20.07.2011, 17:47
Es ist ja auch nichts Schlechtes daran, einem straffälligen Jugendlichen seine Rechte, Pflichten und eventuelle Konsequenzen zu erklären.
Schneemann schrieb:Dann kann da auch was draus werden...
Schneemann schrieb:Das sieht insofern eher nach einer gewissen Entspannung aus, und nicht nach einer wachsenden Abgrenzung oder Apartheid (was hier gerne kolportiert wird).
Zitat:Personal Testimony–Arrested and Beaten yet Palestinians Remain in Prison<!-- m --><a class="postlink" href="http://palsolidarity.org/2011/07/19570/">http://palsolidarity.org/2011/07/19570/</a><!-- m -->
Posted on: July 21, 2011 | 0 10
20 July 2011 | International Solidarity Movement, West Bank
Today, Friday 15 of July, the Israeli army violently repressed the weekly non-violent demonstration of the Palestinian city of Nabi Saleh. During the repeated attacks on the peaceful demonstrators four activists were arrested: two Palestinians, one Italian and one Israeli. The following is the testimony of the Italian activist.
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The soldier next to me, the one who previously elbowed my groin, started punching me in my face, and gestured me to shut up; another two soldiers joined the gratuitous display of power, hitting me on the arm and the head using a helmet. One of the punches in the face left me without glasses, when I asked for it back, I received another punch landing on my nose. They brought me to the army base in the settlement next to Nabi Saleh, although I discovered this only later.
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One soldier told me “You are a terrorist” and I replied “what makes me a terrorist?” He remained silent. They then cut the plastic zip lock and took my backpack. They replaced a new zip lock around my wrists and one around my thumbs, blind folding me again. They offered me water and I drank. They then started playing with me saying contradictory things like “turn around” and when I did they went “don’t move.” They invited me to sit down on the floor in one corner of the room. They started asking how long had I been in Israel, which day I came in, and when I was planning to leave. This question was repeated several times.
The second time he asked this question, this was the exchange:
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Zitat:A plea to cease attack met with threats of violence at sea<!-- m --><a class="postlink" href="http://palsolidarity.org/2011/07/19533/">http://palsolidarity.org/2011/07/19533/</a><!-- m -->
Posted on: July 14, 2011 | 2 7
14 July 2011 | International Solidarity Movement, Gaza
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Alexandra Robinson, from Los Angeles, California, and Joe Catron of Queen Heights, Brooklyn, New York, are both participants in the Civil Peace Service of Gaza. They accompanied a Palestinian captain at approximately 7:30am this morning. “They often harass people within the three mile limit. We were actually setting out to follow a boat that was previous harassed,” said Robinson. International presence has helped deter abuse and harassment by Israeli navy.
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Robinson said they tried to withstand the power of the cannons, taking the brunt of the force with their turned backs. Catron also noticed about half a dozen visible navy personnel, some with guns aimed. “They also had one live ammunition cannon” that was revolving and aiming at the trawler, said Robinson. The warships were close enough to hear its crew when fire ceased at intervals, explained the internationals. “We shouted, ‘We are Americans, stop shooting,” but the crew was forced to abandon ship. A fishing boat had managed to come near the two observers and their captain, rescuing them. The fishing boat had several children on board, and the volunteers continued to plea with the navy. “We heard one of the officers on the warship respond, ‘Whether children or American, we will shoot,’ said Robinson.
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Zitat:Israel<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/demonstrationen-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit-gegen-netanjahus-politik-1.1126453">http://www.sueddeutsche.de/politik/demo ... -1.1126453</a><!-- m -->
Demonstrationen gegen Netanjahus Politik
31.07.2011, 09:58
"Menschen vor Profit": Zehntausende Israelis haben im ganzen Land für bezahlbaren Wohnraum und soziale Gerechtigkeit demonstriert. Sie forderten Ministerpräsident Netanjahu zu umfassenden Wirtschaftsreformen auf.
Bei den größten Kundgebungen in Israel seit Jahren haben nach Polizeiangaben mindestens 100.000 Menschen gegen hohe Mieten und soziale Ungerechtigkeiten demonstriert. In Medienberichten war am Samstag von bis zu 150.000 Teilnehmern die Rede. Die meisten Menschen gingen in Tel Aviv auf die Straße, wo nach Polizeischätzungen 70.000 Demonstranten zum Platz vor dem Tel Aviv Museum zogen.
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Zitat:Israel hat am Donnerstag den Weg frei gemacht für den Bau von weiteren 930 Wohnungen im arabischen Ostteil Jerusalems.
Zitat:Merken Drucken 07.08.2011, 10:40wenn das die Pallsi machen würden, wäre das israelische Militär zur Stelle ....
"Schluss mit dem Raubtier-Kapitalismus"
Israel in Aufruhr
300.000 Menschen gehen gegen soziale Missstände auf die Straße. Tel Aviv erlebt die "Mutter aller Demonstrationen" - die größte Kundgebung gegen Mietwucher und Ungerechtigkeit in der Geschichte des jüdischen Staates.
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Schneemann schrieb:Dies zeigt, dass insofern auch gar kein "Frühling" notwendig wäre. Aber es zeigt auch, dass dich die israelische Innenpolitik gar nicht richtig interessiert, ansonsten würdest du nicht so einen Vergleich ziehen...
Zitat:02.08.2011, 13:04<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.ftd.de/politik/international/:proteste-in-jerusalem-arabischer-fruehling-in-israel/60086459.html">http://www.ftd.de/politik/international ... 86459.html</a><!-- m -->
Proteste in Jerusalem
"Arabischer Frühling in Israel"
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Zitat:Reiches Land, arme Bürger<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,778830,00.html">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 30,00.html</a><!-- m -->
Von Ulrike Putz, Jerusalem
Die Sozialproteste in Israel werfen ein Schlaglicht auf die Missstände im Heiligen Land: Israel geht es wirtschaftlich gut, doch die Menschen haben nichts davon - weil die Besatzung des Westjordanlands und die Subvention der Ultraorthodoxen viel Geld verschlingen.
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Eine von fünf Familien in Israel lebt unter der Armutsgrenze.
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"Ägypten ist hier": Der Slogan war in Jerusalem wie in Tel Aviv, wo mit 250.000 Menschen die Masse der Demonstranten durch die Straßen zog, allgegenwärtig. "Das heißt, dass jetzt wir an der Reihe sind, eine Revolution anzuzetteln, wie sie es in Ägypten getan haben", sagte ein Ingenieur am Rande der Demo. "Dies wird das Land aufrütteln, das wird in die Geschichte eingehen."
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In einem "Memo für die Marschierenden" benennt Bernard Avishai in der "Haaretz" die seit 43 Jahren andauernde Besatzung des palästinensischen Westjordanlands als Grund, warum das reiche Land Israel arme Einwohner hat. "Mehr als 20 Milliarden Schekel sind für Siedlungen und Infrastruktur in den besetzten Gebieten ausgegeben worden", so der Wirtschaftsprofessor. Ein Sechstel des Gesamthaushalts werde für Sicherheit und Verteidigung ausgegeben. Auch wenn der Hightech-Sektor noch so viel Geld generiere: "Ohne Frieden wird die ,Start-up'-Nation vor die Hunde gehen", so Avishai.
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Zitat:Es wäre sehr positiv, wenn dadurch die liberalen Kräfte in Israel gestärkt und die an der Macht befindlichen Falken damit nachhaltig geschwächt würden.Alleine dieser Satz zeigt, dass du manches einfach nicht erkannt hast und dementsprechend auch falsche Rückschlüsse ziehst: Z. B. haben die sogenannten Liberalen in Israel öfters und auch langwierigere kriegerische Kampagnen und Operationen gegen die Araber und Palästinenser geführt als die meisten der so gescholtenen Falken. Egal ob nun "Gegossenes Blei" oder Libanonkrieg 2006 (unter Olmert/Kadima, d. h. "liberal"). Auch Rabin (Arbeiterpartei) machte sich einen wenig schmeichelhaften Namen bei der Niederschlagung der 1. Intifada. Und der Sechstagekrieg (die ja so gerne angeführte "Ur-Katastrophe" hinsichtlich der Westbank und der Siedlungspolitik)? Wurde unter Eschkol geführt, der später die Arbeiterpartei mit gründete...
Zitat:Auch Araber beteiligtinzwischen merken auch die Israeli, dass die unsägliche Siedlungspolitik im Westjordanland viel zu viele Mittel verbraucht und damit auf Kosten der eigenen Bevölkerung erfolgt - zu Gunsten von einigen zionistischen Siedlern, die ganz selbstverständlich den Schutz der israelischen Armee und die Staatsresourcen für ihren Siedlungswahn beanspruchen.
Sozialproteste in ganz Israel
In Israel gehen die Proteste für bezahlbarem Wohnraum sowie Verbesserungen im Bildungs- und Gesundheitswesen und eine umfassende Steuerreform weiter. Am Wochenende weiteten sich die Proteste auch auf die Peripherie aus.
14. August 2011 ...