(See) Korvette K130 (Braunschweig-Klasse)
Brennbeginn von neuer Korvette - Boot 9

Zitat: Die Produktion des zweiten Korvetten-Loses für die Deutsche Marine kommt voran: Heute ist bei German Naval Yards Kiel planmäßig der Brennstart von Boot 9 der K130-Klasse erfolgt, wie die Lürssen-Werft in einer Mitteilung schreibt. An der Kieler Förde werden unter Federführung der Unternehmensgruppe Lürssen die letzten drei der insgesamt fünf Vorschiffe für die neue Korvettenserie gefertigt.

Zitat: Die ab 2022 zulaufenden Boote 6-10 werden durch die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) K130, bestehend aus der Fr. Lürssen Werft, thyssenkrupp Marine Systems und German Naval Yards Kiel geliefert.

https://www.hartpunkt.de/brennbeginn-von...#more-6510
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https://esut.de/2021/05/meldungen/27194/...ch-teurer/

Korvette K130: Stahlschnitt für Baunummer neun – Programm wird teurer

Am 10. Mai 2021 wurde der erste Stahl für die neunte Korvette K130, die „Augsburg“, geschnitten. Corona-bedingt wurde der sogenannte Brennstart in der German Naval Yards Kiel im kleinen Kreis begangen. Dies ist ein unspektakulärer Akt, bei dem ein Plasmabrenner das erste Stück Stahl schneidet. Dies geschah trotz der Pandemie planmäßig, wie die Arbeitsgemeinschaft K130 (ARGE K130), die aus der Fr. Lürssen Werft, Thyssenkrupp Marine Systems und German Naval Yards Kiel besteht, hervorhebt. Die Kieler Werft wird noch eine weitere der rund 43 Meter langen Vordersektionen herstellen. Bei Blohm und Voss in Hamburg erfolgt der Zusammenschluss mit dem Hinterschiff, dem sogenannten „Hochzeitsstoß“ sowie die Endausrüstung. Die Hinterschiffe der Baunummern 7 bis 10 werden von der Peene-Werft in Wolgast gebaut.

Zurzeit wird die Baunummer 6, die „Köln“, am Hamburger Lürssen-Standort Blohm+Voss ausgerüstet. Mit der nun ‚angeschnittenen‘ „Augsburg“ befinden sich insgesamt vier Korvetten im Bau.

Im April 2019 begann der Bau des zweiten Loses der Korvetten mit dem ersten Stahlschnitt für die Baunummer 6 auf der Lürssen-Werft in Bremen. Nach dem aktuellen Rüstungsbericht des Bundesverteidigungsministeriums (Dezember 2020) liegt das Vorhaben im Zeit- und Kostenrahmen, die Abweichung (gemessen an der ersten parlamentarischen Behandlung) zum nächsten Meilenstein, dem Beginn der Auslieferung, wird mit sieben Monaten angegeben. Die Verzögerung hat ihre Gründe in der Verhandlung des 16. Änderungsverlangens, in die eine Vielzahl von Unterauftragnehmern einbezogen waren. Mit der Auslieferung der „Köln“ wird im ersten Quartal 2023 gerechnet werden. Die Baunummer 10, die „Lübeck“, soll 2025 zulaufen.
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https://www.weser-kurier.de/bremen/wirtschaft/luerssen-werftengruppe-kiellegung-der-vierten-korvette-fuer-die-marine-doc7gmymvoehyd5kbp2im1?utm_term=Autofeed&utm_medium=Social&utm_source=Twitter#Echobox=1626192269

Bei den Korvetten vom Typ K130, die die Lürssen-Werftengruppe für die Deutsche Marine baut, geht es nach Plan voran. Das hat das Bremer Unternehmen mitgeteilt. Entsprechend wurde am Dienstag bei der vierten von insgesamt fünf neuen Korvetten bei der Kiellegung die Messingplatte traditionell zwischen Kielblockträger und Stahlsektion eingeschlagen. Bei der Zeremonie auf der Wolgaster Peene-Werft gab es Corona-bedingt nur einen kleinen Teilnehmerkreis. Darunter waren Vertreter der Deutschen Marine sowie der Stadt Augsburg - denn diese Korvette soll später mal den Namen Augsburg tragen. Für die Fuggerstadt setzt sich damit bei der Marine eine Tradition fort. Denn zuvor gab es die Fregatte mit dem Namen "Augsburg", die aber außer Dienst gestellt wurde.

Bei der Kiellegungszeremonie dankte der Geschäftsführer der Fr. Lürssen Werft, Tim Wagner, den eigenen Beschäftigten sowie denen der Zulieferbetriebe für ihren hohen Einsatz unter den erschwerten Corona-Bedingungen. Insgesamt wird dies die neunte Korvette sein, vom Neuauftrag gerechnet, der 2017 vergeben wurde, ist es aber das vierte Boot. Am Bau ist auch die Kieler Werft German Naval Yards beteiligt. Von dort wird das Vorschiff von Boot 8 zum Hamburger Lürssen-Werftstandort Blohm+Voss gebracht. Das Hinterschiff kommt aus Wolgast von der Peene-Werft zwecks Hochzeit der beiden Teile ebenfalls dorthin.

In Hamburg wird unterdessen die planmäßige Ausdockung vom siebten Boot vorbereitet: Auf Steinwerder werden die rund 89 Meter langen Korvetten zudem endausgerüstet, in Betrieb genommen und durchlaufen von dort aus ihre Funktionsüberprüfungen und Abnahmen in Abstimmung mit den Fachabteilungen des öffentlichen Auftraggebers und der Deutschen Marine. Das sechste Boot der neuen Korvettenserie befindet sich bereits in der Ausrüstungsphase.

Am Bau der Korvetten ist außerdem Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) beteiligt. Als 2017 die Lürssen-Gruppe den Zuschlag für den Auftrag über fünf Korvetten erhielt, zog damals German Naval Yards gegen diese Entscheidung vor Gericht. Schließlich konnte man sich auf eine Zusammenarbeit und eine Aufteilung der Arbeit einigen.

Die ersten fünf Korvetten vom Typ K130 sind seit 2008 im Dienst. Sie sind unter anderem im Rahmen der UN-Mission im Libanon (UNIFIL) auf dem Mittelmeer im Einsatz.
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Hi,
ich habe da mal eine Frage: Wo zu dient das, nach oben zu öffnede, quadratisch Tor am Heck der
Korvetten?

Viele Grüße
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Zitat: #Kiellegung der künftigen #Korvette AUGSBURG in #Wolgast. Danke an die Organisatoren aus #Werftindustrie - #ARGE #K130 und @BaainBw. Wichtiger Schritt für @deutschemarine und das #1Korvettengeschwader. Und danke für den guten Kontakt zur künftigen Patenstadt @stadtaugsburg

https://twitter.com/Com1DEUCorvSqn/statu...0225974272

Mit vier Bildern. Smile
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(13.07.2021, 21:01)BOO123 schrieb: ich habe da mal eine Frage: Wo zu dient das, nach oben zu öffnede, quadratisch Tor am Heck der
Korvetten?

Geplant ist diese mWn für das kleine Schleppsonar der Torpedoabwehr (TAÜ).
Der mögliche Effektor SeaSpider dazu: https://www.welt.de/wirtschaft/article15...rpedo.html

Die Entwicklungsgeschichte des SeaSpider von ATLAS:
https://www.seaspider.info/milestones/
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(14.07.2021, 13:48)Ottone schrieb: Geplant ist diese mWn für das kleine Schleppsonar der Torpedoabwehr (TAÜ).
Der mögliche Effektor SeaSpider dazu: https://www.welt.de/wirtschaft/article15...rpedo.html

Die Entwicklungsgeschichte des SeaSpider von ATLAS:
https://www.seaspider.info/milestones/

Unwahrscheinlich das man damals bei der Entwicklung schon an den SeaSpider gedacht hat. Es wurde immer mal wieder über ein kompaktes Schleppsonar gesprochen (COTASS). Vermutlich ist die Klappe ein Überbleibsel davon. Das Schleppsonar von TAÜ ist aber durchaus denkbar. Wenn auch unwahrscheinlich wenn man sich das Aufgabenspektrum dieser Boote anschaut.
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Doch, hat man. Wer genau hinschaut findet Fotos aus 2008 mit einem ersten SeaSpider Werfer Prototyp auf einer Korvette, wohl noch ohne einen griffigen Namen. TAÜ und TAU sind langfristige Entwicklungsthemen, auch wegen der eingefahrenen Friedensdividende, und vergleichbar mit der Langsamkeit und dem technischem Anspruch von Skeldar (Sea Falcon). IDAS gehört in die gleiche Kategorie mit dem gleichen Schicksal.
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