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Normale Version: Die deutsche Marine
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(Vor 4 Stunden)DopePopeUrban schrieb: [ -> ]Nur als kurzer Heads Up, offiziell sind es immer noch 6x F127, nicht 8x. Wie leider so oft hat die Presse die Zahl 8x so gebetsmühlenartig wiederholt, dass alle Welt (inklusive ich) jetzt auch davon ausgegangen sind, dass es 8x werden wobei das noch nirgendwo bestätigt wurde.
TKMS selbst plant immerhin schon mit 8xF127.
Zitat:Genauso wie die 8x F126 ...
Du meinst F128, oder? Von nochmal zwei F126 zusätzlich habe ich noch nichts gehört.
Zitat:Das finde ich ehrlich gesagt schwierig abzuschätzen da wir aktuell nicht vorhersagen können, wie der Gesamtbedarf der Flotte aussehen wird. Während Maschinisten bspw vergleichsweise typunabhängig verwendet werden können ...
Da muss ausnahmsweise auch ich jetzt mal sagen, dass du dich zu sehr auf die Details des Personalbedarfs konzentrierst. Das dürfte mMn zwar eine Herausforderung werden, aber sich letztlich nicht derart auf die Flottenplanung auswirken, sondern allenfalls im Nachhinein dann zu einer Unterbesetzung nach britisch/niederländischer Art führen.
Zitat:Ein unbewaffneter Tender ist in der Ostsee ne richtig schlechte Idee
Nicht, wenn er nur unter Geleitschutz verlegt und ansonsten die meiste Zeit in befreundeten Häfen liegt. Das kommt also auf die Gesamtkonzeption der EF1 an. Aber MUsE wird sicher zumindest MLG+RAM erhalten.
Zitat:D.h. in diesem Fall würde ich zu Option 2.2 tendieren, einfach weil man mit der F125 im Vergleich zur A-200DEU mehr anfangen kann. Boat Bays, Hangar, CTG-Fügrungsinfrastruktur lassen sich hier noch einigermaßen gut zweitbefähigen, wohingegen eine A-200 wirklich nur eine ASW-Fregatte sein könnte. Selbst Embargokontrolle oder Piratenjagd würden mit den fehlenden verfügbaren RHIBs der A-200 ja effektiv ausfallen, in Friedenszeiten wären diese Einheiten also nur äußerst begrenzt verfügbar.
Da muss ich dir ausdrücklich widersprechen, da ich die A-200 eben gerade nicht als reine ASW-Einheit sehen würde, sondern primär als Geleitschutzfregatte, die auch in der U-Jagd eingesetzt werden kann. Und dafür gibt es Verwendung, auch im Friedensbetrieb. Nur halt in anderer Form als es für F125/F126 gedacht war, die lange Einsatzzeiten in Dauermissionen übernehmen sollten. Die F128 wird mMn - sofern sie in etwa so kommt, wie ich es erwarte - mehr Einsätze von jeweils kürzerer Dauer fahren, während die ausdauernden Missionen von den F126 übernommen werden, die den F125 dafür überlegen sein werden.

WENN die F125 eine Zukunft in dieser Flotte haben sollten, dann mMn eben als Führungsschiffe, sei es nun für UxV oder auch einfach für Einsatzverbände.

(Vor 3 Stunden)C-152 schrieb: [ -> ](Wer würde denn ggf. die F125 kaufen wollen?)
Ohne größere Anpassungen vmtl. niemand, weil bisher niemand außer uns einen Bedarf für ein solches Schiff gesehen hat.
(Vor 5 Stunden)Broensen schrieb: [ -> ]Fortführung aus dem F128-Strang:
Als die Zielbilder aufgestellt wurden, gab es die F128 noch nicht in der Planung. Und wir diskutieren ja hier jetzt den Fall, dass sie in mindestens vierfacher Ausführung kommt. Also wären in dem Fall nach aktuell bekannter Planung folgende Schiffe für ca. 2040 zu erwarten:
6-9xK130
4xF125
6xF126
8xF127
4xF128
Ich denke, wir sind uns einig, dass diese vermutlich nicht alle gleichzeitig im Flottenbestand sein werden, schon allein aufgrund der Personalthematik. Also wird man wohl oder übel auf ein paar dieser Schiffe verzichten müssen.

Also was sind die Möglichkeiten?
1. Reduzierung der F127 und K130 auf 6er-Klassen
oder
2. Verzicht auf eine Klasse, also entweder:
2.1 Ausmusterung F125
oder
2.2 Verkauf F128

Variante 1 wäre dabei die herausforderndste aufgrund der Flottenvielfalt. Am nachhaltigsten erscheint mir Variante 2.1, zumal die F125 beim Zulauf der letzten F127 auch schon 20 Jahre auf dem Buckel haben werden und eben auch mit möglichen Nachrüstungen immer noch keine Vorteile gegenüber der dann ausreichend vorhandenen F126 haben werden.

Bei den Stückzahlen ist es eigentlich schon halbwegs stimmig, da sowohl die F126, als auch F127 im Regelfall gleichzeitig sowohl ein Schiff für IKM-Missionen und eins für LV/BV-Übungen stellen können, während immer noch 1-2xF128 für Geleitschutzaufgaben zur Verfügung stünden. Nur über die beiden zusätzlichen F127 könnte man nochmal nachdenken.
Man wird sich dazu wohl irgendwas einfallen lassen müssen, da die typischen F125-Missionen wie Atalanta und Unifil ja alle auslaufen und die Schiffe für die aktuell anfallenden IKM-Operationen wie Aspides so nicht geeignet sind. Ich würde das allerdings nur als Übergangslösung betrachten, zumindest sofern die F126 nicht doch noch eingestampft werden sollte.

Eine gewisse "Überlebenschance" könnte die F125 mMn noch als reines Führungsschiff haben, dann vielleicht aber langfristig nur noch in 2 oder 3 Exemplaren.

Prinzipiell ist hier einiges im Fluss… und vieles nicht klar…
aber 2-3 Gedanken dazu…

1) wir benötigen einen Aufwuchs der Flotte … wir haben aktuell die kleinste Flotte aller Zeiten und die darf gerne um 50-100% aufwachsen… das beginnt nunmal mit Schiffen da diese 5-10 Jahre Zulauf Zeit benötigen…
Die Besatzungen müssen nur 2-3 Jahre vorher schrittweise und Planbar rekrutiert werden (worst case Wehrpflicht)

2) ich würde bzgl Stückzahlen und Schiffen auf Reserve planen… ein Schiff fällt mal schnell wegen technischem Defekt oder (worst case) einem Treffer mal für ein paar Wochen/Monate/Jahre oder gar komplett aus… während die Besatzung hoffentlich großteils einsatzbereit bleibt… da ist es gut ein bisschen Umlaufreserve zu haben…

3) wenn ich Schiffe ausmustern würde dann die K130 … das 1. Los… die werden bis Mitte der 2030er die ältesten Einheiten sein… und haben den größten Bedarf an Upgrades…
danach dann die F125

4) meiner Meinung nach ist folgendes fix und in Verträge gegossen
6 x F126 (zumindest so lange das Programm nicht komplett gestoppt wird)
8 x F127 (werden bereits überall geplant und die FMS Ausrüstung in den usa wurde ich für 8 angefragt)
4 x F128/Meko A200 … dafür wurden schon Vorverträge unterschrieben…

losgelöst von all dem…
Ich würde andere Dinge kurzfristig zusätzlich priorisieren!!
1) 40 x CB90 für das Seebattaillon inkl 30mm Seasnake ABM (Drohnenabwehr) und diversen anderen wirkmitteln (für Hafenschutz, Begleitschutz, Einsatz in der Ostsee)
2) 5-6 Batterien Iris-t SLM/X und Diehl GARMR für objektschutz der Häfen und Schiffe dort und für Absicherung der Küste
3) 10-20 EuroPuls mit NSM für Küstenschutz und Schutz Ostsee
4) große und kleine Überwachungsdrohnen
Eine F125 langfristig als Schulschiff in der Marine lassen und die anderen drei für den Objekt- und EU-Grenzschutz an die Bundespolizei geben (mit entsprechenden Anpassungen). Das braucht natürlich etwas "Umorganisation" der vorhandenen Strukturen, aber so unpassend wäre das ganze nun nicht in Anbetracht der kommenden Aufgaben.
(Vor 1 Stunde)Helios schrieb: [ -> ]Eine F125 langfristig als Schulschiff in der Marine lassen und die anderen drei für den Objekt- und EU-Grenzschutz an die Bundespolizei geben (mit entsprechenden Anpassungen). Das braucht natürlich etwas "Umorganisation" der vorhandenen Strukturen, aber so unpassend wäre das ganze nun nicht in Anbetracht der kommenden Aufgaben.

Bundespolizei wäre eine gute Idee 👍🏻
„Broensen“ schrieb:TKMS selbst plant immerhin schon mit 8xF127.
Oh ich glaube durchaus, dass diese Option auf dem Tisch liegt aber bis ich ich da was offizielles höre bin ich vorsichtig. Die Investoren PPP spricht dazu auch in „ongoing Campaigns“, also ich nichts davon bindend. Das kanadische U-Boot Programm ist darin bspw auch aufgelistet, obwohl die Entscheidung dafür noch gar nicht gefallen ist,
Zitat:Du meinst F128, oder? Von nochmal zwei F126 zusätzlich habe ich noch nichts gehört.
Ne, das auch aber 8x F126 geistert ebenfalls durchs Internet. Soweit ich das nachvollziehen kann hat Speer das irgendwann mal nebenbei auf seinen socials kommentiert und YT findet sich diese Aussage auch teilweise in Antworten auf Kommentare. Stand laut ihm im Griephan 06/29.

„Das BMVg will an der F126 festhalten und plant sogar eine weitere Aufstockung der Klasse von sechs auf acht Einheiten.“
https://x.com/clemens_speer/status/2017167697520349643 (30.01.2026)

Ob 8x F126 realistisch sind? Keine Ahnung. Das wäre dann vermutlich ein Ersatz sowohl für sie F123 wie auch die F125. Sofern das aber wirklich geplant sein sollte, werden wir es aktuell vermutlich nicht erfahren. Ich glaube nicht, dass man ein solches Vorhaben in der aktuellen Beschaffungssituation um F126 und A-200DEU ankündigen würde, dafür ist das Thema zu kontrovers.
Zitat:Das dürfte mMn zwar eine Herausforderung werden, aber sich letztlich nicht derart auf die Flottenplanung auswirken, sondern allenfalls im Nachhinein dann zu einer Unterbesetzung nach britisch/niederländischer Art führen.
Persönlich halte ich das für den worst case. Ich hab lieber 6x vollständig bemannte Einheiten von denen alle verfügbar sind als 12x nur halb bemannte Einheiten von denen keine verfügbar ist. Ich glaube wenn du anfängst, Besatzungen in Abständen von Monaten je nach Bedarf umzuverteilen, macht das die Marine noch unattraktiver als sie ohnehin schon ist.

Wir müssen uns einfach darauf einstellen, dass der aktuelle Personalstand sich kurz- und mittelfristig nicht verändern wird. Die Rekrutierungsoffensive läuft jetzt seit 4x Jahren und obgleich Bewerberzahlen mWn ansteigen, ist das ein minimaler Zuwachs. Der Durchschnitts-Bundeswehrangehörige ist 34, Tendenz steigend. Das wird gerade so reichen um den Abschied der älteren Angehörigen, der jetzt mit gen Boomer langsam losgeht, auszugleichen.

Also auf zukünftigen Personalzuwachs zu setzten, halte ich insofern für keine gute Idee. Im Zweifel kann man immer nochmal Einheiten nachbestellen sollte sich eine plötzliche Trendwende ankündigen, bis Mitte/Ende der 2030er ists noch lang.
Zitat:Da muss ich dir ausdrücklich widersprechen, da ich die A-200 eben gerade nicht als reine ASW-Einheit sehen würde, sondern primär als Geleitschutzfregatte, die auch in der U-Jagd eingesetzt werden kann. Und dafür gibt es Verwendung, auch im Friedensbetrieb.
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Die F128 wird mMn - sofern sie in etwa so kommt, wie ich es erwarte - mehr Einsätze von jeweils kürzerer Dauer fahren
Welche Einsätze in Friendenszeiten kämen dir denn in den Sinn, die keine große Ausdauer aber dafür Geleitschutzfähigkeiten brauchen? Ich würde ehrlich gesagt behaupten, dass es in Friedenszeiten überhaupt keine Aufträge dieses Kalibers gibt, die keine große Ausdauer benötigen. Geographisch bedingt, da der Nordseeraum einfach kein Krisenherd mit schwer bewaffneten Milizen ist. Viele Konflikte der Neuzeit enden nicht sondern haben eine anfängliche intensive Phase und gegen danach zur „Tagesordnung“ über, in denen zwar Bedrohungspotenzial besteht es aber nur selten zu Aktionen kommt. ASPIDES läuft immer noch und es kommt immer noch vereinzelt zu Angriffen, nun mehr seit mehr als zwei Jahren.

Ausdauer und Stehzeit wären bei Aufträgen nahe der Heimat weniger gefragt, bspw Patrouillen in Ostsee und Nordmeer. Aber ob man dafür in Friedenszeiten Geleitschutzfähigkeiten braucht?
Zitat:während die ausdauernden Missionen von den F126 übernommen werden, die den F125 dafür überlegen sein werden.

WENN die F125 eine Zukunft in dieser Flotte haben sollten, dann mMn eben als Führungsschiffe, sei es nun für UxV oder auch einfach für Einsatzverbände.
Ich halte das nicht für Abwägungssache zwischen F125 und F126. Obgleich die F126 im IKM-Bereich zwar ein ähnliches Aufgabenspektrum abdecken sollte wie die F125, forcieren die verändern strategischen Umstände die unterschiedlichen Einsatzräume beider Klassen. Ich würde trotz die F125 trotz IRIS-T Befähigung eher für niedrigintensive Einsatzräume vorhalten. Mittelmeer, West- und Südafrika, auch Nordmeer würde ich nicht ausschließen. Wohingegen die F126 in ihrer jetzigen Form besser für intensivere Einsatzräume geeignet ist.

Die Abwägungssache steht für mich viel mehr zwischen der F125 und der A-200DEU. Die bewerben sich in meinem Gedankengang aktuell um die selbe „Stelle“ in der Flottenstruktur. Und da gewinnt für mich die F125, einfach weil sie meines Erachtens mehr Zukunftspotenzial bietet.

Mit ein bisschen Kreativität bekommt die F125 gut hochgerüstet. Möglichkeiten gibt es viele, die IRIS-T Station auf dem Containerdeck, CAMM oder MICA VLS ins Vorderkastell, etc. Mit der SLX geht eventuell sogar mehr, abhängig von einer stattfinden/nicht-stattfindenden Mk41 Integration. Es ist eine Menge deckseitiger Platz vorhanden, also dürften auch Upgrades Richtung verstärktem ELOKA, SIGINT/ELINT, bestimmt auch ASuW machbar sein. Eine UxV Befähigung der Boat Bays ebenso, CTG-Führungsinfrastruktur und Einschiffungskapazität sind reichlich vorhanden.

Hingegen bekommt man auch mit noch so viel Kreativität und Geld kein benutzbares Boat Bay in die A-200. Es ist auch nicht unbedingt viel Platz für upgrades da. Das kombiniert mit der geringeren Ausdauer/Stehzeit und dem fremden schiffbaulichen Standard spricht für mich eben sehr dagegen, einen solchen Schiffstyp zu betreiben.
Das mit der F-125 an die BP ist... Mit Verlaub gesagt, absoluter Mumpitz und entbehrt irgendwie jegliche Fach Kenntnis von den Aufgaben der BP See... Sad
Ich habe in Warnemünde die Potsdam Klasse besichtigt und interessante Einblicke in das innen Leben der BP See erhalten.

Die jetzigen Schiffe der Potsdam Klasse sind DAS GRÖSSTE, was für BP See Sinn ergibt... Mehr ist taktischer Blödsinn.
Die. POTSDAM Klasse kann laut Aussage 1. OFFZ zur Not MIT 10 Personen gefahren werden.!

Eine F-125 müsste total entMilitarisiert werden... SSM weg, 127er weg, RAM weg.
Zurück bleibt ne riesige Hülle mit irre Personal Aufwand ohne Gegenwert.
Hubschrauber Hangar ist auch für BP See nicht erforderlich...sie agieren zu Hause Und die zukünftigen Puma kommen von Land... Immer!