Forum-Sicherheitspolitik

Normale Version: NATO - North Atlantic Treaty Organization
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Zitat:US Sixth Fleet, STRIKFORNATO commence Neptune Strike 2022.2

The activity will enhance interoperability of allied CSGs and STRIKFORNATO in Euro-Atlantic Area (DDA). The US Sixth Fleet and Naval Striking and Support Forces NATO (STRIKFORNATO) have commenced vigilance activity Neptune Strike 2022.2 (NEST 22.2).

The activity started on 14 October at STRIKFORNATO’s headquarters in Oeiras, Portugal. NEST 22.2 is the eighth phase of NATO’s Project Neptune, which is a long-planned series conceptualised in 2020. The latest phase has been launched after successful completion of the project’s previous phases, including Neptune Challenge held in October and November last year, Neptune Strike in January and February 2022 and Neptune Shield in May this year. [...]

NEST 22.2 involves participation of around 19 allied and partner nations, including the US, France, Canada, the UK, Greece, Romania, Lithuania, Slovenia, Croatia, Hungary, Italy, North Macedonia, Türkiye, Slovakia, Poland, Germany, Albania, Sweden and Finland. At the focus of this activity will be the US Navy’s George H W Bush Carrier Strike Group (GHWBCSG), which is on a scheduled deployment in the Mediterranean Sea since August.
https://www.naval-technology.com/news/st...ke-2022-2/

Schneemann
Zitat:Ukraine conflict: ‘Neptune Strike 2022.2' tests German Patriot batteries in Slovakia

NATO combat aircraft tested Luftwaffe Patriot batteries defending Sliač airbase in Slovakia on 20 October during exercise ‘Neptune Strike 2022.2' (‘NEST 22.2'), which is being held from 14 to 28 October.

Aircraft including US Navy F/A-18 Super Hornets and EA-18G Growler electronic warfare aircraft flying from the USS George H W Bush aircraft carrier in the Aegean Sea, Luftwaffe Tornado electronic combat/reconnaissance (ECR), and French Rafales simulated attacks against the base. Aerial refuelling was provided by US, German, and French tankers. The simulated air attack also gave the aircraft and their crew practice in operating against air defences.

Sliač has been defended by German Patriots since March, when they were deployed by road to Slovakia within five days of the decision to do so, according to Luftwaffe officials at the Slovak base. The air-defence systems are armed with Patriot Advanced Capability-2 (PAC-2) missiles to defend against air-breathing threats and PAC-3 for tactical ballistic defence.
https://www.janes.com/defence-news/weapo...n-slovakia

Schneemann
Zitat:Erweiterung des Militärbündnisses

Türkei will Finnlands NATO-Beitritt zustimmen [...]

Die Türkei will dem NATO-Beitritt Finnlands zustimmen und den Ratifizierungsprozess im Parlament einleiten. Das kündigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nach einem Treffen mit dem finnischen Präsidenten Sauli Niinistö an. Das türkische Parlament könnte das finnische Beitrittsprotokoll noch bis Mitte April ratifizieren, dann stellt es wegen der türkischen Parlamentswahlen am 14. Mai die Arbeit ein. [...] Den Beitritt Schwedens zu dem Militärbündnis blockiert Erdogan jedoch weiter. Über Schweden werde man noch weiter nachdenken müssen, sagte er. [...]

Neben der Türkei hat auch Ungarn für die Beitritte Finnlands und Schwedens bisher kein grünes Licht gegeben. Im Fall Finnlands verschob Ungarn die für kommende Woche geplante Abstimmung erneut. Die Regierungspartei Fidesz kündigte aber an, dass nun am 27. März über Finnlands Beitritt abgestimmt werden solle. Bei einer stattfindenden Abstimmung gilt die Zustimmung als sicher.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa...i-101.html

Schneemann
Zitat:Zeremonie in Brüssel

Finnland ist jetzt Nato-Mitglied

Das Verteidigungsbündnis Nato wächst – und die direkte Grenze mit Russland wird deutlich länger: Finnland hat seine Nato-Beitrittsurkunde übergeben. Generalsekretär Stoltenberg sieht das Land nun »in Sicherheit«.
https://www.spiegel.de/ausland/finnland-...ddb02d78d0
Als Folge der Nordstream-Anschläge (und auch einiger anderer seltsamer Aktivitäten):
Zitat:NATO Steps Up Response To ‘Clear And Present’ Undersea Infrastructure Risk

NATO’s newly established Critical Undersea Infrastructure Co-ordination Cell is stepping up the alliance’s deterrence and response capability to a ‘clear and present’ risk to such infrastructure, senior NATO officials told a media briefing in early May. [...]

“We understand … the clear and present danger our critical undersea infrastructure faces,” Hans-Werner Wiermann, the cell’s head (and a retired German Army Lieutenant General, whose last military post was as Director General of NATO’s International Military Staff), told the briefing. “What is clear is that increasing the security of [this] infrastructure underpins NATO’s deterrence and defence – its core task – and the security and prosperity of our societies. The threat is real, and NATO is stepping up.”

The cell – established in February and headquartered in Brussels – is a civilian construct, and aims to address the risk by harnessing NATO’s military, intelligence, and planning capability to develop interaction between government, military, and industry stakeholders, with focus on sharing recognised maritime pictures and using data to improve maritime situational awareness. [...]

“NATO has been working to enhance the security of critical infrastructure for many years, but we are stepping up our role,” said Wiermann. “We have increased our vigilance and surveillance activities. We have significantly increased the number of ships patrolling the North and Baltic seas – but we need to do more.”
https://www.navalnews.com/naval-news/202...ture-risk/

Schneemann
Oha :o Wobei sich mir persönlich die Frage stellt, ob 9 bis 12 Korps nicht etwas exzessiv sind ...

Zitat:Unterhalb des militärischen Hauptquartiers in Mons («Supreme Headquarters Allied Powers Europe») und der drei operativen Kommandos in Brunssum (Niederlande), Neapel (Italien) und Norfolk (USA) werde es zwei Armeestäbe geben. Der Stab der «Armee Nord» solle in Wiesbaden, derjenige der «Armee Süd» im türkischen Izmir aufgebaut werden.

[...]

Gemäss den NZZ-Informationen hat General Cavoli zudem die Absicht, in Europa neun bis zwölf Korps aufzustellen. [...] Seit dem Mauerfall bestehen die meisten davon nur noch aus einem Stab mit ein paar hundert Soldaten. Divisionen, Brigaden und Bataillone sind ihnen nicht mehr zugeordnet. Das soll sich ändern. Künftig sollen zu einem Korps wieder zwei bis drei Divisionen mit einer Stärke von jeweils bis zu 20 000 Soldaten gehören.

https://www.nzz.ch/international/neue-na...ld.1740692
(04.06.2023, 08:00)Nicht_Peter schrieb: [ -> ]Oha :o Wobei sich mir persönlich die Frage stellt, ob 9 bis 12 Korps nicht etwas exzessiv sind ...
Zitat:Unterhalb des militärischen Hauptquartiers in Mons («Supreme Headquarters Allied Powers Europe») und der drei operativen Kommandos in Brunssum (Niederlande), Neapel (Italien) und Norfolk (USA) werde es zwei Armeestäbe geben. Der Stab der «Armee Nord» solle in Wiesbaden, derjenige der «Armee Süd» im türkischen Izmir aufgebaut werden.
[...]
Gemäss den NZZ-Informationen hat General Cavoli zudem die Absicht, in Europa neun bis zwölf Korps aufzustellen. [...] Seit dem Mauerfall bestehen die meisten davon nur noch aus einem Stab mit ein paar hundert Soldaten. Divisionen, Brigaden und Bataillone sind ihnen nicht mehr zugeordnet. Das soll sich ändern. Künftig sollen zu einem Korps wieder zwei bis drei Divisionen mit einer Stärke von jeweils bis zu 20 000 Soldaten gehören.
https://www.nzz.ch/international/neue-na...ld.1740692

Wir haben bereits diese 12 NATO-Korps in Europa. Es geht also primär darum, diese wieder mit Leben zu füllen, nachdem man sie eben in den letzten 30 Jahren zu Führungsstäben für IKM-Einsätze umgebaut hatte. Das ist also nur konsequent und sinnvoll, diesen Stäben wieder fest Truppenteile zuzuordnen, um auf eine kurzfristig anstehende BV im Osten vorbereitet zu sein.

MNC-NE
MNC-SE
NRDC-ITA
NRDC-Spain
RRC-FR
D/NL-Korps
ARRC
NRDC-GRE
IV. Armeekorps (GRE)
V. Korps (US)
Eurocorps
sowie 1 griechische und 3 türkische Armeen mit 9 Korps incl. einem NRDC

Etwas bedenklich finde ich es allerdings, das Armeekommando Süd in der Türkei aufzubauen.
Frankreich lehnt die Eröffnung eines NATO-Büros in Japan ab
OPEX 360 (französisch)
von Laurent Lagneau - 7. Juni 2023

In den letzten Jahren und über seine besondere Beziehung zu den USA hinaus hat Japan seine militärische Zusammenarbeit mit mehreren NATO-Ländern deutlich ausgebaut. So zum Beispiel mit Frankreich.

Neben der Teilnahme französischer und japanischer Streitkräfte an gemeinsamen Übungen hat diese Annäherung auch kapazitive Auswirkungen, wie etwa das Projekt des autonomen Unterwasserfahrzeugs MHI OZZ-5, das zur Bekämpfung von vergrabenen Unterwasserminen eingesetzt werden soll.

Ein weiteres Beispiel: Im Dezember letzten Jahres schloss sich Japan mit Großbritannien und Italien zusammen, um im Rahmen des "Global Combat Air Programme" [GCAP], das die Projekte Tempest und F-3 zusammenfasst, ein Kampfflugzeug der sechsten Generation zu entwickeln.

In einer im April 2013 unterzeichneten gemeinsamen politischen Erklärung wird die Entschlossenheit Japans bekräftigt, die Zusammenarbeit bei der Bewältigung "gemeinsamer" Sicherheitsherausforderungen in den Bereichen Cybersicherheit, Sicherheit auf See und Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen zu verstärken.

Diese Beziehung wurde im darauffolgenden Jahr weiter gestärkt, als Japan in die "Interoperabilitätsplattform" aufgenommen wurde, die "die Alliierten und Partnerländer, die aktiv zu NATO-Operationen beitragen, zusammenbringt". Und seither hat Tokio einen Verbindungsoffizier beim Alliierten Seekommando.

In jüngster Zeit haben die NATO und Japan die Auffassung vertreten, dass die Sicherheit Europas und Asiens "eng miteinander verbunden" sind. Und in ihrem letzten strategischen Konzept, das 2022 veröffentlicht wurde, argumentierten die Bündnismitglieder, dass China eine "Zwangspolitik [...] betreibt, die [ihren] Interessen, [ihrer] Sicherheit und [ihren] Werten zuwiderläuft". Diese Ansicht wurde von Tokio geteilt, das aufgrund eines Streits um die Kurilen-Inseln komplizierte Beziehungen zu Moskau unterhält.

Angesichts der Annäherung zwischen China und Russland sollte die Zusammenarbeit zwischen der NATO und Japan noch weiter ausgebaut werden, indem Japan auf dem nächsten Gipfeltreffen der Allianz am 11. und 12. Juli in Vilnius in ein "individuelles Partnerschaftsprogramm" aufgenommen wird.

Diese Nähe würde auch die Eröffnung eines NATO-Büros in Tokio erfordern... Frankreich lehnt dies jedoch ab, wie die Financial Times berichtet und Le Figaro bestätigt. Dies stößt bei den japanischen Politikern auf Unverständnis...

Der französische Botschafter in Japan, Philippe Setton, wurde am 5. Juni von einem japanischen Journalisten auf diesen Widerstand angesprochen. "Dieses Thema war nicht Gegenstand einer Entscheidung innerhalb der NATO. Es war Gegenstand eines Vorschlags, den die Verbündeten diskutieren. [...] Im Wesentlichen geht es um die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Japan und der NATO im Rahmen eines Dokuments, das noch fertig gestellt werden muss, und nicht darum, ob die NATO ein Büro in Tokio eröffnen wird oder nicht.

Die Quellen der Financial Times und des Figaro sind sich jedoch in einem Punkt einig: Es würde Paris darum gehen, vor China kein "rotes Tuch" zu wedeln, indem es die Eröffnung eines Nato-Büros in Tokio zulässt. Dies gilt umso mehr, als andere Länder in der Region - angefangen bei Südkorea - versucht sein könnten, denselben Weg wie Japan einzuschlagen...

"Die Nato ist für den Nordatlantik" und die "Artikel V und VI" des Nordatlantikvertrags "begrenzen den Umfang klar", fasste ein französischer Beamter auf den Seiten der britischen Wirtschaftszeitung zusammen.
Zitat:BÜNDNISBUDGET WIRD GRÖSSE

Deutschland zahlt 20 Prozent mehr an die NATO

Das Gesamtbudget des Militärbündnisses steigt in diesem Jahr auf 3,32 Milliarden Euro an. Deutschland veranschlagt deshalb einen Beitrag, der um mehr als 20 Prozent höher liegt als noch 2022. [...]

Veranschlagt sind deutsche Zahlungen von bis zu 537 Millionen Euro - nach 446 Millionen im vergangenen Jahr, was einem Plus von mehr als 20 Prozent entspricht: Dies geht aus einer Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervor, die AFP am Mittwoch vorlag.

Grund ist der Anstieg des NATO-Gesamtbudgets auf 3,32 Milliarden Euro im aktuellen Jahr gegenüber 2,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Je höher der NATO-Haushalt ausfällt, desto höher sind dem Verteilungsschlüssel entsprechend auch die deutschen Einzahlungen. Auf den Anstieg des Budgets hatten sich die Mitgliedsländer schon beim Gipfel in Madrid vor einem Jahr geeinigt.
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausl...62157.html

Schneemann
https://esut.de/2023/07/meldungen/43206/...sekretaer/

"Es war zu erwarten – nun ist es amtlich: Jens Stoltenberg bleibt NATO-Generalsekretär. Am 4. Juli entschied der Nordatlantik-Rat im Format der Botschafter, die Amtszeit des Norwegers bis zum 1. Oktober 2024 zu verlängern."


Ich denke, in der aktuellen Situation sicherlich nicht die schlechteste Entscheidung.



"Letztendlich ist Stoltenbergs Verbleiben ein Zeitgewinn für die Allianz. Mit einer kritischen Kehrseite. Denn die Entscheidung zur Neubesetzung des NATO-Generalsekretärs wurde nun in das Jahr der EU-Wahl verschoben. Neben dem Parlament wird 2024 auch über die Besetzung der Institutionen der EU entschieden. Die gleichzeitige Besetzung von Spitzenpositionen in NATO und EU wird die europäischen Hauptstädte vor eine Herausforderung stellen. Ob sie die Verhandlungen erleichtern, da zwischen vier zu vergebenden Posten balanciert werden kann, könnte sich ebenso vorteilhaft wie nachteilig herausstellen."

Wenn ich das lese schwant mir allerdings schon wieder böses, hoffentlich landet dann keine völlig ungeeignete Personalie auf diesem Posten, weil man mit den zu vergebenden Ämtern jongliert (unser Verteidigungsministerium aus vergangenen Tagen lässt grüßen).
(05.07.2023, 10:52)Schlingel schrieb: [ -> ]Neben dem Parlament wird 2024 auch über die Besetzung der Institutionen der EU entschieden. Die gleichzeitige Besetzung von Spitzenpositionen in NATO und EU wird die europäischen Hauptstädte vor eine Herausforderung stellen. Ob sie die Verhandlungen erleichtern, da zwischen vier zu vergebenden Posten balanciert werden kann, könnte sich ebenso vorteilhaft wie nachteilig herausstellen."

Wenn ich das lese schwant mir allerdings schon wieder böses, hoffentlich landet dann keine völlig ungeeignete Personalie auf diesem Posten, weil man mit den zu vergebenden Ämtern jongliert (unser Verteidigungsministerium aus vergangenen Tagen lässt grüßen).

Beschwör' bitte nicht diese Vergangenheit in dem Kontext! Sonst müssen wir hinterher noch den Wechsel von UvdL an die NATO-Spitze erleben.... Sad
(05.07.2023, 18:11)Broensen schrieb: [ -> ]Beschwör' bitte nicht diese Vergangenheit in dem Kontext! Sonst müssen wir hinterher noch den Wechsel von UvdL an die NATO-Spitze erleben.... Sad

Na, was hab' ich gesagt?!

Zitat:t-online

US-Präsident Joe Biden soll sich dafür einsetzen, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Jens Stoltenberg als Nato-Generalsekretär ablöst. Das berichtet die britische Zeitung "Daily Telegraph". Demnach sei von der Leyen die bevorzugte Kandidatin des Weißen Hauses.

Laut einer anonymen Quelle innerhalb der Nato versuche der US-Präsident, von der Leyen von dem Posten zu überzeugen.

Lasst doch bitte diesen Kelch an uns vorüber ziehen...
Jippie, Umstandsuniformen für alle Nato-Länder Big Grin.

Spaß beiseite, dieses Unheil wollte ich jetzt absolut nicht heraufbeschwören (und hatte ich ehrlich gesagt zum Zeitpunkt meines Beitrags garnicht im Kopf, konnte oder wollte ich mir wohl nicht vorstellen)...

Flinten-Uschi gibt in der EU-Kommission zugegebenermaßen ein souveräneres Bild ab, als Sie es damals im Verteidigungsministerium tat.
Aber als Nato Generalsekretärin? Nein Danke.

Da fragt man sich ernsthaft, wieso der US-Präsident Sie in der momentanen Situation für eine geeignete Wahl hält.
Nach Stoltenberg wäre das meines Erachtens nach ein echter Reinfall.

Bleibt zu hoffen, dass Sie selbst die Nase gestrichen voll hat von Führungspositionen im militärischen Bereich, nachdem das Verteidigungsministerium Sie fast ihre Karriere gekostet hätte.
Vielleicht ist die anonyme Quelle auch einfach so (un)zuverlässig, wie es anonyme Quellen generell häufig sind.

Biden wird aber wohl bei der Wahl des nächsten Nato-Generalsekretärs noch im Amt sein, sollte Sie wirklich sein Wunschkandidat sein, überdenkt er seinen Wunsch im besten Fall bis dahin nochmal oder aber es gibt genug "Konter" von den übrigen Präsidenten der Nato-Länder.
Ist ja noch ein bisschen Zeit bis dahin.
Ehrlich gesagt könnte ich mir das sehr gut vorstellen, denn wenistens wird Zensursula als Nato-Generalsekretärin weitaus weniger Schaden anrichten können als derzeit als EU-Kommissionspräsidentin.
Nächstes Jahr sind eh wieder Europawahlen und wer weiß, vielleicht bekommen die Wähler dann auch mal tatsächlich denjenigen den sie als Spitzenkandidaten auch gewählt haben.

Nato-Generalsekretär ist demgegenüber sowieso ein überbewerteter Posten, der höchstens mit der Person lebt die sie ausfüllt. Nach Stoltenberg wäre von der Leyen sicherlich ein Rückschritt, ich könnte mir aber gut vorstellen, dass ihr dieses fast rein diplomatische Amt ohne relevanten Exekutivanteil mehr liegt als ihre bisherigen Vewendungen.
Erdogan verlangt für einen NATO Beitritt Schwedens einen vorherigen Eintritt der Türkei in die EU.

https://www.morgenpost.de/politik/articl...erung.html

Zitat: "Öffnet erst den Weg für den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union, und dann öffnen wir den Weg für Schweden", sagte Erdogan.

"Ich möchte eine Tatsache unterstreichen. Die Türkei hat 50 Jahre lang vor der Tür der EU gewartet", erklärte der Präsident weiter. "Fast alle Nato-Mitglieder sind auch EU-Mitglieder. Ich wende mich nun an diese Länder, die die Türkei sei über 50 Jahren haben warten lassen, und ich werde mich erneut an sie in Vilnius wenden." Dass habe Erdogan nach eigenen Worten auch schon dem US-Präsidenten erklärt, als beide am Sonntag telefonierten.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa...n-100.html

Zitat:Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat eine Zustimmung seines Landes zum NATO-Beitritt Schwedens mit der Wiederaufnahme von Beitrittsgesprächen der Türkei zur EU geknüpft.

Vor dem Abflug zum NATO-Gipfel sagte Erdogan an die EU-Länder gerichtet: "Ebnet zunächst den Weg der Türkei in die Europäische Union, danach ebnen wir den Weg für Schweden, so wie wir ihn für Finnland geebnet haben."
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