Gestern, 18:03
@DeltaR95
Sowas zieht immer gigantische Verspätungen im Tagesgeschäft nach sich, entsprechend bin ich hier eher gewillt, die Fehler im System für die Ersatzlösung noch zu erdulden und sie erst danach zu beheben. Wenn wir diese Strukturen jetzt angehen, wird das vermutlich solange dauern, dass wir bis 2035+ blank darstehen.
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@fabian
Da wäre zum einen die "Zmeevik" die als Teil der "Carrier Killer" Doktrin seit einigen Jahren entwickelt wird. Dabei handelt es sich um eine hypersonische ASBM die das russische Äquivalent zur chinesischen ASBMs wie der Dongfeng-21D und der Dongfeng-26B stellen soll. Die Reichweite soll über 4.000km betragen, was wir von den chinesischen Äquivalenten bereits kennen, entsprechend dürfte der Apogee dieser Waffe im hohen endo- bis niedrigen exoatmosphärischen Bereich liegen. Zudem soll eine gewisse Verwandtzeit zur Zircon in Bezug auf die verwendete Technik vorhanden sein. Der Verschuss soll hier durch Landbatterien und Küstennähe erfolgen, ähnlich der Sowjetdoktrin.
Da wir hier von Russland sprechend, sind solche Angaben natürlich immer mit Vorsicht zu genießen, aber auch eine Leistungsverringerung um 50% gegenüber den angeführten Werten würde diese ASBM zu den absoluten Top Dog der europäischen AShM machen.
Und zum anderen wären da die Vermutungen (denn bisher gibt es dafür keine offizielle Bestätigung), dass die neueren Iskander M Versionen ebenfalls, wenn auch eingeschränkt, in einer anti shipping Rolle eingesetzt werden können, wenn die Umweltbedingungen stimmen. Ob das so sitmmt, kann ich aber nicht beurteilen.
Zuzüglich zu Zricon natürlich, von der Russland laut HUR Berichten inziwschen über 200 Stück verfügen soll und deren Bestände mit einer jährlichen Outputrate von rund 20x give or take weiter wachsen. Dieser Lfk kann von den meisten neueren Fregatten- und Korvettenklassen wie auch von U-Booten aus verschossen werden.
Bei Oniks kommt es darauf an, aus welcher Distanz diese verschossen wird. Im niedrigen Anflug hast du damit ebenfalls recht, wenn der Lfk aber seine maximale Reichweite ausnutzt, bewegt er sich dabei in einer Reiseflughöhe von etwa 14km. In diesem Fall ist der Lfk auf hunderte Kilometer aufklärbar und sollte auch entsprechend frühzeitig abgefangen werden können.
https://www.forum-sicherheitspolitik.org...30&page=67
Eine jetzige Zwischenlösung wäre da eher ein späterer Ersatz für die K130.
Zitat:Damit löst du das Problem auf Seiten der Industrie, aber nicht das Personalproblem und "Mindset"-Problem im Beschaffungsapparat der Bundeswehr.Soll es auch nicht, primär geht es dabei um die Beschaffung von nötigen Fähigkeiten. Das "Ausmisten" ist etwas, was stattfinden kann, wenn die Fähigkeits-Lecks geflickt sind. Das was du mit der A200 vorhast, würde ich persönlich lieber bei den auf die Ersatzlösung folgenden Maßanfertigungen sehen, denn bei denen haben wir einigermaßen reichlich Zeitpuffer der in die Umstrukturierung von Ineffizienten Vorgängen und Persönlichkeiten investiert werden kann.
Sowas zieht immer gigantische Verspätungen im Tagesgeschäft nach sich, entsprechend bin ich hier eher gewillt, die Fehler im System für die Ersatzlösung noch zu erdulden und sie erst danach zu beheben. Wenn wir diese Strukturen jetzt angehen, wird das vermutlich solange dauern, dass wir bis 2035+ blank darstehen.
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@fabian
Zitat:Welche TBM soll das sein?Soweit ich weiß gibt es in Russland aktuell mindestens ein, eventuell zwei ASBM-Projekte.
Da wäre zum einen die "Zmeevik" die als Teil der "Carrier Killer" Doktrin seit einigen Jahren entwickelt wird. Dabei handelt es sich um eine hypersonische ASBM die das russische Äquivalent zur chinesischen ASBMs wie der Dongfeng-21D und der Dongfeng-26B stellen soll. Die Reichweite soll über 4.000km betragen, was wir von den chinesischen Äquivalenten bereits kennen, entsprechend dürfte der Apogee dieser Waffe im hohen endo- bis niedrigen exoatmosphärischen Bereich liegen. Zudem soll eine gewisse Verwandtzeit zur Zircon in Bezug auf die verwendete Technik vorhanden sein. Der Verschuss soll hier durch Landbatterien und Küstennähe erfolgen, ähnlich der Sowjetdoktrin.
Da wir hier von Russland sprechend, sind solche Angaben natürlich immer mit Vorsicht zu genießen, aber auch eine Leistungsverringerung um 50% gegenüber den angeführten Werten würde diese ASBM zu den absoluten Top Dog der europäischen AShM machen.
Und zum anderen wären da die Vermutungen (denn bisher gibt es dafür keine offizielle Bestätigung), dass die neueren Iskander M Versionen ebenfalls, wenn auch eingeschränkt, in einer anti shipping Rolle eingesetzt werden können, wenn die Umweltbedingungen stimmen. Ob das so sitmmt, kann ich aber nicht beurteilen.
Zuzüglich zu Zricon natürlich, von der Russland laut HUR Berichten inziwschen über 200 Stück verfügen soll und deren Bestände mit einer jährlichen Outputrate von rund 20x give or take weiter wachsen. Dieser Lfk kann von den meisten neueren Fregatten- und Korvettenklassen wie auch von U-Booten aus verschossen werden.
Zitat:[...] mit RAM/ESSM bekämpfen lassen... Kalibr oder Oniks stattdessen gut.Bei Kalibr bin ich bei dir, damit sollten Effektoren im ESSM-Bracket gut zurechtkommen. Wenn die im Low Approach anfliegt, sprechen wir da sowieso von vielleicht 20km Aufklärungsreichweite.
Bei Oniks kommt es darauf an, aus welcher Distanz diese verschossen wird. Im niedrigen Anflug hast du damit ebenfalls recht, wenn der Lfk aber seine maximale Reichweite ausnutzt, bewegt er sich dabei in einer Reiseflughöhe von etwa 14km. In diesem Fall ist der Lfk auf hunderte Kilometer aufklärbar und sollte auch entsprechend frühzeitig abgefangen werden können.
Zitat:Sehe ich anders, denn aus Kaliningrad können per LKW CH-35 etc. gestartet werden. Da hilft es wenig, wenn die baltische Flotte sich nicht in die Ostsee traut. Hierfür ist der Eigenschutz der K130 eigentlich unzureichend. Selbst 8 Zellen mit 32 ESSM würde in so einem Fall dramatisch die Überlebenschance steigern.Da bin ich ebenfalls bei dir, gegen einen vernünftig ausgebauten A2/AD Komplex sind die K130 aktuell schlecht gerüstet. Da würde ich aber eher auf die Aufrüstung dieser setzen, wie hier beschrieben:
https://www.forum-sicherheitspolitik.org...30&page=67
Eine jetzige Zwischenlösung wäre da eher ein späterer Ersatz für die K130.
