Gestern, 19:55
@DrKartoffelsalat
Ineffiziente Strukturen und nachteilige Entscheidungsprozesse sind in meinen Augen grundsätzlich nicht hinnehmbar, jedenfalls nicht in diesen Dimensionen.
Sämtliche dieser Probleme sind menschengemacht und können mit dem richtigen Input behoben, sofern die dafür entsprechenden Schritte getan werden. So etwas wie unveränderliche Strukturen gibt es nicht und jedes einzelne dieser Projekte ist veränderlich wenn man will.
Und sofern die Beteiligten das nicht von selbst wollen, muss man ausreichend "Schaden" anrichten, dass sie zu Veränderungen gezwungen werden. Die Bundeswehr tauscht gerade sämtliche ihrer Sturmgewehre wegen ein paar bösen Zeitungsberichten und dem daraus entstandenen Imageschaden aus, "folded under zero pressure". Der Laden ist gegen medialen Fallout kein bisschen gewappnet und wird wieder einknicken wenn es nochmal passiert. Und wenn das bis zum Ende des Jahres nicht schon passiert ist, helfe ich im Zweifel halt selber nach...
Ich finde es zudem interessant, dass die bisherigen Projekte der Bundeswehr und derer Natur hier so als gegeben und unverrückbar angesehen werden. Man diskutiert in Politikkreisen gerade darüber, ob es Bundeswehrsoldaten in Grönland braucht um die Vereinigten Staaten abzuschrecken. Es war vollkommen klar, dass das amerikanisch-europäische Verhältnis mit dem Amtsantritt Trumps massiv belastet wird und es irgendwann richtig knallt.
Glaubt hier ernsthaft irgendjemand, dass wenn die Grönlandsache schief geht, die Bundeswehr weiter fröhlich in den USA shoppen gehen dürfen wird?
https://www.hartpunkt.de/daenischer-freg...-anbieten/
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@ObiBiber
Ist übrigens auch wieder eines dieser fanatisch deutschen Sichtweisen, kaum jemand in Europa denkt so. Diejenigen die schon längst unabhängig sind, sowieso nicht.

Aber dafür müsste natürlich auch einsehen, dass MBDA kein französisches Unternehmen ist und daran scheitert es hier ja bekanntlich schon.
Zitat:Das ist alles ein tolles Wunschkonzert dem ich gerne beipflichten würde, aber realistisch kommen wird sowas halt in meinen Augen nicht. Insofern orientiere ich mich eher an dem was realistisch möglich ist, teils beschlossen ist, und absehbar passieren kann: [...]Da stoßen eben unterschiedliche Philosophien aufeinander.
Das ist kein Wunschkonzert von mir, das ist alles nicht ideal, aber ich denke zumindest das ist realistischer, als sämtliche bestehende Planungen/Bestellungen ganzheitlich umzuwerfen, von politischer und industrieller Seite.
Ineffiziente Strukturen und nachteilige Entscheidungsprozesse sind in meinen Augen grundsätzlich nicht hinnehmbar, jedenfalls nicht in diesen Dimensionen.
Sämtliche dieser Probleme sind menschengemacht und können mit dem richtigen Input behoben, sofern die dafür entsprechenden Schritte getan werden. So etwas wie unveränderliche Strukturen gibt es nicht und jedes einzelne dieser Projekte ist veränderlich wenn man will.
Und sofern die Beteiligten das nicht von selbst wollen, muss man ausreichend "Schaden" anrichten, dass sie zu Veränderungen gezwungen werden. Die Bundeswehr tauscht gerade sämtliche ihrer Sturmgewehre wegen ein paar bösen Zeitungsberichten und dem daraus entstandenen Imageschaden aus, "folded under zero pressure". Der Laden ist gegen medialen Fallout kein bisschen gewappnet und wird wieder einknicken wenn es nochmal passiert. Und wenn das bis zum Ende des Jahres nicht schon passiert ist, helfe ich im Zweifel halt selber nach...
Ich finde es zudem interessant, dass die bisherigen Projekte der Bundeswehr und derer Natur hier so als gegeben und unverrückbar angesehen werden. Man diskutiert in Politikkreisen gerade darüber, ob es Bundeswehrsoldaten in Grönland braucht um die Vereinigten Staaten abzuschrecken. Es war vollkommen klar, dass das amerikanisch-europäische Verhältnis mit dem Amtsantritt Trumps massiv belastet wird und es irgendwann richtig knallt.
Glaubt hier ernsthaft irgendjemand, dass wenn die Grönlandsache schief geht, die Bundeswehr weiter fröhlich in den USA shoppen gehen dürfen wird?
Zitat:Da muss ich sagen, sagt mir eine GFM120 doch mehr zu, mehr/gleich befähigt, weniger Übergewicht.Die GMF120 wird inhärent übergewichtig sein. Das sind vermutlich über 5.000t auf 121x19m, in die Höhe gebaut bis zum geht nicht mehr.
https://www.hartpunkt.de/daenischer-freg...-anbieten/
Zitat:halt mit Abstrichen andere Alternativen aber halt realistisch dennoch nicht PAAMS/Sylver - längerfristig ggf. SLX/HYDEF, mittelfristig vllt.Hast du da einen konkreten Grund für?
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@ObiBiber
Zitat:Viele der US Systeme können realistisch nur sehr langfristig ersetzt werden…Das ist auf den maritimen Bereich schlicht nicht zutreffend. Möge doch nur der Tag kommen, an dem sich dieses Gerücht in Luft auflößt.
Ist übrigens auch wieder eines dieser fanatisch deutschen Sichtweisen, kaum jemand in Europa denkt so. Diejenigen die schon längst unabhängig sind, sowieso nicht.
Zitat:bis dahin muss man parallel US und EU Systeme nutzen und schrittweise umbauen…Was in unserer Situation nicht möglich sein wird.
Zitat:für die Marine wäre es ein erster Schritt wenn man die Flugkörper nach und nach ersetzt…... oder man greift auf die Systeme zurück, die alle unsere Partner schon verwenden, also ASTER und SYLVER + die eigenen IRI-T Lfk und HYDEF?
also Iris-t SLM/X beginnen… zunächst in MK41… später in eigene Launcher…

Aber dafür müsste natürlich auch einsehen, dass MBDA kein französisches Unternehmen ist und daran scheitert es hier ja bekanntlich schon.
Zitat:ESSM und RAM sind multinational … also weniger problematisch…Das ist tatsächlich leider völlig egal. Beide Systeme werden in den Vereinigten Staaten hergestellt, entweder ganz oder teilweise. Das bricht im Falle eines Zerwürfnisses ebenfalls weg.
