(See) Future Air Defender (FuAD): Ersatz für die De-Zeven-Provinciën-Klasse (LCF)
#16
(01.05.2026, 23:13)HeiligerHai schrieb: "Niederlande betrachten Aegis-System für ihre neuen Luftverteidigungsfregatten"
https://www.hartpunkt.de/niederlande-bet...re-marine/

Damit es auch hier drin ist.
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#17
https://marineschepen.nl/nieuws/Keuze-ra...90526.html
neues von der Auswahl der Flugkörper (Paywal).
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#18
(24.05.2026, 01:39)roomsim schrieb: neues von der Auswahl der Flugkörper (Paywal).
Hier aus dem Auszug des "B-Briefs", von dem der Artikel handelt (Google Übersetzung):
Zitat:...
**Anforderung** Angesichts der rasanten technologischen Fortschritte bei Waffensystemen und der zunehmenden Vielfalt an Bedrohungen aus der Luft müssen die zukünftigen LC-Fregatten in der Lage sein, verschiedene Bedrohungsarten abzuwehren – wie beispielsweise hochentwickelte Seezielflugkörper und Marschflugkörper mit hoher Fluggeschwindigkeit. Daher beabsichtigt das Verteidigungsministerium, diese LC-Fregatten mit einer mehrschichtigen Luft- und Raketenabwehrfähigkeit für kurze, mittlere und lange Distanzen auszustatten, einschließlich einer endoatmosphärischen (innerhalb der Atmosphäre) Abfangfähigkeit gegen ballistische Raketen. Das Projekt „Bewaffnung für die maritime Luft- und Raketenabwehr“ konzentriert sich primär auf die Verteidigung gegen andere Bedrohungen aus der Luft und in geringerem Maße gegen Drohnen. Diese LC-Fregatten müssen sich auch gegen beispielsweise eine große Anzahl gleichzeitig gestarteter Drohnen (Schwärme) verteidigen können. Diese Anforderung wird bei der Konstruktion der LC-Fregatten berücksichtigt.

**Qualitative Anforderung** Das Verteidigungsministerium strebt die Beschaffung von serienmäßigen Waffensystemen (MOTS) an, die sich als effektiv erwiesen haben und zeitnah verfügbar sind. Im Rahmen dieses Projekts werden Abfangraketen für kurze, mittlere und lange Reichweiten beschafft, einschließlich der zugehörigen Raketenbehälter (Kanister) für Start, Lagerung und Transport. ...

**Mengenbedarf**
... Die zu beschaffenden Munitionsmengen sind als geheim eingestuft, da sie Aufschluss über die Einsatzbereitschaft der Niederlande und ihrer Verbündeten geben.

Marktforschung
Im September 2024 wandte sich das Verteidigungsministerium mit einer Informationsanfrage (RFI) an eine Auswahl potenzieller Lieferanten innerhalb und außerhalb Europas und übermittelte ihnen qualitative Produktanforderungen und -bedingungen. Diese Lieferanten sind im vertraulichen Anhang aufgeführt. Auf Basis der erhaltenen Informationen konnte das Verteidigungsministerium verschiedene Kandidaten vergleichen und sich einen Überblick über den Markt und die Leistungsfähigkeit der vorgeschlagenen Waffensysteme verschaffen. Folgende Aspekte spielten bei diesem Vergleich eine Rolle: rechtzeitige Verfügbarkeit, Leistung, Integration, Interoperabilität, internationale Zusammenarbeit, integrierte logistische Unterstützung und das Wartungskonzept, Kosten und Herkunft des Lieferanten. Um eine optimale technische Analyse und Bewertung der Leistungsfähigkeit der vorgeschlagenen Waffensysteme zu gewährleisten, hat das Verteidigungsministerium das Forschungsinstitut TNO hinzugezogen.

Der Zeitplan des Projekts „Ersatz der LC-Fregatten“ dient als Leitfaden, und die zu integrierenden Waffensysteme müssen rechtzeitig verfügbar sein. Die Einsatzszenarien der zukünftigen LC-Fregatten bestimmen die Bewertung der Leistungsanforderungen des Produkts. In diesem Zusammenhang spielen potenziell effektive Kombinationen von Waffensystemen mit Kurz-, Mittel- und Langstreckenfähigkeiten eine wichtige Rolle. In dieser Projektphase stellen die Kostenangaben eine grobe Schätzung des Stückpreises und der Gesamtinvestitionskosten dar.

Fazit: Auf Grundlage der Marktanalyse hat das Verteidigungsministerium eine bevorzugte Kombination von Waffensystemen ausgewählt.
Nur verraten sie diese ausgewählte Kombination halt nicht. Also irgendwie doch nix neues.
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#19
https://www.opex360.com/2026/05/23/le-pr...rs-annees/

Damit ist es offiziell, ASWF kommen frühestens ab 2033, was zur Folge hat, das Damen mindestens bis 2036 mit denen Beschäftigt ist (1 Schiff pro Jahr) bei 4 Schiffen oder bis 2039 bei 7 Schiffen, wenn nicht noch mehr Verspätungen dazu kommen.

4 ASWF: entweder die Schon unterschriebenen oder die geplante Niederländische Beschaffung bei Stornierung der Belgier, sehe ich als das Minimum an was gebaut werden wird.
7 ASWF: Die geplante Zahl bei voller Beschaffung beider Nationen.

Damen wird nicht sowohl ASWF als auch FuAD parallel bauen, da das Industriepolitisch, als auch wirtschaftlich keinen Sinn ergibt, für 2-4 Jahre die Kapazitäten zu verdoppeln und danach diese Belegschaft wieder abbauen zu müssen und Überflüssige Kapazität zu haben.

Deshalb ist davon auszugehen, das ASWF und FUAD sequenziell erfolgen werden. Da man aber nicht einfach mit den gleichen Werkzeugen nach der ASWF FuAD bauen kann und retooling Zeit benötigt, sowie das erste Schiff immer ein bisschen länger dauert als die Folgenden wird die erste FuAD frühestens 2 Jahre nach der Letzten ASWF zulaufen.

Nach den Vorhergegangen Rechnungen wird die erste FuAD nicht vor 2038(4 ASWF) bzw. 2041(7 ASWF) zulaufen.
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#20
„marineschepen.nl“ schrieb:France and the Netherlands in talks about new frigates
https://marineschepen.nl/nieuws/Frankrij...20726.html (paywall)

Laut marineschepen.nl befinden sich Frankreich und die Niederlande im gegenseitigen Austausch um die Möglichkeit einer gemeinsamen zukünftigen Luftverteidigungsplattform zu untersuchen. Unter Berufung auf Insider gibt marineschepen.nl an, dass man sich diesbezüglich noch in einer frühen Phase der Gespräche befinde, eine Konsultation der Unternehmenslandschaft habe stattgefunden, ein offizielles Statement stehe aber noch aus.

Es wäre das erste niederlänsich-französische-Kooperationsprojekt dieser Art.
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#21
Da bin ich gespannt in welche Richtung die Kollaboration gehen wird. Ende letztes Jahr sprach die französische Marine noch von eher leichteren Schiffen.

Opex360: Admiral Vaujour is not convinced by the idea of ​​equipping the French Navy with a heavy cruiser
Zitat:The major issue going forward, given that we need to add three more first-rank frigates, is to carefully consider our needs," he said. "Do we need to continue the FDI series […] or do we ultimately need FREMM [Multi-Mission Frigates], 7,000-ton vessels, in addition? That's the question, which I believe the naval command will be able to answer," he added.

One option would be to forge a cooperation agreement with Italy to build at least two examples of the DDX "super-destroyer," currently in the design phase at Fincantieri. Expected to have a displacement of 14,500 tons [...]

From his perspective, the concept of a heavy cruiser could be interesting "if you consider the number of missiles" that can be carried on board… but "provided that such equipment can be financed." He continued, "I'm not a fan of large cruisers" because "I prefer agility."

“If we look at the economic equation: very few navies will be able to afford such ships, whereas the 5,000-ton frigate seems much more accessible. Moreover, the FDI is of great interest, although it did not win the Norwegian contract: it meets the needs,” argued Admiral Vaujour.

However, the French Navy will also need "heavier frigates"... But this issue will only be addressed when replacing the Horizon-class air defense frigates [FDA], "probably with ships of the same class, i.e. 7,000 tonnes," he concluded.

Als es um das Thema AAW Schiffe als Ersatz der Horizon ging, sprach man davon eher in der Gewichtsklasse 7.000t bleiben zu wollen.

Was man von den Niederländern so gehört hat sollte es bei der FuAD eher etwas größer zuwerden. Zumindest erwartet man ein Upgrade im Vergleich zu den existierenden De Zeven-Provinciën Schiffen. Ich denke es dürfte schwierig werden ein solches Upgrade in 7.000t unterzukriegen.

Das sind keine unüberbrückbaren Unterschiede. Entweder das Schiff wird etwas weniger leistungsstark als von den Niederländern gewünscht, oder es wird etwas größer als damals von Frankreich dargestellt. Beides ist möglich, es ist Interessant in welche Richtung es am Ende geht.
Natürlich, Gesetz dem Fall dass aus diesen Gesprächen auch etwas konkretes erwächst.
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#22
(22.07.2026, 15:14)Gecktron schrieb: Da bin ich gespannt in welche Richtung die Kollaboration gehen wird. Ende letztes Jahr sprach die französische Marine noch von eher leichteren Schiffen.

Opex360: Admiral Vaujour is not convinced by the idea of ​​equipping the French Navy with a heavy cruiser

Als es um das Thema AAW Schiffe als Ersatz der Horizon ging, sprach man davon eher in der Gewichtsklasse 7.000t bleiben zu wollen.

Was man von den Niederländern so gehört hat sollte es bei der FuAD eher etwas größer zuwerden. Zumindest erwartet man ein Upgrade im Vergleich zu den existierenden De Zeven-Provinciën Schiffen. Ich denke es dürfte schwierig werden ein solches Upgrade in 7.000t unterzukriegen.

Das sind keine unüberbrückbaren Unterschiede. Entweder das Schiff wird etwas weniger leistungsstark als von den Niederländern gewünscht, oder es wird etwas größer als damals von Frankreich dargestellt. Beides ist möglich, es ist Interessant in welche Richtung es am Ende geht.
Natürlich, Gesetz dem Fall dass aus diesen Gesprächen auch etwas konkretes erwächst.

Da die Niederländer auch mit 10-12000t planen kann das sehr interessant werden, wer sich bewegt, wobei ich hier sogar auf Frankreich tippen würde, da auch die anderen Potenziellen Partner (Italien) mit sehr großen Schiffen planen und die Franzosen anscheinend nur 2 haben wollen, während die Niederländer mit 4 Planen.

Wobei das würde heißen Frankreich wäre Juniorpartner, was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann.
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#23
In der Anfangszeit des CNGF planten sowohl Frankreich wie auch Italien mit je 4x Schiffen, nicht mir je 2x. Die Stückzahlen wurden dann später reduziert weil sich das Projekt nach dem Austritt Großbritanniens extrem verteuerte. Bedarf besteht aber eigentlich nach wie vor an 4x Einheiten, weshalb Italien seine CNGF bspw Parzelle zum DDX unterhalten möchte. Insofern würde ich nicht ausschließen wollen, dass Frankreich hier ebenfalls 4x Einheiten anstreben könnte.

Das Thema Größe dürfte aber definitiv interessant werden, da die Niederlande und Frankreich hier aus völlig verschiedenen Ausgangssituationen kommen. Die Niederlande unterhalten einen High-Low-Luftverteidigungskomplex in ihrer Flotte, Nebenprodukt des SM-ESSM-Ökosystems, was entsprechend für sehr große Einheiten mit zusammengezogener Fähigkeit spricht. Und sofern sich bei der ASWF nichts grundlegendes mehr tut, dürfte das vermutlich auch so bleiben. In der MN hingegen werden diese Fähigkeiten eher disloziert vorgehalten, abseits der CNGF auch auf FREMM und FDI, was hinsichtlich dedizierten Luftverteidigungsplattformen wiederum eher für mittelgroße bis kleine Einheiten spricht.

Also entweder müsste man sich hier wie @Gecktron schon angeführt hat auf ein für die Niederlande etwas zu kleinen und für Frankreich etwas zu großen Entwurf einigen, den beide dann einfach mittragen. Oder alternativ macht man das, was die RN mal mit dem T45 vor hatte und nimmt ein oder zwei Sektionen aus den französischen Typvertretern heraus, sozusagen das Gegenteil von dem, was man für die FDI plant.
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#24
(22.07.2026, 23:30)DopePopeUrban schrieb: In der Anfangszeit des CNGF planten sowohl Frankreich wie auch Italien mit je 4x Schiffen, nicht mir je 2x. Die Stückzahlen wurden dann später reduziert weil sich das Projekt nach dem Austritt Großbritanniens extrem verteuerte. Bedarf besteht aber eigentlich nach wie vor an 4x Einheiten, weshalb Italien seine CNGF bspw Parzelle zum DDX unterhalten möchte. Insofern würde ich nicht ausschließen wollen, dass Frankreich hier ebenfalls 4x Einheiten anstreben könnte.

Das Thema Größe dürfte aber definitiv interessant werden, da die Niederlande und Frankreich hier aus völlig verschiedenen Ausgangssituationen kommen. Die Niederlande unterhalten einen High-Low-Luftverteidigungskomplex in ihrer Flotte, Nebenprodukt des SM-ESSM-Ökosystems, was entsprechend für sehr große Einheiten mit zusammengezogener Fähigkeit spricht. Und sofern sich bei der ASWF nichts grundlegendes mehr tut, dürfte das vermutlich auch so bleiben. In der MN hingegen werden diese Fähigkeiten eher disloziert vorgehalten, abseits der CNGF auch auf FREMM und FDI, was hinsichtlich dedizierten Luftverteidigungsplattformen wiederum eher für mittelgroße bis kleine Einheiten spricht.

Also entweder müsste man sich hier wie @Gecktron schon angeführt hat auf ein für die Niederlande etwas zu kleinen und für Frankreich etwas zu großen Entwurf einigen, den beide dann einfach mittragen. Oder alternativ macht man das, was die RN mal mit dem T45 vor hatte und nimmt ein oder zwei Sektionen aus den französischen Typvertretern heraus, sozusagen das Gegenteil von dem, was man für die FDI plant.

Die Franzosen haben ihre 4 AAW Schiffe mit den Beiden AAW FREMMs voll gemacht, auch wenn das jetzt wie du schon gesagt hast keine "Flottenverteidiger" sind, weshalb ich nicht davon ausgehen würde, das man für diese beiden 3 und 5 Jahre alten Schiffe jetzt schon Ersatz sucht.

Was den Italienischen Anspruch von 4 High End AAW Schiffen angeht(das ist nicht unbedingt Ökosystemspezifisch) habe es schonmal woanders ausführlich ausgeführt, aber hier nochmal der Kurzabriss.
Ich sehe nicht, das sie mehr als 2 DDX bekommen, die inzwischen eher ein Ersatz für die Horizon Klasse sind als für die De-la-Penne-Klasse alleine von der Timeline her und die Penne Klasse wird in ihrer AAW Rolle durch die FREMM EVO ersetzt, wohl oder übel.

Oder es ist eine Kooperation bei den Systemen und jeder Baut sich dann sein eigenes Schiff drum rum, wie auch schon bei 7-Provinzen, F124 und Iver Huitfeldt geschehen, auch wenn man sich da auch auf eine Grobe Größenordnung einigen muss, weil nicht jede Schiffsgröße kann einen Riesensensor weit oben stabilitätstechnisch tragen.
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#25
(23.07.2026, 11:49)roomsim schrieb: Oder es ist eine Kooperation bei den Systemen und jeder Baut sich dann sein eigenes Schiff drum rum, wie auch schon bei 7-Provinzen, F124 und Iver Huitfeldt geschehen, auch wenn man sich da auch auf eine Grobe Größenordnung einigen muss, weil nicht jede Schiffsgröße kann einen Riesensensor weit oben stabilitätstechnisch tragen.
Können wir dann bitte auch noch DDX und F127 mit in den Topf werfen? Danke. Angel
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#26
(22.07.2026, 22:49)roomsim schrieb: Wobei das würde heißen Frankreich wäre Juniorpartner, was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann.

Ich auch nicht, aber Partnerschaft auf Augenhöhe. Für eine europäische Initative gibt es ja nicht (mehr) viele Möglichkeiten Niederlande und Dänemark.

Mit der NL läuft die Zusammenarbeit im U Boot (Orka) und MCM Bereich zur Zeit sehr gut. Niederländische Matrosen werden ja sogar in französischen atomaren Angriffs U Booten ausgebildet.

Die HNLMS Evertsen war ja in der Trägergruppe der Charles de Gaulle und hat dort sogar zeitweise die Führung der Luftraumverteidigung übernommen, der Graal für eine Fregatte.

Offiziell gibt es keine französische Bestätigung, es gibt viele Steine auf dem Weg, aber ich kann mit vorstellen das Macron zum Jahresende eine Offensive startet, um das "Marine" Thema im französischen Wahlkamp zu verankern
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#27
[Video: https://www.youtube.com/live/zqGrPGoBjII...28Q20s9kQ2]
aus einem französischen Forum

Erste offizielle Bestätigung der laufenden Gespräche zwischen den Niederlanden und Frankreich über ein gemeinsames Programm zum Ersatz der FDA/LCF
Um 6:45 Uhr E. Macron:
Es handelt sich um eine Partnerschaft, die wir vertiefen möchten, um dem ermittelten Kapazitätsbedarf gerecht zu werden, der übrigens unseren Ländern gemeinsam ist und manchmal auch anderen Freunden in der Region: Programm für Luftabwehrfregatten, Stärkung unserer BITD …

Und es ist unser gemeinsamer Wille, diese europäische BITD zu festigen und diese Partnerschaften zur Kapazitätsbildung zwischen unseren beiden Ländern zu stärken. Und dies gründet sich auf das sehr starke Vertrauen, das zwischen unseren Streitkräften und unseren Dienststellen besteht.

aus einem französischen Forum
Zitat:
Macron: Mögliche Zusammenarbeit mit den Niederlanden bei Fregatten —> https://premium.marineschepen.nl/macron-...nederland/
Abonnenten von Marineschepen.nl konnten im Juli Berichte über die Gespräche zwischen den Niederlanden und Frankreich bezüglich der künftigen Fregatten lesen. Es könnte sich um eine historische Zusammenarbeit handeln, die in der Tweede Kamer [dem niederländischen Parlament] bisher noch nicht (öffentlich) zur Sprache gekommen ist. Inzwischen steht das Thema jedoch auf der Tagesordnung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Und die niederländische Industrie tappt im Dunkeln.
….
Gespräche mit verschiedenen Quellen zeigen, dass die französische Industrie schon sehr früh in die Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit mit den Niederlanden im Bereich der Fregatten eingebunden war.
Umgekehrt tappte die niederländische Industrie hinsichtlich der Gespräche mit Frankreich (sowie mit Großbritannien über amphibische Schiffe) völlig im Dunkeln.
...
Nach den Erkenntnissen von Marineschepen.nl sind die niederländischen Unternehmen durchaus an einer Zusammenarbeit interessiert.
...
Die Bedenken betreffen jedoch vor allem das geistige Eigentum: Wem werden letztendlich die Rechte an den Entwürfen und Teilsystemen gehören? Werden französische Unternehmen die von niederländischen Unternehmen entwickelten innovativen Lösungen übernehmen und für Exporte nutzen können (bei denen sie dann im Wettbewerb mit den niederländischen Unternehmen stünden)? Oder werden diese Rechte geschützt? „Ich bin mir sicher, dass Macron die Frage des geistigen Eigentums sehr wohl im Blick hat“, erklärt ein Zulieferer von Teilsystemen gegenüber Marineschepen.nl. „Ich weiß allerdings nicht, ob Jetten dies ebenfalls im Blick hat.“
Natürlich befürchten einige auch, dass bei den Verhandlungen „Anteile am Kuchen“ abgetreten werden, um den Start einer Zusammenarbeit zu ermöglichen. Anteile, die bisher der niederländischen Industrie zugutezukommen schienen, da – wie wir uns erinnern – das Verteidigungsministerium das FuAD zusammen mit „Beschaffungen zur Stärkung der Industrie“ genannt hatte.
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