13.04.2007, 14:01
Die Unschuldigen sterben mit oder ohne US Streitkräften im Land. Ein Abzug wird den Bürgerkrieg erst richtig in Fahrt kommen lassen, womit wir dann auch bei meinem Konfliktszenario angekommen wären.
Cluster schrieb:Die Unschuldigen sterben mit oder ohne US Streitkräften im Land. Ein Abzug wird den Bürgerkrieg erst richtig in Fahrt kommen lassen, womit wir dann auch bei meinem Konfliktszenario angekommen wären.
Zitat:AUFSTAND GEGEN IRAKS QAIDA
Wenn Terroristen Terroristen bekämpfen
Von Yassin Musharbash
Sie sind zwar kaum weniger blutrünstig - aber mit al-Qaida mögen sie nichts mehr zu tun haben. Neun militante irakische Gruppen wollen die dortige Filiale des Terrornetzwerks isolieren. Denn al-Qaida töte zu viele Muslime. Und habe Interessen außerhalb Iraks. ...
Zitat:Anschläge im Irak
Dutzende Tote in Kerbala und Bagdad
Bei einem Anschlag in der irakischen Stadt Kerbala sind etwa 40 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei wurden dutzende Personen verletzt, als der Sprengsatz an einer Bushaltestelle explodierte, die sich in der Nähe des wichtigsten Mausoleums der heiligen Schiitenstadt befindet.
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Selbstmordanschlag in Bagdad
Im Süden der Hauptstadt Bagdad riss ein Selbstmordattentäter mindestens zehn Menschen mit in den Tod, als er eine Autobombe auf der Dschadrija-Brücke zündete.
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Stand: 14.04.2007 12:01 Uhr
Erich schrieb:Es würde micht nicht wundern, wenn die ersten Anschläge bei Schiiten und Sunniten gleichermaßen von Terrorzellen der Al Quaida angestoßen wurden, um das Chaos noch etwas perfekter zu machen.
Zitat:Minister werden aus Kabinett zurückgezogen
Al-Sadr-Partei verlässt irakische Regierung
Die politische Bewegung des schiitischen Predigers Muktada al Sadr hat ihren Austritt aus der irakischen Regierung von Ministerpräsident Nuri al Maliki angekündigt. Der Schritt sei eine Reaktion darauf, dass Führungsmitglieder seiner Mahdi-Armee im Rahmen der US-irakischen Offensive in Bagdad festgenommen worden seien und Ministerpräsident Nuri al Maliki Forderungen nach einem Zeitplan für den Rückzug der US-Truppen aus dem Irak nicht unterstützt habe,
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Stand: 16.04.2007 01:10 Uhr
Zitat:Fast 160 Tote bei Bombenserie in Bagdad
Eine Serie von Explosionen hat heute die irakische Hauptstadt Bagdad erschüttert. Bei der Detonation einer Autobombe wurden mindestens 112 Menschen in den Tod gerissen und 94 verletzt. Die Welle der Gewalt weckte erneut Zweifel an der Sicherheitsoffensive, die die amerikanischen und irakischen Streitkräfte vor zwei Monaten in Bagdad gestartet haben. Wie das Al-Kindi-Krankenhaus und die Polizei mitteilten, waren unter den Opfern des Anschlag auf den vorwiegend von Schiiten besuchten Markt zahlreiche Arbeiter, die mit dem Wiederaufbau der Marktstände beschäftigt waren. Der Markt war erst im Februar Ziel eines Anschlags, damals starben 137 Menschen
Zitat:Der Irak ist unbewohnbar geworden"
Zuerst verlor Professor Nasar al Kadduri seinen Bruder - er wurde mit einer Kreissäge enthauptet. Auch ein Neffe und mehrere seiner Kollegen an der Universität Bagdad wurden ermordet. Als er dann selbst die ersten Todesdrohungen erhielt, zögerte Kadduri nicht lange: "Ich habe mich fürs Exil entschieden", sagt der mittlerweile in Brüssel lebende Iraker. "Der Irak ist, wie jeder weiß, unbewohnbar geworden."
Zitat:Nach einer verheerenden Anschlagserie in Bagdad ist die Zahl der Todesopfer bis zum Donnerstagmorgen weiter gestiegen. Bei mehreren, in kurzer Folge ausgeführten Anschlägen kamen in der irakischen Hauptstadt nach jüngsten Informationen am Mittwoch mindestens 195 Menschen ums Leben, mehrere hundert wurden verletzt. (...)
Cluster schrieb:Über 190 Tote nach AnschlagserieDes würde schon was ausmachen aber wenn die Truppen in der "Green Zone" in ihren festungen sitzten,kann man keine Sicherheit gewährleisten.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,...44,00.html
Zitat:Nach einer verheerenden Anschlagserie in Bagdad ist die Zahl der Todesopfer bis zum Donnerstagmorgen weiter gestiegen. Bei mehreren, in kurzer Folge ausgeführten Anschlägen kamen in der irakischen Hauptstadt nach jüngsten Informationen am Mittwoch mindestens 195 Menschen ums Leben, mehrere hundert wurden verletzt. (...)
Wie es scheint geht das Konzept von mehr Sicherheit mit mehr Truppen nicht so ganz auf.
Zitat:Training Iraqi troops no longer driving force in U.S. policyQuelle: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.realcities.com/mld/krwashington/17104704.htm">http://www.realcities.com/mld/krwashington/17104704.htm</a><!-- m -->
WASHINGTON - Military planners have abandoned the idea that standing up Iraqi troops will enable American soldiers to start coming home soon and now believe that U.S. troops will have to defeat the insurgents and secure control of troubled provinces.
Training Iraqi troops, which had been the cornerstone of the Bush administration's Iraq policy since 2005, has dropped in priority, officials in Baghdad and Washington said.
No change has been announced, and a Pentagon spokesman, Col. Gary Keck, said training Iraqis remains important. "We are just adding another leg to our mission," Keck said, referring to the greater U.S. role in establishing security that new troops arriving in Iraq will undertake.
Zitat:IRAK-DEBATTE
Ami, don't go home!
Von Yassin Musharbash
Die US-Demokraten fordern einen Abzug der US-Armee aus dem Irak bis April 2008 - was unter den herrschenden Umständen das Rezept für eine Katastrophe wäre. Dieser Plan eignet sich nicht mal als Druckmittel. Stattdessen muss die US-Armee besser werden.
Zitat:Zwist um Wehretat
US-Kongress auf Konfrontationskurs zu Bush
Im Streit um die Irak-Politik sind US-Präsident George W. Bush und die Mehrheit der Demokraten im Kongress weiter auf Konfrontationskurs.
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Die Führung der Demokraten in Senat und Repräsentantenhaus hatte sich zuvor auf einen einheitlichen Entwurf für ein Wehretat-Gesetz geeinigt, demzufolge der Truppenabzug zwischen Juli und Oktober 2007 beginnen und bis April 2008 abgeschlossen sein soll.
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Demokraten schelten Bush
Die Demokraten beschuldigen Bush, die Wirklichkeit im Irak zu verleugnen. Die jüngsten optimistischen Äußerungen Bushs über den Irak stünden im Widerspruch zu der wachsenden Zahl der Opfer und den anhaltenden Konflikten zwischen den Bevölkerungsgruppen, sagte der Führer der demokratischen Mehrheit im Senat, Harry Reid. Auch die vor drei Monaten beschlossene Verstärkung der US-Truppen im Irak habe keine positiven Ergebnisse gebracht. Der Kongress werde nun nicht mehr länger "die Inkompetenz und die Unredlichkeit der Bush- Regierung" hinnehmen.
Stand: 24.04.2007 21:30 Uhr
bastian schrieb:Bedenkenswert:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,479108,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 08,00.html</a><!-- m -->
Zitat:IRAK-DEBATTE
Ami, don't go home!
Von Yassin Musharbash
Die US-Demokraten fordern einen Abzug der US-Armee aus dem Irak bis April 2008 - was unter den herrschenden Umständen das Rezept für eine Katastrophe wäre. Dieser Plan eignet sich nicht mal als Druckmittel. Stattdessen muss die US-Armee besser werden.
Tiger schrieb:@Venturus
Eine Möglichkeit wäre auch, das die USA gegen die irakische Regierung putschen. Das hieße nicht nur, die derzeitige irakische Regierung abzusetzen, sondern zusätzlich auch die irakischen Sicherheitskräfte festzusetzen und zu entwaffnen. Die gnadenlose Hatz auf die Killerkommandos könnte man so ohne Behinderung fortsetzen, und Mitgliedern der Sicherheitskräfte, die für diese gearbeitet haben, gleich ruhig die Kugel geben.