(27.01.2026, 19:21)Milspec_1967 schrieb: AESA ermöglicht es aber jedem Modul unabhängig elektronisch zu schwenken und mit separater Energie Menge zu senden (und so dutzende Ziele parallel präzise zu verfolgen)... PESA kann nur alle Zellen gleichzeitig schwenken und mit Energie versorgen... Ist somit langsamer und nur seriell in der Ziel Verfolgung.
So zumindest verstehe ich diese Technik...??
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
AESA und PESA nutzen Phasenverschiebung, um die Radarkeulen zu bilden. Diese überstreichen den Raum und generieren Plots.
Bei AESA wird jeder einzelne Antennendipol gesondert angesteuert und kann selbst Sendeenergie erzeugen. Damit ist der schaltungstechnische Aufwand höher, aber ebenso die Redundanz gegenüber PESA besser.
Bei PESA wird die Sendeenergie zentral erzeugt, entweder für alle Sendedipole der Antenne oder die einzelnen Zeilen haben gesonderte Transmitter. In jedem Fall ist der schaltungstechnische Aufwand geringer, dafür aber auch die Redunanz schlechter.
Sprich ein AESA System "degradiert" deutlich geringer, wenn ein Element ausfällt, als z.B. PESA, wenn eine TWT die Sendeenergie erzeugt, denn dann haben alle Sendedipole der PESA-Antenne auf einen Schlag den gleichen Leistungsabfall.
Mit serieller Zielverfolgung hat das gar nichts zu tun.
PESA ist halt eher "starr" und AESA eher Software-Defined. Ein PESA kann nur eine Frequenz zur gleichen Zeit erzeugen, ein AESA grundsätzlich mehrere, aber dafür mit verringerter Sendeleistung, weil diese über diese Frequenzen aufgeteilt wird.