Gestern, 19:39
(Gestern, 19:03)roomsim schrieb: Du redest hier als würde man F123 und F124 nach Zulauf der F126 und F127 einfach weiter betreiben können, was man aber das geht nicht rein vom Alter der Rümpfe, Maschinen und Elektrik.
Bevor man sowas postuliert, sollte man auch Belege dafür beifügen. Wenn man die Rümpfe und Systeme pflegt bzw. rechtzeitig ersetzt oder überholt, fährt der schiffbauliche Körper mit Maschinenanlage 50 Jahre und länger. Allein die Einmalkosten sind halt exorbitant, liegen aber vermutlich immer noch weit unter einem Neubau.
(Gestern, 19:03)roomsim schrieb: Ganz abgesehen von der Personaleinsparung durch eine Halbierung der Besatzungsgröße gegenüber F123 und F124.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie man hier in Deutschland davon ausgeht, etwas umgesetzt zu bekommen, woran andere gescheitert sind - und man selber auch.
Eine F123 hat je nach Einsatz 190 bis 236 Mann Besatzung.
Die französische Marine hat gerade auf den Aquitaine nach den Erfahrungen von ASPIDES die Besatzungsstärke von rund 123 auf 160 erhöht. Warum sollte das der F126 bzw. F127 anders ergehen?
Die F125 hat ihre Lektion schon gelernt und ist von 120 auf 160 Personen hochgefahren worden.
Sprich, dieses "aus einer F123 mach' zwei F125/F126/F127" ist schon lange vom Tisch und wenn man der Schiffstechnik der F123 etwas liebe angedeihen lässt und die Vorzüge eines modernen Einsatzsystems auszunutzen weiß, kann man auf den F123 garantiert noch mal 20 bis 30 Mann wegstreichen. Von sowas wie Digitalisierung der Büroarbeit mal ganz zu schweigen.
