01.05.2026, 20:29
(01.05.2026, 18:55)Kul14 schrieb: [ -> ]Was wenn die Gerüchte wahr sind und ich versuche realistisch zu bleiben:
Verabschiedet man sich von Aegis aus strategischen gründen, so muss das CMS 330 die Basis bilden, hier wurden bereits Fakten geschaffen. Bei der Hardware sehe ich nicht so große Probleme. ESSM und MK.41 sind in der Marine etabliert und eine IRIS-T und Hydeff Integration sehr wahrscheinlich. Dadurch hat man sowohl den Zugriff auf eine Bandbreite etablierter amerikanischer Waffen als auch die Perspektive eigene Waffen zu integrieren. Das SPY-6 kann grundsätzlich auch bleiben, wobei eine Kooperation von Hendsolt und ELTA strategisch sinnvoller wäre. Man konnte hier innerhalb von 4 Jahren mit dem TRS-4D LR ein BMD Radar ausliefern welches einen nicht unerheblichen deutschen Anteil besitzt und in der Bundeswehr eingeführt ist. Eine weitere Version mit vier Antennen sollte rechtzeitig umsetzbar sein und als S-Band System eine grundsätzliche Kompatibilität mit der SM-Familie sicherstellen. Das Sky-7 wäre auch denkbar. Ergänzt würde das Hauptradar im Nahbereich durch das Spexer 3000. Alle weiteren Systeme dann analog zu F125 und F126.
Durch das deutsch/kanadische CMS hätte man eine weitgehende strategische Autonomie und durch die etablierte Hardware würde man die Risiken und den Aufwand in Grenzen halten.
SPY-6 und SPY-7 gibt es nur mit AEGIS genauso wie alle US-Flugkörper oberhalb der SM-2.
Interessanterweise ist das TRS-4D LR nicht mehr auf der Hensoldt Website zu finden.(Außer in Pressereleases bezüglich der Auslieferung)
Wenn man Jz noch mal das Radar wechseln würde, gegen das Größere und Schwerere TRS-4D LR in einer Fixed Version müsste man die Kompletten Stabilitätsberechnungen für den Aktuellen Entwurf/Rumpf neu machen, sowie den Rumpf höchstwahrscheinlich anpassen.
Die Basis für diese Daten beim SPY-6 hat die Bundesregierung vor 2 Jahren Eingeholt, was heißt das man das Design um Mindestens ein Jahr zurückwerfen würde, wenn man heute schon die Technischen Daten für ein TRS-4D LR in einer Fixed Panel Version hätte, beziehungsweise die Zeit bis man die hat plus 1 Jahr.
Ganz abgesehen davon, das Man die Gesamte Server-, Daten- und Sensoren Architektur der Schiffe über den Haufen werfen würde, die Komplett neu entwickelt und neu gemacht werden müsste, da man Neue Systeme Miteinander Kombiniert.
Damit ist eine 2034 Indienststellung unmöglich. Da wären wir eher bei ca.2040 wie die anderen Europäischen Marinen. Leider Halten unsere F124 nicht bis dahin durch.

