(Luft) European MALE RPAS / Eurodrohne Gryphon
(22.10.2025, 16:56)voyageur schrieb: Allerdings ist die EuroDrone... nicht die am besten geeignete Drohne für sogenannte hochintensive Einsätze, da sie aufgrund ihres Gewichts von 10 Tonnen und ihrer Abmessungen [26 Meter Spannweite, 17 Meter Länge und 5 Meter Höhe] anfällig für gegnerische Luftabwehrsysteme ist.
Wer erklärt jetzt Monsieur Lagneau das Prinzip eines MALE-UAV?
Zitat:„Was die EuroMale betrifft, ... so entspricht sie heute eindeutig nicht mehr dem, was der Markt für MALE-Drohnen zu bieten hat.
Das ist ja das Tolle daran: Sie bietet mehr Leistung als die am Markt verfügbaren Drohnen.
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(22.10.2025, 19:16)Broensen schrieb: Wer erklärt jetzt Monsieur Lagneau das Prinzip eines MALE-UAV?
Das ist ja das Tolle daran: Sie bietet mehr Leistung als die am Markt verfügbaren Drohnen.
Da stimme ich zu.

Der Punkt die "Eurodrone sei nicht überlebensfähig" wird ja häufig gebracht, aber da stellt sich mir die Frage, welche Drohne sei denn besser geeignet? Billigere, kleinere Drohnen sind ja genau so wenig durchhaltefähig. Das hat der Rückzug der TB-2 von der Frontline in der Ukraine ja gut gezeigt. TB-2 erfüllt ja noch am ehesten die Ansprüche "relativ klein und relativ günstig". Die Drohnen die von den Houthis abgeschossen wurden sind zum großen Teil ja auch die eher älteren und günstigeren Predator Drohnen.
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(22.10.2025, 19:28)Gecktron schrieb: Da stimme ich zu.

Der Punkt die "Eurodrone sei nicht überlebensfähig" wird ja häufig gebracht, aber da stellt sich mir die Frage, welche Drohne sei denn besser geeignet? Billigere, kleinere Drohnen sind ja genau so wenig durchhaltefähig. Das hat der Rückzug der TB-2 von der Frontline in der Ukraine ja gut gezeigt. TB-2 erfüllt ja noch am ehesten die Ansprüche "relativ klein und relativ günstig". Die Drohnen die von den Houthis abgeschossen wurden sind zum großen Teil ja auch die eher älteren und günstigeren Predator Drohnen.

Alles was diese Drohne macht muss stsndoff weit weg vom Feind sein, sonst ist sie Frischfleisch für die Flugabwehr:

- long Range Radar recon (SAR)
- Maritime ASW / ASurfW Surveilance (ideal!!)
- stand off long Range ELOKA
- AWACS (Ideal!!)
- Satelliten Flugbahn Überwachung
- Ausdauernde Funk Relais Station fur Langstrecken Funk bei Satcom Ausfall (nicht zu unterschätzen im V Fall)
- Waffen Plattform bei IKM Einsatz gegen drittklassige Feinde

Ggf findet sich noch mehr mögliche Aufgaben.
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Das japanische Verteidigungsministerium interessiert sich für die „maritimen Fähigkeiten” der EuroDrone
OPEX360 (französisch)
von Laurent Lagneau · 10. November 2025
[Bild: https://www.opex360.com/wp-content/uploa...240516.jpg]
Mit einem Gewicht von 10 Tonnen, einer Spannweite von 26 Metern und einer Länge von 17 Metern kann die EuroDrone, also die von Airbus entwickelte MALE-Drohne (Moyenne Altitude Longue Endurance, mittlere Flughöhe, lange Ausdauer), in einem umkämpften Umfeld nur eine sehr begrenzte Lebensdauer haben. Und angesichts der Zahl der MQ-9A Reaper, die die amerikanischen Streitkräfte im Nahen Osten verloren haben (fast ein Dutzend innerhalb weniger Monate), ist zu befürchten, dass sie auch unter vermeintlich „günstigeren” Bedingungen anfällig ist.

Allerdings verfügt diese Maschine über wichtige Vorteile, wie die Qualität seiner Sensoren, seine Nutzlast von 2,3 Tonnen und seine Fähigkeit, mehr als vierzig Stunden lang in 45.000 Fuß Höhe im europäischen Luftraum mit einer Höchstgeschwindigkeit von 500 km/h zu fliegen.

Daher stellt das Armeeministerium Fragen zu diesem Projekt, da sich das operative Umfeld seit der Vorstellung dieses europäischen MALE-Drohnenprojekts vor zwölf Jahren stark verändert hat. Zumal inzwischen kostengünstigere und für den vorgesehenen Verwendungszweck zweifellos ebenso wirksame Lösungen auf den Markt gekommen sind.

„Wir haben ein System, das sehr groß und daher anfällig, komplex und teuer ist“, räumte Emmanuel Chiva, Generaldelegierter für Rüstung [der offenbar kurz vor dem Ausscheiden steht...], bei seiner letzten Anhörung in der Nationalversammlung ein. „Die Frage ist nicht, ob wir uns geirrt haben, sondern wie wir uns an den Kontext der aktuellen Konflikte anpassen“, fuhr er fort, bevor er auf eine laufende Studie verwies, die zunächst „aus operativer Sicht“ durchgeführt wurde.

Derzeit ist nicht vorgesehen, dass Frankreich sich aus diesem Programm zurückzieht, in dessen Rahmen es sechs Systeme [davon zwei optional] bestellt hat. Dies geht jedenfalls aus den Haushaltsdokumenten hervor, die anlässlich der Prüfung des Finanzgesetzentwurfs 2026 veröffentlicht wurden. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass die EuroDrone mit anderen als den ursprünglich vorgesehenen Aufgaben betraut wird, beispielsweise mit der Seeüberwachung.

Zur Erinnerung: Das EuroDrone-Programm wird im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien durchgeführt. Aber nicht nur das, denn Indien und Japan haben Beobachterstatus erhalten.

Offensichtlich stößt die europäische MALE-Drohne, deren kritische Entwurfsprüfung (CDR) gerade abgeschlossen wurde, beim japanischen Verteidigungsministerium auf immer größeres Interesse. Dies geht zumindest aus einer Mitteilung der Organisation für Zusammenarbeit im Rüstungsbereich (OCCAr) hervor, die dieses Programm verwaltet.

„Am 5. November hatten wir im Rahmen der Teilnahme Japans als Beobachterstaat am EuroDrone-Programm die Ehre, Hirshisa Mori, den Direktor der Agentur für Beschaffung, Technologie und Logistik [ATLA] des japanischen Verteidigungsministeriums, zu empfangen“, teilte die OCCAr am 10. November mit.

Und fügte hinzu: „Während dieses Besuchs bekräftigte die japanische Delegation ihr großes Interesse an den maritimen Fähigkeiten der Eurodrone und brachte ihren Wunsch zum Ausdruck, die Zusammenarbeit mit der OCCAR weiter zu verstärken.“
Zur Überwachung ihrer ausgedehnten ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) verfügen die japanischen Streitkräfte und die Küstenwache über drei HALE-Drohnen (High Altitude Long Endurance) vom Typ RQ-4 Global Hawk sowie über MQ-9B SeaGuardian.

Die Eurodrone wird jedoch in der Lage sein, solche Missionen perfekt durchzuführen, möglicherweise in Verbindung mit einem Seeaufklärungsflugzeug, da sie mit einem automatischen Identifikationssystem (AIS), einem automatischen Identifikationssystem für Kriegsschiffe (W-AIS), einem Radar und einer optronischen Kugel Euroflir 610 sowie der Liaison 22 ausgestattet sein wird.

Laut Airbus ermöglicht die offene Architektur dieser Drohne „die zukünftige Weiterentwicklung ihrer maritimen Fähigkeiten, insbesondere mit einer 360°-Radarabdeckung und Konnektivitätssystemen wie der taktischen Datenverbindung L22 der NATO”.
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Eurodrohne: Frankreich verhandelt offenbar Ausstieg

Frankreich erwägt offenbar einen Ausstieg aus dem gemeinsamen Eurodrohnen-Programm. Die drei Partner Deutschland, Italien und Spanien wollen das Projekt trotz möglicher Kostenerhöhungen fortsetzen.


Leider hinter Bezahlschranke:

https://table.media/security/news/eurodr...r-ausstieg

Ein Grund mehr aus FCAS auszusteigen. Mit Frankreich ist einfach keine Kooperation möglich.
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Mir ist immer noch nicht ganz klar, wo das Problem liegt. Deutschland, Italien, Spanien, eventuell Japan. Vier Industrienationen. Und es könnten noch mehr Kunden werden, umso mehr Trump die USA ins Abseits bugsiert. Zumal die Eurodrohne mit ihrer Auslegung in puncto Redundanz für alle EU-Kunden besonders interessant ist.

Selbst wenn die französische Armee inzwischen der Ansicht ist, das Gerät nicht zu benötigen, wird das Projekt doch zusehends wirtschaftlich attraktiv. Außerdem lässt sich hier die von Frankreich oft (und zu Recht) geforderte europäische Souveränität mit vergleichsweise geringem technischen und finanziellen Risiko voranbringen.
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(12.02.2026, 09:43)Mic schrieb: Eurodrohne: Frankreich verhandelt offenbar Ausstieg

Frankreich erwägt offenbar einen Ausstieg aus dem gemeinsamen Eurodrohnen-Programm. Die drei Partner Deutschland, Italien und Spanien wollen das Projekt trotz möglicher Kostenerhöhungen fortsetzen.


Leider hinter Bezahlschranke:

https://table.media/security/news/eurodr...r-ausstieg

Ein Grund mehr aus FCAS auszusteigen. Mit Frankreich ist einfach keine Kooperation möglich.

Ich kann leider den Artikel nicht lesen, darum die Frage an die, die mehr Übersicht haben. Ist dass wieder die selbe Meldung von letztem Jahr? Das wurde Anfang 2025 diskutiert, und gegen Ende des Jahres nochmal aufgeheizt ohne das es neue Informationen gab. Ist die Meldung nun hinsichtlich eines neuen Ansatzes Frankreichs?
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(12.02.2026, 09:43)Mic schrieb: Ein Grund mehr aus FCAS auszusteigen. Mit Frankreich ist einfach keine Kooperation möglich.
Da sehe ich die Verbindung nicht. Denn hier machen es die Franzosen doch gerade eben richtig und verändern nicht das Projekt aus eigenem Interesse hin zu etwas, das für die anderen nicht funktioniert, sondern haben einfach erkannt, dass dieses Projekt ihren eigenen Anforderungen nicht mehr entspricht und versuchen, auszusteigen. Das ist für mich absolut legitim, auch wenn ich es in dem Fall persönlich nicht nachvollziehen kann, dass die Franzosen für sich keinen Wert mehr in dem Projekt erkennen.
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(12.02.2026, 10:48)Gecktron schrieb: Ich kann leider den Artikel nicht lesen, darum die Frage an die, die mehr Übersicht haben. Ist dass wieder die selbe Meldung von letztem Jahr? Das wurde Anfang 2025 diskutiert, und gegen Ende des Jahres nochmal aufgeheizt ohne das es neue Informationen gab. Ist die Meldung nun hinsichtlich eines neuen Ansatzes Frankreichs?

Das ist eine aktuelle Meldung. Das F mit der Eurodrohne nicht zufrieden war, ist aber schon lange ein schwelendes Thema. Man war z.B. nicht mit der 2-Motoren Strategie einverstanden. Einen großen Knall gab es
dann bei der Triebwerksvergabe, Airbus hat sich für das Catalyst-Triebwerk von GE entschieden. Offizieller Vertragspartner ist Avio Aero aus Italien.
Die Wahl fiel somit gegen Safran Helicopter Engines mit seinem Ardiden STP im Rahmen einer wettbewerbsorientierten Ausschreibung.
Aus Frankreich war der Aufschrei groß ein US-Triebwerk zu verwenden, allerdings konnten die Kritikpunkte alle entkräftet werden:

"Das Catalyst ist ein Triebwerk, das vollständig in Europa entwickelt und hergestellt wird. Wie das Eurodrone-Programm ist auch dieses Triebwerk zu 100 Prozent ITAR-frei (International Traffic in Arms Regulation), was die Unabhängigkeit von Exporten ermöglicht und zusätzliche Anforderungen vor der Ausfuhrgenehmigung vermeidet.
Das Catalyst wurde in Europa entwickelt. Die beteiligten GE-Standorte sind: GE Aviation Czech, Avio Aero in Italien und Polen, GE Aviation Advanced Technology in München, GE Engineering Design Center in Warschau (Polen)."

Aber der Stolz Frankreichs war damit massiv gekränkt, dass man nicht Safran auswählte.
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Der Artikel sagt dazu folgendes:
„Table.Briefings“ schrieb:Hintergrund sollen Differenzen über Größe und Auslegung der Plattform sein. Paris hatte bereits in der Vergangenheit eine kleinere, einmotorige Lösung favorisiert, während insbesondere Deutschland auf eine zweimotorige Auslegung zur besseren Zertifizierbarkeit im zivilen Luftraum drängte. Schon im vergangenen Sommer hatte es erste Berichte über ein Ausscheiden Frankreichs gegeben.
https://table.media/security/news/eurodr...r-ausstieg (paywall)

Darin beruft sich Table-Briefings auf das französische Newsportal Challenges, dass am 11. Februar darüber berichtet hat. Der Artikel ist auch verlinkt.
„Challenges“ schrieb:According to several sources interviewed by Challenges, France, which no longer sees the use of a machine considered too large and not adapted to high-intensity conflicts, is negotiating its departure from this program with the other three partner states (Germany, Spain, Italy). Asked by Challenges, the cabinet of the Minister of the Armed Forces and the DGA refuse to comment.
https://www.challenges.fr/entreprise/def...one_639536 (paywall)

Mit gekränktem Stolz wird das nichts zutun haben, man wird einfach den nEUROn-Nachfolger favorisieren der eben besser in den Medium/Hight Intensity bracket passt. EuroMALE ist eben primär eine Aufklärungsdrohne aus IKM-Zeiten, dem gegenüber ist die Plattform die Frankreich anstrebt deutlich offensiver und schneller ausgelegt. Die wollen eine Art Wingman, wir einen unbemannten Seefernaufklärer, klar dass das irgendwo nicht zusammenpasst.
——

Im übrigen halte ich die Wahl des Catalyst ebenfalls für einen massivem und ausgesprochen dummen Fehler aus Blickwinkeln der europäischem Souveränität. Sei mal dahingestellt ob es ein Safran Produkt hätte sein müssen, ich persönlich finde Nein, aber wie auch bei anderen Produkten ist eine nationale Produktion im Rahmen eines amerikanischen Konzerns Augenwischerei die Souveränität nur vorgaukelt. Durch den amerikanischen Mutterkonzern wird auch dessen Produktion im Falle eines Zerwürfnisses stillstehen, da brauch mir keiner mit ITAR-Freiheit oder Produktion in Europa zu kommen.
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(12.02.2026, 12:14)DopePopeUrban schrieb: Mit gekränktem Stolz wird das nichts zutun haben, man wird einfach den nEUROn-Nachfolger favorisieren der eben besser in den Medium/Hight Intensity bracket passt. EuroMALE ist eben primär eine Aufklärungsdrohne aus IKM-Zeiten, dem gegenüber ist die Plattform die Frankreich anstrebt deutlich offensiver und schneller ausgelegt. Die wollen eine Art Wingman, wir einen unbemannten Seefernaufklärer, klar dass das irgendwo nicht zusammenpasst.

Es deutet eher alles daraufhin dass Frankreich eine kleinere, billigere Drohne mit nur einem Motor will. Daher auch das Interesse an Aarok. Neuron fällt ja eher in die Richtung eines loyal wingman und erfüllt ganz andere Aufgaben.

Frankreich hat natürlich weiter ein Interesse an einer Aufklärungs/Strike Drohne, insbesondere mit Hinblick auf Afrika. Auch weil Frankreich selber aktuell auf amerikanische Drohnen angewiesen ist.

Die Eurodrone ist nicht auf IKM Einsätze beschränkt. Aufgrund ihrer Größe und Leistungsfähigkeit ist sie näher an der MQ-4. Die Eurodrone kann hier einen deutlichen Beitrag im Bereich der Aufklärung und Überwachung leisten. Daher auch das Interesse von Indien und Japan, die ja mit IKM in diesem Sinne wenig am Hut haben.
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(12.02.2026, 12:48)Gecktron schrieb: Die Eurodrone ist nicht auf IKM Einsätze beschränkt. Aufgrund ihrer Größe und Leistungsfähigkeit ist sie näher an der MQ-4. Die Eurodrone kann hier einen deutlichen Beitrag im Bereich der Aufklärung und Überwachung leisten.
Seh' ich auch so. Das ist keine Frage von IKM oder LV/BV, sondern von konkreten Einsatzszenarien und dem Gesamtgefüge der eigenen Systeme. Frankreich sieht für sich halt weniger Bedarf an lang ausdauernder, weitreichender UAV-Aufklärung, was man auch anhand der Ausrichtung der Streitkräfte nachvollziehen kann. Dort, wo Frankreich größere Areale überwachen muss, haben sie entweder Basen vor Ort oder nutzen die entsprechenden Kapazitäten ihrer Flotte. Die EuroMALE ist einfach eine Leistungsklasse, die für Frankreich nicht wirtschaftlich ist, weil sie die für uns relevanten Vorteile gegenüber deutlich günstigeren Systemen nicht benötigen. Und ohne eigenen Bedarf ist dann auch die industrielle Beteiligung unattraktiver, insbesondere dann, wenn eben Kernkomponenten nicht aus Frankreich kommen.


offtopic: Das ist wie beim MGCS - Das braucht Frankreich selbst eigentlich auch nicht, will nur industriell daran teilhaben. Tongue

...und jetzt versteck' ich mir lieber vor voyageur ob dieser Aussage und vor Helios wegen der polemisch-unsachlichen, nicht belegbaren Abschweifung.
Wink
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Gektron schrieb:Die Eurodrone ist nicht auf IKM Einsätze beschränkt. Aufgrund ihrer Größe und Leistungsfähigkeit ist sie näher an der MQ-4. Die Eurodrone kann hier einen deutlichen Beitrag im Bereich der Aufklärung und Überwachung leisten.
Das hab ich ja auch nicht behauptet, ich habe gesagt, dass EuroMALE im Kontext von IKM Missionsanforderungen entstanden ist. Speziell "unseren" Missionsanforderungen in dem Bereich, also die Echtzeitaufklärung auf große Distanzen von "zuhause" aus. Die Natur einer MALE Drohne generell bedeutet, dass sie meist nur in Lufträumen eingesetzt werden kann, die man auch selber beherrscht und in denen nicht wirklich mit Gefahren zu rechnen ist. Damit ist EuroMALE im übrigen etwas anderes, als eine MQ-4, die selber keine MALE sondern HAPS-Plattform ist.

Und für dieses Aufgabenprofil sind unsere Anforderungen nicht unbedingt französische Anforderungen, wie @Broensen schon zusammengefasst hat.
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(12.02.2026, 15:28)Broensen schrieb: offtopic: Das ist wie beim MGCS - Das braucht Frankreich selbst eigentlich auch nicht, will nur industriell daran teilhaben. Tongue

...und jetzt versteck' ich mir lieber vor voyageur ob dieser Aussage und vor Helios wegen der polemisch-unsachlichen, nicht belegbaren Abschweifung.
Wink

wir brauchen einen 40 t Panzer, und wir brauchen bei KNDS eine dritte Säule, um aus der Patt Situation raus zukommen. Also weiterrmachen.

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Zu spät, zu gross, zu teuer. Und braucht zu viel Platz, auch für Wartungshallen.
Airbus hat ja viel lernen können für eine zukünftige zivile Frachtdrohne. Also einstampfen
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(12.02.2026, 17:04)voyageur schrieb: Zu spät, zu gross, zu teuer.
Nur aus französischer Perspektive. Für uns gibt es keine Alternative dazu, wenn wir nicht weiter auf US-Systeme setzen oder noch mal 10 Jahre warten wollen. (Okay, zu spät kommt sie auch für uns, weshalb wir jetzt leider MQ-9B für den Übergang beschaffen.)

Allerdings haben sich auch bei uns natürlich die Aufgaben und Anforderungen verschoben, jedoch ohne dabei das Leistungsspektrum der EuroMALE zu verlassen. Wir brauchen sie jetzt nicht mehr über dem Hindukusch, sondern über dem Nordmeer. Der Drohne ist das recht egal, nur die Nutzlast muss ggf. eine andere sein als ursprünglich mal geplant.

Frankreich hingegen kann seine MALE-Aufgaben mit inzwischen verfügbaren, weniger leistungsfähigen Systemen erfüllen, aus den schon genannten Gründen.
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