29.01.2026, 13:19
NWZ schrieb:„Das Aussetzen des Mehrbesatzungsmodells ist aktuell richtig, doch wir wollen uns alle Optionen offenhalten, um bei besseren Rahmenbedingungen zur Rotation zurückzukehren“, sagt Schmitt. Daheim funktioniere das System aus den genannten Gründen nicht.https://www.nwzonline.de/wilhelmshaven/m...96629.html
Er ergänzt: „Wenn beispielsweise von 126 Posten an Bord zehn nicht besetzt sind, tut das richtig weh. Deshalb arbeiten wir im Geschwader nun an einer neuen Organisationsform für die Plattform F125, die 150 Dienstposten Stammbesatzung vorsieht.“
Da steht nicht, dass es 150x Besatzungsmitglieder braucht, da steht nur, dass man diese Anzahl nun vorsieht.
Was auch einfach damit zu begründen sein kann, dass man Teile der Dienstposten aus den überschüssigen Besatzungen wieder auf die Stammbesatzungen aufteilt. Der zweite Große Knackpunkt war soweit ich weiß zudem das 2-Wachen-Prinzip, dass eine Stammbesatzung von rund 120x Personen bedingt hat und die workload pro Besatzungsmitglied natürlich erhöht hat.
Ich halte es aber für falsch, davon auf die F126 zu schließen. Zum einen ist die F125 Entwicklungsstand 2007, die F126 hingegen Entwicklungsstand 2019/20, womit diese nochmal deutlich mehr automatisiert ist als ihr Vorgänger und zum anderen sind soweit ich weiß die Erfahrungen der F125 mit in die Anforderungen der F126 geflossen. Das Mehrbesatzungskonzept findet bereits seit 2017/18 Anwendung in der Marine, über Probleme und Nachteile dessen war man sich also bewusst, als die Designanforderungen für die F126 im zweiten Durchgang präzisiert wurden. Das man hier trotzdem auf eine Stammbesatzung im 120x Bereich gesetzt hat spricht mMn dafür, dass man sich trotzdem sicher ist, diese Schiffe so verenden zu können. Vermutlich ist die minimale Core Besatzung da sogar nochmal deutlich geringer
