Vor 4 Stunden
@DrKartoffelsalat
@Broensen
Ah verstehe. In dem Fall revidiere ich diesen Punkt @Milspec_1967
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https://www.forum-sicherheitspolitik.org...36&page=40
Ohne einen wirklich tiefgreifenden Umbau geht da nicht wirklich was.
Zwei F123 sind bereits im Refit, mehr Einheiten scheint man gerade nicht entbehren zu können. Ich gebe dir insofern Recht, als dass ich das als notwendig erachte, aber ob das passiert?
Der Personalbedarf einer Einheit hängt primär daran, was alles darin verbaut ist. Jede Komponente an Bord braucht jemanden, der sie bedient und der sie wartet. Das gilt für Sensoren, Effektoren, Alltagstechnik usw.
Ein MAD, wie bspw die F127, wird so viel Besatzung benötigen, dass man die geplante Fregattenquantität nicht halten können wird. Damit stehen weniger Einheiten für Manöver, Missionen und Übungen bereit und Verzögerungen in Bau und Wartung haben einen ungleich größeren Effekt.
Deshalb tendiere ich bspw zu einem mix aus volldimensionalen, aber skaliertet befähigten Schiffen um noch eine entsprechende Anzahl an Flaggenstöcken vorhalten zu können.
Unteranderem auch, da Lenkwaffenkreuzer zwar im LV/BV fähig sind, aber kaum ökonomisch für andere Aufgaben eingesetzt werden können. Die Marine wird den Großteil ihrer Zeit mit Aufgaben beschäftigt sein, die nicht LV/BV sind und für die es entsprechende Befähigungen braucht. Und diese Befähigungen, bspw lange Stehzeiten und Modularität, lassen sich mit solchen Schiffen kaum sinnvoll vereinen wenn man keine 15.000t 180m Plattform will (was dann mit den Docks schwierig wird).
@Broensen
Ah verstehe. In dem Fall revidiere ich diesen Punkt @Milspec_1967
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DrKartoffelsalat schrieb:Ich würde auch F123B bis in die Ende 2030er akzeptieren, MLU für F124 doch angehen (Befähigung verfügbarer Flugkörper, Schleppsonar, NH90) [...]Das hatten wir ja auch bereits hier besprochen
https://www.forum-sicherheitspolitik.org...36&page=40
Ohne einen wirklich tiefgreifenden Umbau geht da nicht wirklich was.
Zwei F123 sind bereits im Refit, mehr Einheiten scheint man gerade nicht entbehren zu können. Ich gebe dir insofern Recht, als dass ich das als notwendig erachte, aber ob das passiert?
Zitat:Oder wir erhöhen die Order der F127 gleich auf 12, streicht die F126 ganz, die sind aber für Ostseeeinsatz jetzt nicht so geeignet, dann würde ich schon noch eine neue Korvettenklasse sehen wollen.Gegen den Ansatz sprechen mMn vor allem zwei Dinge: die verfügbaren Personalressourcen und die Einsatzflexibilität.
Der Personalbedarf einer Einheit hängt primär daran, was alles darin verbaut ist. Jede Komponente an Bord braucht jemanden, der sie bedient und der sie wartet. Das gilt für Sensoren, Effektoren, Alltagstechnik usw.
Ein MAD, wie bspw die F127, wird so viel Besatzung benötigen, dass man die geplante Fregattenquantität nicht halten können wird. Damit stehen weniger Einheiten für Manöver, Missionen und Übungen bereit und Verzögerungen in Bau und Wartung haben einen ungleich größeren Effekt.
Deshalb tendiere ich bspw zu einem mix aus volldimensionalen, aber skaliertet befähigten Schiffen um noch eine entsprechende Anzahl an Flaggenstöcken vorhalten zu können.
Unteranderem auch, da Lenkwaffenkreuzer zwar im LV/BV fähig sind, aber kaum ökonomisch für andere Aufgaben eingesetzt werden können. Die Marine wird den Großteil ihrer Zeit mit Aufgaben beschäftigt sein, die nicht LV/BV sind und für die es entsprechende Befähigungen braucht. Und diese Befähigungen, bspw lange Stehzeiten und Modularität, lassen sich mit solchen Schiffen kaum sinnvoll vereinen wenn man keine 15.000t 180m Plattform will (was dann mit den Docks schwierig wird).
Zitat:Haut doch mal jemand bei den Entscheidungsträgern auf den Tisch und zwingt Sie die Liegezeiten zu fressen. Zwischen kaum Einsatzbereit (F124 mit dem LfK Problem) und nicht Einsatzbereit ist jetzt auch kein riesen Unterschied.Naja das Interesse von politischen Kreisen an der Marine ist minimal. Für das Tagesgeschäft interessiert sich da kaum jemand und die DM selber gibt sich auch nicht sonderlich große Mühe.
