<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
	<channel>
		<title><![CDATA[Forum-Sicherheitspolitik - Sicherheitspolitik und Wirtschaft]]></title>
		<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/</link>
		<description><![CDATA[Forum-Sicherheitspolitik - https://www.forum-sicherheitspolitik.org]]></description>
		<pubDate>Sat, 30 May 2026 20:40:30 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[US-Wahlen]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8118</link>
			<pubDate>Tue, 12 May 2026 14:18:02 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2409">Kongo Erich</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8118</guid>
			<description><![CDATA[Den Thread <a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=2283" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">US-Wahl 2004</a> gibt es ja schon länger - und die aktuell anstehenden Wahlen sind (wie eigentlich alle Wahlen in den USA) schon wegen der Auswirkung der Ergebnisse auf Europa immer spannend. <br />
Allerdings müssen wir nicht alle paar Jahre für Präsidenten- oder Midterm-Wahlen einen eigenen Stang machen. <br />
Ich würde daher vorschlagen, für die Wahlkämpfe und Ergebnisse der US-Wahlen einen Sammelthread zu eröffnen.<br />
Aus aktuellem Anlass fange ich mit einer Überschrift und der Frage an:<br />
Ja ist denn jetzt schon Sommerloch?<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/donald-trump-geistig-nicht-mehr-in-der-lage-us-mediziner-fordern-seine-amtsenthebung/ar-AA22XKv8?ocid=msedgntp&amp;pc=NMTS&amp;cvid=6a0314ed14914f7d813cd49fff131f66&amp;ei=27" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Donald Trump: "Geistig nicht mehr in der Lage!" US-Mediziner fordern seine Amtsenthebung</a></span><br />
...<br />
Beobachter halten es ... für unwahrscheinlich, dass innerhalb der Administration ernsthafte Schritte gegen Trump eingeleitet werden. </blockquote>
Ich nehme daher an, die Diskussion um den Geisteszustand von "Donald dem Leibhaftigen" wird das Sommerloch und damit den anstehenden Wahlkampf zunehmend dominieren.<br />
<hr class="mycode_hr" />
Wobei sich Donald die Finanzmittel und damit die Partei "untertan gemacht" hat:<br />
<a href="https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/donald-trump-republikaner-panik-wegen-300-millionen-dollar-doch-der-us-pr%C3%A4sident-schweigt-eisern/ar-AA22VVSw?ocid=msedgntp&amp;pc=NMTS&amp;cvid=6a0314ed14914f7d813cd49fff131f66&amp;ei=60" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Donald Trump: Republikaner-Panik wegen 300 Millionen Dollar - doch der US-Präsident schweigt eisern</a><br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Wenige Monate vor den US-Zwischenwahlen, die im November 2026 stattfinden, wächst die Unruhe in den Reihen der Republikaner. Der Grund: US-Präsident Donald Trump hält sich bedeckt, ob sein Super-PAC MAGA Inc. die beachtlichen 300 Millionen Dollar in der Kriegskasse tatsächlich zur Unterstützung republikanischer Kandidaten einsetzen wird. "Es wird erwartet, dass bald Mittel fließen", erklärte ein republikanischer Spender laut"Raw Story". "Wenn das nicht bis zum Frühsommer passiert, wird leichte Panik einsetzen." Das Magazin "Forbes" bezeichnete den Trump-nahen Super-PAC als "Superwaffe für die Zwischenwahlen" – doch ob diese Waffe auch zum Einsatz kommt, bleibt vorerst offen.<br />
... </blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Thread <a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=2283" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">US-Wahl 2004</a> gibt es ja schon länger - und die aktuell anstehenden Wahlen sind (wie eigentlich alle Wahlen in den USA) schon wegen der Auswirkung der Ergebnisse auf Europa immer spannend. <br />
Allerdings müssen wir nicht alle paar Jahre für Präsidenten- oder Midterm-Wahlen einen eigenen Stang machen. <br />
Ich würde daher vorschlagen, für die Wahlkämpfe und Ergebnisse der US-Wahlen einen Sammelthread zu eröffnen.<br />
Aus aktuellem Anlass fange ich mit einer Überschrift und der Frage an:<br />
Ja ist denn jetzt schon Sommerloch?<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/donald-trump-geistig-nicht-mehr-in-der-lage-us-mediziner-fordern-seine-amtsenthebung/ar-AA22XKv8?ocid=msedgntp&amp;pc=NMTS&amp;cvid=6a0314ed14914f7d813cd49fff131f66&amp;ei=27" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Donald Trump: "Geistig nicht mehr in der Lage!" US-Mediziner fordern seine Amtsenthebung</a></span><br />
...<br />
Beobachter halten es ... für unwahrscheinlich, dass innerhalb der Administration ernsthafte Schritte gegen Trump eingeleitet werden. </blockquote>
Ich nehme daher an, die Diskussion um den Geisteszustand von "Donald dem Leibhaftigen" wird das Sommerloch und damit den anstehenden Wahlkampf zunehmend dominieren.<br />
<hr class="mycode_hr" />
Wobei sich Donald die Finanzmittel und damit die Partei "untertan gemacht" hat:<br />
<a href="https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/donald-trump-republikaner-panik-wegen-300-millionen-dollar-doch-der-us-pr%C3%A4sident-schweigt-eisern/ar-AA22VVSw?ocid=msedgntp&amp;pc=NMTS&amp;cvid=6a0314ed14914f7d813cd49fff131f66&amp;ei=60" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Donald Trump: Republikaner-Panik wegen 300 Millionen Dollar - doch der US-Präsident schweigt eisern</a><br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Wenige Monate vor den US-Zwischenwahlen, die im November 2026 stattfinden, wächst die Unruhe in den Reihen der Republikaner. Der Grund: US-Präsident Donald Trump hält sich bedeckt, ob sein Super-PAC MAGA Inc. die beachtlichen 300 Millionen Dollar in der Kriegskasse tatsächlich zur Unterstützung republikanischer Kandidaten einsetzen wird. "Es wird erwartet, dass bald Mittel fließen", erklärte ein republikanischer Spender laut"Raw Story". "Wenn das nicht bis zum Frühsommer passiert, wird leichte Panik einsetzen." Das Magazin "Forbes" bezeichnete den Trump-nahen Super-PAC als "Superwaffe für die Zwischenwahlen" – doch ob diese Waffe auch zum Einsatz kommt, bleibt vorerst offen.<br />
... </blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Deutschland   Sondervermögen Infrastruktur]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8076</link>
			<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 05:46:54 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2354">alphall31</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8076</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>SONDERVERMÖGEN IN DEUTSCHLAND FAST KOMPLETT ZWECKENTFREMDET<br />
<br />
<br />
Berlin - Es sollte die Infrastruktur erneuern und dabei auch noch Klimaneutralität bieten. Doch ein Jahr nach Verabschiedung des sogenannten Sondervermögens fällt die Zwischenbilanz äußerst ernüchternd aus.</blockquote>
<br />
<a href="https://www.tag24.de/nachrichten/politik/deutschland/innenpolitik/haushaltspolitik/sondervermoegen-in-deutschland-fast-komplett-zweckentfremdet-3481245?utm_source=facebook&amp;utm_medium=social&amp;utm_campaign=fb-post-leipzig&amp;fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQPNDA5OTYyNjIzMDg1NjA5AAEekmqngXJTjIUTV_MzW8tEBGbQcgm37r2KKnT95_gcM3GBHLAhM56gmKZConY_aem_qdLdwdzvB8hwFFS_Z4px1w" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.tag24.de/nachrichten/politik...FFS_Z4px1w</a><br />
<br />
<br />
Das mit dem Sondervermögen der Bundeswehr schon länger verschiedene andere Sachen noch bedient werden ist  ja auch kein Geheimnis. <br />
Da man sich ja gerade erst wieder die Diäten erhöht hat war bestimmt wieder irgendwo ein Loch entstanden. <br />
<br />
Eigentlich kann man nur lachen und hoffen das alles schnell nach runter geht und dann neu anfangen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>SONDERVERMÖGEN IN DEUTSCHLAND FAST KOMPLETT ZWECKENTFREMDET<br />
<br />
<br />
Berlin - Es sollte die Infrastruktur erneuern und dabei auch noch Klimaneutralität bieten. Doch ein Jahr nach Verabschiedung des sogenannten Sondervermögens fällt die Zwischenbilanz äußerst ernüchternd aus.</blockquote>
<br />
<a href="https://www.tag24.de/nachrichten/politik/deutschland/innenpolitik/haushaltspolitik/sondervermoegen-in-deutschland-fast-komplett-zweckentfremdet-3481245?utm_source=facebook&amp;utm_medium=social&amp;utm_campaign=fb-post-leipzig&amp;fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQPNDA5OTYyNjIzMDg1NjA5AAEekmqngXJTjIUTV_MzW8tEBGbQcgm37r2KKnT95_gcM3GBHLAhM56gmKZConY_aem_qdLdwdzvB8hwFFS_Z4px1w" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.tag24.de/nachrichten/politik...FFS_Z4px1w</a><br />
<br />
<br />
Das mit dem Sondervermögen der Bundeswehr schon länger verschiedene andere Sachen noch bedient werden ist  ja auch kein Geheimnis. <br />
Da man sich ja gerade erst wieder die Diäten erhöht hat war bestimmt wieder irgendwo ein Loch entstanden. <br />
<br />
Eigentlich kann man nur lachen und hoffen das alles schnell nach runter geht und dann neu anfangen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Montenegro]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8074</link>
			<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 12:35:12 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2409">Kongo Erich</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8074</guid>
			<description><![CDATA[Nach dem <a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=2469" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Ende vom Überbleibsel des ehemaligen Jugoslawiens</a> gehen Serbien und Montenegro zunehmend eigene Wege. <br />
<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=4767" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Für <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Serbien</span> haben wir schon seit 2011 einen eigenen Strang</a>. <br />
Für <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Montenegro</span> hab ich nichts gefunden. Ich denke, diese Nachricht ist geeignet, auch für Montenegro einen eigenen Faden aufzumachen:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite> <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/china-verdient-an-montenegros-skandal-autobahn-und-europa-zahlt-110851660.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Autobahn in Montenegro:<br />
Die EU zahlt, China verdient</a><br />
<br />
Eine mit China-Krediten gebaute Autobahn hätte den Staatshaushalt Montenegros beinahe ruiniert. Jetzt wird sie weitergebaut – von Chinesen, aber mit europäischem Geld.<br />
<br />
Montenegros staatlicher Au­to­bahnbetreiber Monteput hat den Bau eines weiteren Abschnitts der Autobahn <a href="https://de.mdrealty.me/2025/08/20/avtomagistral-bar-boljare-v-cifrah-165/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">vom Adria-Hafen Bar nach Boljare an der serbischen Grenze</a> in Auftrag gegeben. Den Zuschlag für den auf 694 Millionen Euro Baukosten veranschlagten Teil erhielten der staatliche chinesische Energieinfrastrukturanbieter Powerchina und sein Tochterunternehmen Stecol.<br />
...</blockquote>
 <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(wobei <a href="https://www.merkur.de/politik/china-montenegro-eu-autobahn-seidenstrasse-kredit-geld-zwickmuehle-dilemma-westbalkan-zr-90858110.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">nach Aussage des Merkur</a> die Finanzierung über Banken und nicht über EU-Fördermittel erfolgt. Die <a href="https://xegroup.eu/de/projekat/elektrifikacija-autoputa-bar-boljare-dionica-smokovac-matesevo/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Rückzahlung dürfte vor allem über Mauteinnahmen</a> erfolgen).</span> <br />
<br />
Man kann das aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachten. Klar dürfte sein: <br />
a) Europa hilft mit bei Projekten, die eigene Möglichkeiten gerade der armen Staaten überlasten.<br />
b) Ein sparsamer Mitteleinsatz verlangt, dass die Finanzierung auf den preiswertesten Baupreis  ausgerichtet ist. <br />
c) Das gilt besonders, wenn eine überregional bedeutsame Infrastrukturtrasse über schwieriges Gelände geführt wird.<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<img src="https://cdn.montelegal.me/mdrealtyme/wp-content/uploads/2025/07/20130213/Bechtel-%D0%B8-Enka.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Bechtel-%D0%B8-Enka.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
Ich bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt - und ob <a href="https://de.mdrealty.me/2025/08/20/avtomagistral-bar-boljare-v-cifrah-165/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">die erhofften Auswirkungen</a> tatsächlich eintreten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem <a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=2469" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Ende vom Überbleibsel des ehemaligen Jugoslawiens</a> gehen Serbien und Montenegro zunehmend eigene Wege. <br />
<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=4767" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Für <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Serbien</span> haben wir schon seit 2011 einen eigenen Strang</a>. <br />
Für <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Montenegro</span> hab ich nichts gefunden. Ich denke, diese Nachricht ist geeignet, auch für Montenegro einen eigenen Faden aufzumachen:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite> <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/china-verdient-an-montenegros-skandal-autobahn-und-europa-zahlt-110851660.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Autobahn in Montenegro:<br />
Die EU zahlt, China verdient</a><br />
<br />
Eine mit China-Krediten gebaute Autobahn hätte den Staatshaushalt Montenegros beinahe ruiniert. Jetzt wird sie weitergebaut – von Chinesen, aber mit europäischem Geld.<br />
<br />
Montenegros staatlicher Au­to­bahnbetreiber Monteput hat den Bau eines weiteren Abschnitts der Autobahn <a href="https://de.mdrealty.me/2025/08/20/avtomagistral-bar-boljare-v-cifrah-165/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">vom Adria-Hafen Bar nach Boljare an der serbischen Grenze</a> in Auftrag gegeben. Den Zuschlag für den auf 694 Millionen Euro Baukosten veranschlagten Teil erhielten der staatliche chinesische Energieinfrastrukturanbieter Powerchina und sein Tochterunternehmen Stecol.<br />
...</blockquote>
 <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">(wobei <a href="https://www.merkur.de/politik/china-montenegro-eu-autobahn-seidenstrasse-kredit-geld-zwickmuehle-dilemma-westbalkan-zr-90858110.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">nach Aussage des Merkur</a> die Finanzierung über Banken und nicht über EU-Fördermittel erfolgt. Die <a href="https://xegroup.eu/de/projekat/elektrifikacija-autoputa-bar-boljare-dionica-smokovac-matesevo/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Rückzahlung dürfte vor allem über Mauteinnahmen</a> erfolgen).</span> <br />
<br />
Man kann das aus unterschiedlichen Gesichtspunkten betrachten. Klar dürfte sein: <br />
a) Europa hilft mit bei Projekten, die eigene Möglichkeiten gerade der armen Staaten überlasten.<br />
b) Ein sparsamer Mitteleinsatz verlangt, dass die Finanzierung auf den preiswertesten Baupreis  ausgerichtet ist. <br />
c) Das gilt besonders, wenn eine überregional bedeutsame Infrastrukturtrasse über schwieriges Gelände geführt wird.<div style="text-align: center;" class="mycode_align">
<img src="https://cdn.montelegal.me/mdrealtyme/wp-content/uploads/2025/07/20130213/Bechtel-%D0%B8-Enka.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: Bechtel-%D0%B8-Enka.jpg]" class="mycode_img" /></div>
<br />
Ich bin gespannt, wie sich das Projekt entwickelt - und ob <a href="https://de.mdrealty.me/2025/08/20/avtomagistral-bar-boljare-v-cifrah-165/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">die erhofften Auswirkungen</a> tatsächlich eintreten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[US-Sicherheits- und Verteidigungsstrategie]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8011</link>
			<pubDate>Sat, 24 Jan 2026 09:58:57 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2409">Kongo Erich</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=8011</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://web.de/magazine/politik/us-politik/trump-regierung-veroeffentlicht-verteidigungsstrategie-usa-41819996" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Trump-Regierung veröffentlicht neue Verteidigungsstrategie der USA</a><br />
Aktualisiert am 24.01.2026, 07:16 Uhr <blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die nationale Sicherheitsstrategie von Trumps Regierung hat die europäischen Partner geschockt. Jetzt veröffentlicht sie ihre Verteidigungsstrategie, in der auch Europa vorkommt.</span><br />
<br />
Die USA wollen zwar weiter fester Bündnispartner der Nato und damit Verbündeter der Europäer sein, sehen in der Verteidigung ihres Landes und der umliegenden Regionen aber die Priorität. Das geht aus der neuen nationalen Verteidigungsstrategie der Regierung von US-Präsident Donald Trump hervor. Auch die Abschreckung gegenüber China wird darin hervorgehoben. Ein Überblick über wichtige Punkte:<br />
...</blockquote>
 ich habe mir noch kein Urteil gebildet. Aber nach der Sicherheitsstrategie sollten wir auch diese neuen Doktrien anschauen und ggf. diskutieren können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://web.de/magazine/politik/us-politik/trump-regierung-veroeffentlicht-verteidigungsstrategie-usa-41819996" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Trump-Regierung veröffentlicht neue Verteidigungsstrategie der USA</a><br />
Aktualisiert am 24.01.2026, 07:16 Uhr <blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die nationale Sicherheitsstrategie von Trumps Regierung hat die europäischen Partner geschockt. Jetzt veröffentlicht sie ihre Verteidigungsstrategie, in der auch Europa vorkommt.</span><br />
<br />
Die USA wollen zwar weiter fester Bündnispartner der Nato und damit Verbündeter der Europäer sein, sehen in der Verteidigung ihres Landes und der umliegenden Regionen aber die Priorität. Das geht aus der neuen nationalen Verteidigungsstrategie der Regierung von US-Präsident Donald Trump hervor. Auch die Abschreckung gegenüber China wird darin hervorgehoben. Ein Überblick über wichtige Punkte:<br />
...</blockquote>
 ich habe mir noch kein Urteil gebildet. Aber nach der Sicherheitsstrategie sollten wir auch diese neuen Doktrien anschauen und ggf. diskutieren können.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bromo (Fusion):  Airbus, Leonardo und Thales]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7797</link>
			<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 14:37:45 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2229">voyageur</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7797</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mega-Fusion in der Raumfahrt: Das Pokerspiel zwischen Airbus, Leonardo und Thales</span></span><br />
<a href="https://www.bfmtv.com/economie/entreprises/mega-fusion-dans-le-spatial-le-poker-menteur-entre-airbus-leonardo-et-thales_AN-202510060103.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">BFMTV (französisch)</a><br />
Matthieu Pechberty und Michel Cabirol (La Tribune)<br />
06.10. um 07:12 Uhr<br />
<img src="https://images.bfmtv.com/bcvUYlpB7qI4hJt7qp1bIF3DaM4=/0x0:0x0/1200x0/images/Mega-fusion-dans-le-spatial-le-poker-menteur-entre-Airbus-Leonardo-et-Thales-2149671.webp" loading="lazy"  alt="[Bild: Mega-fusion-dans-le-spatial-le-poker-men...49671.webp]" class="mycode_img" /><br />
Die Verwaltungsräte von Airbus, Thales und dem italienischen Unternehmen Leonardo sind am Wochenende zusammengekommen, um das Fusionsprojekt im Bereich der Satellitentechnik zu bestätigen. Die Großaktionäre von Thales und Leonardo haben jedoch um mehr Zeit gebeten.<br />
<br />
Wie immer sind die letzten Meter bei einem Großprojekt wie „Bromo” am schwierigsten zu bewältigen. Dieses ehrgeizige Projekt zwischen Airbus, Thales und dem italienischen Unternehmen Leonardo besteht darin, die Raumfahrtaktivitäten der drei europäischen Giganten im Bereich Satelliten zusammenzuführen, um einen Akteur mit kritischer Größe auf globaler Ebene zu schaffen. Letzte Woche kam es zunächst zu einer starken Beschleunigung der Transaktion, dann zu einer Vollbremsung.<br />
<br />
Übereinstimmenden Quellen zufolge trafen sich die drei Verwaltungsräte der drei Konzerne am Wochenende mit der Absicht, dieses Projekt zu bestätigen und im Anschluss daran eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding – MoU) zu unterzeichnen, um sich zu verpflichten, das Projekt bis zum Ende durchzuführen. <br />
<br />
Leider... Die Vorstände von Leonardo und Thales baten um etwas mehr Zeit, um sich formell zu dieser Transaktion zu verpflichten, da die Gespräche bisher nicht vielversprechend sind. Der Vorstand von Airbus hingegen war bereit, zuzustimmen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Der italienische Staat und Dassault wollen mehr Einfluss gegenüber Airbus</span><br />
Was verbirgt sich hinter diesen x-ten Verhandlungen? Die Auseinandersetzungen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Beteiligung der einzelnen Akteure an dem neuen Unternehmen, das aus fünf Gesellschaften entstehen soll: Thales Alenia Space, Telespazio, Airbus Space Systems, Airbus Intelligence und die Raumfahrtaktivitäten von Leonardo. Ursprünglich hatten die drei Konzerne eine fragile Vereinbarung getroffen. Airbus und Thales erhielten jeweils 35 % des neuen Unternehmens, während Leonardo sich mit 30 % begnügte. In der letzten Fassung sollte Airbus dann 35 %, Thales 32,5 % und Leonardo 32,5 % erhalten. Das reichte den Vorständen von Thales und Leonardo nicht aus.<br />
<br />
Die CEOs von Airbus, Thales und Leonardo (Guillaume Faury, Patrice Caine und Roberto Cingolani) „stehen weiterhin geschlossen hinter dem Grundsatz dieser Transaktion, was das Wichtigste ist”, versichern mehrere mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Die Vorstände von Thales und Leonardo haben diskret um weitere Einzelheiten gebeten, um die „Bromo”-Transaktion zu bestätigen.<br />
<br />
In Italien hat die Regierung gebremst und drängt Leonardo, eine Parität zwischen den verschiedenen Akteuren (d. h. 33,3 %) zu fordern. Rom möchte um jeden Preis eine Transaktion vom Typ MBDA vermeiden, dem Raketenhersteller, an dem es nur 25 % hält (gegenüber 37,5 % für Airbus und BAE Systems jeweils). Die Diskussionen lassen sich mit dem berühmten Sprichwort zusammenfassen, das Albert Frère zugeschrieben wird: „Kleiner Minderheitsaktionär, kleiner Arsch, großer Minderheitsaktionär, großer Arsch”. Auf französischer Seite drängen Thales und sein industrieller Aktionär Dassault Aviation (26,6 %) auf mehr. Die Dassault-Gruppe verteidigt ihre Interessen... und damit auch die des französischen Staates, der mit 26,6 % Miteigentümer von Thales ist. Auch der Elysée-Palast unterstützt das Projekt.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Airbus bereit, sich zu bemühen</span><br />
Nach diesen drei Verwaltungsratssitzungen waren die drei Verteidigungskonzerne weiterhin bereit, sich um eine Einigung zu bemühen. Ursprünglich hatten sie geplant, vor den Herbstferien eine Absichtserklärung, das berühmte „MoU”, zu unterzeichnen, bevor sich der Zeitplan Anfang der Woche zu sehr beschleunigte... <br />
Wird dies gelingen? <br />
Um die Transaktion abzuschließen, könnte Airbus, das im Vergleich zu den beiden anderen Unternehmen über weitaus mehr Vermögenswerte im Raumfahrtbereich verfügt, auf 34 % heruntergehen, Thales und Leonardo jeweils auf 33 %. Während der europäische Konzern ursprünglich 50 % gefordert hatte – was eines der ersten Projekte zum Scheitern brachte –, zeigt er nun einen echten Willen, ein Projekt, für das er sich einsetzt, zum Abschluss zu bringen. Aber er möchte symbolisch den Platz des größten Aktionärs einnehmen.<br />
<br />
„Der Kapitalanteil ist ein symbolisches Element”, verspricht eine Quelle, „wichtig ist eine effiziente Unternehmensführung”.<br />
Insbesondere Airbus möchte nicht, dass der französische und der italienische Staat Auflagen hinsichtlich der Staatsangehörigkeit in der Unternehmensführung der künftigen Gruppe machen. In einem Sektor mit so starker Souveränität (insbesondere der Verteidigungsraumfahrt) werden die Interessen der Staaten jedoch durch nationale „Bromo“-Einheiten in Frankreich, Italien, Deutschland, Großbritannien und wahrscheinlich auch Spanien geschützt. Um die Anzahl der Mitglieder des künftigen Exekutivkomitees zu begrenzen, wird jeder der Leiter der nationalen Einheiten eine Rolle in der supranationalen Führungsgruppe „Bromo“ in den Querschnittsfunktionen (Finanzen, Strategie usw.) oder in den Geschäftsbereichen (Telekommunikation, Beobachtung usw.) übernehmen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Konkurrenz zu Space X und Starlink</span><br />
Bis heute scheint der Zeitplan unverändert zu bleiben. Die drei Gruppen hoffen, bis Ende des Jahres einen ordnungsgemäßen Antrag bei der Europäischen Kommission einreichen zu können. Sie streben eine Fertigstellung im ersten Quartal 2027 an, sofern Brüssel keine unmöglichen Bedingungen für die Genehmigung dieses Vorhabens stellt. Denn das Ziel ist es, einen echten europäischen Champion zu schaffen, der in der Lage ist, gegen die amerikanischen Konzerne, insbesondere die Kombination aus SpaceX/Starlink (Elon Musk), und die chinesischen Konzerne anzutreten, und nicht, die Konkurrenten in Europa (zum Beispiel das deutsche Unternehmen OHB System oder das spanische Unternehmen Indra) zu stärken.<br />
<br />
Bis dahin werden die drei Konzerne weiterhin um die Bewertung ihrer aktuellen und zukünftigen Vermögenswerte streiten. Ein neues Pokerspiel steht bevor... Insbesondere Leonardo drängt darauf, möglichst viele Einzelaufträge zu erhalten, um seinen Auftragsbestand zu vergrößern. Das Ziel ist es, bei der Gründung von „Bromo” Anfang 2027 so stark wie möglich zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Mega-Fusion in der Raumfahrt: Das Pokerspiel zwischen Airbus, Leonardo und Thales</span></span><br />
<a href="https://www.bfmtv.com/economie/entreprises/mega-fusion-dans-le-spatial-le-poker-menteur-entre-airbus-leonardo-et-thales_AN-202510060103.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">BFMTV (französisch)</a><br />
Matthieu Pechberty und Michel Cabirol (La Tribune)<br />
06.10. um 07:12 Uhr<br />
<img src="https://images.bfmtv.com/bcvUYlpB7qI4hJt7qp1bIF3DaM4=/0x0:0x0/1200x0/images/Mega-fusion-dans-le-spatial-le-poker-menteur-entre-Airbus-Leonardo-et-Thales-2149671.webp" loading="lazy"  alt="[Bild: Mega-fusion-dans-le-spatial-le-poker-men...49671.webp]" class="mycode_img" /><br />
Die Verwaltungsräte von Airbus, Thales und dem italienischen Unternehmen Leonardo sind am Wochenende zusammengekommen, um das Fusionsprojekt im Bereich der Satellitentechnik zu bestätigen. Die Großaktionäre von Thales und Leonardo haben jedoch um mehr Zeit gebeten.<br />
<br />
Wie immer sind die letzten Meter bei einem Großprojekt wie „Bromo” am schwierigsten zu bewältigen. Dieses ehrgeizige Projekt zwischen Airbus, Thales und dem italienischen Unternehmen Leonardo besteht darin, die Raumfahrtaktivitäten der drei europäischen Giganten im Bereich Satelliten zusammenzuführen, um einen Akteur mit kritischer Größe auf globaler Ebene zu schaffen. Letzte Woche kam es zunächst zu einer starken Beschleunigung der Transaktion, dann zu einer Vollbremsung.<br />
<br />
Übereinstimmenden Quellen zufolge trafen sich die drei Verwaltungsräte der drei Konzerne am Wochenende mit der Absicht, dieses Projekt zu bestätigen und im Anschluss daran eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding – MoU) zu unterzeichnen, um sich zu verpflichten, das Projekt bis zum Ende durchzuführen. <br />
<br />
Leider... Die Vorstände von Leonardo und Thales baten um etwas mehr Zeit, um sich formell zu dieser Transaktion zu verpflichten, da die Gespräche bisher nicht vielversprechend sind. Der Vorstand von Airbus hingegen war bereit, zuzustimmen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Der italienische Staat und Dassault wollen mehr Einfluss gegenüber Airbus</span><br />
Was verbirgt sich hinter diesen x-ten Verhandlungen? Die Auseinandersetzungen konzentrieren sich hauptsächlich auf die Beteiligung der einzelnen Akteure an dem neuen Unternehmen, das aus fünf Gesellschaften entstehen soll: Thales Alenia Space, Telespazio, Airbus Space Systems, Airbus Intelligence und die Raumfahrtaktivitäten von Leonardo. Ursprünglich hatten die drei Konzerne eine fragile Vereinbarung getroffen. Airbus und Thales erhielten jeweils 35 % des neuen Unternehmens, während Leonardo sich mit 30 % begnügte. In der letzten Fassung sollte Airbus dann 35 %, Thales 32,5 % und Leonardo 32,5 % erhalten. Das reichte den Vorständen von Thales und Leonardo nicht aus.<br />
<br />
Die CEOs von Airbus, Thales und Leonardo (Guillaume Faury, Patrice Caine und Roberto Cingolani) „stehen weiterhin geschlossen hinter dem Grundsatz dieser Transaktion, was das Wichtigste ist”, versichern mehrere mit der Angelegenheit vertraute Quellen. Die Vorstände von Thales und Leonardo haben diskret um weitere Einzelheiten gebeten, um die „Bromo”-Transaktion zu bestätigen.<br />
<br />
In Italien hat die Regierung gebremst und drängt Leonardo, eine Parität zwischen den verschiedenen Akteuren (d. h. 33,3 %) zu fordern. Rom möchte um jeden Preis eine Transaktion vom Typ MBDA vermeiden, dem Raketenhersteller, an dem es nur 25 % hält (gegenüber 37,5 % für Airbus und BAE Systems jeweils). Die Diskussionen lassen sich mit dem berühmten Sprichwort zusammenfassen, das Albert Frère zugeschrieben wird: „Kleiner Minderheitsaktionär, kleiner Arsch, großer Minderheitsaktionär, großer Arsch”. Auf französischer Seite drängen Thales und sein industrieller Aktionär Dassault Aviation (26,6 %) auf mehr. Die Dassault-Gruppe verteidigt ihre Interessen... und damit auch die des französischen Staates, der mit 26,6 % Miteigentümer von Thales ist. Auch der Elysée-Palast unterstützt das Projekt.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Airbus bereit, sich zu bemühen</span><br />
Nach diesen drei Verwaltungsratssitzungen waren die drei Verteidigungskonzerne weiterhin bereit, sich um eine Einigung zu bemühen. Ursprünglich hatten sie geplant, vor den Herbstferien eine Absichtserklärung, das berühmte „MoU”, zu unterzeichnen, bevor sich der Zeitplan Anfang der Woche zu sehr beschleunigte... <br />
Wird dies gelingen? <br />
Um die Transaktion abzuschließen, könnte Airbus, das im Vergleich zu den beiden anderen Unternehmen über weitaus mehr Vermögenswerte im Raumfahrtbereich verfügt, auf 34 % heruntergehen, Thales und Leonardo jeweils auf 33 %. Während der europäische Konzern ursprünglich 50 % gefordert hatte – was eines der ersten Projekte zum Scheitern brachte –, zeigt er nun einen echten Willen, ein Projekt, für das er sich einsetzt, zum Abschluss zu bringen. Aber er möchte symbolisch den Platz des größten Aktionärs einnehmen.<br />
<br />
„Der Kapitalanteil ist ein symbolisches Element”, verspricht eine Quelle, „wichtig ist eine effiziente Unternehmensführung”.<br />
Insbesondere Airbus möchte nicht, dass der französische und der italienische Staat Auflagen hinsichtlich der Staatsangehörigkeit in der Unternehmensführung der künftigen Gruppe machen. In einem Sektor mit so starker Souveränität (insbesondere der Verteidigungsraumfahrt) werden die Interessen der Staaten jedoch durch nationale „Bromo“-Einheiten in Frankreich, Italien, Deutschland, Großbritannien und wahrscheinlich auch Spanien geschützt. Um die Anzahl der Mitglieder des künftigen Exekutivkomitees zu begrenzen, wird jeder der Leiter der nationalen Einheiten eine Rolle in der supranationalen Führungsgruppe „Bromo“ in den Querschnittsfunktionen (Finanzen, Strategie usw.) oder in den Geschäftsbereichen (Telekommunikation, Beobachtung usw.) übernehmen.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Konkurrenz zu Space X und Starlink</span><br />
Bis heute scheint der Zeitplan unverändert zu bleiben. Die drei Gruppen hoffen, bis Ende des Jahres einen ordnungsgemäßen Antrag bei der Europäischen Kommission einreichen zu können. Sie streben eine Fertigstellung im ersten Quartal 2027 an, sofern Brüssel keine unmöglichen Bedingungen für die Genehmigung dieses Vorhabens stellt. Denn das Ziel ist es, einen echten europäischen Champion zu schaffen, der in der Lage ist, gegen die amerikanischen Konzerne, insbesondere die Kombination aus SpaceX/Starlink (Elon Musk), und die chinesischen Konzerne anzutreten, und nicht, die Konkurrenten in Europa (zum Beispiel das deutsche Unternehmen OHB System oder das spanische Unternehmen Indra) zu stärken.<br />
<br />
Bis dahin werden die drei Konzerne weiterhin um die Bewertung ihrer aktuellen und zukünftigen Vermögenswerte streiten. Ein neues Pokerspiel steht bevor... Insbesondere Leonardo drängt darauf, möglichst viele Einzelaufträge zu erhalten, um seinen Auftragsbestand zu vergrößern. Das Ziel ist es, bei der Gründung von „Bromo” Anfang 2027 so stark wie möglich zu sein.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[SIMA Innovation (Firma) Dänemark]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7738</link>
			<pubDate>Wed, 27 Aug 2025 16:32:12 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2229">voyageur</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7738</guid>
			<description><![CDATA[KNDS und SIMA: Die ersten Schritte einer vielversprechenden Partnerschaft<br />
<a href="https://www.forcesoperations.com/entre-knds-et-sima-les-premiers-pas-dun-partenariat-prometteur/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">FOB (französisch)</a><br />
Nathan Gain 27. August 2025<br />
<img src="https://www.forcesoperations.com/wp-content/uploads/2025/08/Entre-KNDS-et-SIMA-les-premiers-pas-dun-partenariat-prometteur_002.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Entre-KNDS-et-SIMA-les-premiers-pas-dun-...ur_002.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Vor fast fünf Monaten haben KNDS France und das dänische Unternehmen SIMA Innovation eine strategische Partnerschaft geschlossen, um die Ringe des zweiten Unternehmens mit den mittelkalibrigen Waffen und Fahrzeugen des ersten Unternehmens zu kombinieren. Die ersten Tests waren erfolgreich und es besteht Aussicht auf einen ersten Vertrag.<br />
Dem aufmerksamen Beobachter wird aufgefallen sein, dass bei der Unterzeichnung dieser Vereinbarung Anfang April am Hauptsitz von KNDS France in Versailles ein gepanzerter 4×4-Serval zu sehen war. <br />
<br />
Diese Präsenz ist keineswegs zufällig, denn eine der ersten konkreten Ergebnisse dieser französisch-dänischen Partnerschaft basiert auf diesem Fahrzeug aus dem SCORPION-Programm. Derzeit wird über einen Vertrag verhandelt, in dessen Rahmen SIMA seine Rundschreiben zur Integration in bestimmte Serval-Fahrzeuge für das französische Heer liefern würde. Als Ergänzung zu den ferngesteuerten Türmen T1 und T2 von Arquus würde es auf der Lösung RM665SB basieren, dem mit einem Durchmesser von 665 mm und einem Gewicht von 60 kg ohne zusätzlichen Schutz leichtesten Modell der Produktreihe.<br />
<br />
Nach letzten Angaben wurden von den insgesamt rund 1400 über SCORPION und das VLTP-Programm bestellten Serval-Fahrzeugen fast 300 ausgeliefert. Das Potenzial ist groß, doch derzeit konzentrieren sich die Verhandlungen auf das untere Ende einer „dreistelligen” Stückzahl. Nun gilt es, den Versuch umzusetzen, aber laut SIMA würde der Einstieg in die konventionellen französischen Einheiten als „wichtige Botschaft” angesehen werden. Bislang hatte das Unternehmen nur die Aufmerksamkeit der französischen Spezialeinheiten auf sich gezogen, denen es RM850- Ringe für bestimmte Fahrzeuge von Technamm geliefert hatte.<br />
<br />
Der Einbau in den Serval wäre nur ein weiterer Schritt in einer Beziehung, die schon lange vor der Verwirklichung dieser industriellen Partnerschaft begann. Das jüngste Beispiel? Diese P20-Montage von KNDS France in Kombination mit einem M18-Rundschreiben, das wiederum in das taktische Fahrzeug Mammoth integriert ist, das letztes Jahr auf der Eurosatory-Messe vom niederländischen Unternehmen Defenture vorgestellt wurde. Eine Montage auf Basis der Kanone M621 von KNDS France, die die deutschen Spezialeinheiten überzeugt hat und auf die ihre dänischen Kollegen ein Auge geworfen haben. Beide hatten zuvor bei der Integration einer Rundkanone in das Artilleriesystem CAESAR 8×8 zusammengearbeitet, von dem die dänische Armee 19 Exemplare erworben hatte, die inzwischen an die Ukraine verkauft wurden.<br />
<img src="https://www.forcesoperations.com/wp-content/uploads/2025/08/Entre-KNDS-et-SIMA-les-premiers-pas-dun-partenariat-prometteur_001-800x533.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Entre-KNDS-et-SIMA-les-premiers-pas-dun-...00x533.png]" class="mycode_img" /><br />
Bildnachweis: KNDS France<br />
Der französische Einfluss auf die SIMA könnte über die Verbindung zu KNDS hinausgehen. Die dänischen Teams interessieren sich auch sehr für die Tanklastwagen der neuen Generation (CCNG), die im Rahmen des Programms „Taktische und logistische Landflotte” (FTLT) angeschafft wurden. Diese erste Tranche sieht die Lieferung von 450 CCNG vor, von denen 70 im letzten Jahr per Commandement bestellt wurden und 165 weitere theoretisch bis 2025 bei Arquus und seinen Subunternehmern bestellt werden sollen. Die ersten Exemplare werden für Ende 2026 erwartet.<br />
<br />
Die beiden großen Stärken der von SIMA angebotenen Ringe Ihre Fähigkeit, die meisten der im Einsatz befindlichen Unterstützungswaffen aufzunehmen, und ihre große Modularität.<br />
<br />
 Diese standardmäßig motorisierten Ringe können je nach Wunsch des Benutzers entweder im Vorfeld oder während des Lebenszyklus individuell angepasst und verbessert werden. So wird die Standardausführung durch eine Reihe von Optionen ergänzt, die noch geringfügig verändert werden können, vom Schützen-Schutzkit über Munitionsfächer und Sonnenschutz bis hin zum Hülsenauffangbehälter.<br />
<br />
Drei der vier Ringe (RM750, 850 und 900) der Serie können somit mit einem speziellen Arm mit der P20-Halterung ausgestattet werden. Die für den Serval vorgesehene Halterung kann wahlweise mit einem leichten oder schweren Maschinengewehr, einem automatischen Granatwerfer oder sogar einem M134-Dillon-Maschinengewehr bestückt werden.<br />
<br />
 Auch hier muss bei der Einführung auf die spezifischen Bedürfnisse des französischen Heeres eingegangen werden.Angesichts dieser Argumente ist es nicht verwunderlich, dass SIMA bis heute mehrere Tausend Ringe und andere Schwenkhalterungen produziert hat. In einer Zeit, in der Fragen der Produktionsbeschleunigung wieder aufkommen, hat SIMA von Anfang an darauf geachtet, nicht zum Hindernis zu werden. Die monatliche Produktionskapazität hat sich innerhalb eines Jahres von 40 Systemen im Jahr 2024 auf heute 150 mehr als verdreifacht. Dieses Wachstum wurde unter anderem durch den Bau einer neuen Fabrik ermöglicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[KNDS und SIMA: Die ersten Schritte einer vielversprechenden Partnerschaft<br />
<a href="https://www.forcesoperations.com/entre-knds-et-sima-les-premiers-pas-dun-partenariat-prometteur/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">FOB (französisch)</a><br />
Nathan Gain 27. August 2025<br />
<img src="https://www.forcesoperations.com/wp-content/uploads/2025/08/Entre-KNDS-et-SIMA-les-premiers-pas-dun-partenariat-prometteur_002.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Entre-KNDS-et-SIMA-les-premiers-pas-dun-...ur_002.png]" class="mycode_img" /><br />
<br />
Vor fast fünf Monaten haben KNDS France und das dänische Unternehmen SIMA Innovation eine strategische Partnerschaft geschlossen, um die Ringe des zweiten Unternehmens mit den mittelkalibrigen Waffen und Fahrzeugen des ersten Unternehmens zu kombinieren. Die ersten Tests waren erfolgreich und es besteht Aussicht auf einen ersten Vertrag.<br />
Dem aufmerksamen Beobachter wird aufgefallen sein, dass bei der Unterzeichnung dieser Vereinbarung Anfang April am Hauptsitz von KNDS France in Versailles ein gepanzerter 4×4-Serval zu sehen war. <br />
<br />
Diese Präsenz ist keineswegs zufällig, denn eine der ersten konkreten Ergebnisse dieser französisch-dänischen Partnerschaft basiert auf diesem Fahrzeug aus dem SCORPION-Programm. Derzeit wird über einen Vertrag verhandelt, in dessen Rahmen SIMA seine Rundschreiben zur Integration in bestimmte Serval-Fahrzeuge für das französische Heer liefern würde. Als Ergänzung zu den ferngesteuerten Türmen T1 und T2 von Arquus würde es auf der Lösung RM665SB basieren, dem mit einem Durchmesser von 665 mm und einem Gewicht von 60 kg ohne zusätzlichen Schutz leichtesten Modell der Produktreihe.<br />
<br />
Nach letzten Angaben wurden von den insgesamt rund 1400 über SCORPION und das VLTP-Programm bestellten Serval-Fahrzeugen fast 300 ausgeliefert. Das Potenzial ist groß, doch derzeit konzentrieren sich die Verhandlungen auf das untere Ende einer „dreistelligen” Stückzahl. Nun gilt es, den Versuch umzusetzen, aber laut SIMA würde der Einstieg in die konventionellen französischen Einheiten als „wichtige Botschaft” angesehen werden. Bislang hatte das Unternehmen nur die Aufmerksamkeit der französischen Spezialeinheiten auf sich gezogen, denen es RM850- Ringe für bestimmte Fahrzeuge von Technamm geliefert hatte.<br />
<br />
Der Einbau in den Serval wäre nur ein weiterer Schritt in einer Beziehung, die schon lange vor der Verwirklichung dieser industriellen Partnerschaft begann. Das jüngste Beispiel? Diese P20-Montage von KNDS France in Kombination mit einem M18-Rundschreiben, das wiederum in das taktische Fahrzeug Mammoth integriert ist, das letztes Jahr auf der Eurosatory-Messe vom niederländischen Unternehmen Defenture vorgestellt wurde. Eine Montage auf Basis der Kanone M621 von KNDS France, die die deutschen Spezialeinheiten überzeugt hat und auf die ihre dänischen Kollegen ein Auge geworfen haben. Beide hatten zuvor bei der Integration einer Rundkanone in das Artilleriesystem CAESAR 8×8 zusammengearbeitet, von dem die dänische Armee 19 Exemplare erworben hatte, die inzwischen an die Ukraine verkauft wurden.<br />
<img src="https://www.forcesoperations.com/wp-content/uploads/2025/08/Entre-KNDS-et-SIMA-les-premiers-pas-dun-partenariat-prometteur_001-800x533.png" loading="lazy"  alt="[Bild: Entre-KNDS-et-SIMA-les-premiers-pas-dun-...00x533.png]" class="mycode_img" /><br />
Bildnachweis: KNDS France<br />
Der französische Einfluss auf die SIMA könnte über die Verbindung zu KNDS hinausgehen. Die dänischen Teams interessieren sich auch sehr für die Tanklastwagen der neuen Generation (CCNG), die im Rahmen des Programms „Taktische und logistische Landflotte” (FTLT) angeschafft wurden. Diese erste Tranche sieht die Lieferung von 450 CCNG vor, von denen 70 im letzten Jahr per Commandement bestellt wurden und 165 weitere theoretisch bis 2025 bei Arquus und seinen Subunternehmern bestellt werden sollen. Die ersten Exemplare werden für Ende 2026 erwartet.<br />
<br />
Die beiden großen Stärken der von SIMA angebotenen Ringe Ihre Fähigkeit, die meisten der im Einsatz befindlichen Unterstützungswaffen aufzunehmen, und ihre große Modularität.<br />
<br />
 Diese standardmäßig motorisierten Ringe können je nach Wunsch des Benutzers entweder im Vorfeld oder während des Lebenszyklus individuell angepasst und verbessert werden. So wird die Standardausführung durch eine Reihe von Optionen ergänzt, die noch geringfügig verändert werden können, vom Schützen-Schutzkit über Munitionsfächer und Sonnenschutz bis hin zum Hülsenauffangbehälter.<br />
<br />
Drei der vier Ringe (RM750, 850 und 900) der Serie können somit mit einem speziellen Arm mit der P20-Halterung ausgestattet werden. Die für den Serval vorgesehene Halterung kann wahlweise mit einem leichten oder schweren Maschinengewehr, einem automatischen Granatwerfer oder sogar einem M134-Dillon-Maschinengewehr bestückt werden.<br />
<br />
 Auch hier muss bei der Einführung auf die spezifischen Bedürfnisse des französischen Heeres eingegangen werden.Angesichts dieser Argumente ist es nicht verwunderlich, dass SIMA bis heute mehrere Tausend Ringe und andere Schwenkhalterungen produziert hat. In einer Zeit, in der Fragen der Produktionsbeschleunigung wieder aufkommen, hat SIMA von Anfang an darauf geachtet, nicht zum Hindernis zu werden. Die monatliche Produktionskapazität hat sich innerhalb eines Jahres von 40 Systemen im Jahr 2024 auf heute 150 mehr als verdreifacht. Dieses Wachstum wurde unter anderem durch den Bau einer neuen Fabrik ermöglicht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[DSRB, eine Bank für die Verteidigungsindustrie]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7728</link>
			<pubDate>Fri, 08 Aug 2025 16:20:32 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2229">voyageur</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7728</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die DSRB, eine Bank für die Verteidigungsindustrie, erhält Unterstützung von den Schwergewichten JP Morgan, ING und Commerzbank</span></span><br />
<a href="https://opexnews.fr/lancement-dsrb-banque-defense-jp-morgan-ing/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">OPEXnews (französisch)</a><br />
Pierre SAUVETON<br />
8. August 2025  3 Minuten Lesezeit<br />
Die Europäische Bankenunion erhält ein neues Instrument: die Defence, Security and Resilience Bank (DSRB).<br />
<br />
 Diese neuartige Institution, die den Ausbau von Verteidigungs- und Sicherheitsprogrammen unterstützen soll, wird bereits von großen internationalen Finanzinstituten unterstützt. JP Morgan, ING und Commerzbank schließen sich zusammenFür KMU im Verteidigungsbereich ist es oft ein schwieriges Unterfangen, ausreichende Kredite für die Entwicklung strategischer Ausrüstungen zu erhalten.<br />
<br />
 Um diese „Lücke” zu schließen, wird die DSRB den Geschäftsbanken Garantien anbieten. Konkret bedeutet dies, dass ein Lieferant, der die Produktion kritischer Teile oder die Modernisierung von Systemen finanzieren muss, diese Sicherheiten1 nutzen kann, um einen langfristigen Kredit zu günstigeren Konditionen zu erhalten.<br />
<br />
Gleichzeitig wird das Institut Anleihen mit einem AAA-Rating2 begeben. Dank dieser Bonität erhalten die Mitgliedstaaten Zugang zu einem neuen Finanzierungskanal. Anstatt ausschließlich auf ihre Staatsanleihen zurückzugreifen, können sie Mittel beschaffen, indem sie diese Wertpapiere bei Investoren weltweit platzieren, und so die Gesamtkosten ihrer Rüstungsprogramme senken.<br />
<br />
Mehrere Schwergewichte der Finanzwelt haben bereits unterschrieben. JP Morgan Chase, die Commerzbank und die ING Group haben sich neben RBC Capital Markets und der Landesbank Baden-Württemberg verpflichtet. Diese Banken werden der DSRB ihre Kompetenzen in den Bereichen Finanzstrukturierung, Investor Relations und Ratingmanagement unentgeltlich zur Verfügung stellen. Zu den Schlüsselfiguren des Projekts gehören Stuart Peach, ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, und John Cummins, ehemaliger CEO von Aviva Capital Partners.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ein „Weltbank”-Modell für die Verteidigung</span><br />
Rob Murray, der bei der NATO für Innovation zuständig war und heute die Entwicklungsgruppe der Bank leitet, betont die Dringlichkeit: „Wir müssen die Bereitstellung von Ausrüstung für die nationalen Bestände beschleunigen, um unsere Abschreckungsfähigkeit sowohl gegenüber Russland als auch gegenüber China im indopazifischen Raum zu stärken.”<br />
<br />
Auf dem Gipfeltreffen in Vilnius im Juli haben die NATO-Mitgliedstaaten vereinbart, ihre Militärausgaben bis 2035 auf 5 % des BIP anzuheben. Diese Anstrengung würde zusätzliche Mittel in Höhe von fast 1900 Milliarden Dollar erfordern, die in diesem Zeitraum mobilisiert werden müssten. Die DSRB soll diesem Bedarf mit einem ergänzenden Instrument begegnen, mit dem ehrgeizige Programme wie das Global Combat Air Programme (GCAP) finanziert werden können..<br />
<br />
Der Fahrplan sieht vor, dass im Herbst ein Entwurf für eine Charta und klare Leitlinien veröffentlicht werden. Ab September werden Arbeitsgruppen die Partnerbanken zusammenbringen, um die Kapitalstruktur, die Ratingstrategie und die Methoden zur Mobilisierung von Investoren festzulegen. Ziel ist es, die DSRB im Laufe des Jahres 2026 mit einem Anfangskapital von schätzungsweise 65 bis 70 Milliarden Dollar in Betrieb zu nehmen.<br />
<br />
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die DSRB ein innovativer Hebel ist, um den dringenden Finanzierungsbedarf der europäischen Verteidigung zu decken. „Wir können die Sicherheitsherausforderungen von heute nicht mit den Finanzinstrumenten von gestern bewältigen”, betonte Mark Pieter de Boer, kaufmännischer Direktor von ING, in einer Pressemitteilung. <br />
<br />
Durch die Bündelung von öffentlichem Fachwissen und privatem Know-how sowie die Kombination von Bankgarantien und AAA-Anleiheemissionen will die DSRB einen zuverlässigen und schnellen Kanal zur Unterstützung von Rüstungsprogrammen und der Modernisierung der Infrastruktur bieten und gleichzeitig die öffentlichen Haushalte entlasten.<br />
<br />
1.Rechtliche Maßnahme, mit der ein Gläubiger die Rückzahlung seiner Forderung sicherstellen kann. ↩︎<br />
2.Emittent mit bester Bonität, vernachlässigbares Ausfallrisiko. ↩︎]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die DSRB, eine Bank für die Verteidigungsindustrie, erhält Unterstützung von den Schwergewichten JP Morgan, ING und Commerzbank</span></span><br />
<a href="https://opexnews.fr/lancement-dsrb-banque-defense-jp-morgan-ing/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">OPEXnews (französisch)</a><br />
Pierre SAUVETON<br />
8. August 2025  3 Minuten Lesezeit<br />
Die Europäische Bankenunion erhält ein neues Instrument: die Defence, Security and Resilience Bank (DSRB).<br />
<br />
 Diese neuartige Institution, die den Ausbau von Verteidigungs- und Sicherheitsprogrammen unterstützen soll, wird bereits von großen internationalen Finanzinstituten unterstützt. JP Morgan, ING und Commerzbank schließen sich zusammenFür KMU im Verteidigungsbereich ist es oft ein schwieriges Unterfangen, ausreichende Kredite für die Entwicklung strategischer Ausrüstungen zu erhalten.<br />
<br />
 Um diese „Lücke” zu schließen, wird die DSRB den Geschäftsbanken Garantien anbieten. Konkret bedeutet dies, dass ein Lieferant, der die Produktion kritischer Teile oder die Modernisierung von Systemen finanzieren muss, diese Sicherheiten1 nutzen kann, um einen langfristigen Kredit zu günstigeren Konditionen zu erhalten.<br />
<br />
Gleichzeitig wird das Institut Anleihen mit einem AAA-Rating2 begeben. Dank dieser Bonität erhalten die Mitgliedstaaten Zugang zu einem neuen Finanzierungskanal. Anstatt ausschließlich auf ihre Staatsanleihen zurückzugreifen, können sie Mittel beschaffen, indem sie diese Wertpapiere bei Investoren weltweit platzieren, und so die Gesamtkosten ihrer Rüstungsprogramme senken.<br />
<br />
Mehrere Schwergewichte der Finanzwelt haben bereits unterschrieben. JP Morgan Chase, die Commerzbank und die ING Group haben sich neben RBC Capital Markets und der Landesbank Baden-Württemberg verpflichtet. Diese Banken werden der DSRB ihre Kompetenzen in den Bereichen Finanzstrukturierung, Investor Relations und Ratingmanagement unentgeltlich zur Verfügung stellen. Zu den Schlüsselfiguren des Projekts gehören Stuart Peach, ehemaliger Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, und John Cummins, ehemaliger CEO von Aviva Capital Partners.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Ein „Weltbank”-Modell für die Verteidigung</span><br />
Rob Murray, der bei der NATO für Innovation zuständig war und heute die Entwicklungsgruppe der Bank leitet, betont die Dringlichkeit: „Wir müssen die Bereitstellung von Ausrüstung für die nationalen Bestände beschleunigen, um unsere Abschreckungsfähigkeit sowohl gegenüber Russland als auch gegenüber China im indopazifischen Raum zu stärken.”<br />
<br />
Auf dem Gipfeltreffen in Vilnius im Juli haben die NATO-Mitgliedstaaten vereinbart, ihre Militärausgaben bis 2035 auf 5 % des BIP anzuheben. Diese Anstrengung würde zusätzliche Mittel in Höhe von fast 1900 Milliarden Dollar erfordern, die in diesem Zeitraum mobilisiert werden müssten. Die DSRB soll diesem Bedarf mit einem ergänzenden Instrument begegnen, mit dem ehrgeizige Programme wie das Global Combat Air Programme (GCAP) finanziert werden können..<br />
<br />
Der Fahrplan sieht vor, dass im Herbst ein Entwurf für eine Charta und klare Leitlinien veröffentlicht werden. Ab September werden Arbeitsgruppen die Partnerbanken zusammenbringen, um die Kapitalstruktur, die Ratingstrategie und die Methoden zur Mobilisierung von Investoren festzulegen. Ziel ist es, die DSRB im Laufe des Jahres 2026 mit einem Anfangskapital von schätzungsweise 65 bis 70 Milliarden Dollar in Betrieb zu nehmen.<br />
<br />
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die DSRB ein innovativer Hebel ist, um den dringenden Finanzierungsbedarf der europäischen Verteidigung zu decken. „Wir können die Sicherheitsherausforderungen von heute nicht mit den Finanzinstrumenten von gestern bewältigen”, betonte Mark Pieter de Boer, kaufmännischer Direktor von ING, in einer Pressemitteilung. <br />
<br />
Durch die Bündelung von öffentlichem Fachwissen und privatem Know-how sowie die Kombination von Bankgarantien und AAA-Anleiheemissionen will die DSRB einen zuverlässigen und schnellen Kanal zur Unterstützung von Rüstungsprogrammen und der Modernisierung der Infrastruktur bieten und gleichzeitig die öffentlichen Haushalte entlasten.<br />
<br />
1.Rechtliche Maßnahme, mit der ein Gläubiger die Rückzahlung seiner Forderung sicherstellen kann. ↩︎<br />
2.Emittent mit bester Bonität, vernachlässigbares Ausfallrisiko. ↩︎]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Europäische Werte - Innere Sicherheit]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7713</link>
			<pubDate>Sat, 19 Jul 2025 18:44:58 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2409">Kongo Erich</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7713</guid>
			<description><![CDATA[Eine Bitte an die Moderation:<br />
wenn das hier der falsche Strang sein sollte, bitte ggf. auch nach Foren in 'Allgemeine fachfremde Diskussionen' verschieben.<br />
Im ersten Absatz mache ich deutlich, warum ich das Thema hier unter "Sicherheitspolitik und Wirtschaft" angesiedelt sehen täte - aber ich kann mich irren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Demokratie</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pressefreiheit</span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rechtsstaatliche Verfahren</span> gehören meiner Ansicht nach auch zur "Inneren Sicherheit". Und "Innere Sicherheit" (nicht nur der Schutz vor äußeren Bedrohungen) ist ein Bestandteil der Sicherheitspolitik - und der Wirtschaft. Wirtschaft kann sich nur entfalten, wenn ein Mindestmaß an Rechtssicherheit besteht. <br />
Es handelt sich dabei um europäische (westliche?) Werte, die nicht nur im geographischen Europa präsent sind, aber vor allem die Identität der EU-Mitglieder prägen.<br />
<br />
Zum Stichwort "rechtsstaatliche Verfahren" gehören unabhängige Gerichte, Richter, die nicht weisungsgebunden sind und auch keine "Rechtfertigungsjuristen", die sich zur Aufgabe stellen, die Entscheidungen des "Großen Führers" durch zu setzen. <br />
Dazu gehören auch Staatsanwaltschaften, die ungebunden von Weisungen "aus der Politik" ermitteln und ggf. auch Anklagen erheben. Dass das in Europa, und sogar in Deutschland, nicht selbstverständlich ist, macht dieser Bericht deutlich.<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/richterbund-will-politisch-unabhaengigere-staatsanwaelte-a-c111c1d3-0560-4edd-8067-bf7b1c433cdb" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Richterbund will politisch unabhängigere Staatsanwälte<br />
</a><br />
Deutsche Staatsanwaltschaften sind per Gesetz an die Weisungen der Justizministerien gebunden. Sollten Rechtspopulisten an die Macht kommen, könnten sie das missbrauchen, befürchtet der Deutsche Richterbund und fordert Reformen.</span><br />
<br />
Die Staatsanwaltschaften in Deutschland müssen nach Ansicht des Deutschen Richterbunds (DRB) besser vor politischer Einflussnahme geschützt werden.  ...<br />
<br />
In Österreich hat sich die Regierung aus konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen Neos vor Kurzem auf die Schaffung einer dreiköpfigen Bundesstaatsanwaltschaft geeinigt, die in Zukunft die oberste Fachaufsicht über die Staatsanwälte übernehmen soll. Bisher lag diese Aufgabe bei der Spitze des Justizministeriums.<br />
Rebehn erklärte: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">»Damit steht Deutschland mit seiner antiquierten Rechtslage künftig in Europa ziemlich alleine da.«</span> Der Europäische Gerichtshof hatte die Unabhängigkeit deutscher Staatsanwaltschaften in Entscheidungen angezweifelt.<br />
Die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP hatte den Einfluss auf die Staatsanwaltschaften zumindest einschränken wollen. Weisungen der Justizminister von Bund und Ländern an die Staatsanwaltschaften sollten nach einem Gesetzentwurf von Justizminister Marco Buschmann (FDP) nur noch schriftlich, begründet und innerhalb enger Grenzen erlaubt sein. Das Vorhaben wurde aber nicht mehr umgesetzt. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD finden sich keine entsprechenden Pläne.<br />
 </blockquote>
 Kopie <a href="https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/richterbund-will-politisch-unabh%C3%A4ngigere-staatsanw%C3%A4lte/ar-AA1ITfD2?ocid=msedgntp&amp;pc=U531&amp;cvid=c8179f704cdf41ac8d88c5265ad9eebb&amp;ei=80" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hier</a> <br />
<br />
Wir sollten nicht immer die rechtsstaatlichen Defizite in anderen europäischen Staaten anprangern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Bitte an die Moderation:<br />
wenn das hier der falsche Strang sein sollte, bitte ggf. auch nach Foren in 'Allgemeine fachfremde Diskussionen' verschieben.<br />
Im ersten Absatz mache ich deutlich, warum ich das Thema hier unter "Sicherheitspolitik und Wirtschaft" angesiedelt sehen täte - aber ich kann mich irren.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Demokratie</span>, <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Pressefreiheit</span> und <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Rechtsstaatliche Verfahren</span> gehören meiner Ansicht nach auch zur "Inneren Sicherheit". Und "Innere Sicherheit" (nicht nur der Schutz vor äußeren Bedrohungen) ist ein Bestandteil der Sicherheitspolitik - und der Wirtschaft. Wirtschaft kann sich nur entfalten, wenn ein Mindestmaß an Rechtssicherheit besteht. <br />
Es handelt sich dabei um europäische (westliche?) Werte, die nicht nur im geographischen Europa präsent sind, aber vor allem die Identität der EU-Mitglieder prägen.<br />
<br />
Zum Stichwort "rechtsstaatliche Verfahren" gehören unabhängige Gerichte, Richter, die nicht weisungsgebunden sind und auch keine "Rechtfertigungsjuristen", die sich zur Aufgabe stellen, die Entscheidungen des "Großen Führers" durch zu setzen. <br />
Dazu gehören auch Staatsanwaltschaften, die ungebunden von Weisungen "aus der Politik" ermitteln und ggf. auch Anklagen erheben. Dass das in Europa, und sogar in Deutschland, nicht selbstverständlich ist, macht dieser Bericht deutlich.<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/richterbund-will-politisch-unabhaengigere-staatsanwaelte-a-c111c1d3-0560-4edd-8067-bf7b1c433cdb" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Richterbund will politisch unabhängigere Staatsanwälte<br />
</a><br />
Deutsche Staatsanwaltschaften sind per Gesetz an die Weisungen der Justizministerien gebunden. Sollten Rechtspopulisten an die Macht kommen, könnten sie das missbrauchen, befürchtet der Deutsche Richterbund und fordert Reformen.</span><br />
<br />
Die Staatsanwaltschaften in Deutschland müssen nach Ansicht des Deutschen Richterbunds (DRB) besser vor politischer Einflussnahme geschützt werden.  ...<br />
<br />
In Österreich hat sich die Regierung aus konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen Neos vor Kurzem auf die Schaffung einer dreiköpfigen Bundesstaatsanwaltschaft geeinigt, die in Zukunft die oberste Fachaufsicht über die Staatsanwälte übernehmen soll. Bisher lag diese Aufgabe bei der Spitze des Justizministeriums.<br />
Rebehn erklärte: <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">»Damit steht Deutschland mit seiner antiquierten Rechtslage künftig in Europa ziemlich alleine da.«</span> Der Europäische Gerichtshof hatte die Unabhängigkeit deutscher Staatsanwaltschaften in Entscheidungen angezweifelt.<br />
Die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP hatte den Einfluss auf die Staatsanwaltschaften zumindest einschränken wollen. Weisungen der Justizminister von Bund und Ländern an die Staatsanwaltschaften sollten nach einem Gesetzentwurf von Justizminister Marco Buschmann (FDP) nur noch schriftlich, begründet und innerhalb enger Grenzen erlaubt sein. Das Vorhaben wurde aber nicht mehr umgesetzt. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD finden sich keine entsprechenden Pläne.<br />
 </blockquote>
 Kopie <a href="https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/richterbund-will-politisch-unabh%C3%A4ngigere-staatsanw%C3%A4lte/ar-AA1ITfD2?ocid=msedgntp&amp;pc=U531&amp;cvid=c8179f704cdf41ac8d88c5265ad9eebb&amp;ei=80" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">hier</a> <br />
<br />
Wir sollten nicht immer die rechtsstaatlichen Defizite in anderen europäischen Staaten anprangern.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Handelsabkommen - Freihandel statt Abschottung?]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7710</link>
			<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 20:23:30 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2409">Kongo Erich</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7710</guid>
			<description><![CDATA[Bisher habe ich immer die Ansicht vertreten, dass eine möglichst hohe Verflechtung der Volkswirtschaften unterschiedlicher Staaten der Kooperation dient und die Gefahr von Auseinandersetzungen reduziert. Vom volkswirtschaftlichen Nutzen (<a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19802/komparative-kosten/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">komparativer Kostenvorteil</a>) brauchen wir in dem Zusammenhang gar nicht erst zu reden.<br />
<br />
Anlässlich des <a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=191&amp;page=5" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Freihandelsabkommens der EU mit Indonesien</a> greift auch die FAZ diese "herrschende Meinung" auf:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite> <a href="https://www.faz.net/pro/weltwirtschaft/weltwissen/eu-abkommen-bruessel-muss-den-freien-handel-entlasten-110590706.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">EU-Abkommen:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Brüssel muss den freien Handel entlasten</a><br />
<br />
Donald Trump schwächt die globale Handelsordnung. Die Europäische Union will mit neuen Freihandelsabkommen dagegenhalten.</span> Doch sie muss sich reformieren, empfehlen Forscher. Denn andere Staaten preschen vor.<br />
<br />
...</blockquote>
 <a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7621" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Angesichts des angesprochenen Zoll-Krieges</a>, den DT mit der restlichen Welt vom Zaum gebrochen hat, frage ich mich inzwischen, ob dieser Ansatz nicht zu optimistisch war. <br />
Denn DTs Administration zeigt, dass ein (irrational agierender) Quertreiber das komplette Geflecht internationaler Beziehungen und gegenseitiger Abhängigkeiten zerstören kann. <br />
<br />
Was meint die Runde?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bisher habe ich immer die Ansicht vertreten, dass eine möglichst hohe Verflechtung der Volkswirtschaften unterschiedlicher Staaten der Kooperation dient und die Gefahr von Auseinandersetzungen reduziert. Vom volkswirtschaftlichen Nutzen (<a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19802/komparative-kosten/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">komparativer Kostenvorteil</a>) brauchen wir in dem Zusammenhang gar nicht erst zu reden.<br />
<br />
Anlässlich des <a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=191&amp;page=5" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Freihandelsabkommens der EU mit Indonesien</a> greift auch die FAZ diese "herrschende Meinung" auf:<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite> <a href="https://www.faz.net/pro/weltwirtschaft/weltwissen/eu-abkommen-bruessel-muss-den-freien-handel-entlasten-110590706.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">EU-Abkommen:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Brüssel muss den freien Handel entlasten</a><br />
<br />
Donald Trump schwächt die globale Handelsordnung. Die Europäische Union will mit neuen Freihandelsabkommen dagegenhalten.</span> Doch sie muss sich reformieren, empfehlen Forscher. Denn andere Staaten preschen vor.<br />
<br />
...</blockquote>
 <a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7621" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Angesichts des angesprochenen Zoll-Krieges</a>, den DT mit der restlichen Welt vom Zaum gebrochen hat, frage ich mich inzwischen, ob dieser Ansatz nicht zu optimistisch war. <br />
Denn DTs Administration zeigt, dass ein (irrational agierender) Quertreiber das komplette Geflecht internationaler Beziehungen und gegenseitiger Abhängigkeiten zerstören kann. <br />
<br />
Was meint die Runde?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[David Betz - Der Bürgerkrieg erreicht den Westen]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7705</link>
			<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 18:16:41 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=243">Quintus Fabius</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7705</guid>
			<description><![CDATA[<span style="color: red;" class="mycode_color">Anbei: wir haben hier im Forum seit dem Jahr 2004 einen eigenen Strang speziell über Aufstands- und Partisanenbekämpfung, Guerillakrieg, Counterinsurgency et. al.<br />
<br />
Ich war daher mal so frei und habe die Beiträge hier - dorthin verschoben:</span><br />
<br />
<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=2449&amp;page=23" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.forum-sicherheitspolitik.org...49&amp;page=23</a><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">BenStöger:</span><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Thema, das mir im Grunde neu ist.</blockquote>
<br />
Kannst dich ja, so du geneigt bist, in besagtem Strang mal ein wenig einlesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color: red;" class="mycode_color">Anbei: wir haben hier im Forum seit dem Jahr 2004 einen eigenen Strang speziell über Aufstands- und Partisanenbekämpfung, Guerillakrieg, Counterinsurgency et. al.<br />
<br />
Ich war daher mal so frei und habe die Beiträge hier - dorthin verschoben:</span><br />
<br />
<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=2449&amp;page=23" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.forum-sicherheitspolitik.org...49&amp;page=23</a><br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">BenStöger:</span><br />
<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Thema, das mir im Grunde neu ist.</blockquote>
<br />
Kannst dich ja, so du geneigt bist, in besagtem Strang mal ein wenig einlesen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Damen Shipyards Group]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7701</link>
			<pubDate>Fri, 11 Jul 2025 14:22:57 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2229">voyageur</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7701</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Millionen Euro staatliche Hilfe” für Damen in schwieriger Lage</span></span><br />
<a href="https://marineschepen.nl/nieuws/Miljoenen-staatssteun-voor-in-problemen-verkerend-Damen-090725.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Marine schepen (NL)</a><br />
Von: Jaime Karremann <br />
Beitrag veröffentlicht: 09.07.2025 | Zuletzt geändert: 09.07.2025<br />
<br />
Damen erhält vom Staat 270 Millionen Euro, um zu verhindern, dass der Schiffbauer weiter in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Das berichtet der NOS unter Berufung auf Informationen aus informierten Kreisen. Die niederländische Werft war durch Verzögerungen beim Bau der F126-Fregatten für Deutschland in Schwierigkeiten geraten. <br />
<img src="https://marineschepen.nl/nieuws/images/F126-Damen.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: F126-Damen.jpg]" class="mycode_img" /><br />
Illustration der F126. (Bild: Damen)<br />
 <br />
Der Auftrag im Wert von rund 7 Milliarden Euro ist der größte, den Damen jemals erhalten hat. Zusammen mit deutschen Werften soll Damen in Deutschland sechs große Fregatten bauen, doch das ohnehin schon komplexe Projekt verzögert sich aufgrund von Softwareproblemen. Das berichtete die NRC im vergangenen Monat.<br />
 <br />
Nach der Kiellegung der ersten Fregatte im September letzten Jahres in Wolgast wurde auf der deutschen Werft aufgrund von Problemen, die Damen angeblich mit der Software hatte, keine Arbeit mehr verrichtet. Die neue Software, die Damen verwendet und die von der französischen Firma Dassault stammt, sei den Mitarbeitern „nicht ausreichend vertraut”, schreibt die NOS. <br />
<br />
Deutsche Medien sprachen bereits von jahrelangen Verzögerungen. Diese Software wird auch für die ASW-Fregatten verwendet, wie Marineschepen.nl erfahren hat. Der Bau der niederländischen und belgischen Fregatten sollte Anfang dieses Jahres beginnen, was jedoch nicht geschehen ist. Während des Interviews mit den Projektleitern wurde Marineschepen.nl jedoch mitgeteilt, dass der Bau in Kürze beginnen würde. Von Damen gibt es jedoch weiterhin keine Informationen dazu.<br />
 <br />
Gerade wegen der Pläne, in den nächsten zehn Jahren fast die gesamte niederländische Flotte zu ersetzen, ist Damen zu einem strategischen Partner geworden. Das ist laut NOS auch der Grund, warum die Regierung Geld für den in Not geratenen Schiffbauer bereitstellen will. „Der Senat und das Repräsentantenhaus wurden vertraulich darüber informiert, da das Parlament die millionenschwere Änderung des Haushaltsplans genehmigen muss. Es ist nicht bekannt, ob es sich um ein Darlehen oder eine Bürgschaft für Damen handelt”, schreibt die NOS heute Nachmittag. <br />
<br />
Kommentar Marineschepen.nl<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Dass Damen von der Regierung gerettet wird, ist keine Überraschung. Die Niederlande wollen noch sieben oder acht Fregatten von Damen bauen lassen, dazu sechs amphibische Transportschiffe und acht Hilfsschiffe. Außerdem will das Verteidigungsministerium enger mit der Industrie zusammenarbeiten, weshalb bereits in einem frühen Stadium intensiv mit der Werft zusammengearbeitet wird. Eine andere niederländische Werft kann dies kurzfristig ohne gigantische Investitionen nicht übernehmen, da Damen die einzige niederländische Werft ist, die Marineschiffe entwirft und baut.<br />
<br />
Das macht das Verteidigungsministerium von Damen abhängig. IHC, das aus militärischer Sicht keine so strategische Rolle spielt wie Damen, wurde bereits vor einigen Jahren gerettet, als es in Schwierigkeiten geriet. Dass Damen Geld erhalten könnte, ist daher nicht überraschend. Allerdings ist nun klar, wie ernst die Lage ist, in der sich das Unternehmen befindet.<br />
<br />
Es zeigt auch die Anfälligkeit eines strategischen Partners des Verteidigungsministeriums: Eine Verzögerung bei einem Kunden führt fast zum Zusammenbruch der Werft.<br />
 <br />
Gleichzeitig ist dies auch das Ergebnis einer jahrelangen mangelnden Industriepolitik der Niederlande. Einerseits hat dies zur Folge, dass neben IHC fast alle Aufträge an ein einziges Unternehmen vergeben werden. In der Vergangenheit gab es mehr Werften, die Marineschiffe bauten (Wilton-Fijenoord, Van der Giessen-De Noord und natürlich die RDM), aber diese sind entweder insolvent oder wurden von größeren Unternehmen übernommen. Darüber hinaus hat die Regierung der Verteidigungsindustrie jahrelang gesagt, sie müsse sich ohne große Aufträge des Verteidigungsministeriums selbst retten. Damen gelang es, weniger komplexe Korvetten und Fregatten zu entwerfen und ins Ausland zu verkaufen, aber jetzt, wo unter hohem Druck Schiffe mit sehr hohen Anforderungen gebaut werden müssen, entstehen Probleme. Sowohl in technischer als auch in finanzieller Hinsicht.<br />
<br />
Diese strategische Abhängigkeit bedeutet auch, dass das gegen Damen eingeleitete Gerichtsverfahren kaum Auswirkungen auf das niederländische Programm haben wird. In den Niederlanden gibt es keine Alternative, und die Werften im Ausland haben mit ähnlichen oder noch viel schwerwiegenderen Problemen zu kämpfen.</blockquote>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">„Millionen Euro staatliche Hilfe” für Damen in schwieriger Lage</span></span><br />
<a href="https://marineschepen.nl/nieuws/Miljoenen-staatssteun-voor-in-problemen-verkerend-Damen-090725.html" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Marine schepen (NL)</a><br />
Von: Jaime Karremann <br />
Beitrag veröffentlicht: 09.07.2025 | Zuletzt geändert: 09.07.2025<br />
<br />
Damen erhält vom Staat 270 Millionen Euro, um zu verhindern, dass der Schiffbauer weiter in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Das berichtet der NOS unter Berufung auf Informationen aus informierten Kreisen. Die niederländische Werft war durch Verzögerungen beim Bau der F126-Fregatten für Deutschland in Schwierigkeiten geraten. <br />
<img src="https://marineschepen.nl/nieuws/images/F126-Damen.jpg" loading="lazy"  alt="[Bild: F126-Damen.jpg]" class="mycode_img" /><br />
Illustration der F126. (Bild: Damen)<br />
 <br />
Der Auftrag im Wert von rund 7 Milliarden Euro ist der größte, den Damen jemals erhalten hat. Zusammen mit deutschen Werften soll Damen in Deutschland sechs große Fregatten bauen, doch das ohnehin schon komplexe Projekt verzögert sich aufgrund von Softwareproblemen. Das berichtete die NRC im vergangenen Monat.<br />
 <br />
Nach der Kiellegung der ersten Fregatte im September letzten Jahres in Wolgast wurde auf der deutschen Werft aufgrund von Problemen, die Damen angeblich mit der Software hatte, keine Arbeit mehr verrichtet. Die neue Software, die Damen verwendet und die von der französischen Firma Dassault stammt, sei den Mitarbeitern „nicht ausreichend vertraut”, schreibt die NOS. <br />
<br />
Deutsche Medien sprachen bereits von jahrelangen Verzögerungen. Diese Software wird auch für die ASW-Fregatten verwendet, wie Marineschepen.nl erfahren hat. Der Bau der niederländischen und belgischen Fregatten sollte Anfang dieses Jahres beginnen, was jedoch nicht geschehen ist. Während des Interviews mit den Projektleitern wurde Marineschepen.nl jedoch mitgeteilt, dass der Bau in Kürze beginnen würde. Von Damen gibt es jedoch weiterhin keine Informationen dazu.<br />
 <br />
Gerade wegen der Pläne, in den nächsten zehn Jahren fast die gesamte niederländische Flotte zu ersetzen, ist Damen zu einem strategischen Partner geworden. Das ist laut NOS auch der Grund, warum die Regierung Geld für den in Not geratenen Schiffbauer bereitstellen will. „Der Senat und das Repräsentantenhaus wurden vertraulich darüber informiert, da das Parlament die millionenschwere Änderung des Haushaltsplans genehmigen muss. Es ist nicht bekannt, ob es sich um ein Darlehen oder eine Bürgschaft für Damen handelt”, schreibt die NOS heute Nachmittag. <br />
<br />
Kommentar Marineschepen.nl<br />
<blockquote class="mycode_quote"><cite>Zitat:</cite>Dass Damen von der Regierung gerettet wird, ist keine Überraschung. Die Niederlande wollen noch sieben oder acht Fregatten von Damen bauen lassen, dazu sechs amphibische Transportschiffe und acht Hilfsschiffe. Außerdem will das Verteidigungsministerium enger mit der Industrie zusammenarbeiten, weshalb bereits in einem frühen Stadium intensiv mit der Werft zusammengearbeitet wird. Eine andere niederländische Werft kann dies kurzfristig ohne gigantische Investitionen nicht übernehmen, da Damen die einzige niederländische Werft ist, die Marineschiffe entwirft und baut.<br />
<br />
Das macht das Verteidigungsministerium von Damen abhängig. IHC, das aus militärischer Sicht keine so strategische Rolle spielt wie Damen, wurde bereits vor einigen Jahren gerettet, als es in Schwierigkeiten geriet. Dass Damen Geld erhalten könnte, ist daher nicht überraschend. Allerdings ist nun klar, wie ernst die Lage ist, in der sich das Unternehmen befindet.<br />
<br />
Es zeigt auch die Anfälligkeit eines strategischen Partners des Verteidigungsministeriums: Eine Verzögerung bei einem Kunden führt fast zum Zusammenbruch der Werft.<br />
 <br />
Gleichzeitig ist dies auch das Ergebnis einer jahrelangen mangelnden Industriepolitik der Niederlande. Einerseits hat dies zur Folge, dass neben IHC fast alle Aufträge an ein einziges Unternehmen vergeben werden. In der Vergangenheit gab es mehr Werften, die Marineschiffe bauten (Wilton-Fijenoord, Van der Giessen-De Noord und natürlich die RDM), aber diese sind entweder insolvent oder wurden von größeren Unternehmen übernommen. Darüber hinaus hat die Regierung der Verteidigungsindustrie jahrelang gesagt, sie müsse sich ohne große Aufträge des Verteidigungsministeriums selbst retten. Damen gelang es, weniger komplexe Korvetten und Fregatten zu entwerfen und ins Ausland zu verkaufen, aber jetzt, wo unter hohem Druck Schiffe mit sehr hohen Anforderungen gebaut werden müssen, entstehen Probleme. Sowohl in technischer als auch in finanzieller Hinsicht.<br />
<br />
Diese strategische Abhängigkeit bedeutet auch, dass das gegen Damen eingeleitete Gerichtsverfahren kaum Auswirkungen auf das niederländische Programm haben wird. In den Niederlanden gibt es keine Alternative, und die Werften im Ausland haben mit ähnlichen oder noch viel schwerwiegenderen Problemen zu kämpfen.</blockquote>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[EXAIL (Firma)]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7687</link>
			<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 17:13:01 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2229">voyageur</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7687</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Exail Entdecken Sie das Unternehmen</span></span><br />
<a href="https://www.exail.com/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.exail.com/</a><br />
Exail ist ein führender Hightech-Industriekonzern, der sich auf modernste Robotik-, Marine-, Navigations-, Luftfahrt- und Photoniktechnologien spezialisiert hat. Mit einer starken Unternehmenskultur bietet Exail seinen Kunden aus dem zivilen und militärischen Bereich, die unter rauen Bedingungen arbeiten, unübertroffene Leistung, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Von der Tiefsee bis zum Weltraum erweitert Exail seine Kompetenzen mit einer umfassenden Palette robuster, selbst hergestellter Komponenten, Produkte und Systeme. 		 <br />
<br />
Mit weltweit über 2000 Mitarbeitern profitiert das Unternehmen von einer globalen Präsenz und ist in über 80 Ländern tätig.<br />
<br />
Exail entstand 2022 aus dem Zusammenschluss der ECA Group und iXblue. Es ist eine Tochtergesellschaft von Exail Technologies, einem familiengeführten Unternehmen, das sich auf Hochtechnologie spezialisiert hat.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Die Lösung der komplexesten Herausforderungen der Welt erfordert disruptive Technologien</span><br />
Die Menschheit ist auf der Suche nach neuen Grenzen und sieht sich mit neuartigen, feindlichen Umgebungen konfrontiert. Gleichzeitig sehen Nationen weltweit ihre Souveränität in Frage gestellt.<br />
<br />
 Um auf diese globalen Veränderungen zu reagieren, müssen wir unsere Kräfte bündeln, um die Grenzen der Wissenschaft zu erweitern und Neuland zu betreten. Wir sind davon überzeugt, dass die Entwicklung neuer disruptiver Technologien dabei eine entscheidende Rolle spielt. Als globaler Technologieführer sind wir hier, um diese Technologien bereitzustellen.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Exail stattet die indonesische Marine mit unbemannten Minenabwehrsystemen der nächsten Generation aus</span></span><br />
<a href="https://www.exail.com/news/exail-to-equip-indonesian-navy-with-next-generation-unmanned-mcm-system" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.exail.com/news/exail-to-equi...mcm-system</a><br />
Exail wurde ausgewählt, mehrere unbemannte Oberflächenfahrzeuge (USVs) und Minenidentifizierungs- und -beseitigungssysteme (MIDS) an die indonesische Marine zu liefern, um eine vollständig integrierte unbemannte Minenabwehrfähigkeit (MCM) zu ermöglichen.<br />
<br />
Der Auftrag umfasst die Lieferung von vier USVs vom Typ Inspector 90 von Exail sowie Minenidentifizierungs- und -beseitigungssysteme vom Typ Seascan und K-Ster. Diese fortschrittlichen Systeme werden von zwei neuen MCM-Mutterschiffen der nächsten Generation (KRI Pulau Fani und KRI Pulau Fanildo) aus eingesetzt werden.<br />
<img src="https://www.exail.com/media/10720/exail-instpector-125-usv-and-a-18m-auv_804x500.webp" loading="lazy"  alt="[Bild: exail-instpector-125-usv-and-a-18m-auv_804x500.webp]" class="mycode_img" /><br />
Alle Systeme werden vom Mutterschiff aus ferngesteuert und über das einheitliche Kommando- und Kontrollzentrum (C2) von Exail koordiniert. Das C2-Zentrum, das mit der Umisoft-Software-Suite ausgestattet und im Kampfraum des Schiffes installiert ist, wird eine integrierte Steuerungssoftware für Räum- und Suchoperationen bereitstellen. Die Exail Umisoft-Software unterstützt eine umfassende Missionsplanung, Echtzeitüberwachung, Multisystemkoordination sowie detaillierte Analysen und Datenverwaltung nach der Mission.<br />
<br />
Dieser neue Erfolg unterstreicht die Stärke unserer modularen MCM-Lösung UMIS, die speziell auf die besonderen operativen Anforderungen jeder Marine zugeschnitten ist“, sagte Jérôme Bendell, Leiter des Geschäftsbereichs Exail Maritime Systems. „Dank ihrer Flexibilität können skalierbare, leistungsstarke unbemannte Systeme geliefert werden, die für eine Vielzahl von Minenbekämpfungsmissionen konfiguriert werden können. Diese Auswahl, die eine weitere anpassungsfähige Konfiguration zeigt, stärkt die Position von Exail als wichtiger Akteur bei der Gestaltung der Zukunft der Seeminenabwehr.<br />
<br />
„Dieser neue Erfolg unterstreicht die Stärke unserer modularen MCM-Lösung UMIS, die speziell für die besonderen operativen Anforderungen jeder Marine entwickelt wurde. Seine Flexibilität ermöglicht die Lieferung skalierbarer, leistungsstarker unbemannter Systeme, die für eine Vielzahl von Minenkriegsführungsmissionen konfiguriert werden können. Diese Auswahl, die eine weitere anpassungsfähige Konfiguration zeigt, stärkt die Position von Exail als wichtiger Akteur bei der Gestaltung der Zukunft der Seeminenabwehr weiter.“<br />
<br />
Jérôme Bendell, Leiter des Geschäftsbereichs Exail Maritime Systems.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Exail Entdecken Sie das Unternehmen</span></span><br />
<a href="https://www.exail.com/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.exail.com/</a><br />
Exail ist ein führender Hightech-Industriekonzern, der sich auf modernste Robotik-, Marine-, Navigations-, Luftfahrt- und Photoniktechnologien spezialisiert hat. Mit einer starken Unternehmenskultur bietet Exail seinen Kunden aus dem zivilen und militärischen Bereich, die unter rauen Bedingungen arbeiten, unübertroffene Leistung, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Von der Tiefsee bis zum Weltraum erweitert Exail seine Kompetenzen mit einer umfassenden Palette robuster, selbst hergestellter Komponenten, Produkte und Systeme. 		 <br />
<br />
Mit weltweit über 2000 Mitarbeitern profitiert das Unternehmen von einer globalen Präsenz und ist in über 80 Ländern tätig.<br />
<br />
Exail entstand 2022 aus dem Zusammenschluss der ECA Group und iXblue. Es ist eine Tochtergesellschaft von Exail Technologies, einem familiengeführten Unternehmen, das sich auf Hochtechnologie spezialisiert hat.<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><br />
Die Lösung der komplexesten Herausforderungen der Welt erfordert disruptive Technologien</span><br />
Die Menschheit ist auf der Suche nach neuen Grenzen und sieht sich mit neuartigen, feindlichen Umgebungen konfrontiert. Gleichzeitig sehen Nationen weltweit ihre Souveränität in Frage gestellt.<br />
<br />
 Um auf diese globalen Veränderungen zu reagieren, müssen wir unsere Kräfte bündeln, um die Grenzen der Wissenschaft zu erweitern und Neuland zu betreten. Wir sind davon überzeugt, dass die Entwicklung neuer disruptiver Technologien dabei eine entscheidende Rolle spielt. Als globaler Technologieführer sind wir hier, um diese Technologien bereitzustellen.<br />
<hr class="mycode_hr" />
<span style="font-size: medium;" class="mycode_size"><span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Exail stattet die indonesische Marine mit unbemannten Minenabwehrsystemen der nächsten Generation aus</span></span><br />
<a href="https://www.exail.com/news/exail-to-equip-indonesian-navy-with-next-generation-unmanned-mcm-system" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://www.exail.com/news/exail-to-equi...mcm-system</a><br />
Exail wurde ausgewählt, mehrere unbemannte Oberflächenfahrzeuge (USVs) und Minenidentifizierungs- und -beseitigungssysteme (MIDS) an die indonesische Marine zu liefern, um eine vollständig integrierte unbemannte Minenabwehrfähigkeit (MCM) zu ermöglichen.<br />
<br />
Der Auftrag umfasst die Lieferung von vier USVs vom Typ Inspector 90 von Exail sowie Minenidentifizierungs- und -beseitigungssysteme vom Typ Seascan und K-Ster. Diese fortschrittlichen Systeme werden von zwei neuen MCM-Mutterschiffen der nächsten Generation (KRI Pulau Fani und KRI Pulau Fanildo) aus eingesetzt werden.<br />
<img src="https://www.exail.com/media/10720/exail-instpector-125-usv-and-a-18m-auv_804x500.webp" loading="lazy"  alt="[Bild: exail-instpector-125-usv-and-a-18m-auv_804x500.webp]" class="mycode_img" /><br />
Alle Systeme werden vom Mutterschiff aus ferngesteuert und über das einheitliche Kommando- und Kontrollzentrum (C2) von Exail koordiniert. Das C2-Zentrum, das mit der Umisoft-Software-Suite ausgestattet und im Kampfraum des Schiffes installiert ist, wird eine integrierte Steuerungssoftware für Räum- und Suchoperationen bereitstellen. Die Exail Umisoft-Software unterstützt eine umfassende Missionsplanung, Echtzeitüberwachung, Multisystemkoordination sowie detaillierte Analysen und Datenverwaltung nach der Mission.<br />
<br />
Dieser neue Erfolg unterstreicht die Stärke unserer modularen MCM-Lösung UMIS, die speziell auf die besonderen operativen Anforderungen jeder Marine zugeschnitten ist“, sagte Jérôme Bendell, Leiter des Geschäftsbereichs Exail Maritime Systems. „Dank ihrer Flexibilität können skalierbare, leistungsstarke unbemannte Systeme geliefert werden, die für eine Vielzahl von Minenbekämpfungsmissionen konfiguriert werden können. Diese Auswahl, die eine weitere anpassungsfähige Konfiguration zeigt, stärkt die Position von Exail als wichtiger Akteur bei der Gestaltung der Zukunft der Seeminenabwehr.<br />
<br />
„Dieser neue Erfolg unterstreicht die Stärke unserer modularen MCM-Lösung UMIS, die speziell für die besonderen operativen Anforderungen jeder Marine entwickelt wurde. Seine Flexibilität ermöglicht die Lieferung skalierbarer, leistungsstarker unbemannter Systeme, die für eine Vielzahl von Minenkriegsführungsmissionen konfiguriert werden können. Diese Auswahl, die eine weitere anpassungsfähige Konfiguration zeigt, stärkt die Position von Exail als wichtiger Akteur bei der Gestaltung der Zukunft der Seeminenabwehr weiter.“<br />
<br />
Jérôme Bendell, Leiter des Geschäftsbereichs Exail Maritime Systems.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Reaktion auf einen militärischen Angriff Russlands]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7624</link>
			<pubDate>Tue, 08 Apr 2025 18:16:56 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2152">Leuco</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7624</guid>
			<description><![CDATA[Ich würde gerne mal diskutieren wie wir als Europa mit einem möglichen Angriff Russlands auf EU Gebiet umgehen sollten. <br />
<br />
Für das Szenario unterstellen wir mal, dass sich die USA entscheidet neutral zu bleiben und keinerlei Unterstützung entsenden bzw. zum Einsatz bringen wird. Des weiteren würde ich von einem beschränkten Angriff ausgehen, welcher z.B. die Brücke zu Königsberg schließen soll. Ein solch beschränkter Einsatz ist wohl auch das wahrscheinlichste Szenario.<br />
<br />
Nun ist relativ klar, dass es zu einem lokalen Konflikt im konkreten Bereich kommen wird und wir uns verteidigen.  Ich gehe nicht davon aus, dass Russland von sich aus die Angriffe auf weiteres Gebiet eröffnen. Vielmehr nehme ich an, dass sie versuchen mit der Atomdrohung den Konflikt lokal und zu ihren Bedingungen halten wollen. Sabotagen und asymmetrische Attacken etc. sind natürlich wahrscheinlich.<br />
<br />
Nun zum Kern meiner Frage, wie gehen wir hiermit um? Aus meiner Sicht würde ich es für strategisch schlecht halten, den Angriff nicht zu vergelten. Natürlich muss eine völlige Eskalation vermieden werden. Wie seht ihr das und welche Optionen wären geeignet?<br />
<br />
Ich würde einen Angriff auf militärische Einrichtungen für sinnvoll erachten um Stärke zu zeigen. Die Nordflotte und Werften etc. in Murmansk kämen mir da z.B. in den Sinn. Ein solcher Schlag könnte geeignet sein um die Überlegenheit der Luftwaffe zu signalisieren, Petersburg und Moskau wären bewusst außen vor. Dies könnte ein Mittelweg aus Abschreckung ohne völlige Eskalation darstellen. <br />
<br />
Warum denke ich über so etwas nach? Ich glaube einen längerfristigen Krieg werden wir als Gesellschaft nicht durchhalten. Eine zögerliche Salamitaktik würde Russland in die Karten spielen. Die Fehler der Taktik in der Ukraine sollten wir nicht wiederholen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich würde gerne mal diskutieren wie wir als Europa mit einem möglichen Angriff Russlands auf EU Gebiet umgehen sollten. <br />
<br />
Für das Szenario unterstellen wir mal, dass sich die USA entscheidet neutral zu bleiben und keinerlei Unterstützung entsenden bzw. zum Einsatz bringen wird. Des weiteren würde ich von einem beschränkten Angriff ausgehen, welcher z.B. die Brücke zu Königsberg schließen soll. Ein solch beschränkter Einsatz ist wohl auch das wahrscheinlichste Szenario.<br />
<br />
Nun ist relativ klar, dass es zu einem lokalen Konflikt im konkreten Bereich kommen wird und wir uns verteidigen.  Ich gehe nicht davon aus, dass Russland von sich aus die Angriffe auf weiteres Gebiet eröffnen. Vielmehr nehme ich an, dass sie versuchen mit der Atomdrohung den Konflikt lokal und zu ihren Bedingungen halten wollen. Sabotagen und asymmetrische Attacken etc. sind natürlich wahrscheinlich.<br />
<br />
Nun zum Kern meiner Frage, wie gehen wir hiermit um? Aus meiner Sicht würde ich es für strategisch schlecht halten, den Angriff nicht zu vergelten. Natürlich muss eine völlige Eskalation vermieden werden. Wie seht ihr das und welche Optionen wären geeignet?<br />
<br />
Ich würde einen Angriff auf militärische Einrichtungen für sinnvoll erachten um Stärke zu zeigen. Die Nordflotte und Werften etc. in Murmansk kämen mir da z.B. in den Sinn. Ein solcher Schlag könnte geeignet sein um die Überlegenheit der Luftwaffe zu signalisieren, Petersburg und Moskau wären bewusst außen vor. Dies könnte ein Mittelweg aus Abschreckung ohne völlige Eskalation darstellen. <br />
<br />
Warum denke ich über so etwas nach? Ich glaube einen längerfristigen Krieg werden wir als Gesellschaft nicht durchhalten. Eine zögerliche Salamitaktik würde Russland in die Karten spielen. Die Fehler der Taktik in der Ukraine sollten wir nicht wiederholen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Cyberattacken gegen zivile und militärische aviatische Infrastruktur]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7474</link>
			<pubDate>Thu, 28 Nov 2024 22:13:02 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2455">Zardo</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7474</guid>
			<description><![CDATA[Nach dem Absturz des Cargo-Flugs Swift Air (für DHL) 737-400F, EC-MFE in Vilnius vom 25.11.2024 wird aufgrund des Verdachts vorgängiger hybrider Attacken gegen DHL <a href="https://www.srf.ch/news/international/brennende-pakete-deutsche-behoerden-warnen-vor-brandsaetzen-in-luftfracht" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">(brennende Pakete)</a> nun zunehmend die Vulnerabilität von ziviler aviatischer Infrastruktur gegenüber Sabotageakten thematisiert. <br />
<br />
Diese Thema ist jedoch nicht neu. <br />
<br />
Beispiele der einschlägigen Literatur: <br />
<br />
<a href="https://f.oaes.cc/xmlpdf/c3f821cf-f8ea-48de-b156-6a8061ad5f75/4836_down.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aviation attacks based on ILS and VOR vulnerabilities </a><br />
<br />
<a href="https://www.usenix.org/system/files/sec19-sathaye.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Wireless Attacks on Aircraft Instrument Landing Systems</a><br />
<br />
<a href="https://securityanddefence.pl/pdf-178249-113018?filename=Aircraft%20vulnerability%20to.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aircraft vulnerability to politically motivated Radio Frequency Interference (RFI) in Eastern Europe</a><br />
<br />
<a href="https://www.gnssjamming.com/post/gps-spoofing-report-october-2024" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">GPS Spoofing At Russia’s Borders: What to Know</a><br />
<br />
<a href="https://www.airandspaceforces.com/russian-gps-jamming-nato-ukraine/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Russian Jamming Is Wreaking Havoc on GPS in Eastern Europe. But Is It Hybrid Warfare?</a><br />
<br />
<a href="https://insidegnss.com/gnss-spoofing-and-jamming-in-eastern-europe/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">GNSS Spoofing and Jamming in Eastern Europe</a><br />
<br />
Bereits mit einem relativ moderatem Budget könnte der zivile Flugverkehr erheblich gestört werden bzw. je nach Aufwand sogar gezielt Flugzeuge im Landeanflug durch Manipulation von ILS Radiowellen (falscher Gleitpfad) oder Denial-of-Service Attacken gegen die Radioaltimeter zum Absturz gebracht werden (bzw. zumindest die Wahrscheinlichkeit eines Absturzes, insbesondere nachts oder bei minimaler Sicht, erheblich erhöht werden). <br />
<br />
Gleiches gilt natürlich prinzipiell auch für militärische Anwendungen. <br />
<br />
Die Frage ist, welche konkrete Gegenmassnahmen sind sinnvoll um zivilen oder militärischen Luftverkehr bzw. die zugrundeliegende Infrastruktur zu schützen, oder wird das Thema in der Praxis weitestgehend ignoriert?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach dem Absturz des Cargo-Flugs Swift Air (für DHL) 737-400F, EC-MFE in Vilnius vom 25.11.2024 wird aufgrund des Verdachts vorgängiger hybrider Attacken gegen DHL <a href="https://www.srf.ch/news/international/brennende-pakete-deutsche-behoerden-warnen-vor-brandsaetzen-in-luftfracht" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">(brennende Pakete)</a> nun zunehmend die Vulnerabilität von ziviler aviatischer Infrastruktur gegenüber Sabotageakten thematisiert. <br />
<br />
Diese Thema ist jedoch nicht neu. <br />
<br />
Beispiele der einschlägigen Literatur: <br />
<br />
<a href="https://f.oaes.cc/xmlpdf/c3f821cf-f8ea-48de-b156-6a8061ad5f75/4836_down.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aviation attacks based on ILS and VOR vulnerabilities </a><br />
<br />
<a href="https://www.usenix.org/system/files/sec19-sathaye.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Wireless Attacks on Aircraft Instrument Landing Systems</a><br />
<br />
<a href="https://securityanddefence.pl/pdf-178249-113018?filename=Aircraft%20vulnerability%20to.pdf" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Aircraft vulnerability to politically motivated Radio Frequency Interference (RFI) in Eastern Europe</a><br />
<br />
<a href="https://www.gnssjamming.com/post/gps-spoofing-report-october-2024" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">GPS Spoofing At Russia’s Borders: What to Know</a><br />
<br />
<a href="https://www.airandspaceforces.com/russian-gps-jamming-nato-ukraine/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Russian Jamming Is Wreaking Havoc on GPS in Eastern Europe. But Is It Hybrid Warfare?</a><br />
<br />
<a href="https://insidegnss.com/gnss-spoofing-and-jamming-in-eastern-europe/" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">GNSS Spoofing and Jamming in Eastern Europe</a><br />
<br />
Bereits mit einem relativ moderatem Budget könnte der zivile Flugverkehr erheblich gestört werden bzw. je nach Aufwand sogar gezielt Flugzeuge im Landeanflug durch Manipulation von ILS Radiowellen (falscher Gleitpfad) oder Denial-of-Service Attacken gegen die Radioaltimeter zum Absturz gebracht werden (bzw. zumindest die Wahrscheinlichkeit eines Absturzes, insbesondere nachts oder bei minimaler Sicht, erheblich erhöht werden). <br />
<br />
Gleiches gilt natürlich prinzipiell auch für militärische Anwendungen. <br />
<br />
Die Frage ist, welche konkrete Gegenmassnahmen sind sinnvoll um zivilen oder militärischen Luftverkehr bzw. die zugrundeliegende Infrastruktur zu schützen, oder wird das Thema in der Praxis weitestgehend ignoriert?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[MED9 aka EuroMed9 aka EU Med]]></title>
			<link>https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7393</link>
			<pubDate>Fri, 11 Oct 2024 15:07:28 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://www.forum-sicherheitspolitik.org/member.php?action=profile&uid=2229">voyageur</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://www.forum-sicherheitspolitik.org/showthread.php?tid=7393</guid>
			<description><![CDATA[<a href="https://fr.wikipedia.org/wiki/EuroMed" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://fr.wikipedia.org/wiki/EuroMed</a><br />
]EU Med oder EuroMed 9 oder auch MED9 (zuvor EuroMed 7 oder Med 7) ist ein 2013 gegründetes informelles Bündnis, dem neun Mittelmeeranrainerstaaten, die Mitglieder der Europäischen Union sind, angehören: Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Zypern, Malta und ab 2021 auch Slowenien und Kroatien.<br />
<br />
Die Allianz umfasst Länder mit griechisch-lateinischer Kultur, darunter Portugal, eine Nation ohne Mittelmeerküste.<br />
<br />
Die Entstehung dieser Gruppe lässt sich durch die Ähnlichkeiten der Staats-, Wirtschafts- und Sozialmodelle und die kulturelle Nähe ihrer Mitglieder erklären.<br />
<br />
Die Ziele von EuroMed sind :<br />
<br />
eine Allianz des Südens zu schaffen ;<br />
Wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft zu fördern1 ;<br />
der einzigartigen Stimme der südeuropäischen Länder unter anderen Gehör zu verschaffen2.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="https://fr.wikipedia.org/wiki/EuroMed" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://fr.wikipedia.org/wiki/EuroMed</a><br />
]EU Med oder EuroMed 9 oder auch MED9 (zuvor EuroMed 7 oder Med 7) ist ein 2013 gegründetes informelles Bündnis, dem neun Mittelmeeranrainerstaaten, die Mitglieder der Europäischen Union sind, angehören: Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Zypern, Malta und ab 2021 auch Slowenien und Kroatien.<br />
<br />
Die Allianz umfasst Länder mit griechisch-lateinischer Kultur, darunter Portugal, eine Nation ohne Mittelmeerküste.<br />
<br />
Die Entstehung dieser Gruppe lässt sich durch die Ähnlichkeiten der Staats-, Wirtschafts- und Sozialmodelle und die kulturelle Nähe ihrer Mitglieder erklären.<br />
<br />
Die Ziele von EuroMed sind :<br />
<br />
eine Allianz des Südens zu schaffen ;<br />
Wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft zu fördern1 ;<br />
der einzigartigen Stimme der südeuropäischen Länder unter anderen Gehör zu verschaffen2.]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>