(See) Eventueller Ersatz F126
Selten Zeit gehabt und wenig verfolgt in diesem Strang.
Aber:
Nach grobem Überblick, fällt mir eins sofort auf.
Warum nicht SM2 Derivate, wie meinetwegen Iris X, neue europäische Asroc, Seaspider, Camm u.ä., nicht Führungs und Leitfähigkeitsweise in das CSM330 einrüsten, bzw. generell dieses zum führen dieser, von vorneherein ausbauen oder die Schnittstellen dazu einplanen?
Bis etwas da ist, oder unter amerikanischer, demokratischer Nachfolge von D.T., amerikanische Waffen im Verbund mit europäischen, falls es in Amerika J.D.V wird, dann auch nur europäisch.
Da müssen jetzt Weichenstellungen getroffen werden, ganz unabhängig von FDI, F126neu oder Meko200X. Alle müssten Essm, Iris, Aster oder auch Camm, oder meinetwegen was israelisches oder türkisches oder Koreanisches tragen, einsetzen und sich damit durchsetzen können.
Das gilt auch für Frankreich, England und Italien.
Ja ich weiß...
Das heißt dann ja FDI..
Nö!
Was kann denn der Superduper AA Zerstörer der Briten außer Selbstverteidigung und vielleicht erweitertem Verbandsschutz ?
Wie sieht es in Frankreich und Italien dahingehend aus?
Denke damit ist geklärt, bis wirklich sinnvoller Ersatz SM2, SM6 in günstig ohne Landwirkung, oder
SM3 [...],
oder Ersatz für Tomahawk da ist, brauchen wir diese [...]
Nicht nur wir, ganz Europa.
Europäisches CMS und VLS dauern aber noch, von den Wirkmitteln ganz zu schweigen.
Das ------ Kanadische------- CMS, welches bei uns Standart werden soll, ist alleine deshalb auch schon eine wirtschaftlich so interessante und dermaßen reizvolle Sache, die anscheinend immer noch keiner sieht.
Wenn man so denkt, dann ist es wurscht, ob ein Stopgap kommt und danach eine sinnvolle Ujagtfregatte, oder eine zumindest nutzbare F126 bald und in Stückzahl kommt, denn dann könnte die GESAMTE EU endlich kampf und handlungsfähig werden, unabhängig von äußeren Einflüssen.

Mod.-Edit.
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Bis wir uns entschieden haben, hat Dänemark uns die schnellen Lieferpositionen bei TKMS weggeschnappt...
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Die Iris T Familie wird ja in das MK41 integriert und ist auch für das neue CMS vorgesehen. Bei einem Ersatz für die F126 stark auf amerikanische Technik über das MK41 hinaus zu setzen, vor allem was Flugkörper angeht, halte ich strategisch für falsch.

Beim Sylver haben wir das Problem dass wir hier aktuell überhaupt keine Aktien drin haben. Es ist nicht quadpack fähig und Iris T wird wohl nicht integriert. Eine gemeinsame Lösung ist nicht in Sicht.

Bezüglich AAW würde ich den Ersatz möglichst auf deutsche Technik stützen, welche bereits entwickelt ist oder sich in der Entwicklung befindet. Eine Fregatte von der Größe der Meko A210 / GMF 120 oder etwas darüber mit mindestens 32 VLS und einem TRS 4D plus 4D LR, wäre eine nationale Möglichkeit. Bei den Flugkörpern könnte man dann eine Kombination aus RAM, SLM, SLX und künftig auch Hydeff integrieren.

Die Leistung ist nicht mit einer 127 vergleichbar, aber für eine Fregatte bereits sehr potent. Es wird nur auf Komponenten gesetzt welche entwickelt sind oder sowieso werden. Wir bauen keine zusätzlichen Bedarfe von weiteren Flugkörpern wie Aster auf. Das Schiff wird natürlich nicht in drei Jahren im Wasser liegen. Aber sicher deutlich schneller als eine 127. Integriert man noch das ASW Thema hat man sein nationales Arbeitspferd.
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Moderativer Hinweis:

Ich möchte darum bitten, dass die inflationäre Nutzung von Ausrufezeichen unterlassen wird. Danke.


Schneemann
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(09.01.2026, 23:51)Leuco schrieb: Bezüglich AAW würde ich den Ersatz möglichst auf deutsche Technik stützen, welche bereits entwickelt ist oder sich in der Entwicklung befindet. Eine Fregatte von der Größe der Meko A210 oder etwas darüber mit mindestens 32 VLS und einem TRS 4D plus 4D LR, wäre eine nationale Möglichkeit. Bei den Flugkörpern könnte man dann eine Kombination aus RAM, SLM, SLX und künftig auch Hydeff integrieren.

Ignorieren wir mal, dass von dem SLX und erst recht HYDEF in die 30er eh nichts ansatzweise Einsatzbereit ist, außer SLM in Mk41 vielleicht. Wenn es um eine grundlegend neue Gestaltung geht ist die MEKO A200 natürlich der falsche Ansatz in meinen Augen. Die ganze A200 Debatte macht nur Sinn in meinen Augen wenn es um schnelle Flaggenstöcke mit bestehender Technologie ohne große Anpassungen geht. Und all das Bedeutet auch Fähigkeitseinbußen (nicht unbedingt zu bestehenden Schiffen der DM, aber zu dem was möglich ist). SLX existiert (für uns zumindest) größtenteils auf Papier, was die irgendwann mal tatsächlich schafft steht noch in den Sternen. HYDEF und Tyrfing erst recht.

Wenn wir "heute" bestellen wollen, dann kann das nur auf Grundlage heute bestehender Lösungen gehen, wenn wir auch nur Ansatzweise zeitlich vertretbare Lieferzeiten wollen. Ein Schiff voller neuer, unbewährter und in der Kombination noch nicht bestehender Komponenten bringt nur Kopfschmerzen, Verzögerung und Probleme.

In sofern ist die einzig existierende Lösung mit erweiterten AAW-Fähigkeiten auf europ. Basis eigentlich nur PAAMS mit Aster da.

Aber wenn wir schon über potentielle Künftige europäische Alternativen reden: hat jemand schon mal CAMM-MR in den Ring geworfen? Wollen die Polen ja auch mit Mk 41 integrieren im Dual-Pack. Hat auch Abstriche was Reichweite angeht gegenüber SM2, aber könnte zumindest eine langfristige europäische Alternative zu navalasierter PAC-3 MSE sein. Natürlich auch noch nicht-existierende Technologie.
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@Falli75

Ich geh mal auf ein Paar kleinere Sachen ein, bevor es an den großen Block geht, den du angesprochen hast.
Zitat:Bis etwas da ist, oder unter amerikanischer, demokratischer Nachfolge von D.T., amerikanische Waffen im Verbund mit europäischen, falls es in Amerika J.D.V wird, dann auch nur europäisch.
Sehe ich grundlegend anders. Wenn morgen der gesunde Menschenverstand in den USA sein comeback feiert, ändert das in Bezug auf Rüstungsbeschaffungen gar nichts. In 4 Jahren kann der nächste Spinner im Reich der Dummen zum König gekrönt werden, irgendwann müssen wir auch mal lernen. Kooperation gerne aber diese Kooperation darf nie wieder - so wie bisher - auf Kosten der europäischen Unabhängig geschehen. Damit sind jegliche weitere Beschaffungen von amerikanischen Rüstungsprodukten für mich vom Tisch.
Zitat:Das ------ Kanadische------- CMS, welches bei uns Standart werden soll ...
... ist genauso ein Problem wie ein amerikanisches CMS. Ich weiß, dass du das anders siehst, aber Lockheed Martin Canada ist so gesehen keine kanadische Firma. Das ist lediglich ein lokaler Ableger des amerikanisches Mutterkonzern der vermutlich hauptsächlich deswegen existiert, weil es Vorteile hinsichtlich Zöllen und Regularien bietet.
Zitat:Was kann denn der Superduper AA Zerstörer der Briten außer Selbstverteidigung und vielleicht erweitertem Verbandsschutz ?
Wie sieht es in Frankreich und Italien dahingehend aus?
Die Fähigkeitsbrackets dieser Schiffe sind mit denen der F127 mehr oder weniger identisch. Der FuAD gehört übrigens auch in dieses Lager.
Statt einem ESSM, SM-2, SM-6/HYDEF Gefüge setzen die eben auf ein CAMM, ASTER, AQUILLA Gefüge. Die tatsächliche Gefechtsleistung dieser beiden Ansätze werden sich kaum unterscheiden.
Zitat:oder Ersatz für Tomahawk da ist, brauchen wir diese!!!
Nicht nur wir, ganz Europa.
Den gibt es schon längst, die MdCN ist seit 2014 verfügbar.
Zitat:Europäisches CMS und VLS dauern aber noch, von den Wirkmitteln ganz zu schweigen.
Auch das europäische VLS gibt es mit dem SYLVER NG (paywall) bereits. Es fehlt wortwörtlich nur noch an der Integration der IRIS-T in dieses System, was kein Problem mehr darstellt.

Und damit sollten wir uns auch beeilen, denn das SYLVER NG ist bereits das europäische Standart-VLS ob wir wollen oder nicht.
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So aber jetzt zum Knackpunkt.
Zitat:Warum nicht SM2 Derivate, wie meinetwegen Iris X, neue europäische Asroc, Seaspider, Camm u.ä., nicht Führungs und Leitfähigkeitsweise in das CSM330 einrüsten, bzw. generell dieses zum führen dieser, von vorneherein ausbauen oder die Schnittstellen dazu einplanen?
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Da müssen jetzt Weichenstellungen getroffen werden, ganz unabhängig von FDI, F126neu oder Meko200X. Alle müssten Essm, Iris, Aster oder auch Camm, oder meinetwegen was israelisches oder türkisches oder Koreanisches tragen, einsetzen und sich damit durchsetzen können.
Das wird, zumindest aktuell, so nicht machbar sein. Obgleich es in Europa immer mehr offene Systeme und Komponenten gibt, sind nach wie vor viele, meist die höherwertigen, Produkte nationale Maßanfertigungen die auf einigermaßen spezifische Software und Funktionsweisen zugeschnitten sind. Es ist, vermutlich, nicht unbedingt unmöglich, aber aus technischer Sicht kaum machbar.

Politisch ist das ganze defacto unmöglich, da auch da nationale und unternehmerische Interessen kollidieren.
Die Vereinigten Staaten werden der Integration ihrer Produkte in ein solche Standartisierungsmaßnahme niemals zustimmen, was die Türkei hier zu suchen hat erschließt sich mir nicht und Südkorea hat davon nichts.

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Es gibt aktuell ein EDF Programm mit dem Namen "NEREUS", dessen Ziel es primär ist, zu untersuchen, ob und wenn ja wie ein europäisches "System of Systems" im navalisierten Kontext möglich ist.
https://defence-industry-space.ec.europa...NEREUS.pdf

Das Programm zielt darauf ab, eine Reihe von Normen und Regularien einzuführen, die Sensoren, Effektoren usw an einen gemeinsamen europäischen Produktstandart ausrichten.
Zitat:The proposed smart system of systems will operate in a fully integrated way under challenging multi-domain
(i.e., land, aerial, surface, subsurface, and cyber) threat conditions and under an integral survivability approach. It will integrate the essential elements of the ship in a coherent manner using a common infrastructure, including data and services, and promoting standardization, interoperability and interchangeability.
https://defence-industry-space.ec.europa...NEREUS.pdf

Das bezieht sich wie gesagt aber a) - zum Glück - exklusiv auf europäische Produkte undwird b) vermutlich eher eine Wirkung auf zukünftige, neu aufkommende Produkte haben, die dann diesen Standarts entsprechen. Dazu werden diese Standarts entsprechend Nahe den existieren europäischen Produkten sein, die in Europa verbreitet sind und verbreitet sein werden. Was für uns insofern schlecht ist, als das Europa in die eine Richtung tendiert, wir uns hingegen grundlos mit unseren Entscheidungen isolieren. Sofern das so bleibt, dürften wir an der Umsetzung dieser Normen am meisten Probleme haben, weil wir diesen am wenigsten entsprechen werden.
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@Leuco
Zitat:Beim Sylver haben wir das Problem dass wir hier aktuell überhaupt keine Aktien drin haben. Es ist nicht quadpack fähig und Iris T wird wohl nicht integriert. Eine gemeinsame Lösung ist nicht in Sicht.
Da will ich dir jetzt nicht böse sein, denn dieses Gerücht hält sich echt hartnäckig.

Da bin ich sehr glücklich dir zu sagen, dass es sich bei den in Entwicklung befindlichen NG Varianten des SYLVER um das VLS System handelt, dass dem Mk41 weltweit am nächsten kommen wird. Man hat das System inzwischen soweit aktualisiert und softwaretechnisch aufgebrochen, dass die "Stereotypen" über dieses VLS heute nicht mehr zutreffen.
Das SYLVER NG unterstützt heute die Integration von der ASTER-Familie fremden Lfk (bspw der CAMM), ebenfalls ist das System inzwischen zum quadpacking befähigt. Die an schweden gepitchen FDIs sind die ersten Schiffe, deren SYLVER die CAMM-ER im quadpack einrüsten kann, inklusive dem dafür erfoderlichen ExLS-ähnlichen Launcher der aktuell von NavalGroup entwickelt wird.
https://meta-defense.fr/2025/12/15/sylve...puissance/ (paywall)

Des weiteren wird AQUILLA (HYDIS2) über voraussichtlich ebenfalls in das SYLVER NG.

Das Integrationsunfreudige SYLVER ist definitiv eine Sache der Vergangenheit.
Zitat:Bezüglich AAW würde ich den Ersatz möglichst auf deutsche Technik stützen, welche bereits entwickelt ist oder sich in der Entwicklung befindet. Eine Fregatte von der Größe der Meko A210 oder etwas darüber mit mindestens 32 VLS und einem TRS 4D plus 4D LR, wäre eine nationale Möglichkeit. Bei den Flugkörpern könnte man dann eine Kombination aus RAM, SLM, SLX und künftig auch Hydeff integrieren.
Nur zum Verständnis, meinst du das als F126-Ersatz oder sprichst du von anderem?

Persönlich habe ich noch so meine Zweifel am TRS-4D LR. Nicht unbedingt an der Perfomance, sondern an dessen Herkunft. Denn wenn ELTA dort im Entwicklungsprozess mitgewirkt hat, werden IP und co nicht zu 100% in Europa liegen, was dann wieder kontraproduktiv wäre. Das würde die Situation, in der wir uns aktuell befinden, ja nur reproduzieren, nur eben mit Israel anstelle der Vereinigten Staaten.

Und obgleich ich einem deutschen „Alleingang“ in der Hinsicht nicht grundsätzlich negativ gegenüberstehe, überwiegen mir hier doch die Nachteile dieser Lösung. Denn außer uns würde niemand diese Systeme nutzen, entsprechend schwierig wird es, sobald eine europäische Standartisierung fortschreitet. Siehe dazu die Antwort an @Falli75
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(Gestern, 00:13)DrKartoffelsalat schrieb: Und all das Bedeutet auch Fähigkeitseinbußen (nicht unbedingt zu bestehenden Schiffen der DM, aber zu dem was möglich ist).
In ihren jeweiligen Aufgabenfeldern dürften die bestehenden Klassen alle stärker sein als eine MOTS-A200.
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(09.01.2026, 23:51)Leuco schrieb: Die Iris T Familie wird ja in das MK41 integriert und ist auch für das neue CMS vorgesehen. Bei einem Ersatz für die F126 stark auf amerikanische Technik über das MK41 hinaus zu setzen, vor allem was Flugkörper angeht, halte ich strategisch für falsch.

Beim Sylver haben wir das Problem dass wir hier aktuell überhaupt keine Aktien drin haben. Es ist nicht quadpack fähig und Iris T wird wohl nicht integriert. Eine gemeinsame Lösung ist nicht in Sicht.

Bezüglich AAW würde ich den Ersatz möglichst auf deutsche Technik stützen, welche bereits entwickelt ist oder sich in der Entwicklung befindet. Eine Fregatte von der Größe der Meko A210 oder etwas darüber mit mindestens 32 VLS und einem TRS 4D plus 4D LR, wäre eine nationale Möglichkeit. Bei den Flugkörpern könnte man dann eine Kombination aus RAM, SLM, SLX und künftig auch Hydeff integrieren.

Die Leistung ist nicht mit einer 127 vergleichbar, aber für eine Fregatte bereits sehr potent. Es wird nur auf Komponenten gesetzt welche entwickelt sind oder sowieso werden. Wir bauen keine zusätzlichen Bedarfe von weiteren Flugkörpern wie Aster auf. Das Schiff wird natürlich nicht in drei Jahren im Wasser liegen. Aber sicher deutlich schneller als eine 127. Integriert man noch das ASW Thema hat man sein nationales Arbeitspferd.

Bin ich weitesgehend bei dir.
Wir bekommen vor 2033/35 eh keinen Ersatz für die F126 (100% Lösung), außer einer Übergangslösung in Form der A200, und HYDEF soll 2035 fertig sein.
Die Kombination aus RAM, SLM, SLX und HYDEF kann sich für eine ASW Fregatte echt sehen, plus dann evtl noch einen ASROC. Und sie wäre Abgesehen vom Mk41 komplett Europäisch/Kanadisch.

Aber das ganze mit 32+VLS und am besten noch TRS 4D und 4D LR auf ein Schiff der Größenordnung der A210 zu packen ist schlicht nicht möglich. Das was am nächsten Vergleichbar damit wäre ist FUAD der Niederländer, wenn man den zweiten VLS Block durch einen Missionbay (wird zum Standard für ASW Einheiten, würde ich bei einer 100% Lösung auch nicht drauf verzichten) und die Radare durch Thales ersetzt. Da sprechen wir auch von einem 10000t+ Schiff.
Speziell die Radarkombination Treibt die Verdrängung, da es sich um 2-3 Radare übereinander handeln(unten nach oben: TRS 4D Fixed, APAR B2, 4D LR) würde, die alle eine gewisse Höhe benötigen, mit dem 4D LR ganz oben, damit es einen möglichst uneingeschränkten Sichtbereich hat. Damit diese Konstruktion nicht Instabil ist(wir reden ja immer noch über die stürmischen Gewässer der Nordsee und des Nordmeers) braucht man eine Große Breite (über 20m) was wieder Schiffsgröße Treibt, wenn man einen Strömungseffizienten Rumpf möchte (über 150m).

Deshalb bin ich kein freund der Idee mit TRS 4D LR oder SMART-L in Kombination mit Kleinem Fixed Panel (TRS 4D Fixed), neben den Einschränkungen eines ROT Radars. Wir sollten lieber mal bei Hensoldt anfragen, ob die möglichst schnell ein Größeres Fixed Panel(TRS 4D LR Fixed oder größere Variante des TRS 4D Fixed) bauen können und wenn das nicht geht müssten wir halt fürs erste mit dem TRS 4D Fixed oder Giraffe 4A plus Aufwuchs Reserve leben, sind auch keine Schlechten Radare.
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(Gestern, 00:23)Broensen schrieb: In ihren jeweiligen Aufgabenfeldern dürften die bestehenden Klassen alle stärker sein als eine MOTS-A200.

Uuuuh, naja, ich weiß ja nicht, ob das für eine F125 vor SLM-Integration oder einer F124 ohne MLU und quasi nicht-existierenden Vorrat SM2 so wahr ist Big Grin Aber das ist ein anderes Thema.

Es ist ja auch nicht meine Traumlösung, aber ich bin der Stop-Gap halt nicht ganz so abgeneigt, wie manch anderer. Wenn man sie halt als solche sieht und nicht als kompletten Ersatz für die F126 die ich, wie wir ja schon durchgekaut haben, als U-Boot-Zerstörer neu gestaltet sehen will. Stop-Gap effektiv als schwere Korvette (denn die künftigen Ostsee-"Korvetten" von Schweden und Finnland liegen ebenfalls in dem Größenbereich) einführen.
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Die werden deshalb so groß weil man dort bislang keine Einheiten für internationale Einsätze hatte, nicht weil es die Ostsee verlangt.
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(Gestern, 01:03)Ottone schrieb: Die werden deshalb so groß weil man dort bislang keine Einheiten für internationale Einsätze hatte, nicht weil es die Ostsee verlangt.

Das ist schon klar, es geht mir eher darum, dass teils argumentiert wird, ein Schiff der Größe wäre etwas ungeeignet für die Ostsee. Aber ich sehe halt in so fern auch kein Problem darin, damit dann die K130 Los 1 abzulösen für Ostsee-Einsätze. Für Nordmeer und co dann die umgeplante F126. Und die Stop-Gap halt nicht als schwache Fregatte sondern eher als ganz passable Korvette zu betrachten.
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(09.01.2026, 23:51)Leuco schrieb: Bezüglich AAW würde ich den Ersatz möglichst auf deutsche Technik stützen, welche bereits entwickelt ist oder sich in der Entwicklung befindet. Eine Fregatte von der Größe der Meko A210 / GMF 120 oder etwas darüber mit mindestens 32 VLS und einem TRS 4D plus 4D LR, wäre eine nationale Möglichkeit. Bei den Flugkörpern könnte man dann eine Kombination aus RAM, SLM, SLX und künftig auch Hydeff integrieren.

An sowas denke ich auch. Das wird aber auch eher 2035 werden...
Sensoren:
Also X + C/S + L Band, zum Beispiel Spexter 2000, 4D und 4D LR.
Captas 4 und Bugsonar.
Effektoren:
32-48 Mk41 für ESSM, SLX, Hydef, LRAW, Tyrfing ggf. noch TLAM.
Dazu 76mm Super Rapid, 2x RAM, HEL und 4x30mm, 8-16NSM
FüWES:
mit CMS-330 (ohne AEGIS).

Eventuell kann man das auf den F127 Rumpf setzen. Den freien Platz würde ich für UUV/USV nutzen, die mitgeführt und im Einsatzort augsetzt werden.
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(Gestern, 00:45)DrKartoffelsalat schrieb: Uuuuh, naja, ich weiß ja nicht, ob das für eine F125 vor SLM-Integration oder einer F124 ohne MLU und quasi nicht-existierenden Vorrat SM2 so wahr ist
In ihren jeweiligen Fachbereichen sind sie alle stärker als eine MOTS-A200.
Ich kenne keine realisierte A200, die im ASW besser als eine F123B, im AAW besser als eine F124 oder in StabOps besser als eine F125 wäre.
Zitat:Wenn man sie halt als solche sieht und nicht als kompletten Ersatz für die F126 die ich, wie wir ja schon durchgekaut haben, als U-Boot-Zerstörer neu gestaltet sehen will. Stop-Gap effektiv als schwere Korvette
Natürlich wäre das eine Option, beim U-Jagd-Zerstörer bin ich ja dabei und eine leichte Mehrzweckfregatte für den Geleitschutz könnten wir sicher perspektivisch auch gebrauchen, nur bringt die uns keinen Fähigkeitsgewinn gegenüber der Bestandsflotte, sondern lediglich zusätzliche Allround-Flaggenstöcke ohne besondere Fähigkeiten, während wir weiter in unserer Flugabwehrlücke verharren werden.
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(Gestern, 03:12)Broensen schrieb: In ihren jeweiligen Fachbereichen sind sie alle stärker als eine MOTS-A200.
Ich kenne keine realisierte A200, die im ASW besser als eine F123B, im AAW besser als eine F124 oder in StabOps besser als eine F125 wäre.

Ich meinte auch nur einen Fachbereich, das wäre definitiv keine vollbefähigte Einheit. Perspektivisch eher um F123B-ähnlich, wenn auch möglicherweise nicht ganz so gut. Die sind auch nach dem Upgrade bis Mitte/Ende der 30er ausgelutscht, gleiches gilt für F124, mit diesen Einheiten würde ich jetzt wirklich nicht langfristig planen - und eine umgestaltete F126 wäre dann doch etwas groß für alle Zwecke, insofern würde etwas kleineres in die künftige Flotte eigentlich gut rein passen. Und bzgl. der AAW-Thematik glaub ich hab ich ist Hopfen und Malz bis Zulauf F127 (und einer perspektivisch befähigteren F126) eh verloren. Da gebe ich mich keinen Illusionen mehr hin. Aber wer weiß, vielleicht gibt's ja doch noch andere Ideen.
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(Gestern, 03:27)DrKartoffelsalat schrieb: Ich meinte auch nur einen Fachbereich, das wäre definitiv keine vollbefähigte Einheit.
Die einzige MOTS-verfügbare A200EN ist aber ein Mehrzweckschiff und kein Spezialist. Eine andere Version mit abweichender Ausstattung würde länger dauern, so dass es keinen Grund mehr dafür geben würde, sich mit den gegebenen Einschränkungen einer A200 abfinden zu müssen. Dann könnte man genauso gut auch eine Fregatte bauen, die der Flotte einen Mehrwert über reine Stückzahlen hinaus bietet.
Zitat:Perspektivisch eher um F123B-ähnlich, wenn auch möglicherweise nicht ganz so gut.
Der Vorteil einer A200 gegenüber der F123B könnte der bessere Hangar sein. Ansonsten bleibe ich da bei meiner Aussage, dass wir zusätzliche reine Sonarschlepper in den kommenden Jahren am wenigsten brauchen werden.
Zitat:eine umgestaltete F126 wäre dann doch etwas groß für alle Zwecke, insofern würde etwas kleineres in die künftige Flotte eigentlich gut rein passen.
Sehe ich auch so. Nur sollte das halt nicht eine als Schnellschuss beschaffte A200 sein, die weder unseren kurz-, noch langfristigen Bedarf wirklich decken kann.
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