(See) Korvette K130 (Braunschweig-Klasse)
Ich hatte seiner Zeit mal vorgeschlagem, den Polyphemplatz für Hero1250 o.Ä. zu nutzen.
Gerade auch solange es noch keine "echte" Drohne ala Schiebel gibt.
Land und Seefähig und ein Mittel unterhalb der RBS15.

Dumme Idee?
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Da sollte natürlich stehen:
(23.01.2026, 07:46)muck schrieb: Wir sollten uns eher an Schiffen wie der Visby-Klasse orientieren. Da schiene es mir schon sinnstiftender, der Braunschweig-Klasse endlich Unterwassersensorik (und ggf. entsprechende Effektoren) zu spendieren, das ist wohl das drängendere Problem im konkreten Fall.
Autocorrect. Rolleyes
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Ich würde die K130 gar nicht schlechtreden wollen, mir geht es da eher ums Potential und vor allem ob das, was lange mal geplant war überhaupt noch irgendwie ein Thema ist. Ich glaube auch nicht, dass bis auf die MLG da viel mehr gemacht wird, in deren Lebenszeiten, und bei Los 1 hab ich sogar dahingehend Zweifel.

Aber mal noch eine möglicherweise blöde Frage: Hat Los 2 die Vorbereitungen für Schächte für Polyphem überhaupt noch? Polyphem war ja schon gestorben, bevor Los 1 wirklich gebaut wurde, nur waren die Baupläne schon ziemlich fertig. Es gibt ja zumindest minimale, aber sichtbare Änderungen im Los 2 (beispielsweise noch mehr Aufbau mittig, weswegen bspw. erst recht noch weniger Platz bei den RBS-15 ist). Würde mich jetzt nicht wundern, wenn man da unter Deck auch den Rotstift angesetzt hat, um mehr internes Volumen zu schaffen, insbesondere wenn das, was da mal hin sollte eh nicht existiert.
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Immerhin hat man scheinbar allen K130 des 1. Los eine neue TRS-3D/16 spendiert - zumindest sind bei denen, wo ich aktuelle Fotos finden konnte, diese Pyramiden-Aufbauten unterhalb verschwunden. Auch die Antenne scheint nicht mehr so hoch in der vertikalen Achse angewinkelt zu sein.

https://www.modellmarine.de/index.php/fo...-stralsund

Sieht jetzt aus wie eine ganz "normale" TRS-3D/16 von Hensoldt.
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(26.01.2026, 20:04)DeltaR95 schrieb: Immerhin hat man scheinbar allen K130 des 1. Los eine neue TRS-3D/16 spendiert - zumindest sind bei denen, wo ich aktuelle Fotos finden konnte, diese Pyramiden-Aufbauten unterhalb verschwunden. Auch die Antenne scheint nicht mehr so hoch in der vertikalen Achse angewinkelt zu sein.

https://www.modellmarine.de/index.php/fo...-stralsund

Sieht jetzt aus wie eine ganz "normale" TRS-3D/16 von Hensoldt.
Ursprünglich war nur von 2 Schiffen die Rede.
Die Aufhängung entspricht jetzt mehr oder weniger dem TRS-4D.
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(26.01.2026, 20:37)Milspec_1967 schrieb: Ursprünglich war nur von 2 Schiffen die Rede.
Die Aufhängung entspricht jetzt mehr oder weniger dem TRS-4D.

BRAUNSCHWEIG und MAGDEBURG sieht man umgerüstet bei der Modellmarine.

ERFURT sieht man hier: https://www.youtube.com/watch?v=LlJP9xGVlP8

Die TRS-4D/ROT auf K130 2. Los hat wieder diesen Pyramidenstumpf. Es sieht aber eher wie ein Stealth-Feature aus und nicht wie eine mechanische Stabilisation. Wäre bei AESA ja auch unnötig.
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(26.01.2026, 21:03)DeltaR95 schrieb: BRAUNSCHWEIG und MAGDEBURG sieht man umgerüstet bei der Modellmarine.

ERFURT sieht man hier: https://www.youtube.com/watch?v=LlJP9xGVlP8

Die TRS-4D/ROT auf K130 2. Los hat wieder diesen Pyramidenstumpf. Es sieht aber eher wie ein Stealth-Feature aus und nicht wie eine mechanische Stabilisation. Wäre bei AESA ja auch unnötig.

Korrekt... AESA benötigt nur MINIMAL Stabilisator.
TRS-3D ist aber KEIN AESA... Benötigt also theoretisch Achsen Stabilität.
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(26.01.2026, 23:28)Milspec_1967 schrieb: Korrekt... AESA benötigt nur MINIMAL Stabilisator.
TRS-3D ist aber KEIN AESA... Benötigt also theoretisch Achsen Stabilität.

Aber auch nur theoretisch, die aktuelle Version der TRS-3D/16 ist elektronisch stabilisiert.
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(27.01.2026, 09:19)DeltaR95 schrieb: Aber auch nur theoretisch, die aktuelle Version der TRS-3D/16 ist elektronisch stabilisiert.

Hmm... AESA oder nicht AESA, das ist hier die Frage.
Elektronisch stabilisiert wäre AESA.
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(27.01.2026, 15:19)Milspec_1967 schrieb: Hmm... AESA oder nicht AESA, das ist hier die Frage.
Elektronisch stabilisiert wäre AESA.

Nein. Das hat damit nichts zu tun. PESA und AESA Radar haben den Unterschied dass ein AESA Radar aus vielen Sende-/Empfangsmodulen besteht, während ein PESA Radar eine zentrale Sendequelle nutzt. Das hat mit der Stabilisierung nichts zu tun. Das TRS-3D/16ES ist trotzdem ein PESA Radar. Das TRS-4D hingegen ein AESA Radar.
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(27.01.2026, 15:19)Milspec_1967 schrieb: Hmm... AESA oder nicht AESA, das ist hier die Frage.
Elektronisch stabilisiert wäre AESA.

AESA und PESA kann man beide durch Phasenverschiebung elektronisch stabilisieren. Wie fein ist halt der Unterschied Wink
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(27.01.2026, 16:45)DeltaR95 schrieb: AESA und PESA kann man beide durch Phasenverschiebung elektronisch stabilisieren. Wie fein ist halt der Unterschied Wink

AESA ermöglicht es aber jedem Modul unabhängig elektronisch zu schwenken und mit separater Energie Menge zu senden (und so dutzende Ziele parallel präzise zu verfolgen)... PESA kann nur alle Zellen gleichzeitig schwenken und mit Energie versorgen... Ist somit langsamer und nur seriell in der Ziel Verfolgung.
So zumindest verstehe ich diese Technik...??
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(27.01.2026, 19:21)Milspec_1967 schrieb: AESA ermöglicht es aber jedem Modul unabhängig elektronisch zu schwenken und mit separater Energie Menge zu senden (und so dutzende Ziele parallel präzise zu verfolgen)... PESA kann nur alle Zellen gleichzeitig schwenken und mit Energie versorgen... Ist somit langsamer und nur seriell in der Ziel Verfolgung.
So zumindest verstehe ich diese Technik...??

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

AESA und PESA nutzen Phasenverschiebung, um die Radarkeulen zu bilden. Diese überstreichen den Raum und generieren Plots.

Bei AESA wird jeder einzelne Antennendipol gesondert angesteuert und kann selbst Sendeenergie erzeugen. Damit ist der schaltungstechnische Aufwand höher, aber ebenso die Redundanz gegenüber PESA besser.

Bei PESA wird die Sendeenergie zentral erzeugt, entweder für alle Sendedipole der Antenne oder die einzelnen Zeilen haben gesonderte Transmitter. In jedem Fall ist der schaltungstechnische Aufwand geringer, dafür aber auch die Redunanz schlechter.

Sprich ein AESA System "degradiert" deutlich geringer, wenn ein Element ausfällt, als z.B. PESA, wenn eine TWT die Sendeenergie erzeugt, denn dann haben alle Sendedipole der PESA-Antenne auf einen Schlag den gleichen Leistungsabfall.

Mit serieller Zielverfolgung hat das gar nichts zu tun.

PESA ist halt eher "starr" und AESA eher Software-Defined. Ein PESA kann nur eine Frequenz zur gleichen Zeit erzeugen, ein AESA grundsätzlich mehrere, aber dafür mit verringerter Sendeleistung, weil diese über diese Frequenzen aufgeteilt wird.
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