(See) Eventueller Ersatz F126
(Vor 6 Stunden)ObiBiber schrieb: nur weil du die Erfahrungen der letzten 30 Jahres berücksichtigst 😂😂🙈🙈

mein Favorit wäre noch immer
Stop GAP 4 x MEKO A200G ab 2029
F126 Ersatz = 8 x Meko A210 ab 2032
F127 = 8 x Meko A400 ab 2035
F123+F124+K130 Los 1 so lange behalten bis ausreichend Ersatz da ist
F125 bekommt MLU asap

Alles aber sehr TKMS lastig 🤷🏼‍♂️🙈
vor allem wenn die auch noch U212 bauen…

bleibt für andere Werften nur MUSE und Versorger
oder TKMS Schiffe mitbauen 🤷🏼‍♂️

Von der Flottenstruktur her bin ich voll bei dir, aber ich versteh die Obsession mit der A210 nicht, die ist zu klein für einen Vollwertigen F126 Ersatz, und erfüllt die Anforderungen an einen ASW Main Kombattant der Zukunft nicht.

Der Fehlt die Möglichkeit USVs in einer Mission Bay mitzuführen, sie ist komplett überladen und der zweite Heli und RAM(kein platz an deck) fehlen auch. Es ist außerdem Fragwürdig, ob man ein großes TAS mitführen kann. Es kann auch angezweifelt werden, ob die nötigen Stromreserven für Laser möglich sind.
Und 32 VLS sind zwar gut, aber für einen Allein operierenden ASW Kombattant mit vollwertiger AAW Fähigkeit doch etwas knapp bemessen, wenn man noch einen ASROC mitnehmen will.
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Bezüglich der Meko 200 könnten sich einige Synergien auftun, falls Schweden sich für die FDI entscheidet. Hier wäre es nicht abwegig, wenn diese Schiffe Sylver, Aster, Sea Giraffe und 9LV erhalten.

Die Saab Komponenten werden bereits in die F133B integriert. Wie würdet ihr dieses Potential sehen, falls es sich ergibt? Eine solche Kombi würde uns auch gut zu Gesicht stehen. Zu einem 16 Sylver VLS noch ExLS mit Camm Er, sowie RAM dazu und AAW wird ziemlich leistungsfähig.

Die Risiken sind sehr übersichtlich. Dagegen steht vor allem, keine deutsche Technik. Diesem Thema könnte man vor allem begegnen mit der Eröffnung einer Fertigungskosten für Aster.

Als leichte Fregatte unterhalb der Zerstörer könnte ich mir das auch längerfristig vorstellen.
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(Gestern, 11:09)DopePopeUrban schrieb: Das ist Fassmer-typisch, ist allerdings bei den angegebenen Eckdaten berücksichtigt.
Das Ursprungsdeisgn spricht von einer Tonnage von 600t, einer maximalen Reichweite von 3.000nm bei 12kn, einer Ausdauer von bis zu 30 Tagen sowie einem Tiefgang von 2,5m.
https://www.fassmer.de/media/21_06_fd_sb_lmv_60_web.pdf

Einige dieser Eckdaten habe ich aufgrund der Ausstattung (die zwar auch mir VLS erwähnt wird, aber nicht gleichzeitig mit allem anderen umsetzbar sein wird) deshalb entsprechend angepasst. Höhere Tonnage, größerer Tiefgang, weniger Reichweite und Ausdauer. Es ist nicht exakt geplant, sollte aber grob hinhauen. Rein rechnerisch „schwimmt“ die Einheit bis ~1.160t, da verfügt man mit 800-900t (Zuwachs von rund 200-max300t, bedingt durch VLS, Anpassung des Bordgeschützes und des Hangars) noch über ausreichend Karenz.

Ja aber entweder 3000nm bei 12kn oder 30 Tage Stehzeit vor dem eigenen Heimathafen, bei einer reinen OPV/Patrolienbootausstattung.

Und 30 Tage Ausdauer ist schon sehr ambitioniert bei einem so kleinen Schiff ist schon sehr ambitioniert. Wenn man 30 Tage draußen beleben will braucht man sehr große Lasten Stores usw. Das Frist dir neben den Tanks(180m^3 willst du ja unterbringen) und Maschinen das äquivalent von 2 vollen Decks, ohne Kabinen und Kombüsen und der Rumpf hat nur 2 Durchgehende Decks.(Ich spreche aus Erfahrung)
Das Halbdeck wäre für 50 Crew ein recht beengter Bereich und Comand and Contoll sowie Rechner und Navi müsste alles in den Aufbau, was bei deiner Ausstattung utopisch ist.
Diese Berechnung ist ohne Deckpenetrierende Waffen und nachlade Magazine gerechnet.
Das alles ist jz für keinen Verdrängungszuwachs über 600t hinweg.

Wenn du den Zuwachs von 35-50% hast, aber auf die Gleiche Geschwindigkeit kommen wir eine 30-40% größere Maschine notwendig die Konservativ gerechnet 25-35% mehr Treibstoff braucht, ganz abgesehen von den ganzen Riesen E-Verbrauchern, die du hinzugefügt hast 35-40% mehr, was heißt das für die 2500nm die du bei 12kn willst ca. 170m^3 Bunkerkapazität notwendig sind, was wieder 20m^3 sind die du neben dem zusätzlich von den Maschinen und Generatoren belegten verlierst.
Wo willst du das alles inklusive auch noch einem VLS im Rumpf unterbekommen?

Und bei allem dem sind wir noch garnicht bei Elefant im Raum, dem Gewicht.

Die Seegangseigenschaften habe ich auch noch nicht angerissen, wo bezweifelt werden kann, ob die Dinger selbst bei moderater Atlantikdünung überhaupt ihr VLS nutzen könnten, weil sie nicht Stabil genug im Wasser liegen.

PS: Bei den 2,8m Tiefgang bist du eher bei knapp 700t für 800-900t bist du eher bei 3,3-3,8m
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Leuco schrieb:Bezüglich der Meko 200 könnten sich einige Synergien auftun, falls Schweden sich für die FDI entscheidet. Hier wäre es nicht abwegig, wenn diese Schiffe Sylver, Aster, Sea Giraffe und 9LV erhalten.
Das wäre dann der Fall, wenn Saab mit seinem Entwurf das YSF-Programm gewinnt. Zwar ist zu diesem Entwurf bis auf das gezeigte Modell nicht viel öffentlich bekannt, aber wir können durchaus davon ausgehen, dass dieses entsprechend "typisch Saab" ausgestattet sein wird.
Die FDI wäre hingegen ein MOTS wie bislang kommuniziert wurde. Das Angebot NavalGroups an Schweden sieht 4x8 SYLVER A50NG für ASTER 30 und CAMM, sowie SeaFire, SETIS und co vor, ersetzt allerdings die Exocet B3c durch RBS-15.
Zitat:Wie würdet ihr dieses Potential sehen, falls es sich ergibt?
50/50.
Es wäre zweifellos das "beste" was man mit Schiffen machen könnte um sie entsprechend an die Bedrohungslage anzupassen, aber die Grundproblematik, dass diese Schiffe nie wirklich "vollwertige" AAW-Fregatten sein werden, bleibt natürlich.
Das wäre für mich dann eine Alternative, wenn alle anderen Alternativen ausscheiden. Dazu gehört der vorzeitige Verkauf oder die Abwrackung dieser Einheiten.
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roomsim schrieb:Ja aber entweder 3000nm bei 12kn oder 30 Tage Stehzeit vor dem eigenen Heimathafen, bei einer reinen OPV/Patrolienbootausstattung.
Sozusagen, wie das bei anderen Einheiten auch der Fall ist. Entweder 30 Tage auf See oder 2.500nm zurückgelegte Distanz, je nachdem was zuerst kommt.
Zitat:Das Halbdeck wäre für 50 Crew ein recht beengter Bereich und Comand and Contoll sowie Rechner und Navi müsste alles in den Aufbau, was bei deiner Ausstattung utopisch ist.
Diese Berechnung ist ohne Deckpenetrierende Waffen und nachlade Magazine gerechnet.
Die Aussage kann ich nicht unterschreiben. Ein eine Visby bekommt man das alles zusätzlich zu 10x Besatzungsmitgliedern mehr untergebracht. Zwar ist eine Visby zugegebenermaßen auch rund 10m länger, allerdings verfügt diese auch über deutlich mehr Equipment, als es ein LMV60 tut.
https://thaimilitaryandasianregion.wordp...767420.jpg
Zitat:Wo willst du das alles inklusive auch noch einem VLS im Rumpf unterbekommen?
Die Option für ein VLS hat das LMV60 bereits inhärent, ich habe es nur um einen Aufbau drum herum ergänzt um zusätzliche Staufläche für bspw Proviant zu schaffen.
https://www.fassmer.de/media/21_06_fd_sb_lmv_60_web.pdf (Siehe untere Graphik)
Zitat:PS: Bei den 2,8m Tiefgang bist du eher bei knapp 700t für 800-900t bist du eher bei 3,3-3,8m
Die 700t erscheinen mir auch realistischer wenn ich mal nachrechne, inwiefern sich der Entwurf vom Urpsrungs-LMV unterscheidet. Eventuell sogar weniger, da hab ich deutlich zu großzügig geschätzt.

Durch den Austausch der 76mm Sovraponte (~5.100kg) durch eine 76mm SR (~7.900t) entsteht ein Mehrgewicht von etwa 2.700kg. Mit 320x mitgeführten Schuss (14kg/Schuss) sind das etwa 7.100t Mehrgewicht. Zwei SYLVER A50NG wiegen leer 2x8.000kg, also 16.000kg, mit 16x geladenen ASTER 30 (450kg/Lfk) also 23.200t für das VLS.
Sagen wir mit Hangar, Stelzendeck, den anderen Aufbauten und n bisschen Schnickschnack kommen nochmal irgendie 30.000kg dazu, beträgt der Zuwachs zum Ursprungsdesign etwa 60t. Da dürften die 700t (sofern es sich dabei um einen Mittelwert des Konfigurationen in der Broschüre handelt) insgesamt schon gut hinkommen.
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