzig durchgeführte Reformen. Unter demokratisierung verstehe ich eine ausgewwogene Vertretung des Volkes im Parlament, dies ist in der Türkei wegen der überdurchschnittlich hohen 10 % Hürde und der Tatsache das Zweitstimmen im Wahlsystem ungewertet bleiben nicht gegeben. Ausser ein paar Lippenbekenntnissen und halbherzigen Versprechungen von ein paar AKP-Politikern wurden bisher keine Reformen am bestehenden Wahlsystem durchgeführt.

In Staaten bzw. Ländern mit einem demokratischen Wahlsystem wäre es undenkbar, dass eine Partei die bei der Wahl 34 % der Stimmen erreicht die 2/3 Mehrheit im Parlament stellt. Offenbar hat die AKP nicht das geringste Interesse das türkische Wahlsystem zu demokratisieren, den das würde bedeuten das die Partei in Zukunft im Parlament nicht mehr die 2/3 Mehrheit haben wird und mit grosser Wahrscheinlichkeit mit einem Partner in einer Koalition regieren muss.

Wenn du dir mal den oben von mir geposteten Spiegel-Artikel mit dem Titel "Islam-Konflikt an türkischer Uni" durchliesst, wird es kaum zu überlesen sein das ein AKP-Politiker den ungeliebten Universitätsdirektor "einen Armenier der es auf Van abgesehen hat". Derartige Aussagen tragen sicherlich auch zu einer Stimmung in der Bevölkerung bei der Hrant Dink zum Opfer gefallen ist.

Na und?

Solange das ganze funktioniert und man Poltik machen kann die dem Land nützt wieso nicht eine 10% Hürde,ausserdem beschwerd dich doch bei den Kemalisten die haben doch diese Hürde gemacht.
In der Türkei waren auch mal 5 Parteien im Parlament was hat es gebracht ?! NICHTS!!

2er Koalition 3er Koalition alles was nicht funtzt in der Türkei ich persönlich würde sowieso das sytem verändern und eher eine Präsidialsystem einführen ähnlich wie in den USA das funktioniert in der Türkei noch besser.

Mehr Parteien im Parlament führt doch in der türkei nur dazu das sich Abgeordnete und Regierungsparteien nur die schuld gegenseitig in die Schuhe schieben wenn es nicht läuft so funzt wenigstens ertwas.
Die AKP hat mehr in 4 Jahren Alleinführung geschaffen an Reformen als 30 Jahre an Koalitionen!


Zitat:Die sog. "Islam-Holdings" in der Türkei sind da um keinen Deut besser ! Allen voran die Holding Yimpas haben Auslandstürken in Europa "Islamisch reine Geldanlagen", mit Gewinnbeteiligung, ohne Zinsen und eine Rendite von 20 - 25 % versprochen. Die Anleger haben ihre gesamten Ersparnisse verloren, mit dem Geld der Anleger wurde die AKP, der Nakhshibendi-Orden und diverse islamische Stiftungen in der Türkei finanziert. Die Ermittlungen gegen den Chef Dursun Uyar der Yimpas-Holding, werden von der AKP Regierung regelrecht hinausgezögert.

Ja mit der Yimpas hast du recht aber schwarze Schafe gibt es überall in der neoliberlaen Marktwirtschaft besonders wenn dieser Zweig durch Kemalisten auch finanziel unter Druck gesetzt werden.Die restlichen Unternehmen z.B. schaffen immense Arbeitsplätze in der Türkei siehe Konya Kayseri viele inneranatolischen Städte blühen mit mittelständischen Unternehemn eben durch diese Holdings auf.

In der Wirtschaft gibt es eben schwarze Schafe deshalb sollte man als Investor genau überlegen bevor man "ohne Risko 25%" verspricht bekommt.

Ausserdem kam dieses ganze nur zu einem Debakel weil eben diese Unternehmen vom kemalistischen Staat als "islamische Firmen" deklassiert wurden und diese nicht an die Börse gehen konnten.
Die Kemalisten haben viel mehr Mist gebaut als eine Firma die sich als schwarzes Schaf herausstellt.
Alleine um die Haupstadt und deren CHP Führung inden 90 igern führte zu Milliarden Dollar Verlusten durch Korruption.
In der Ära 1990 bis 1998 DYP,CHP,ANAP,DSP....... unter der Führung dieser Parteien verlor die Türkei innerhalb von 8 Jahren Milliarden Dollar Beiträge in zweistelliger Zahl alleine durch Korruption und Vetternwirtschaft der Minister und Politiker siehe BLUE Stream vertrag mit Russland!!

Du machst hier die islmaisch konservative Partei für ein vergehen eines Unternehmens verantwortlich aber siehst nicht das Desaster und Wirtschaftschaos das andere hinterlassen haben das immens grösser ist,oder wie Jesus sagt: "Du sprichst über den splitter des anderen aber siehst nicht den Balken in deinem eigenen Auge".

MfG Azze
Zitat:Why is Yimpaş affair important for AKP?
Friday, November 3, 2006


Foreign Minister Abdullah Gül yesterday reacted against the linking of the Yimpaş allegations to the Justice and Development Party, a day after Prime Minister Recep Tayyip Erdoğan had done the same. At a press conference he held upon his return from Moscow, Gül was confronted with questions about the matter, and he didn’t hide his annoyance at the debate.

Murat Yetkin
Foreign Minister Abdullah Gül yesterday reacted against the linking of the Yimpaş allegations to the Justice and Development Party (AKP), a day after Prime Minister Recep Tayyip Erdoğan had done the same. At a press conference he held upon his return from Moscow, Gül was confronted with questions about the matter, and he didn't hide his annoyance at the debate.

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.turkishdailynews.com.tr/article.php?enewsid=58237">http://www.turkishdailynews.com.tr/arti ... wsid=58237</a><!-- m -->



Zitat:Ankara warns Lebanon against oil exploration deal with Greek Cyprus
Wednesday, January 31, 2007



ANKARA - Turkish Daily News


Turkey warned Lebanon on Tuesday not to press ahead with an oil and gas exploration deal signed with Greek Cyprus, hinting at Turkish decisiveness to protect the rights and interests of Turkey and northern Cyprus.

Stressing that the Turkish Cypriots also has rights on Cyprus' waters and that Greek Cyprus doesn't represent the whole island, the Turkish Foreign Ministry released a statement in which it noted that “the Greek Cypriot administration's laws or its bilateral agreements with the concerned countries have no validity for Turkey.”

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.turkishdailynews.com.tr/article.php?enewsid=65129">http://www.turkishdailynews.com.tr/arti ... wsid=65129</a><!-- m -->


Zitat:Turkey protests at Greek Cypriot oil move

The New Anatolian / Ankara with AP
31 January 2007




Turkey warned Lebanon and Egypt on Tuesday not to press ahead with oil and gas exploration deals signed with the Greek Cypriots, saying Turkey and the Turkish Cypriots also have rights in the region.

Turkey is "determined to protect its rights and interests in the eastern Mediterranean and will not allow attempts to erode them," Turkey's Foreign Ministry warned in a statement.

Ankara disputes the Greek Cypriot claim to represent the whole island under the name "Republic of Cyprus" and officially only recognizes the Turkish Cypriot state in the north.

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.thenewanatolian.com/tna-22147.html">http://www.thenewanatolian.com/tna-22147.html</a><!-- m -->


Zitat:The Cyprus-Lebanon connection



The Cyprus issue has remained unresolved for decades because the issue is very important for everyone involved. Traditionally, the most concerned parties were the Turkish and Greek Cypriots, Turkey, Greece and the UK. However, when Cyprus joined the EU in 2004, the number and configuration of the sides changed. Now the EU is up against the Turkish Republic of Northern Cyprus (KKTC) and Turkey. The substance of the Cyprus issue has changed and the definition of the issue by the parties has evolved. But Cyprus’ strategic importance has never faded.
Those who claimed that Turkey’s arguments about security on Cyprus were exaggerated and that its so-called strategic importance was manipulated in order to justify the presence of Turkish troops on the island have launched an initiative that will only legitimize Turkish arguments. Cyprus is strategically important for Turkey because of Turkey’s own security and Turkey has always argued that Cyprus constitutes the base for power politics in the Middle East. Moreover, Turkey has been accused of not taking the islanders’ wishes into consideration. Today the situation seems to be the opposite. Turkey cares about islanders’ future while others give priority to strategic concerns.

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.todayszaman.com/tz-web/yazarDetay.do?haberno=101514">http://www.todayszaman.com/tz-web/yazar ... rno=101514</a><!-- m -->
Zitat:Turkey sends war vessels to the coast of Cyprus


NTV News Channel has announced that Turkey sent war vessels to Cyprus coast on Thursday morning.


The crisis, which exploded after the Greek side's government allowed Egyptian and Lebanese companies to explore for oil near the coast of the Island, has caused Turkey to send war vessels in the area in order to prove its decisiveness on the issue.


Chief of General Staff Büyükanıt: "We already have warships located in that area. There are no new appointments"

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://english.sabah.com.tr/98BF86D9ECFA492E8F7217A5EC013CE8.html%3C/a">http://english.sabah.com.tr/98BF86D9ECF ... .html%3C/a</a><!-- m -->



Zitat: Turkey sends warships to Cyprus amid row over oil deals: report
02-01-2007, 08h55
ANKARA (AFP)



A Turkish naval ships in the Mediterranean Sea during maneuvers in 2005. Turkey has sent warships to international waters off Cyprus amid a growing row over oil and gas exploration deals the island's internationally recognised government signed with Egypt and Lebanon, the NTV news channel reported.
(AFP/File)

Turkey has sent warships to international waters off Cyprus amid a growing row over oil and gas exploration deals the island's internationally recognised government signed with Egypt and Lebanon, the NTV news channel reported.

Turkish officials were not immediately available for comment.

NTV did not say how many ships had been sent to the Eastern Mediterranean, but added that they would stay there for a while.

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.turkishpress.com/news.asp?id=161181">http://www.turkishpress.com/news.asp?id=161181</a><!-- m -->
Jetzt gibt es auch schon die ersten deutschen Meldungen über den Ölstreit zwischen Zypern und der Türkei. Wie in den beiden englischsprachigen Meldungen soll die Türkei Kriegsschiffe in die internationallen Gewässer um Zypern als Zeichen der Warnung entsandt haben, was der Generalstab dementiert. Zum einem befürchtet die Türkei das die international nicht annerkannte TRNZ leer ausgehen wird wenn die Erdölvorkommen erschlossen werden. Auf der anderen Seite gewinnt Zypern eine grössere strategische Bedeutung für die EU, weil die Insel dadurch zur Versorgung der EU mit fossilen Brennstoffen beiträgt. Unter dem Gesichtspunkt wäre es auch möglich das EU-Staaten Streitkräfte auf der Insel stationieren werden um ihre strategischen Interessen bzw. die Energieversorgung zu sichern. Eine militärische Präsenz von EU-Soldaten auf der Insel würde die Verhandlungsposition der Türkei im Ägäis und Zypernstreit enorm schwächen.


Zitat:Zypern und Türkei streiten um Erdöl
Ungenehmigte Suche "Kriegsgrund".

Ankara. Zwischen der Türkei und dem EU-Mitglied Zypern ist ein Streit über die Ausbeutung möglicher Erdöl- und Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer entbrannt.
Der türkische Fernsehsender NTV berichtete, Ankara habe am Donnerstag Kriegsschiffe Richtung Zypern entsandt. Der türkische Generalstabschef Yasar Büyükanit dementierte diese Meldung umgehend.

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3857&Alias=wzo&cob=268522">http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefa ... cob=268522</a><!-- m -->
Wenn Zypern mit Ägypten und Libanon die Grenzen definiert hat. Welche Argumente haben die Türken dagengen? oder befinden sich die Felder in türkischem Hoheitsgebiet?
@fiesserfettsack

Zitat:Wenn Zypern mit Ägypten und Libanon die Grenzen definiert hat. Welche Argumente haben die Türken dagengen? oder befinden sich die Felder in türkischem Hoheitsgebiet?

In meinem vorhergehenden Posting hab ich bereits mögliche Gründe die für die scharfe Reaktion der Türkei sprechen erläutert. In dem Fall geht es auch gar nicht mal direkt um terretoriale Hoheitsrechte. Tatsache ist das bis Dato der Zypernkonflikt ungelöst bleibt. Jetzt will die griechisch-zyprische Administration das Erdöl am Meeresboden in den zyprischen Gewässern erschliessen, was sich fürs erste vollkommen harmlos anhört.

Zu berücksichtigen bleibt aber das die griechisch zyprische Administration nur einen Teil der auf der Insel lebenden Menschen vertritt und damit nicht alle Zyprioten. Der zweite und damit wichtigste Punkt bleibt die Tatsache das erschlossene Ölvorkommen das strategische Interesse der USA oder EU auf die Insel lenken. Die Folge davon wäre das der zypernkonflikt nicht nur alleine eine Sache zwischen Griechenland, der Türkei und Zypern bleibt, sondern das ebenfalls die USA oder die EU Konfliktparteien werden können.
Zitat:Das Türkeibild in den deutschen Medien

Die Arbeitsgruppe "Medien und Integration", deren Ergebnisse in den „Nationalen Integrationsplan" einfließen, tagte im Bundeskanzleramt am 18.1.2007 in Berlin.


Der Absatz beleuchtet mit die wichtigsten Gründe für das negative Türkeibild in den deutschen Medien.

Zitat:Dennoch verweist Nail Alkan auf die Studie des Gießener Professors Siegfried Quandt, die zwischen dem 1. März und dem 30. April 1995 durchgeführt wurde. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die Türkeiberichterstattung vor allem von Meldungen über die Kurdenfrage dominiert sei. 52 Prozent der Presseberichte seien negativ ausgefallen, nur 7 Prozent hatte Quandt als positiv klassifiziert. Ähnliches gelte auch für die Fernsehberichterstattung. Dort seien etwa die historischen, ideologischen und aktuellen Zusammenhänge der Kurdenproblematik nicht deutlich gemacht worden. Quandt habe auch beobachtet, dass sich viele Journalisten nur sporadisch mit der Türkei beschäftigten, wodurch es ihnen an Hintergrundwissen mangelte.

Diese Ergebnisse führen Alkan zu dem Schluss, dass das Türkeibild in den deutschen Medien "nicht sehr positiv ist". Als Grund dafür nennt er die Historie des Türkeibildes und die aktuellen Ereignisse in der Innen- und Außenpolitik der Türkei, die die Perzeption des Landes negativ beeinflussten.

Angesichts der abgeklungenen Medienkritik stellte sich Wolfgang Koydl (Korrespondent der Süddeutschen Zeitung in Istanbul) als "erster Übeltäter" vor, der mitverantwortlich für das negative Bild der Türkei ist. Amüsiert zeigte er sich darüber, wie von professionellen Beobachtern des Journalismus die negative Berichterstattung bemängelt werde. So habe schon Erich Kästner die Frage "Wo bleibt das Positive?" gestellt.

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.pr-inside.com/de/die-arbeitsgruppe-medien-und-r47373.htm">http://www.pr-inside.com/de/die-arbeits ... r47373.htm</a><!-- m -->

Zitat:Öl-Streit: Zypern verschärft Ton gegenüber der Türkei
Nikosia wirft Ankara Piratentum vor und weist Kritik an geplanter Versteigerung von Ölförderlizenzen zurück
Nikosia - Im Streit um mögliche neue Ölfelder im Mittelmeer hat Zypern den Ton gegenüber der Türkei verschärft und der Regierung in Ankara Piratentum vorgeworfen. Ein Sprecher der zyprischen Regierung wies am Freitag die Kritik der Türkei zurück, wonach eine geplante Lizenzversteigerung an ausländische Konzerne zur Erschließung von Ölvorkommen illegal sei.

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://derstandard.at/?url=/?id=2753252">http://derstandard.at/?url=/?id=2753252</a><!-- m -->


Zitat:TPAO readying to explore oil off northern Cyprus
Saturday, February 3, 2007


ANKARA – Turkish Daily News


In retaliation to the Greek Cypriot administration's decision to explore oil and natural gas off the Mediterranean island, the Turkish Petroleum Corporation (TPAO) is planning to do the same off northern Cyprus, sources said.

Officials from the Turkish Energy Ministry said TPAO efforts have been actually under way for almost one year and that they had intensified efforts in recent days.

“TPAO has already had an exploration license granted by the Turkish Cypriot government and now we'll start exploration and put the decision into practice,” ministry officials said, apparently referring to a Turkish Cypriot Cabinet decision made five years ago.

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.turkishdailynews.com.tr/article.php?enewsid=65399">http://www.turkishdailynews.com.tr/arti ... wsid=65399</a><!-- m -->
Zitat:ERDÖL-WARNUNG TAT IHRE WIRKUNG
Die Warnung der Türkei an jene Länder, die Abkommen unterzeichnet hatten mit der zyperngriechischen Führung, die sich auf eine Ausschreibung zur Erdölsuche in einem Gebiet, das auch die Hoheitsgewässer der TRNZ mit einschließt, vorbereitete, zeigte ihre Wirkung.

Ägypten hat das mit der zyperngriechischen Führung unterzeichnete Abkommen für drei Jahre auf Eis gelegt. Der Libanon hat an Ankara eine Erklärung bezüglich des Abkommens gegeben, die besagt: „Wir werden eure Rechte nicht verletzen.“ Syrien und Israel haben ihrerseits bekannt gegeben, dass sie die Unterzeichnung eines solchen Abkommens ablehnten.

Die stillen Bestrebungen der zyperngriechischen Führung seit 2003, das östliche Mittelmeer durch Abkommen mit den Nachbarländern in ‚spezielle Wirtschaftsgebiete’ aufzuteilen, haben bei der Türkei und der TRNZ starke Reaktionen hervorgerufen. (Hürriyet)

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.byegm.gov.tr/YAYINLARIMIZ/tages/alm2007/02/07x02x01.htm">http://www.byegm.gov.tr/YAYINLARIMIZ/ta ... x02x01.htm</a><!-- m -->
<!-- m --><a class="postlink" href="http://de.rian.ru/world/20070205/60254967.html">http://de.rian.ru/world/20070205/60254967.html</a><!-- m -->

Zitat:Türkei plant Luftschläge gegen kurdische Separatistenlager in Nordirak

ANKARA, 05. Februar (RIA Novosti). Die türkische Staatsmacht muss den öffentlichen Stimmungen Rechnung tragen und kann es sich gegenwärtig nur leisten, an Plänen für einen Luftschlag gegen die Lager der Separatisten aus den Reihen der Kurdischen Arbeiterpartei PKK in Nordirak festzuhalten.

Das berichtete die Zeitung New Anatolian am Montag.
Aus einem Plan wurde ernst:

<!-- m --><a class="postlink" href="http://de.rian.ru/safety/20070212/60573917.html">http://de.rian.ru/safety/20070212/60573917.html</a><!-- m -->

Zitat:Türkei: Militär greift PKK-Stellungen in kurdischen Provinzen an

ANKARA, 12. Februar (RIA Novosti). Die türkische Armee ist zu einer Boden- und Luftoperation gegen kurdische Kämpfer im Südosten des Landes ausgerückt, berichtet der türkische Ableger des Nachrichtensenders CNN am Montag.
Die USA warnt vor der Gefahr möglicher islamistischer Terroranschläge in der Türkei.

Zitat:U.S. WARNS OF INSURGENCY THREAT IN TURKEY


WASHINGTON [MENL] -- The United States has warned its nationals of an insurgency threat in Turkey.

A State Department report said the Islamic insurgency has been emerging throughout Turkey. The report said this has included Istanbul, regarded as the largest city in the country.

"Indigenous and international terrorist groups are operating in Turkey, including in the Istanbul area," a report, entitled "Turkey 2007 Crime & Safety Report: Istanbul," said.

The State Department said groups deemed terrorists have turned their attention to Western and U.S. targets. The report said Turkish insurgents have been frequently detonating so-called sound bombs.

Quelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.menewsline.com/stories/2007/february/02_12_2.html">http://www.menewsline.com/stories/2007/ ... _12_2.html</a><!-- m -->
lol nachdem man die aktion gegen die pkk startete? ich unterstelle mal nichts den cia anschlägen öhhm ich meinte den islamistischen anschlägen die da eventuell vielleicht stattfinden könnten.. :roll: