(18.02.2026, 15:00)muck schrieb: [ -> ]Wieso wundert Dich das? Bewerbungen werden zurückgezogen, Bewerber erfüllen die Anforderungen nicht, und so weiter, und so fort.Kannst Du dazu Näheres sagen? Idealerweise unter Verweis z.B. auf neue Dienstvorschriften? Inwiefern wurden Anforderungen gesenkt?
Nichts für ungut, aber … bei Lime und Dir muss ich manchmal an eine Figur in den Werken Jakob Wassermanns denken, Schlemmerbach, "dem nur wohl war, wenn er Unheil künden konnte" …

Quellen Angaben würde ich hier auch gern sehen... Insbesondere weil aktuell von "Jahresanfang" die Rede ist,
es somit tatsächlich sich so anhört, als wenn neue Vorschriften veröffentlicht wurden.
Auch die Angabe "Ein Freund im xxx hat mir das mitgeteilt" ist zwar nicht
beweisbar (wie zb auch meine X dutzend Gespräche auf Tagen der bundeswehr etc), aber zumindest etwas
glaubwürdiger.
Bei "Augen geradeaus" hat ein Forist sich ebenso geäußert, ohne auf Einzelheiten einzugehen. Wäre tatsächlich mal interessant, ob da was noch weiter runtergeschraubt wurde.
Das sieht aber eher nach Anekdote bzw. persönlichem Empfinden aus.
Die körperlichen Anforderungen können bei den Einstellungstests flexibler ausgelegt werden insbesondere für bestimmte Truppengattungen.
Die Altersgrenze von 29 Jahren für die Offizierslaufbahn wurde abgeschafft. Bei Fw Laufbahn gab es ebenfalls Änderung das Alter betreffend .
Für die Laufbahn der Mannschaften ist formal kein Schulabschluss mehr erforderlich.
Auch Mannschaften können können bei Einzelfallprüfung mit über 50 Jahren noch eingestellt werden .
Es gibt kein starres Höchstalter für die Bewerbung mehr.
Einzelfallbezogen wurde Alter schon länger flexibel ausgelegt .
Für nichts davon muss eine Vorschrift geändert werden . Auch ist nichts davon neu und wurde von einzelnen karrierecentern schon länger angewandt . Und dienstanweisungen oder Befehle haben hier nichts zu suchen .
Im intranet aber nachzulesen.
Z.B. hilft aber auch schon einfaches mitdenken , was ist den neu seit Jahresanfang und welche Personengruppe betrifft es am wahrscheinlichsten ?
Zitat:Um mal wieder zum Thema zurückzukommen … Thomas Wiegold meldet, dass die Bundeswehr mit gut 186.400 Soldaten den höchsten Personalbestand)
Wie dem link zu entnehmen ist hat selbst Hr. Wiegold schon festgestellt das die Zahlen einen Fehler enthalten.
Es ist wieder eine weitere Blüte der Unfähigkeit und Inkompetenz aufgeblüht in unserem Ministerium .
Bisher war es nötig bei einer Bewerbung bei der Bundeswehr den BFT abzulegen . Dieser ist jetzt nur noch für eine Bewerbung in die Laufbahn der Offz notwendig. Bei allen anderen entfällt dieser .
Das gilt seit Januar oder Februar und kann überall nachgelesen werden .
https://www.bundeswehr.de/de/organisatio...-muenchen-
(18.03.2026, 07:14)alphall31 schrieb: [ -> ]Es ist wieder eine weitere Blüte der Unfähigkeit und Inkompetenz aufgeblüht in unserem Ministerium .
Bisher war es nötig bei einer Bewerbung bei der Bundeswehr den BFT abzulegen . Dieser ist jetzt nur noch für eine Bewerbung in die Laufbahn der Offz notwendig. Bei allen anderen entfällt dieser .
Ich sehe das weniger problematisch, wenn nicht sogar vorteilhaft.
Mal im Ernst: Millionen von Wehrpflichtigen wurden OHNE Fitnesstest zum Wehrdienst herangezogen. Wer nicht fit war wurde eben fit gemacht.
Der BFT mit Pendellauf, Klimmzüge und Ergometer gibt einen netten Eindruck über die querschnittliche Fitness eines Bewerbers, mehr nicht. Gefechtsdienst ist kein Sport, auch wenn eine solide Fitness sicherlich eine gute Grundlage ist.
Vom angehenden Führungskader, sprich Offiziersanwärtern, kann man diesbezüglich sicherlich mehr im Einstellungsverfahren verlangen.
Zitat: Der BFT mit Pendellauf, Klimmzüge und Ergometer gibt einen netten Eindruck über die querschnittliche Fitness eines Bewerbers, mehr nicht. Gefechtsdienst ist kein Sport, auch wenn eine solide Fitness sicherlich eine gute Grundlage ist.
Das ist der Sinn der Sache , wenn ich nicht weis wie fit ein Bewerber ist kann ich ihn auch nicht ordentlich einplanen . Letztendlich erhöht das die abbrecherquote noch mehr . Der nächste Punkt ist das ich nicht nur schütze Arsch da habe als Bewerber sondern auch HG , Uffz Stuffz Fw oder Hfw als wiedereinsteller . Genauso die Bewerber der Fw Laufbahn . Jemand der den BFT nicht besteht brauch ich weder als Fw Anwärter noch für die. Kampftruppe einplanen.
Und wenn die aus der Grundausbildung kommen in ihre stammeinheiten ist die Probezeit vorbei , die werde ich nicht mehr los und hab dann womöglich jemand auf einer Fw Stelle sitzen wo klar ist das der die sportlichen Anforderungen schon nicht erfüllen wird. Selbst bei Mannschaften gibt es mehr als genug DP oder sogar Truppengattung wo ich jemand der BFT nicht schafft gar nicht erst einplanen brauche.
Es ist außerdem nicht Aufgabe der Bw die Leute fit zu machen .
(18.03.2026, 20:07)alphall31 schrieb: [ -> ]Das ist der Sinn der Sache , wenn ich nicht weis wie fit ein Bewerber ist kann ich ihn auch nicht ordentlich einplanen . Letztendlich erhöht das die abbrecherquote noch mehr . Der nächste Punkt ist das ich nicht nur schütze Arsch da habe als Bewerber sondern auch HG , Uffz Stuffz Fw oder Hfw als wiedereinsteller . Genauso die Bewerber der Fw Laufbahn . Jemand der den BFT nicht besteht brauch ich weder als Fw Anwärter noch für die. Kampftruppe einplanen.
Und wenn die aus der Grundausbildung kommen in ihre stammeinheiten ist die Probezeit vorbei , die werde ich nicht mehr los und hab dann womöglich jemand auf einer Fw Stelle sitzen wo klar ist das der die sportlichen Anforderungen schon nicht erfüllen wird. Selbst bei Mannschaften gibt es mehr als genug DP oder sogar Truppengattung wo ich jemand der BFT nicht schafft gar nicht erst einplanen brauche.
Es ist außerdem nicht Aufgabe der Bw die Leute fit zu machen .
Wieviele"nicht fitte" werden denn länger als Wehrdienst minimum bzw FWDL Minimum leisten?
Richtig... 1%
Wer länger dient oder gar Offizier werden will, ist vorher schon fit und wsr zumeist in einer Sportart aktiv.
Das war 1985 schon so... Und wird jetzt nicht anders sein.
(18.03.2026, 20:07)alphall31 schrieb: [ -> ]Das ist der Sinn der Sache , wenn ich nicht weis wie fit ein Bewerber ist kann ich ihn auch nicht ordentlich einplanen .
Ist nicht von der Hand zu weisen.
(18.03.2026, 20:07)alphall31 schrieb: [ -> ]Es ist außerdem nicht Aufgabe der Bw die Leute fit zu machen .
Da bin ich indes komplett anderer Meinung. Ein gemeinsames Heranführen der Rekruten an die körperlichen Belastungen des Dienstes, ohne den Druck der Ausbildung an sich, halte ich für eine gute Sache und sogar für ein mögliches Mittel, die Abbrecherquote zu senken.
Es ist nun mal leider so, dass zwischen "Fitness" und körperlicher Belastbarkeit ein Unterschied klafft. Der Schulsport ist völlig ungenügend, und selbst viele Leute, die in ihrer Freizeit Sport treiben, sind nicht wirklich körperlich belastbar, weil sie ihren Trainingserfolg an Äußerlichkeiten oder ihrem Körpergewicht festmachen. Ich kenne Leute, die viermal die Woche ins Fitnessstudio rennen und aussehen wie antike Statuen, aber im Cooper-Test schlechter abschneiden als zehn Jahre ältere Kollegen mit Wampe.
Gibt es nicht grundsätzlich für Rekruten am Anfang ein mehrwöchiges Training zur Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit, weil die Leistungen bei einem nicht unwesentlichen Teil der Rekruten zu wünschen ließen oder ist das schon wieder Geschichte?