Heute, 01:33
@DrKartoffelsalat
Aber „kann vom selben Starter verschossen werden“ und „kann vom selben Schiff verschossen werden“ ist natürlich wieder was anderes. Dafür braucht es nicht bloß kompatible Starter, sondern natürlich auch eine entsprechende CMS Integration sowie entsprechende Uplink-Terminals/-Befähigungen und mehr. Zumindest aktuell würde ich das für technisch kaum bis gar nicht realisierbar halten.
Das ist ja auch mit der Grund, warum NEREUS existiert. Sobald das durch ist und entsprechende Standartisierungen in Software und co folgen, dürfte es vermutlich auch möglich sein, Schiffe universeller auszulegen, nicht bloß auf Lfk bezogen. Aber das werden wir vermutlich erst dann beurteilen können, wenn aus dem Projekt etwas wird.
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@Milspec_1967
Denn ursprünglich befanden sich die frühen Versionen des SYLVER in einem Zustand, in dem ein Lfk auf die Verwendung via SYLVER zugeschnitten sein musste um diesem verschossen werden zu können, besonders auf der Softwareseite. SYLVER war ein geschlossenes System.
Dass mittlerweile CAMM per SYLVER im quadpackable verschossen werden kann, sagt uns zwei Dinge.
Zum einen ist man nun in der Lage, völlig „systemfremde“ Lfk in dieses System zu integrieren. CAMM ist nicht der ASTER verwandt und war selber ursprünglich nicht für eine Integration in irgendein VLS außer das eigene geplant.
Und zum anderen hat man inzwischen die softwaretechnischen Hürden beseitigt, die Quadpacking in dem System verhindert haben.
NavalGroup ist auch nicht ganz doof, seit mittlerweile 10 Jahren arbeiten die daraufhin, das SYLVER zum internationalen Mk41-Konkurrenten auszubauen. Und mittlerweile ist es wie gesagt das System, dass dem Mk41 am nächsten ist.
Ein paar Informationen dazu findest du auch hier im Forum im entsprechenden SYLVER Thread, ansonsten haben diverse Outlets den „Weg“ des SYLVER gut dokumentiert, sofern du interessiert bist.
Da gab’s doch schon reichlich Probleme, als die Sachsen damals ihr misfire hatte und eine aktuelle Mk41 Version als Ersatz ihres alten Systems erhalten hat, das im Vergleich so anders war, dass man Monate gebraucht hat um das System überhaupt verwenden zu können.
Die MEKOs sind in Europa schon ganz ohne fremdes zutun Landenhüter. Es liegt nicht an fehlendem Image, es liegt daran, dass TKMS das Konzept der Mehrzweckfregatte im mittleren Tonnagenbereich nicht versteht und parallel dazu kaum Erfahrung mit non-amerikanischen VLS und Lfk hat, sich damit für die meisten Fregattenwettbewerbe grundsätzlich disqualifiziert.
Und TKMS soll schon leise sein, die dürfen später 15x Einheitsfregatten bauen und in ihrem Geldspeicher auf Tauchfahrt gehen. Seis drum.
Das ist hier aber nicht der Fall, da die Situation letztlich identisch zur jetzigen F126 ist.
Und sofern es zu einer Torpedierung kommt, greift die von mir skizzierte Vertragsklausel und sämtliche der Schiffe werden außerhalb Deutschlands gebaut.
Können sich TKMS und die IG Metall dann aussuchen, der Staat lässt sich doch nicht von ein Paar Vorarbeitern auf der Nase herumtanzen, ich glaube es hakt?
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N persönlicher Kommentar meinerseits, ich finds grundsätzlich löblich, dass du dich so hinter den deutschen Schiffbau stellst. Aber verwechsle nie unternehmerische Ambitionen mir einem Interesse für das Gemeinwohl oder die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Unternehmen handeln in 100% der Fälle in ihrem eigenen Interesse, egal ob es ihren Landsleuten schadet oder nicht. Entsprechend ist es grundsätzlich sinnvoll, eine gewisse Distanz zu diesen zu wahren. Wenn man ihnen blind vertraut, nutzen sie es aus und hauen einen übers Ohr.
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@roomsim

Kleine Korrektur allerdings, die Rumänische Marine ist Teil des MMPC-Programms und damit perspektivisch Nutzer des SYLVER VLS, das mWn die einzig geplante VLS Bewaffnung dieser Einheiten sein wird. Zuvor hatte Rumanien auch Interesse an Gowind (SYLVER) und Damen SIGMA (VL-MICA VLS) gezeigt.
Spanien ist zwar auch Teil dieser Initiative, allerdings gehe ich davon aus, dass Spaniens MMPCs kein VLS mitführen werden, da sie dort primär als Ersatz von diversen OPVs angedachten sind. Es würde mich sehr wundern, wenn Spanien sowohl das Mk41 wie auch das SYLVER nutzten möchte.
Zitat:Ich sehe im parallelen koexistieren daher generell schon Sinn, was gemeinsame Logistik angeht, insbesondere weil die primären eingeschifften Flugkörper in den unterschiedlich Marinen immer mehr zersplittert sind. Man kann von dem existierenden (wenn auch sterbenden) Mk41-Gedöns halten was man will, aber logistisch hatte das schon Vorteile.Wenn du damit die Startplattform meinst, also, dass die Lfk nach Möglichkeit alle aus dem selben Starter verschossen werden können, bin ich bei dir. Das wäre mit einer IITS-T-Integration in SYLVER NG ja sowieso der Fall.
Aber „kann vom selben Starter verschossen werden“ und „kann vom selben Schiff verschossen werden“ ist natürlich wieder was anderes. Dafür braucht es nicht bloß kompatible Starter, sondern natürlich auch eine entsprechende CMS Integration sowie entsprechende Uplink-Terminals/-Befähigungen und mehr. Zumindest aktuell würde ich das für technisch kaum bis gar nicht realisierbar halten.
Das ist ja auch mit der Grund, warum NEREUS existiert. Sobald das durch ist und entsprechende Standartisierungen in Software und co folgen, dürfte es vermutlich auch möglich sein, Schiffe universeller auszulegen, nicht bloß auf Lfk bezogen. Aber das werden wir vermutlich erst dann beurteilen können, wenn aus dem Projekt etwas wird.
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@Milspec_1967
Zitat:Es gibt aber bislang keine belastbare Quell Beweise dafür dass das Sylver System IRIS-T zeitnah unterstützen könnte, (NUR CAMM wurde je erwähnt).CAMM ist dafür schon Beweis genug.
Denn ursprünglich befanden sich die frühen Versionen des SYLVER in einem Zustand, in dem ein Lfk auf die Verwendung via SYLVER zugeschnitten sein musste um diesem verschossen werden zu können, besonders auf der Softwareseite. SYLVER war ein geschlossenes System.
Dass mittlerweile CAMM per SYLVER im quadpackable verschossen werden kann, sagt uns zwei Dinge.
Zum einen ist man nun in der Lage, völlig „systemfremde“ Lfk in dieses System zu integrieren. CAMM ist nicht der ASTER verwandt und war selber ursprünglich nicht für eine Integration in irgendein VLS außer das eigene geplant.
Und zum anderen hat man inzwischen die softwaretechnischen Hürden beseitigt, die Quadpacking in dem System verhindert haben.
NavalGroup ist auch nicht ganz doof, seit mittlerweile 10 Jahren arbeiten die daraufhin, das SYLVER zum internationalen Mk41-Konkurrenten auszubauen. Und mittlerweile ist es wie gesagt das System, dass dem Mk41 am nächsten ist.
Ein paar Informationen dazu findest du auch hier im Forum im entsprechenden SYLVER Thread, ansonsten haben diverse Outlets den „Weg“ des SYLVER gut dokumentiert, sofern du interessiert bist.
Zitat:Zudem müsste die gesamte Logistik rund um Sylver und ggf. ASTER in der deutschen Marinr erst aufgebaut werden.Das ist so oder so der Fall, unabhängig davon ob wir hier von SM/ASTER oder Mk41/SYLVER sprechen. Die Versionen dieser Systeme die in der Marine verwendet werden sind 25 Jahre und älter. Da ist zwar noch eine gewisse Kommunalität zwischen den Systemen, neue Ausbildung/Fortbildung und eine neue Logistikkette ist aber auch da erforderlich.
Da gab’s doch schon reichlich Probleme, als die Sachsen damals ihr misfire hatte und eine aktuelle Mk41 Version als Ersatz ihres alten Systems erhalten hat, das im Vergleich so anders war, dass man Monate gebraucht hat um das System überhaupt verwenden zu können.
Zitat:Der potentielle F-126 Nachfolger muss keine langstreckenflugabwehr besitzenDas sagst du. Ich bin eher der Meinung, dass ein F126 Ersatz auch gleichzeitig die Fähigkeiten der F124 ersetzen muss, ohne die die gesamte Flotte nicht einsatzfähig ist.
Zitat:Das Zeichen GEGEN Jeglichen ZUKÜNFTIGEN DEUTSCHE MARINE EXPORT WARE FATAL!Weil ich es ehrlich gesagt für Schwachsinn halte.
("Guck mal, deutsche Werften können nicht mal bei der eigenen Marine Punkten, F-226 aus Holland und jetzt der Ersatz aus Frankreich ... LoL... Tongue"
Warum bedenkt das hier niemand von den FDI Jüngern.???
Die MEKOs sind in Europa schon ganz ohne fremdes zutun Landenhüter. Es liegt nicht an fehlendem Image, es liegt daran, dass TKMS das Konzept der Mehrzweckfregatte im mittleren Tonnagenbereich nicht versteht und parallel dazu kaum Erfahrung mit non-amerikanischen VLS und Lfk hat, sich damit für die meisten Fregattenwettbewerbe grundsätzlich disqualifiziert.
Und TKMS soll schon leise sein, die dürfen später 15x Einheitsfregatten bauen und in ihrem Geldspeicher auf Tauchfahrt gehen. Seis drum.
Zitat:Ich sehe dann nämlich jetzt bereits unsere Gewerkschaften (wie bei FCAS) im Quadrat kotzen und es wird erst recht 100% intern torpediert... Wie bei DAMEN garantiert intern sicherlich auch schon (OK... Spekulation..)Die Gewerkschaften gehen bei FCAS auf die Barrikaden weil es dort um die Industriebeteiligung geht. Der deutsche Anteil an der Fertigung soll reduziert werden, was die lokale Industrie natürlich benachteiligt.
Gewerkschaft Macht in der deutschen werft Landschaft darf aber nie unterschätzt werden.... Schließlich ist Pistorius SPD... Und Niedersachse!
Das ist hier aber nicht der Fall, da die Situation letztlich identisch zur jetzigen F126 ist.
Und sofern es zu einer Torpedierung kommt, greift die von mir skizzierte Vertragsklausel und sämtliche der Schiffe werden außerhalb Deutschlands gebaut.
Können sich TKMS und die IG Metall dann aussuchen, der Staat lässt sich doch nicht von ein Paar Vorarbeitern auf der Nase herumtanzen, ich glaube es hakt?
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N persönlicher Kommentar meinerseits, ich finds grundsätzlich löblich, dass du dich so hinter den deutschen Schiffbau stellst. Aber verwechsle nie unternehmerische Ambitionen mir einem Interesse für das Gemeinwohl oder die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Unternehmen handeln in 100% der Fälle in ihrem eigenen Interesse, egal ob es ihren Landsleuten schadet oder nicht. Entsprechend ist es grundsätzlich sinnvoll, eine gewisse Distanz zu diesen zu wahren. Wenn man ihnen blind vertraut, nutzen sie es aus und hauen einen übers Ohr.
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@roomsim
Zitat:Das ist aber eine schön selektiv editierte Karte.Die ist für die MAD-Kontext entstanden und bezieht auf die neu zulaufenden AAW-Einheiten. Dahingehend hast du nicht ganz Unrecht, das hätte ich erwähnen sollen.

Kleine Korrektur allerdings, die Rumänische Marine ist Teil des MMPC-Programms und damit perspektivisch Nutzer des SYLVER VLS, das mWn die einzig geplante VLS Bewaffnung dieser Einheiten sein wird. Zuvor hatte Rumanien auch Interesse an Gowind (SYLVER) und Damen SIGMA (VL-MICA VLS) gezeigt.
Spanien ist zwar auch Teil dieser Initiative, allerdings gehe ich davon aus, dass Spaniens MMPCs kein VLS mitführen werden, da sie dort primär als Ersatz von diversen OPVs angedachten sind. Es würde mich sehr wundern, wenn Spanien sowohl das Mk41 wie auch das SYLVER nutzten möchte.
