29.01.2026, 13:44
https://marineforum.online/f126-alternat...jektstand/
F126 – und wie weiter?
29. Jan. 2026
...gleichwohl beträgt der Zeitverzug des F126-Programms nahezu zwei Jahre. Die diskutierte MEKO A-200-Plattform ist ein Ausweg: Sie gilt als verfügbar, industriell beherrschbar und ist mit geringerem Entwicklungsrisiko versehen. Gleichzeitig sind die Investitionen in das F126 Programm "gerettet", denn ein Abbruch wäre politisch und finanziell kaum vermittelbar. Nach unseren Berechnungen sind bereits rund 1,8 Milliarden Euro investiert, Fähigkeiten eingeplant und industrielle Zusagen gegeben. Die Zulieferer erfüllen ihre vertraglichen Verpflichtungen nach wie vor. Der eingeschlagene Kurs – technischer Neustart bei gleichzeitiger Vorbereitung einer Alternativlösung – ist bei all seiner Fragilität rational begründbar. Zeitlich ist der Plan ambitioniert, aus "gut unterrichteten Kreisen" hört man, dass bereits im Frühjahr Vertragsabschlüsse erfolgen sollen. Wer was baut, ist derzeit rein spekulativ, aber die Werftkapazitäten in Deutschland werden allesamt gebracuht werden!
Ein Nebeneinander von F126 und MEKO A-200 plus F127?
Drei große Überwasserkampfschiffprojekte greifen parallel auf begrenzte Ressourcen zu: Konstruktion, Werftkapazitäten, Zulieferketten und Abnahmeprozesse – alles auf einer Zeitachse und Ressourcenbasis. Herausfordernd wird die Werft- und Personalfrage: Reichen Ingenieure, Facharbeiter und Dockplätze für drei Programme? Schon heute hat die Marine Personalprobleme. Nachwuchsgewinnung wird ein limitierender Faktor, unabhängig vom Schiffstyp. Eine Lösung wird hinter den Kulissen erwogen: Eine anteilige Ausphasung der Korvetten Klasse 130 würde Kapazitäten an Logistik und Personal freisetzen. Die MEKO quasi als Ersatz für das erste Los 130. Das ist noch nicht alles, was der Marineschiffbau wird leisten müssen und wollen, denn weitere Einheiten sind in der Ableitung des Bedarfes möglich: Denkbar sind drei statt zwei zivil besetzte Betriebsstoffversorger, vier statt drei Flottendienstboote. Und über Nachfolger der Tender und Minensuchboote ist auch noch nicht entschieden. Zitate Ende
F126 – und wie weiter?
29. Jan. 2026
...gleichwohl beträgt der Zeitverzug des F126-Programms nahezu zwei Jahre. Die diskutierte MEKO A-200-Plattform ist ein Ausweg: Sie gilt als verfügbar, industriell beherrschbar und ist mit geringerem Entwicklungsrisiko versehen. Gleichzeitig sind die Investitionen in das F126 Programm "gerettet", denn ein Abbruch wäre politisch und finanziell kaum vermittelbar. Nach unseren Berechnungen sind bereits rund 1,8 Milliarden Euro investiert, Fähigkeiten eingeplant und industrielle Zusagen gegeben. Die Zulieferer erfüllen ihre vertraglichen Verpflichtungen nach wie vor. Der eingeschlagene Kurs – technischer Neustart bei gleichzeitiger Vorbereitung einer Alternativlösung – ist bei all seiner Fragilität rational begründbar. Zeitlich ist der Plan ambitioniert, aus "gut unterrichteten Kreisen" hört man, dass bereits im Frühjahr Vertragsabschlüsse erfolgen sollen. Wer was baut, ist derzeit rein spekulativ, aber die Werftkapazitäten in Deutschland werden allesamt gebracuht werden!
Ein Nebeneinander von F126 und MEKO A-200 plus F127?
Drei große Überwasserkampfschiffprojekte greifen parallel auf begrenzte Ressourcen zu: Konstruktion, Werftkapazitäten, Zulieferketten und Abnahmeprozesse – alles auf einer Zeitachse und Ressourcenbasis. Herausfordernd wird die Werft- und Personalfrage: Reichen Ingenieure, Facharbeiter und Dockplätze für drei Programme? Schon heute hat die Marine Personalprobleme. Nachwuchsgewinnung wird ein limitierender Faktor, unabhängig vom Schiffstyp. Eine Lösung wird hinter den Kulissen erwogen: Eine anteilige Ausphasung der Korvetten Klasse 130 würde Kapazitäten an Logistik und Personal freisetzen. Die MEKO quasi als Ersatz für das erste Los 130. Das ist noch nicht alles, was der Marineschiffbau wird leisten müssen und wollen, denn weitere Einheiten sind in der Ableitung des Bedarfes möglich: Denkbar sind drei statt zwei zivil besetzte Betriebsstoffversorger, vier statt drei Flottendienstboote. Und über Nachfolger der Tender und Minensuchboote ist auch noch nicht entschieden. Zitate Ende
