Vor 6 Stunden
(Vor 8 Stunden)DeltaR95 schrieb: Bundeswehr-Bürokratie: Schießen nur noch mit Iso-Matte
https://archive.is/4cJhf
Die ticken nicht mehr ganz richtig.
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(Allgemein) Bundeswehr – quo vadis?
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Vor 6 Stunden
(Vor 8 Stunden)DeltaR95 schrieb: Bundeswehr-Bürokratie: Schießen nur noch mit Iso-Matte Die ticken nicht mehr ganz richtig.
Vor 4 Stunden
Vor 3 Stunden
Welche schnell umsetzbare Alternative wären denn noch möglich ?
Oder sind die Stoffe etwa nicht gesundheitsschädigend ? Man wird wohl auch nicht aus Spaß darauf gekommen sein . Und zur Erinnerung , früher waren es die Kokosmatten die es auf den schiessbahnen gab.
Vor 3 Stunden
(Vor 3 Stunden)alphall31 schrieb: Welche schnell umsetzbare Alternative wären denn noch möglich ? Klar, die Frage ist nur, warum Sportschützen und deren Vereine diese Problematik nicht sehen? Oder andere NATO Staaten? Außerdem steht im Artikel, dass belastbare Werte aus Studien noch gar nicht vorliegen. Zitat:Wie hoch genau die sind, weiß man noch nicht: Es liefen noch „Untersuchungen zur Bestimmung der Gefahrstoffbelastung von Soldatinnen und Soldaten beim Schießen“. Dennoch gelte es schon jetzt, „die Exposition auf ein Mindestmaß zu begrenzen, um mögliche Folgeschäden zu vermeiden“.
Vor 3 Stunden
Das ist bei spirtschützen genauso bekannt . Und gerade bei sportschützen wurde die extrem hohe Bleibelastung im Blut ja schon nachgewiesen . Das bayrische Gesundheitsministerium hat da erst wieder etwas veröffentlicht.
Und soldatennschiessen ja heute bedeutend mehr als noch vor 15-20 Jahren. Bei der Polizei wurde das ganze ja ebenfalls schon belegt. Noch dazu setzt sich doch er sportschützen freiwillig dem Ganzen aus und ist somit auch selber verantwortlich . Die Bw ist aber ein Arbeitgeber. Sprengstoff ist genau so ein Fall .
Vor 3 Stunden
(Vor 3 Stunden)DeltaR95 schrieb: Klar, die Frage ist nur, warum Sportschützen und deren Vereine diese Problematik nicht sehen?Weil die Vereine nicht derart rechtlich angreifbar sind für eventuelle Langzeitschäden wie die Bundeswehr als Dienstherr. Solche Verordnungen dienen doch in erster Linie der juristischen Absicherung. Würde die BW von einer potentiellen Gefahr Kenntnis haben und nichts unternehmen, wird das richtig teuer, wenn später jemand erkrankt aufgrund dieser Schadstoffbelastung.
Vor 1 Stunde
(Vor 3 Stunden)Broensen schrieb: Weil die Vereine nicht derart rechtlich angreifbar sind für eventuelle Langzeitschäden wie die Bundeswehr als Dienstherr. Solche Verordnungen dienen doch in erster Linie der juristischen Absicherung. Würde die BW von einer potentiellen Gefahr Kenntnis haben und nichts unternehmen, wird das richtig teuer, wenn später jemand erkrankt aufgrund dieser Schadstoffbelastung. Dass bestimmte Berufsgruppen potentiell einer höheren Belastung mit Chemikalien ausgesetzt sind, die für den Beruf typisch sind, kann niemals ganz ausgeschlossen werden. Dies ist immer eine Abwägung zwischen Aufwand und Risiko des Schutzes. Ich sehe das Risiko der Belastung durch Reste von Verbrennungsprodukten und ähnlichem durchaus, aber wen betrifft das denn effektiv? Bestimmt nicht die Mehrheit der Soldaten, die ihre 5 Schuss pro Jahr (oder was es heute ist) im Rahmen von KLF/IGF ableisten. Bei der Infanterie sieht das natürlich auch ganz anders aus. Aber erstmal sollte man doch belastbare Zahlen und Werte haben, bevor man der Truppe nach Jahrzehnten auf Schießbahnen, die baulich bedingt meist alt und durch die verwendeten Baumaterialen gar nicht richtig gereinigt werden können, solche Maßnahmen vorschreibt. Vielleicht sehe ich dies alles aber auch aus meiner alten Sichtweise, denn vieles vom im Artikel zitierten war zu meiner Zeit einfach Standard: - kein "Fressen oder Trinken auf oder nahe der Bahnen" - Hände- und Gesicht waschen vor dem "Fressen oder Trinken" - Kleidung nach jedem Schießtag in den dienstlichen Waschräumen waschen und wechseln - für's Sammeln der Hülsen gab es Plastikkanister (auch, damit nicht mal eine Hülse als Souvenir in der Feldmütze vergessen wurde) Sorry für die Zitate, aber sowas bleibt auch nach 20 Jahren noch hängen
Vor 59 Minuten
(Vor 1 Stunde)DeltaR95 schrieb: Dass bestimmte Berufsgruppen potentiell einer höheren Belastung mit Chemikalien ausgesetzt sind, die für den Beruf typisch sind, kann niemals ganz ausgeschlossen werden. Dies ist immer eine Abwägung zwischen Aufwand und Risiko des Schutzes. Sorry, aber als langjähriger Sport Schütze kann ich nur lachen... ![]() Niemand suhlt sich am Boden in Hülsen, weil im Gegensatz zur Bundeswehr niemand auf dem Boden rum robbt (Ausnahme IPSC Hardcore... Aber das schieße ich nicht) Hülsen werden aufgefegt und ohne Haut Berührung in geeignete behälter geschüttet. Und das manuelle Laden der Patronen geschieht zum Teil halb automatisch mit Hilfsgerät direkt aus den Packungen. Ich bezweifle, dass wenn ich mit nem Anzug auf zwei drei Hülsen rumsuhle nennenswert Blei an den Stoff gelangt, geschweige denn an die Haut. Und selbst wenn... In hunderten kriegen wurden von Millionen Soldaten quadrillionen von Kugeln in Magazine geladen.... Ich denke nicht ein nachgewiesener Fall von dadurch Verursacher Blei Vergiftung ist dabei, weil andere Todes Faktoren das statistisch bei weitem um Faktor mindestens 100-1000 überdecken (rauchen, anderer Rauch auf dem Schlachtfeld, Alkohol und reale Chemie Gifte im Boden, Kleidung, groß Munition, etc) und somit unmöglich nachzuweisen sind.
Vor 26 Minuten
Natürlich kannst Du nur lachen, Ignoranz ist ja bekanntlich ein Segen.
![]() Falsch liegst Du trotzdem. Die gesundheitlichen Folgen einer hohen Bleiexposition sind sehr spezifisch und leicht erkennbar: Blutarmut, Neuropathien, kognitive Ausfälle, Abnahme der Fruchtbarkeit, langfristig Krebs, vor allem im Bereich Blase oder Nieren. Daran gibt es nichts zu deuteln. Selbst auf gut entlüfteten Schießbahnen können in der Luft gefährliche Konzentrationen entstehen, das ist seit Jahren bekannt. Dass die Bundeswehr für ihre Bürokratie berüchtigt ist, heißt nicht, dass sie immer falsch läge. Mal ganz abgesehen davon, dass der Dienstherr für die Gesundheit der Soldaten Sorge trägt, kann er kein Interesse daran haben, chronisch Kranke heranzuzüchten, für deren Behandlungskosten er dann aufkommen muss. |