(See) MEKO A-200DEU
(23.04.2026, 17:24)Milspec_1967 schrieb: Du baust MK41 komplett AUF Deck!
Das ist nicht so gedacht !
Die VLS sind IMMER halb versenkt im Rumpf ...analog F-123/F-124/F126
Das ist bei der A-200 in ihren jetzigen Versionen aber nicht so vorgesehen. Wenn man versucht, ein Tactical Length Mk41 halb in der Schiffsstruktur zu versenken, liegen dann locker 3m +/- unter dem Wetterdeck. Das sind mindestens zwei Decksdurchbrüche durch dafür nicht vorgesehen Innenraum, das Modul steht dann mit dem Boden quasi auf dem Dach des Maschinenraums. Mit ein wenig Pech könnte dafür sogar ein Sektionsschott durchbrochen werden müssen.

Der Aufwand dahinter ist, mit Verlaub, gigantisch und das bezieht sich nur auf den reinen Einbauprozess. Die jetzt durch das VLS und dessen Tragwerksstruktur belegten Räumlichkeiten müssen dann woanders untergebracht werden. Für viele Räumlichkeiten dürfte der freigewordene Platz im Bug nicht ausreichen oder ungeeignet sein, die Erschließung wird furchtbar sein und einen Operationssaal kannst du nicht in einen stampfenden Bug legen. Viele MSC haben einen mittigen Zentralgang durch den die meisten Räumlichkeiten erschlossen werden. Da würde das VLS jetzt mitten im Weg stehen, ergo müsste der Gang außen rum und dann hoff mal, dass Auf- und Abstiege, Rohrleitungen für Strom und Löschwasser und die jeweiligen wasserdichten Schottdurchbrüche nicht noch mit verlegt werden müssen. Der Platz neben dem VLS ist aus brandschutzgründen nicht unbedingt frei nutzbar, also das kommt auch noch oben drauf. RAS geht bei den A-200 soweit ich weiß über das Wetterdeck mittschiffs, das geht nicht wenn dort ein VLS ist also müssen auch diese Einlässe und deren Leitungen verlegt werden.

Da kannst du ja fast das halbe Innenleben über den Haufen werfen und von 0 anfangen.
Zitat:MK41 Strike sind bereits bestellt...ob über DAMEN oder nicht ist egal...das übernimmt vollständig NVL...un düberlässt 4 davon TKMS für F-128
auf Anweisung der Bundesregierung, denn DIE BESTIMMT !
...und bestellen dann für die verspäteten F-126 nach.
Das dürfte wie mehrfach angeführt so nicht der Fall sein. TKMS und Rheinmetall sind eben keine Staatsbetriebe. Die müssen gar nichts und selbst wenn wir so tun als würden sie müssen, können sie dagegen klagen und einen Transfer über Jahre ausbremsen.

Die nebenbei bemerkt im Falle einer solchen Anpassung sowieso vonnöten wären. Ein Zulauf um 2030 ist damit wohl vollkommen, absolut und zu 100% ausgeschlossen.
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Da die F126 ja weiterhin kommen, sehe ich eher wenig Gründe wieso man die A-200DEU überfrachten will. 8 Zellen für 32 ESSM, ein entsprechendes Radar, ein paar Stellplätze für RBS15 Starter, eine 76mm Kanone und die Überwasserbewaffnung sollte genug sein.
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(23.04.2026, 18:27)Pmichael schrieb: Da die F126 ja weiterhin kommen, sehe ich eher wenig Gründe wieso man die A-200DEU überfrachten will. 8 Zellen für 32 ESSM, ein entsprechendes Radar, ein paar Stellplätze für RBS15 Starter, eine 76mm Kanone und die Überwasserbewaffnung sollte genug sein.

Prinzipiell sehe ich das auch so. Wenn 16 VLS möglich sind, gern. Wenn nicht geht die Welt nicht unter. 32 ESSM reichen völlig. Plant man sowieso nichts darüber Richtung AAW ist das kein Problem. Torpedoflugkörper könnte man auch als Deckstarter gestalten, wenn man denn welche planen sollte.

Was ich mich noch frage ist ob man die 76 mm nach hinten setzen könnte, wenn man vorne dafür 16 VLS und 1 RAM stehen hat. Das würde vorn das Gewicht etwas reduzieren.
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(23.04.2026, 16:43)Milspec_1967 schrieb: Entweder 76mm plus RAM oder 76mm plus MK41 VLS. (dann wäre nur ein RAM hinten auf dem Hangar)

Zudem ist die Brücke sehr niedrig...RAM muss daher weit vorne sein...dahinter wäre dann ein MK41 zu nahe an den Fenstern beim Start (heiße Gaswolke)..passt einfach nicht.
(23.04.2026, 18:44)Leuco schrieb: Was ich mich noch frage ist ob man die 76 mm nach hinten setzen könnte, wenn man vorne dafür 16 VLS und 1 RAM stehen hat. Das würde vorn das Gewicht etwas reduzieren.
Wenn 76mm + 2xMk41 + Mk.49 auf dem Vordeck nicht funktionieren sollte, könnte auch das Mk.49 ganz nach vorne auf den Platz des Hauptgeschützes rücken. Das verbessert nebenbei auch dessen Abdeckung nach hinten und man könnte ggf achtern dann nur mit Geschützen arbeiten, vlt. sogar nur mit 2x35/40mm, möglichst weit außen positioniert, so dass der tote Winkel vorm Schiff minimiert wird. Natürlich fehlt dann die Flexibilität eines Hauptgeschützes, aber für die angedachten Rollen der F128 würde ich das für weniger relevant halten als eine unzureichende Raketenbestückung. Also fasse ich doch lieber Haupt- und Nebengeschütze zusammen und maximiere die Zahl an FK.
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Ja das meinte ich. RAM sollte etwas leichter sein als das 76er. Wenn dies (76er) dann hinten auf dem Schiff steht, kann es für die luftverteidigung verwendet werden. Für den Seebeschuss dann etwas umständlich, aber auch möglich.

Macht aber nur Sinn wenn das ersparte Gewicht von ein paar Tonnen vorn wirklich etwas hilft und / oder der platzbedarf des RAM geringer ist als der des 76er. Ansonsten kann man den RAM Werfer auch einfach hinten belassen.

Grundsätzlich würde ich auf einen RAM Werfer verzichten, wenn dafür 16 VLS möglich werden. Einen Werfer und ein 76er halte ich für eine gute Lösung.
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https://www.lockheedmartin.com/content/d...-14148.pdf


Also

ExLS Standalone Launching System im Vorschiff

Mit der neuen eigenständigen ExLS-Konfiguration müssen Schiffe nicht mit einem größeren vertikalen Startsystem ausgestattet werden und können sich schnell und kostengünstig an verschiedene Arten von Munition anpassen."

Möglichkeit für z B

4 x RAM Block 2 und 4 x CAMM in jede der 3 Zellen im Werfer Lockheed ExLS
Der Werfer ist deutlich leichter als ein MK 41

Wenn Mitschiff die Strike MK 41 möglich sind, Helios glaubt nicht, würden NSM, IRIS-T und ESSM möglich sein. Das Mk41 und die leichten Starter im Vorschiff entsprichen dann etwa dem TYPE 31.

Das bei der Luftwaffe und dem Heer keine CAMM eingeführt sind stört bei vielen NATO Nutzer nicht. Unsere SM-2 werden von den Niederlanden gewartet.
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(23.04.2026, 21:14)Seafire schrieb: https://www.lockheedmartin.com/content/d...-14148.pdf


Also

ExLS Standalone Launching System im Vorschiff

Mit der neuen eigenständigen ExLS-Konfiguration müssen Schiffe nicht mit einem größeren vertikalen Startsystem ausgestattet werden und können sich schnell und kostengünstig an verschiedene Arten von Munition anpassen."

Möglichkeit für z B

4 x RAM Block 2 und 4 x CAMM in jede der 3 Zellen im Werfer Lockheed ExLS
Der Werfer ist deutlich leichter als ein MK 41

Wenn Mitschiff die Strike MK 41 möglich sind, Helios glaubt nicht, würden NSM, IRIS-T und ESSM möglich sein. Das Mk41 und die leichten Starter im Vorschiff entsprichen dann etwa dem TYPE 31.

Das bei der Luftwaffe und dem Heer keine CAMM eingeführt sind stört bei vielen NATO Nutzer nicht. Unsere SM-2 werden von den Niederlanden gewartet.

RAM vertikal widerspricht dem Wirk Prinzip: schnelles horizontales verschießen in Feind Richtung
Fur IRIS-T oder CAMM noch OK... Nur quad pack geht dann definitiv nicht. (4x Schachtel in Schachtel im MK41 Rahmen... Würg)
Da geht der ESSM Anzahl Vorteil flöten
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(23.04.2026, 23:27)Milspec_1967 schrieb: RAM vertikal widerspricht dem Wirk Prinzip: schnelles horizontales verschießen in Feind Richtung
Fur IRIS-T oder CAMM noch OK... Nur quad pack geht dann definitiv nicht. (4x Schachtel in Schachtel im MK41 Rahmen... Würg)
Da geht der ESSM Anzahl Vorteil flöten

Das Lockheed ExLS VLS wiegt die Hälfte eines MK 41 leer und damit etwa soviel wie ein RAM Werfer leer. Wenn ich keine Gewichtsreserve für ein MK 41 habe (F125) oder keinen Platz für den MK 49 Werfer ist es die Alternative für die schwere VLS-Anlage. Deshalb plant Lockheed im 3-Zellen ExLS vier CAMM-Raketen /Sea Ceptor) im Quad-Pack pro Zelle.
https://www.twz.com/wp-content/uploads/2...y=85&w=735
Also für den Fall das MK 41 Hot Shot ESSM nicht geht. WOOOOOSHSmile
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https://www.noz.de/lokales/rheiderland/r...0-50545910

auch hier interessant… die Modernisierung der F123 auf B Standard dauert wohl mindestens bis Mitte 2030…
das erste Schiff läuft frühestens 2029 zu… hört sich für mich so an als ob da auch schnell 2031 draus werden kann…
daher umso wichtiger mehrere Eisen im Feuer zu haben… und ein weiterer Grund pro Meko A200 Deu
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Hm, spricht dafür die F128 auf jeden Fall nicht zu ambitioniert zu gestalten. Evtl ist eine Ausstattung mit Saab dann auch nicht die schnellste Lösung sondern die Anlehnung an die K130. Wenn MK41 ein Problem wird, sollte man auch die SLM Variante der F125 in Betracht ziehen, auch wenn das alles Stückwerk ist.

- Radar Anlage der K130
- 76er
- 2x RAM
- 8 NSM
- Starter für SLM neben den NSM
- Vorne dann ggf. Puffer für Deckstarter Torpedoraketen.
- CMS? Keine Ahnung
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(25.04.2026, 09:10)ObiBiber schrieb: auch hier interessant… die Modernisierung der F123 auf B Standard dauert wohl mindestens bis Mitte 2030…
das erste Schiff läuft frühestens 2029 zu… hört sich für mich so an als ob da auch schnell 2031 draus werden kann…
daher umso wichtiger mehrere Eisen im Feuer zu haben… und ein weiterer Grund pro Meko A200 Deu
Damit dann zwischen ab 2029/30 gleich acht Schiffe mit dem gleichem Aufgabenspektrum in kurzer Zeit zulaufen?

(25.04.2026, 09:40)Leuco schrieb: Evtl ist eine Ausstattung mit Saab dann auch nicht die schnellste Lösung sondern die Anlehnung an die K130. ...
- Radar Anlage der K130
- 76er
- 2x RAM
- 8 NSM
- Starter für SLM neben den NSM
- Vorne dann ggf. Puffer für Deckstarter Torpedoraketen.
Eine neue, möglichst schnell zulaufende Fregatte, die sich allein durch Waffen, die noch nicht verfügbar sind, von den Korvetten unterscheidet, deren Anzahl in der Flottenplanung schon von 10 auf 6 reduziert wurde?
Zitat:- CMS? Keine Ahnung
Wenn man sich an der K130 orientiert, um einen schnellen Zulauf zu ermöglichen, macht das eigentlich überhaupt nur dann Sinn, wenn man auch deren CMS übernimmt.
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(25.04.2026, 10:50)Broensen schrieb: Damit dann zwischen ab 2029/30 gleich acht Schiffe mit dem gleichem Aufgabenspektrum in kurzer Zeit zulaufen?

Eine neue, möglichst schnell zulaufende Fregatte, die sich allein durch Waffen, die noch nicht verfügbar sind, von den Korvetten unterscheidet, deren Anzahl in der Flottenplanung schon von 10 auf 6 reduziert wurde?
Wenn man sich an der K130 orientiert, um einen schnellen Zulauf zu ermöglichen, macht das eigentlich überhaupt nur dann Sinn, wenn man auch deren CMS übernimmt.

Dann kann man gleich 5 K-130 mit Sonar neu ordern...Angel außer ohne Helikopter haben die dann nix weniger.

Wir müssen abwarten,was TKMS wirklich bietet...wir raten hier seit Monaten rum.
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„Broensen“ schrieb:Damit dann zwischen ab 2029/30 gleich acht Schiffe mit dem gleichem Aufgabenspektrum in kurzer Zeit zulaufen?
Von denen wir für 4x keine Personalreserven haben und von denen die Besatzungen der anderen 4x knapp 1-2 Jahre später für die zulaufende F126 umgeschult werden müssen. Idealer Zeitpunkt für eine Interimsbeschaffung Angel

Oder: Keine Interimslösung - Kein Problem
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Ich denke das Radar der K130 ist die wahrscheinlichste Variante. Das Thema mit der SLM könnte zeitlich eine Möglichkeit sein, da die F125 diese parallel erhalten soll. Man kann eine laufende Beschaffung also erweitern. Dass das nicht die bevorzugte Variante ist, sollte jedem klar sein. Ergibt sich daraus aber ein größerer Zeitvorteil, macht es ggf. Sinn. Für mich mehr als z.B. über Mica nachzudenken.

Der Unterschied zu einer K130 ist doch durchaus gegeben. Volle ASW Ausstattung. Ein ASW Heli und Platz für zwei Drohnen der 700 kg Klasse. Dazu ein weiterer RAM Starter und eine AAW Verteidigung im mittleren Bereich. Dazu kommt eine bessere Seegängigkeit und weiter Vorteile welche sich Aufgrund der Größe ergeben. Beim CMS die Frage wie leicht sich die ASW Themen integrieren lassen. Man sollte meinen dass das bei Atlas kein Problem sein sollte, aber drauf verlassen würde ich mich nicht.

Was immer fraglicher wird ist die F123B. Wenn die F128 früher kommen sollte, wird dieses Projekt fraglich. Aufgrund der Zeitenwende ist es klug parallel zu beschaffen. Es ist aber nicht unwahrscheinlich dass das zum parallelen Zulauf ähnlicher Einheiten führt. Pragmatisch wäre es dann z.B. die F123B an Verbündete zu verkaufen. So bleibt das Projekt bezogen auf die Gesamtverteidigung sinnvoll. Man darf nicht vergessen, dass die F123B eine beschränkte Lebenszeit haben wird und keinen NH90 dauerhaft betreiben kann, weshalb ich der F128 hier Klaus den Vorzug geben würde.
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(25.04.2026, 13:51)Leuco schrieb: . Dazu ein weiterer RAM Starter

K130 hat ZWEI RAM!!
Wieviel F-128/A200D hat, wissen wir schlicht aktuell nicht.!

Besatzungdn werden so oder so erst für jenseits 2030 benötigt... Die Ausbildungs slots gibt es noch gar nicht!
Welches schiff auch kommt... F-126 oder 128... ist somit zunächst völlig egal.
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