30.04.2026, 15:41
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(See) Korvette K130 (Braunschweig-Klasse)
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30.04.2026, 16:55
C-152 schrieb:Aber wie realistisch ist das? Unter dem Helideck müssten sicher Verstärkungen in der Struktur wegen des konzentrierten Gewichts der Launcher vorgenommen werden. Und unter Deck wird ohnehin Platz benötigt. Die Launcher sind idR nicht nur über Tage. Ist dieser Platz vorhanden? Bzw. wohin wird das aktuell dort befindliche Equipment transferiert? Es braucht zusätzliche Plätze in der OPZ und Kojen für das Personal.Vorab zum Thema "realistisch?", gesichert würde ich einen solchen Ansatz nicht ausschließen aber im aktuellen Klima halte ich sowas zumindest für stark unwahrscheinlich. Die Gründe für eine solche Bewaffnung lassen sich alle primär im Eskortdienst verorten und dafür ist die K130 eigentlich so nicht gedacht. Sofern man sie also weiterhin als ASuW-, Eloka- und Aufklärungsplattform verwendet, ist zumindest in den Augen von Marine und Ministerium auch keine Aufrüstung des Luftverteidigungskomplexes nötig. Ich persönlich würde dem zwar widersprechen, da wir in der Ostsee seit dem Beitritt Schwedens und Finlands sowie der akuteren Bedrohung im Baltikum deutlich mehr zu tun haben, als den Küstenschütz für den die Korvetten ursprünglich entworfen wurden, aber ich bin eben auch kein Verteidigungsminister. Manchmal ist das BMVg ja für Überraschungen gut aber man kann bis auf weiteres erstmal davon ausgehen, dass sowas nicht passiert. ---- Zum Thema Technik, das kommt ein wenig darauf an, wie man ein solches System einführen würde. Der Entwurf meinerseits ist dahingehen auch ein bisschen krude und unrealistisch, da er die "Anatomie" der Bordwand und vor allem der Zugänge zum Flugdeck ganz oder teilwiese ignoriert, grundsätzlich halte ich die Einführung einer solchen Systemart an der rückseitigen Bordwand für realistisch. Je nachdem allerdings möglicherweise nur auf dem 2. Los, sofern das 1. Los ein anderes Innenlayout hat oder ein Upgrade nur kurz vor der Außerdienststellung kommen würde. Knackpunkt ist eben, dass man für eine Installation die Bordwand aufreißen muss um zum einen den Starter (dessen Hauptgewicht idealerweise nicht auf dem Flugdeck stehen sondern an der Wand hängen würde) zu befestigen und zum anderen um dessen Steuerelektronik unterzubringen. Sofern die Drohnenhangars der K130 über einen Zugang aus dem schiffsinneren Verfügung, ließe diese sich dort gut unterbringen, aber ich weiß nicht, ob das auch der Fall ist. Platz für weitere Helikopteroperationen müsste noch vorhanden sein, allerdings dürfte dessen Betankung von der Korvette aus nicht mehr möglich sein womit die Korvetten als Abstützpunkt entfallen (was mMn allerdings auch kein großer Verlust wäre). Die zusätzlichen Kojenplätze müsste man aus der generellen zusätzlichen Einschiffungskapazität (die bspw für Bordeinsatzteams gedacht war) ziehen, da Polyphem ursprünglich mal als zusätzliches Wirkmittel geplant war was nicht reaisiert wurde, dürfte es allerdings zu keinen Problemen in der OPZ kommen sofern sich seit den 2000ern da nichts grundlegendes an den Konsolen verändert hat. ---------- ObiBiber schrieb:Variante 1) seitlich am Helideck sind noch kleine Räume die mal für 8 x Polyphem vorgesehen waren…Ist dieser Platz seitlich des Flugdecks? Nach meinem Verständnis sollte Polyphem doch in diesem Aufbau zwischen RAM und hinterem Sensormast untergebracht werden, oder bin ich da falsch informiert?
30.04.2026, 17:14
Btw: Die Abgabe Frist für die Angebote zum qNFMLG war letztes Jahr Juli.
Und die Auslieferung soll schon laut Ausschreibung 2027 starten.... ... Das wird... sportlich
30.04.2026, 19:55
Weiterhin sehr interessant wie es keinerlei Ambitionen gibt ein Sonar auszurüsten, gerade weil Konstruktiv dafür Reserven gibt. Die Bedrohung von Drohnen gerade in der Ostsee sollte eigentlich eine ausreichende Sonarfähigkeit eine hohe Priorität haben.
01.05.2026, 08:58
Hier gibt's ein Video der Taufe der Korvette Lübeck, inkl. Interview mit dem CEO von Rheinmetall Naval Systems. Er nennt Termine zur geplanten Übergabe der fünf Korvetten an die Marine, und gibt einen Ausblick auf weitere Projekte: Korvette Lübeck: Feierliche Taufe
Das letzte Boot des 2. Loses soll im 1. Quartal 2028 and die Marine gehen.
01.05.2026, 09:13
(01.05.2026, 08:58)LuisDa schrieb: Hier gibt's ein Video der Taufe der Korvette Lübeck, inkl. Interview mit dem CEO von Rheinmetall Naval Systems. Er nennt Termine zur geplanten Übergabe der fünf Korvetten an die Marine, und gibt einen Ausblick auf weitere Projekte: Korvette Lübeck: Feierliche Taufe Das passt ja zu meiner genannten Timeline… 2 Korvetten in 2026 2 in 2027 die letzte dann Anfang 2028 … man muss sagen endlich mehr Flaggenstöcke für die Marine…
01.05.2026, 17:22
01.05.2026, 17:35
(30.04.2026, 19:55)Pmichael schrieb: Weiterhin sehr interessant wie es keinerlei Ambitionen gibt ein Sonar auszurüsten, gerade weil Konstruktiv dafür Reserven gibt. Die Bedrohung von Drohnen gerade in der Ostsee sollte eigentlich eine ausreichende Sonarfähigkeit eine hohe Priorität haben. Aus diesem Grund soll zumindest das Spexer Radar beschafft werden was auch tiefliegende Überwasserdrohnen erkennen kann. Seezielkörper sollten damit auch früher erkannt werden. Eine kleines Schleppsonar wie SeaSense wäre dennoch eine sinvolle Bereicherung und ist durchaus umsetzbar.
01.05.2026, 23:54
(30.04.2026, 11:40)Broensen schrieb: Noch eine Frage in dem Zusammenhang: Hat schonmal jemand etwas bzgl. der Besatzungen vernommen, also ob die vom 1. Los umsteigen oder neue gebildet werden? Im letzteren Fall müsste man das ja mit einigermaßen Vorlauf angehen.Das ist eine wichtige Frage: Da wir dazu bislang gar nichts gehört haben vermute ich keine gute Situation, was ja auch naheliegt. Bleibt eigentlich nur das Hoffen auf die Wehrpflicht. Dass das 1. Los sukzessive in die Reserve rutscht wäre natürlich logisch.
04.05.2026, 16:00
(30.04.2026, 12:45)Milspec_1967 schrieb: Loitering?...Nur über den Hangar/Flugdeck...umständlich, aber möglich. Ich habe lange nach den Bildern gesucht, aber leider nicht gefunden. Ich bin mir zu 70% sicher, das auf den K130 diverse Quadcopter Systeme während der letzten Ostseemanöver eingesetzt/getestet wurden. Welche Drohnen das waren und ob sie offiziel beschaftt wurden, weiß ich allerdings nicht. Falls ich micht nicht täusche, waren das Drohnen die ca. 5-15kg (Klasse C2/ C3) wogen. Also ca. 1-2 Std. Flugzeit und ca. 50Km Reichweite, wenn man sie mit zivilem Modellen vergleicht. Im Einsatz werden die K130 Drohnen mitführen, da bin ich mir zu 60% sicher ![]() Zum Nutzen: In asymetrischen/hybriden Einsätzen können sie sehr nützlich sein: - Inspektionen von Schiffen, Infrastruktur (Windräder, Bohrinseln) auf Schäden durch Sabotage oder zur Sabotageprävention - Unterstützung von Schiffsdurchsuchungen, die Drohnen fliegt das Deck ab, bevor das Boardingteam zum Einsatz kommt und bleibt während des Einsatz über dem Schiff als "fliegendes" Auge. - Aufklärung: eine russiche Kamikaze Drohne und ein ziviles Speedboat werden sich auf dem Radarbild kaum unterscheiden. Hier kann die Drohne unschuldige Urlauber retten.
04.05.2026, 16:48
(04.05.2026, 16:00)Feyerabend schrieb: Ich habe lange nach den Bildern gesucht, aber leider nicht gefunden.Ähh... Nur mal so am Rande... ... In einem KRIEG gibt es keine Urlauber Boote mehr in Nord und Ostsee... Dchon klar, oder? Hst es 1939 - 45 auch nicht gegeben... Und sobald Russland oder russische Terroristen, IM FRIEDEN eine Kamikaze Drohne etwas zerstören lassen, ist Krieg! Im Frieden ist die Verfassung Frsge, wer unsere Kritis gegen hybride Angriffe (Anker, Taucher von zivildchiffen etc?) schützt.. ARMEE oder POLIZEI.??? Falls das Verfassung Gericht hybride Zerstörung als KRIEGSAKT wertet, ist die Antwort eindeutig : DIE ARMEE = Bundeswehr = Marine. Falls nein... BUNDESPOLIZEI (die dafür 0 komma 0 ausgerüstet ist ) Wann wird das BVG sich dazu äußern? Warum hst es noch kein Grundsatz Urteil darüber gegeben?
05.05.2026, 13:27
Es gibt wohl keine andere Behörde in Deutschland die über mehr abwehrsysteme gegen Drohnen verfügt wie die Bundespolizei. Dazu hat man eine hubschrauberflotte welche man mit Scharfschützen ( welche wohl zu den besten der Welt gehören ) besetzt zum Einsatz bringen kann.
05.05.2026, 23:32
(05.05.2026, 13:27)alphall31 schrieb: Es gibt wohl keine andere Behörde in Deutschland die über mehr abwehrsysteme gegen Drohnen verfügt wie die Bundespolizei. Dazu hat man eine hubschrauberflotte welche man mit Scharfschützen ( welche wohl zu den besten der Welt gehören ) besetzt zum Einsatz bringen kann. Mag sein... ...aber erstens waren die bei den bisher bekannten russischen "Uns Auslach Drohnen Aktionen" offenbar nicht vorhanden.... Und zweitens selbst wenn homöopathidch vorhanden, das reicht in der Masse nicht. 200.000 Wehrpflichtige in anti Drohnen kampf bis 2030 zu schulen, ist bedeutend effektiver. Hängt nur von der Verfügbarkeit der Mittel ab.... Die die Politiker aus Angst vor angeblichen (völlig unsinnigen) Kollateral schäden aber eh verweigern einzusetzen.
06.05.2026, 13:03
(04.05.2026, 16:48)Milspec_1967 schrieb: Ähh... Nur mal so am Rande... SELBSTVERSTÄNDLICH wird auch in Krisen und Kriegszeiten noch URLAUB gemacht. https://www.tagesschau.de/ausland/europa...g-104.html Wir werden auch nicht im Konflikt den gesamten zivilen Schiffsverkehr lahmlegen. Damit würden wir Russland helfen ein Kriegsziel zu erreichen. Der Ostseeraum ist von zu großer wirtschaftlicher Bedeutung. Zu den Verzögerungen der K130: Zitat:Denn die komplexe und hochsensible Informationstechnik an Bord der Kriegsschiffe muss gegen die mittlerweile viel aggressiveren Hackerangriffe und Cyberattacken der russischen Seite deutlich besser abgeschirmt werden. „Die Abschirmung der IT-Systeme muss professionell nachgearbeitet werden“, sagte NVL-Geschäftsführer Tim Wagner der WELT AM SONNTAG. „Wir haben einen sehr langen Abnahmeprozess mit der Marine. Dieser Prozess braucht Zeit, und daran mangelt es heutzutage.“ Die erste Baulos soll nachgerüstet werden. Zitat:Flottillenadmiral Andreas Czerwinski, Abteilungsleiter See beim BAAINBw, sagte, je zwei Korvetten sollen 2026 und 2027 von der Industrie an das BAAINBw übergeben werden, die fünfte Korvette der aktuellen Serie im Jahr 2028. Zudem soll eine der bereits fahrenden Korvetten aus der ersten Serie technologisch auf das Niveau der zweiten Serie nachgerüstet werden. „Irgendwas an Bord“, sagte Czerwinski, „ist immer kaputt.“ Bei einem komplexen System wie einem Kriegsschiff sei das unvermeidbar – deshalb gebe es an Bord redundante Systeme etwa zur Navigation.
06.05.2026, 13:40
(06.05.2026, 13:03)Feyerabend schrieb: SELBSTVERSTÄNDLICH wird auch in Krisen und Kriegszeiten noch URLAUB gemacht. Ich rede nicht vom E-Bike Urlaub im Harz oder am Strand von Norderney... Ich rede von Yachten und Kleinbooten auf See außerhalb einer zB. erlaubten 2 Meilen Zone um die Küste (dann mit potentieller Sabotage Drohnen Gefahr für die KRITIS.) GENEHMIGTE EU Frachter , Kreuzfahrtschiffe und Fähren etc. werden sicherlich weiter erlaubt sein...trotz russischer Bedrohung....aber für die Kreuzfahrtschiffe wird es 1000% Versicherungsaufschlag bei LLOYDS geben...DA FÄHRT NIX MEHR. K130: Wenn irgendwas an Bord immer kaputt ist.... ![]() ![]() BEI DEN CHINESEN NICHT, die machen vor , wie es geht...50 neue Kriegsschiffe pro Jahr MIT BESATZUNG in Dienst gestellt...DAS NEUE RÖMISCHE REICH ! |



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