(See) Next Generation Frigate F127 (F124 Nachfolger)
(01.05.2026, 18:55)Kul14 schrieb: Was wenn die Gerüchte wahr sind und ich versuche realistisch zu bleiben:

Verabschiedet man sich von Aegis aus strategischen gründen, so muss das CMS 330 die Basis bilden, hier wurden bereits Fakten geschaffen. Bei der Hardware sehe ich nicht so große Probleme. ESSM und MK.41 sind in der Marine etabliert und eine IRIS-T und Hydeff Integration sehr wahrscheinlich. Dadurch hat man sowohl den Zugriff auf eine Bandbreite etablierter amerikanischer Waffen als auch die Perspektive eigene Waffen zu integrieren. Das SPY-6 kann grundsätzlich auch bleiben, wobei eine Kooperation von Hendsolt und ELTA strategisch sinnvoller wäre. Man konnte hier innerhalb von 4 Jahren mit dem TRS-4D LR ein BMD Radar ausliefern welches einen nicht unerheblichen deutschen Anteil besitzt und in der Bundeswehr eingeführt ist. Eine weitere Version mit vier Antennen sollte rechtzeitig umsetzbar sein und als S-Band System eine grundsätzliche Kompatibilität mit der SM-Familie sicherstellen. Das Sky-7 wäre auch denkbar. Ergänzt würde das Hauptradar im Nahbereich durch das Spexer 3000. Alle weiteren Systeme dann analog zu F125 und F126.

Durch das deutsch/kanadische CMS hätte man eine weitgehende strategische Autonomie und durch die etablierte Hardware würde man die Risiken und den Aufwand in Grenzen halten.

SPY-6 und SPY-7 gibt es nur mit AEGIS genauso wie alle US-Flugkörper oberhalb der SM-2.

Interessanterweise ist das TRS-4D LR nicht mehr auf der Hensoldt Website zu finden.(Außer in Pressereleases bezüglich der Auslieferung)

Wenn man Jz noch mal das Radar wechseln würde, gegen das Größere und Schwerere TRS-4D LR in einer Fixed Version müsste man die Kompletten Stabilitätsberechnungen für den Aktuellen Entwurf/Rumpf neu machen, sowie den Rumpf höchstwahrscheinlich anpassen.
Die Basis für diese Daten beim SPY-6 hat die Bundesregierung vor 2 Jahren Eingeholt, was heißt das man das Design um Mindestens ein Jahr zurückwerfen würde, wenn man heute schon die Technischen Daten für ein TRS-4D LR in einer Fixed Panel Version hätte, beziehungsweise die Zeit bis man die hat plus 1 Jahr.

Ganz abgesehen davon, das Man die Gesamte Server-, Daten- und Sensoren Architektur der Schiffe über den Haufen werfen würde, die Komplett neu entwickelt und neu gemacht werden müsste, da man Neue Systeme Miteinander Kombiniert.

Damit ist eine 2034 Indienststellung unmöglich. Da wären wir eher bei ca.2040 wie die anderen Europäischen Marinen. Leider Halten unsere F124 nicht bis dahin durch.
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(01.05.2026, 18:55)Kul14 schrieb: Durch das deutsch/kanadische CMS hätte man eine weitgehende strategische Autonomie und durch die etablierte Hardware würde man die Risiken und den Aufwand in Grenzen halten.
Das hält sich aber auch wirklich wie ne offene Tüte Erdnussflips... Angel

Das CMS-330 ist zum einen nicht deutsch/kanadisch, wenn dann kanadisch, und zum anderen (was deutlich wichtiger ist) ist das CMS-330 nicht nicht-amerikanisch. Das CMS-330 ist ein von Lockheed Martin Canada entwickeltes und unterhaltenes CMS, also ein Rüstungsprodukt einer kanadischen Subdivision eines amerikanischen Mutterkonzerns. Damit unterliegt es potenziell dem selben Abhängigkeitsverhältnis, dass mit dem Bezug von AEGIS proper sonst gelten würde.

Die F-35 für die Luftwaffe ist auch nicht plötzlich deutsch, nur weil Lockheed Martin Germany dessen Produktion hier verantworten soll. Tochterfirmen solcher Unternehmen existieren hauptsächlich aus steuerlichen und teils juristischen Gründen, das sind keine eigenständigen Firmen die autonom vom Mutterkonzern agieren.
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roomsim schrieb:Damit ist eine 2034 Indienststellung unmöglich. Da wären wir eher bei ca.2040 wie die anderen Europäischen Marinen. Leider Halten unsere F124 nicht bis dahin durch.
Was allerdings kein direktes Gegenargument ist. Denn selbst wenn wir sagen, dass sich ein europäischer MAD erst ab 2040 realisieren lässt (was ich wie gesagt anders sehe aber nehmen wirs mal an), lassen sich Theatre Air Defense und terminal BMD Fähigkeiten bereits jetzt in diesem Augenblick europäisch realisieren. Sogar von der Stange wenn man unbedingt muss, alternativ aber auch mit einer Aufrüstung der F126.

Das ist wieder einer dieser Punkte, warum ich die Aufteilung von Fähigkeiten für absoluten Mist halte. Wären unsere Einheiten grundsätzlich mit einem AAW Layer 3 ausgestattet, hätten wir diese Diskussion hier nicht und könnten uns alle Zeit der Welt lassen. Aber nein, es braucht ja unbedingt den 12.000t Lenkwaffenkreuzer und alle anderen kriegen einfach gar nichts, weil man ja nicht nur bloß BMD sondern gleich alles oberhalb des AAW Layer 2 inklsuive Maritime Strike auslagern musste Big Grin

Soll heißen, selbst wenn man von deinem Standpunkt aus argumentiert, spricht nichts gegen einen europäischen MAD für die Marine. Nur würde der logisch erweitert die etwaige Kompensierung von bspw eben Threatre Air Defense durch andere Einheiten bedingen.
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(01.05.2026, 20:43)DopePopeUrban schrieb: Soll heißen, selbst wenn man von deinem Standpunkt aus argumentiert, spricht nichts gegen einen europäischen MAD für die Marine. Nur würde der logisch erweitert die etwaige Kompensierung von bspw eben Threatre Air Defense durch andere Einheiten bedingen.

Du hängst mir hier etwas an was ich nie Behauptet habe.
Ich bin sowohl für eine Aufrüstung der F126 mit Threatre Air Defense mit mehr VLS(48), Aster 30 oder SM-2 und IRIS-T VLS für SLM und SLX, als auch für die Perspektivische Entwicklung eines Europäischen MADs, nur sehe ich eine Adäquate MAD Entwicklung inklusive der nötigen Aufwuchs Reserve/Zukunftsfestigkeit nicht vor den 2040ern machbar und diese Zeit haben wir in der aktuellen Lage und mit der aktuellen Flotte meiner Meinung nach nicht. Diese Systeme Sehe ich einbaureif ab einer F129.

Hätten wir 4-6 T45 oder 7-Provinzen sähe die Lage für mich ganz anders aus.

Das ganze Jz hier auszufechten passt hier aber nicht hin.
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Ich hätte auch kein Bauchweh damit das TRS LR Rot zu verbauen z.B. für die ersten vier Schiffe und dann für die restlichen ein fixed zu entwickeln. Mit Israel gibt es eine militärische gegenseitige Abhängigkeit bzw großen Nutzen. Das sehe ich weniger kritisch. Eine gemeinsame Entwicklung ist auch keine Blackbox.

Für die ersten vier dann trotzdem noch das MK41 würde für mich auch kein Problem darstellen. Da die Amis ihre Flugkörper verkaufen wollen gehe ich nicht davon aus dass gerade dieses System genutzt wird um politisch Druck zu machen.

CMS darf nichts mit den USA zu tun haben. Nur dann macht das umschwenken Sinn.

Eine Variante wäre auch die F127 zu schieben und die F126 aufzubohren mit einem zusätzlichen VLS und dem TRS LR Rot.
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(01.05.2026, 20:29)roomsim schrieb: SPY-6 und SPY-7 gibt es nur mit AEGIS genauso wie alle US-Flugkörper oberhalb der SM-2.

Interessanterweise ist das TRS-4D LR nicht mehr auf der Hensoldt Website zu finden.(Außer in Pressereleases bezüglich der Auslieferung)

Wenn man Jz noch mal das Radar wechseln würde, gegen das Größere und Schwerere TRS-4D LR in einer Fixed Version müsste man die Kompletten Stabilitätsberechnungen für den Aktuellen Entwurf/Rumpf neu machen, sowie den Rumpf höchstwahrscheinlich anpassen.
Die Basis für diese Daten beim SPY-6 hat die Bundesregierung vor 2 Jahren Eingeholt, was heißt das man das Design um Mindestens ein Jahr zurückwerfen würde, wenn man heute schon die Technischen Daten für ein TRS-4D LR in einer Fixed Panel Version hätte, beziehungsweise die Zeit bis man die hat plus 1 Jahr.

Ganz abgesehen davon, das Man die Gesamte Server-, Daten- und Sensoren Architektur der Schiffe über den Haufen werfen würde, die Komplett neu entwickelt und neu gemacht werden müsste, da man Neue Systeme Miteinander Kombiniert.

Damit ist eine 2034 Indienststellung unmöglich. Da wären wir eher bei ca.2040 wie die anderen Europäischen Marinen. Leider Halten unsere F124 nicht bis dahin durch.
Das ist quatsch...

Warum gibt es SPY-6 und SPY-7 nur mit Aegis? SPY-6 Varianten werden auch auf Flugzeugträgern und Landungsschiffen verwendet die kein Aegis besitzen. SPY-7 wurde ursprünglich sogar nicht für Aegis entwickelt und nur nachträglich integriert.

Und natürlich kann man eine SM6 genauso in ein CMS integrieren wie ESSM und SM2. Selbst eine F18 kann eine SM6 einsetzen...

Die Zumwalts haben auch kein Aegis. Damals hieß es bei der USN Aegis würde die zukünftigen Anforderungen nicht erfüllen...

TRL 4D LR Rot existiert ja bereits, die Antennen werden genauso wie bei TRS 4D FIXED/ROT nicht verändert. Es ist natürlich Integrationsarbeit nötig aber das kann man alles heute schon abschätzen. Die Antennengröße und das Gewicht ist vergleichbar zu Spy-6.

Dazu gibt es das MEKO 400 Design noch nicht, das ist nur ein Konzept. Die Detailkonstruktion beginnt erst nach Auftragsvergabe.

Zitat:Das hält sich aber auch wirklich wie ne offene Tüte Erdnussflips... Angel

Das CMS-330 ist zum einen nicht deutsch/kanadisch, wenn dann kanadisch, und zum anderen (was deutlich wichtiger ist) ist das CMS-330 nicht nicht-amerikanisch. Das CMS-330 ist ein von Lockheed Martin Canada entwickeltes und unterhaltenes CMS, also ein Rüstungsprodukt einer kanadischen Subdivision eines amerikanischen Mutterkonzerns. Damit unterliegt es potenziell dem selben Abhängigkeitsverhältnis, dass mit dem Bezug von AEGIS proper sonst gelten würde.

Das sehe ich anders. Die Besitzrechte liegen bei der kanadischen Regierung und man hat ein umfassendes Abkommen mit der kanadischen Regierung getroffen was den Zugriff auf den Quellcode und die Weiterentwicklung in den nächsten 25 Jahren beinhaltet.
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(01.05.2026, 21:06)roomsim schrieb: Du hängst mir hier etwas an was ich nie Behauptet habe.
Was ich so auch nicht behauptet habe. Ist lediglich meine Einschätzung aus deinem argumentativen Grundsatz heraus.
Zitat:Das ganze Jz hier auszufechten passt hier aber nicht hin.
Naja irgendwo schon, immerhin hat der aktuelle und geplante Sachverhalt massive Auswirkungen darauf, wie und ob ein MAD stattfinden muss.
Zitat:Ich bin sowohl für eine Aufrüstung der F126 mit Threatre Air Defense mit mehr VLS(48), Aster 30 oder SM-2 und IRIS-T VLS für SLM und SLX, als auch für die Perspektivische Entwicklung eines Europäischen MADs, nur sehe ich eine Adäquate MAD Entwicklung inklusive der nötigen Aufwuchs Reserve/Zukunftsfestigkeit nicht vor den 2040ern machbar und diese Zeit haben wir in der aktuellen Lage und mit der aktuellen Flotte meiner Meinung nach nicht.
Zitat:Hätten wir 4-6 T45 oder 7-Provinzen sähe die Lage für mich ganz anders aus.
Genau auf diese letzte Aussage wollte ich ja hinaus. Wenn ich deine bisherige Argumentation richtig verstanden habe, bist du nicht unbedingt ein Fan der AEGIS F127 aber in Anbetracht der Lage zumindest offen dafür (bitte korrigieren wenn ich damit falsch liege). Bzw präziser formuliert, du glaubst nicht, dass ein europäischer MAD aufgesetzt werden kann bis die F124 nicht mehr nutzbar sind.

In der letzten Aussage sprichst du von T45 und DZP. Da letztere älter sind als die F124 schließe ich mal daraus, dass es dir nicht um die Schiffe selber sondern um deren Fähigkeitsprofil geht. Sofern diese in unserer Flotte wären, "sähe die Lage für [dich] anders aus".

Und da ist jetzt meine Frage, sofern wir davon ausgehen, dass ein europäischer MAD wirklich erst ab 2040 zulaufen kann, warum schaffen wir in der Zwischenzeit nicht den von dir angerissenen Zustand um entsprechende Zeitreserven freizumachen? Es ist ja nicht so, als wenn bis zur Außerdienststellung der F124 alles in Butter wäre, die Schiffe bräuchten seit ihrer Indienststellung Verstärkung und die tatsächliche Belastbarkeit dieser Einheiten würde ich in Anbetracht der bisherigen Schikanen als "fraglich" einordnen. Also theoretisch bräuchten wir einen Ersatz dafür seit Gestern.
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Leuco schrieb:Für die ersten vier dann trotzdem noch das MK41 würde für mich auch kein Problem darstellen. Da die Amis ihre Flugkörper verkaufen wollen gehe ich nicht davon aus dass gerade dieses System genutzt wird um politisch Druck zu machen.
In Anbetracht dessen, dass die Vereinigten Staaten bereits die Integration von GMLRS-Munitionstypen in EuroPULS aus IP und Geheimhaltungsauflagen über die Ursprungssoftware verweigert hat, halte ich diese Aussage für überholt.
https://euractiv.de/news/exklusiv-usa-le...aketen-ab/

Der mit großem Abstand größte Kunde von US-Rüstungsgütern ist eben die US-Regierung.
Was da sind da schon die Paar GMLRS, ESSM oder Patriot Staffeln für die Schweiz? Daran gehen die nicht bankrott.
Zitat:Eine Variante wäre auch die F127 zu schieben und die F126 aufzubohren mit einem zusätzlichen VLS und dem TRS LR Rot.
Mit so einer Variante beschäftige ich mich witzigerweise seit ein Paar Wochen. Allerdings ohne TRS-4D LR, schiffbaulich wäre das ein riesen Aufwand. Ein Ersatz der Sensorinseln durch andere Sensorinseln auf dem selben Footprint dürfte das höchste der Gefühle sein. Im Bereich VLS wirds allerdings auf maximal 3x8 Module im Bug und (mit einer Menge Aufwand) <25x MRAD Flugkörper mitschiffs (MICA oder CAMM) hinauslaufen.

Was nicht schlecht wäre und persönlich könnte ich auch mit 3x8 VLS (notgedrungen) Leben, aber einen MAD macht man nicht daraus.
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"Niederlande betrachten Aegis-System für ihre neuen Luftverteidigungsfregatten"
https://www.hartpunkt.de/niederlande-bet...re-marine/
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(01.05.2026, 23:13)HeiligerHai schrieb: "Niederlande betrachten Aegis-System für ihre neuen Luftverteidigungsfregatten"
https://www.hartpunkt.de/niederlande-bet...re-marine/
a) Der FuAD hat nen eigenen Thread https://www.forum-sicherheitspolitik.org...p?tid=7978
b) Nicht nur die Überschrift lesen
„Hartpunkt“ schrieb:Dem Sprecher zufolge will das niederländische Verteidigungsministerium die erhaltenen Informationen nutzen, um eine finale Entscheidung für die neuen Luftverteidigungs- und Kommando-Fregatten der Marine zu treffen. Sein Haus werde das niederländische Parlament gemäß dem üblichen Verfahren als Erstes über alle weiteren Schritte informieren. Ob die Beschaffung eines Aegis-FüWES in den Niederlanden tatsächlich ins Auge gefasst wird, bleibt also abzuwarten.

Beobachter wollen nicht ausschließen, dass das Ministerium die Informationen vor allem für die Bewertung einer möglichen niederländischen Eigenentwicklung nutzen will. […]
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(01.05.2026, 23:47)DopePopeUrban schrieb: a) Der FuAD hat nen eigenen Thread https://www.forum-sicherheitspolitik.org...p?tid=7978
Der Artikel ist mindestens so relevant für die Diskussionen um F127 wie für den FuAD Thread.
(01.05.2026, 23:47)DopePopeUrban schrieb: b) Nicht nur die Überschrift lesen
Vielen Dank für den Hinweis, aber das habe ich nicht getan.

MWn ist es hier gewollt, keine Riesenzitate zu verbreiten.
Die Einordnung am Ende ändert ansonsten nichts daran, dass diese Neuigkeiten höchst bemerkenswert sind.
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(01.05.2026, 22:27)DopePopeUrban schrieb: Was ich so auch nicht behauptet habe. Ist lediglich meine Einschätzung aus deinem argumentativen Grundsatz heraus.
Naja irgendwo schon, immerhin hat der aktuelle und geplante Sachverhalt massive Auswirkungen darauf, wie und ob ein MAD stattfinden muss.
Genau auf diese letzte Aussage wollte ich ja hinaus. Wenn ich deine bisherige Argumentation richtig verstanden habe, bist du nicht unbedingt ein Fan der AEGIS F127 aber in Anbetracht der Lage zumindest offen dafür (bitte korrigieren wenn ich damit falsch liege). Bzw präziser formuliert, du glaubst nicht, dass ein europäischer MAD aufgesetzt werden kann bis die F124 nicht mehr nutzbar sind.

Ich bin nicht unbedingt ein Fan der AEGIS F127 aber in Anbetracht der Lage dafür, da ich das Ende der F124 nutzbarkeit bei 2035(wie die Marine auch) sehe.

(01.05.2026, 22:27)DopePopeUrban schrieb: In der letzten Aussage sprichst du von T45 und DZP. Da letztere älter sind als die F124 schließe ich mal daraus, dass es dir nicht um die Schiffe selber sondern um deren Fähigkeitsprofil geht. Sofern diese in unserer Flotte wären, "sähe die Lage für [dich] anders aus".

Und da ist jetzt meine Frage, sofern wir davon ausgehen, dass ein europäischer MAD wirklich erst ab 2040 zulaufen kann, warum schaffen wir in der Zwischenzeit nicht den von dir angerissenen Zustand um entsprechende Zeitreserven freizumachen? Es ist ja nicht so, als wenn bis zur Außerdienststellung der F124 alles in Butter wäre, die Schiffe bräuchten seit ihrer Indienststellung Verstärkung und die tatsächliche Belastbarkeit dieser Einheiten würde ich in Anbetracht der bisherigen Schikanen als "fraglich" einordnen. Also theoretisch bräuchten wir einen Ersatz dafür seit Gestern.

Fähigkeitsprofil(48+ VLS möglich), Mehr Wachstumsmarge(Gewicht) und Anzahl(4-6 Schiffe).

Da das aber mit der F124 nicht möglich ist die Schiffe über 2035 raus zu strecken und die Quantität, auch für eine Life Extension fehlt, ist die Schnelle Beschaffung von den Heutigen Bedürfnissen angepassten Schiffen essenziell, die auch nicht die selben Qualitäts(Wachstumsmargen) und Quantitätsprobleme wie die F124 haben und das ist leider, meiner Analyse nach, mit Europäischen Systemen nicht darstellbar.

(01.05.2026, 22:27)DopePopeUrban schrieb: Mit so einer Variante beschäftige ich mich witzigerweise seit ein Paar Wochen. Allerdings ohne TRS-4D LR, schiffbaulich wäre das ein riesen Aufwand. Ein Ersatz der Sensorinseln durch andere Sensorinseln auf dem selben Footprint dürfte das höchste der Gefühle sein.

Schön, das ich dich da inzwischen überzeugt habe.

(01.05.2026, 22:27)DopePopeUrban schrieb: Im Bereich VLS wirds allerdings auf maximal 3x8 Module im Bug und (mit einer Menge Aufwand) <25x MRAD Flugkörper mitschiffs (MICA oder CAMM) hinauslaufen.

Was nicht schlecht wäre und persönlich könnte ich auch mit 3x8 VLS (notgedrungen) Leben, aber einen MAD macht man nicht daraus.

Sprichst du hier von 24 VLS Zellen?

Ich bin persönlich dabei, das 48 Mk41 Zellen vorne, 3 Module hinter- und 2 nebeneinander das höchste der Gefühle wären und Mittschiffs 48 IRIS-T VLS auf den Containerstellplätzen machbar wären.

Aber auch das ist für mich kein MAD.
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(02.05.2026, 00:10)roomsim schrieb: Ich bin nicht unbedingt ein Fan der AEGIS F127 aber in Anbetracht der Lage dafür, da ich das Ende der F124 nutzbarkeit bei 2035(wie die Marine auch) sehe.


Fähigkeitsprofil(48+ VLS möglich), Mehr Wachstumsmarge(Gewicht) und Anzahl(4-6 Schiffe).

Da das aber mit der F124 nicht möglich ist die Schiffe über 2035 raus zu strecken und die Quantität, auch für eine Life Extension fehlt, ist die Schnelle Beschaffung von den Heutigen Bedürfnissen angepassten Schiffen essenziell, die auch nicht die selben Qualitäts(Wachstumsmargen) und Quantitätsprobleme wie die F124 haben und das ist leider, meiner Analyse nach, mit Europäischen Systemen nicht darstellbar.


Schön, das ich dich da inzwischen überzeugt habe.


Sprichst du hier von 24 VLS Zellen?

Ich bin persönlich dabei, das 48 Mk41 Zellen vorne, 3 Module hinter- und 2 nebeneinander das höchste der Gefühle wären und Mittschiffs 48 IRIS-T VLS auf den Containerstellplätzen machbar wären.

Aber auch das ist für mich kein MAD.

F-126 AAW wäre mit Design neu planung ca. 2 Jahre ab 2029 zu bauen möglich :
- Radar :
Vorne Spexer 2000 "gross" 4 sided (Spexer 3000 gibt es gsr nicht... . Oder alternativ SAAB 4A
Hinten :TRS, 4D LR ROT
3x SAAB Ceros (1x vorn 2x hinten)
-VLS
Bug :
... Warum ist bei F126 um die VLS Plattform so viel verschenkter vefbauter Raun?
... Da passt bei realer Nutzung locker 48 fach MK41 drauf... Ohne diesen "Luft gang" drumherum.
Mittig :
Verzicht auf Container Deck und Flex Deck am Heck und innen.
... Stattdessen weitere 48 in VLS Aufbau an und unter Deck in VLS Aufbau MK41
... Festes TAS am Heck ohne Container.
(das, wss jetzt unter dem Container Deck ist, muss verlegt werden in die dann leere Flex Feck Zone.)

F-126 AAW wird als Alternative zu F-127 hoffentlich als fall back intern geprüft... Das wäre fahrlässig, das nicht zu tun
angrsichts des Irren in Washington.
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Gelöscht. War doppelt. Sorry.
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„HeiligerHai“ schrieb:Die Einordnung am Ende ändert ansonsten nichts daran, dass diese Neuigkeiten höchst bemerkenswert sind.
Vor allem erstmal insofern, als dass die NL anscheinend das tun, was wir grundsätzlich nicht tun: Kosten- und Zeitanfragen von Konkurrenzfirmen einzuholen damit man von der eigenen Industrie nicht übers Ohr gehauen wird. Da könnten wir uns eigentlich mal ne Scheibe von abschneiden.
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„roomsim“ schrieb:Fähigkeitsprofil(48+ VLS möglich), Mehr Wachstumsmarge(Gewicht) und Anzahl(4-6 Schiffe).
Das wäre ja auch meine Idealvorstellung an einen ASW-Zerstörer, aber das ist eben auch eine Maximalforderung für die man eine neue oder zumindest stark modifizierte Plattform aufsetzen müsste. Während ich dir recht geben würde, dass das auf einer Maßanfertigung wünschenswert wäre, bin ich doch der Ansicht, dass hier als Vorstufe weniger Zellen ausreichen. Selbst im ASW-Zerstörer entfielen von den 48x angedachten Zellen nur 32x auf den Luftverteidigungskomplex, während sich die 16x verbleibenden Zellen an ASW- und LACM-Effektoren richten, die man im Zweifel (da es sich dabei um fire-and-forget-weapons handelt) auch auf Containerbasis mitführen kann.

Sofern du aber 48x Zellen + für eine solche Mehrzweckfregatte jetzt gerade als erforderlich siehst, fallen mir so spontan drei Optionen ein, wenn wir uns im europäischen Kontext bewegen:
-> die AH140 (in die man mit Sicherheit 6x8 Module integriert bekommt)
-> die FREMM NH (Aquitane-Version die zugunsten der FDI nicht realisiert wurde, hatte 4x8 SYLVER + 24x MICA VL)
-> die FDI extended (sofern sie tatsächlich so realisiert wird, soll über bis zu 6x8 SYLVER verfügen können)

Oder man gibt sich eben alternativ mit 4x8 VLS Modulen auf verschiedene Plattformen zufrieden oder strebt eine Aufrüstung der F126 an.

Zur F126 antworte ich dir im entsprechenden Thread damit das hier steril bleibt, kann aber ein wenig dauern.
Zitat:Aber auch das ist für mich kein MAD.
Damit mach ich mich jetzt wahrscheinlich wieder unbeliebt aber sofern man die AAW-Fähigkeiten ausreichend in der Flotte disloziert, entfällt mMn der Bedarf an einem MAD im Sinne des Wortes grundsätzlich. Eine schwimmende VLS-Festung hat eigentlich nur dann eine Daseinsberechtigung, wenn sie für mangelnde VLS-Kapazität anderer Einheiten kompensieren muss, was idealerweise ja gar nicht erst der Fall sein sollte. Mit dem stetig geringer werdenden Platzanspruch hochpotenter Sensorik entfällt mMn auch das Größenargument, was bislang maßgeblich für das Konzept MAD war und teilweise ist.

Selbst wenn die DM wider erwarten irgendwann einmal über tatsächliche „Capital Ships“ verfügen sollte, bspw Amphibs, Kombi-Träger, ASW-Kreuzer, was das Herz eben begehrt, und dadurch enger in ein klassisches Task Force System eingebunden werden muss, wäre hier mMn der italienische Ansatz, diese Capital Ships ebenfalls mit entsprechenden VLS-Kapazitäten auszustatten, sinnvoller, als dann auf MADs zu setzen.
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(02.05.2026, 03:03)Milspec_1967 schrieb: ... Warum ist bei F126 um die VLS Plattform so viel verschenkter vefbauter Raun?
... Da passt bei realer Nutzung locker 48 fach MK41 drauf... Ohne diesen "Luft gang" drumherum.
"Versschenkt" ist der Raum ganz bestimmt nicht, wir wissen nur nicht was da alles drin ist. Mit 3x8 wäre die F126 übrigens genau im Bereich der anderen ähnlichen Projekt.
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(03.05.2026, 13:37)Ottone schrieb: "Versschenkt" ist der Raum ganz bestimmt nicht, wir wissen nur nicht was da alles drin ist. Mit 3x8 wäre die F126 übrigens genau im Bereich der anderen ähnlichen Projekt.

Da sind klar erkennbar etliche Türen nach außen zum Deck... Da ist also definitiv lviel uft... Und vermutlich nur ein sinnloser Gang, um trocken zur VLS Wartung und halbwegs trocken zu MASS und 12,7 bzw MLG zu gelangen.
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