Gestern, 21:11
(Gestern, 20:55)Broensen schrieb: D.h. für das leistungsbestimmende Szenario, dass dieses Schiff in der Lage sein muss, die landgestützte Flugabwehr in der Ostsee durch eine seegestützte zu ergänzen, um mindestens sich selbst und den anderen in der Ostsee aktiven Einheiten das dortige Operieren zu ermöglichen. Die notwendige AAW-Bewaffnung leitet sich also aus der zu erwartenden Bedrohungslage in der Ostsee ab, wenn dort keine stärkeren Einheiten wie bspw. ein MAD verfügbar sind.
Damit hast du gerade den Bedarf so globalgalaktisch umrissen, dass man nur einen Arleigh Burke oder eine F127 dafür als passend betrachten könnte und dieses Szenar sehe ich nicht.
Ich will hier nicht spitzfindig sein, aber genau auf diese realistische Beschreibung der zu erwartenden Bedrohung kommt es an.
Könnte man mit 4 MEKO A-200G mit 4 x 32 MICA NG einen Geleitzug durch die Ostsee bringen? Ich bin der Meinung das ja. Warum? Weil du ohne Deckung aus der Luft und AWACS-like Überwachung und Frühwarnung ohnehin aufgeschmissen bist.
Auch einen Arleigh Burke oder eine F127 kann man mit endlichen Mitteln übersättigen, das ergibt allein schon im Wave Attack Szenar das Salvo Spacing eines Mk 41.
Die Frage ist doch viel mehr nicht die Reichweite der AAW dieser A-200, sondern gegen welchen gegnerischen Lfk-Typ sie noch wirksam ist. Deshalb "reite" ich so auf den Zieltypen herum. Sprich, in jedem dieser Konvois wird ein MAD dabei sein müssen, wenn wir bald nicht nur noch MAD bauen wollen, was wir uns einfach nicht leisten können.
Der MAD pflückt dann z.B. die hyperschallschnellen Bedrohungen vom Himmel und die A-200G eben den "einfachen" Rest am äußeren Screen. Ist operativ absolut machbar und bindet effizient Ressourcen.
