Gestern, 00:50
Um das mal klar zu stellen: Ich bin nicht gegen die kurzfristige Beschaffung einer leichten Fregatte als "Sofortbedarf", keineswegs. Im Gegenteil halte ich sie für eine gute Ergänzung der K130 in der Ostsee, weil die für manche Aufgaben eben keine ausreichenden AAW-Fähigkeiten besitzen und F123-F127 außerhalb der Ostsee gebraucht werden. Daher wäre eine entsprechende Einheit absolut sinnvoll. Und es wäre auch möglich, diese auf Basis einer A200 zu entwickeln, auch wenn dann vermutlich eine A210 dabei heraus käme und sie eben nicht vor 2030 zulaufen würde.
Mein Problem mit der A200-Diskussion ist der Ansatz, dadurch eine schnell zulaufende Lösung für die Lücken der EF2 und somit eine F126-Übergangslösung zu erwarten. Denn das kann meiner Meinung nach eine A200 nicht bieten. Eine A200, die vor 2030 zuläuft, wird im ASW nicht leistungsfähiger sein als es die Kombination aus F123B mit F124 ist. Also solange diese Einheiten noch im Dienst stehen, böte eine kurzfristig zulaufende A200 eben keine Mehrleistung, sondern lediglich mehr Flaggenstöcke.
Und da wir mit F124 ohne ein MLU keine durchhaltefähige AAW-Einheit haben, die es uns erlauben würde, Schiffe auf F123-Niveau außerhalb eines durch NATO-Partner gewährten Schutzschirms einzusetzen, ergibt es auch wenig Sinn, eine große Zahl von luftseitig verwundbaren Sonarschleppern zu produzieren. Denn allzu viele Flugabwehrzerstörer werden unsere europäischen Partner nicht zu unserem Schutz im Nordmeer postieren können.
Also FALLS eine A200 der EF2 einen echten Dienst erweisen kann, dann vor allem dadurch, dass sie es ermöglicht, ab 2030 die F124 und F125 sukzessive aus dem Dienst zu nehmen und mit NDV/MLU zu versehen, damit diese dann noch ein paar Jahre sinnvoll eingesetzt werden können, so wie es jetzt mit der F123 gemacht wird.
Das ist dann auch für mich ein tragfähiges Konzept. Aber dann darf mMn eben nicht die A200 mit Fokus auf den U-Jagd-Einsatz gedacht werden und die F123B kopieren, sondern muss als Geleitschutzeinheit geplant werden, die als Ergänzung der K130 für Einsätze höherer Intensität geplant wird. Und das wäre dann aber eben weder eine A200EN, noch ein F123-Klon und sie würde auch nicht 2029 zulaufen.
Mein Problem mit der A200-Diskussion ist der Ansatz, dadurch eine schnell zulaufende Lösung für die Lücken der EF2 und somit eine F126-Übergangslösung zu erwarten. Denn das kann meiner Meinung nach eine A200 nicht bieten. Eine A200, die vor 2030 zuläuft, wird im ASW nicht leistungsfähiger sein als es die Kombination aus F123B mit F124 ist. Also solange diese Einheiten noch im Dienst stehen, böte eine kurzfristig zulaufende A200 eben keine Mehrleistung, sondern lediglich mehr Flaggenstöcke.
Und da wir mit F124 ohne ein MLU keine durchhaltefähige AAW-Einheit haben, die es uns erlauben würde, Schiffe auf F123-Niveau außerhalb eines durch NATO-Partner gewährten Schutzschirms einzusetzen, ergibt es auch wenig Sinn, eine große Zahl von luftseitig verwundbaren Sonarschleppern zu produzieren. Denn allzu viele Flugabwehrzerstörer werden unsere europäischen Partner nicht zu unserem Schutz im Nordmeer postieren können.
Also FALLS eine A200 der EF2 einen echten Dienst erweisen kann, dann vor allem dadurch, dass sie es ermöglicht, ab 2030 die F124 und F125 sukzessive aus dem Dienst zu nehmen und mit NDV/MLU zu versehen, damit diese dann noch ein paar Jahre sinnvoll eingesetzt werden können, so wie es jetzt mit der F123 gemacht wird.
Das ist dann auch für mich ein tragfähiges Konzept. Aber dann darf mMn eben nicht die A200 mit Fokus auf den U-Jagd-Einsatz gedacht werden und die F123B kopieren, sondern muss als Geleitschutzeinheit geplant werden, die als Ergänzung der K130 für Einsätze höherer Intensität geplant wird. Und das wäre dann aber eben weder eine A200EN, noch ein F123-Klon und sie würde auch nicht 2029 zulaufen.
