Ergänzend:
- eines der größten Schiffe der Marine, die Makran, ein umgebauter Öltanker von 230 Metern Länge und über 50.000 Tonnen, der als Expeditionary Mobile Base dienen sollte, wurde in Bandar Abbas versenkt.
- das größte Schiff der Revolutionsgarden, die Shahid Bagheri, ein umgebautes Containerschiff von 240 Metern Länge und rund 42.000 Tonnen, wurde schwer beschädigt, soll aber noch schwimmfähig sein.
- die IRGC-Katamaran-Raketenkorvetten Shahid Soleimani, Hassan Bagheri, Sayyad Shirazi und Ra'is-Ali Delvari sind versenkt worden.
- die kleinere IRGC-Katamaran-Raketenkorvette Abu Mahdi al-Muhandis der gleichnamigen Klasse wurde am 10.03. versenkt.
- der Versorgungstanker Bushehr (übrigens in Deutschland gebaut) der offiziellen Marine ist in Sri Lanke interniert worden.
- das Landungsschiff Lavan wurde in Indien interniert.
Schneemann
Ergänzend - der erste U-Boot Verlust:
Vom Land aus versenkt: US-Bodenrakete schickt iranisches U-Boot auf den Meeresgrund
Zitat:In einem Briefing bestätigten der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und General Dan Caine den Einsatz des Raketensystems Atacms (Army Tactical Missile System) gegen iranische Seestreitkräfte, wie das finnische Fachmagazin „Tekniikka & Talous“ berichtet. Caine erklärte demnach, die Artillerie von Heer und Marineinfanterie habe „mehrere iranische Schiffe, darunter ein U-Boot“ versenkt. Genauere Angaben zu Ort und Zustand des U-Boots machte er nicht. Laut „Tekniikka & Talous“ könnte das Boot an der Oberfläche oder im Hafen gelegen haben.
es ist leider auch nicht klar, ob das jetzt eines von den selbst gebauten iranischen Kleinst-U-Booten war oder eines von den drei aus Russland erhaltenen Kilo-SSKs. Nachdem letztere aber woa in einem U-Boot-Bunker eingeschlossen sein sollen, dürfte es sich um eines der Kleinst-U-Boote handeln.
Zitat:21:46 Uhr – Berichte: Israel greift erstmals iranische Marineschiffe an
Israels Luftwaffe hat israelischen Berichten zufolge erstmals Schiffe der iranischen Marine im Kaspischen Meer ins Visier genommen. Der TV-Sender N12 sprach von einem „ungewöhnlichen Angriff“ in der nordiranischen Hafenstadt Bandar Ansali und berief sich auf israelische Sicherheitskreise. Auch die Nachrichtenseite „ynet“ und der Sender Kan 11 meldeten einen Angriff auf Ziele der iranischen Marine. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Berichten.
das war eindeutig ein Akt der Selbstverteidigung, schließlich bedrohen diese Schiffe die Küste vor Tel Aviv ...
Was hat der Iran noch zur Verfügung?
Vermutet wird viel - überraschend viel. Und dazu kommen noch diverse kleine Schnellboote:
Zitat:...
Zwar wurde die reguläre iranische Marine laut Pentagon-Angaben weitgehend vernichtet – CENTCOM spricht von über 155 beschädigten oder zerstörten Schiffen –, doch die separaten Seestreitkräfte der Revolutionsgarde verfügen demnach noch über „Hunderte, wenn nicht Tausende von kleinen Booten und unbemannten Überwasserschiffen“.
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Inzwischen widmen sich einige weitere Medien diesen kleinen Booten der iranischen Revolutionsgarden:
Wirtschaftswoche: Wirtschaft von oben – Straße von Hormus
Zitat:Irans hocheffektive Schnellboot-Piraterie
Der Iran setzt seine Blockade in der Straße von Hormus weiter hart durch. Satellitenbilder zeigen, welche Ausmaße das angenommen hat. Wirtschaft von oben ist eine Kooperation mit LiveEO.
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Aktuelle Satellitenbilder vom 22. April zeigen eine Flotte von über 30 dieser Einsatzboote nördlich der Koordinaten, an denen die zwei Schiffe am Morgen attackiert wurden. Das zeigt, welcher Herausforderung Kapitäne in der Meerenge gegenüberstehen.
Wie viele dieser Boote der Iran besitzt, ist nicht bekannt, es dürfte jedoch eine beträchtliche Anzahl sein. Anfang Januar veröffentlichte das Land Propagandaaufnahmen aus einer unterirdischen Basis, in welcher sich in langen Gängen Boot an Boot reihte. Die Taregh-Klasse soll iranischen Angaben zufolge nicht nur dafür optimiert sein, einer Radarortung zu entgehen, sondern auch Marschflugkörper tragen können.
![[Bild: schnellboote-lupe.avif]](https://images.wiwo.de/8q4tNWalCpLo/cover/1080/1080/0/0/0/0/0.5/0.5/schnellboote-lupe.avif)
22.04.2026: Eine Flotte von mehr als 30 iranischen Schnellbooten fährt in Richtung Küste. Foto: WirtschaftsWoche/LiveEO
Berichte über entsprechende Fähigkeiten gibt es schon lange. Bereits in einer Analyse des US-Repräsentantenhauses aus dem Jahr 2015 findet sich ein entsprechender Passus. Die Experten gingen damals davon aus, dass im ehesten Fall Anti-Schiffs-Raketen chinesischer Bauart für die Bewaffnung der Schnellboote infrage kommen. Mit einem Gefechtskopf mit einem Gewicht von über 500 Kilogramm hätten diese Raketen ein enormes Zerstörungspotenzial.
Wie sehr die iranische Strategie in den USA für Kopfzerbrechen sorgt, lässt sich an Aussagen der Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, ablesen: „Der Iran hat sich von der tödlichsten Marine im Nahen Osten zu einer Bande von Piraten gewandelt“, kommentierte sie nach dem Bekanntwerden der Angriffe gegenüber Journalisten.
Ähnlich die ZEIT: Krieg zwischen USA und Iran:
Zitat:Die Moskito-Flotte ist Irans Trumpf
Irans Marine ist stark dezimiert. Und doch kann das Regime die Straße von Hormus effizient blockieren. Das liegt vor allem an einer klugen Planung der Revolutionsgarde.
Iranische Schnellboote während einer Marineparade in Buschehr im Jahr 2024 © Rouzbeh Fouladi/imago
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