(Allgemein) Bundeswehr – quo vadis?
Was für eine beknackte Diskussion.

Um mal wieder zum Thema des Fadens zurückzukommen …

Per 'Loyal': Die Sanitätsregimenter werden aufgelöst. Um für den Massenanfall von Verwundeten im hochintensiven Gefecht gerüstet zu sein, erhalten die Kampfbrigaden stattdessen jeweils ein Sanitätsbataillon, außerdem sollen Lazarettbataillone für den rückwärtigen Raum aufgestellt werden. Das KdoGesVersBw will dafür tausende neue Dienstposten. (Quelle)
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Was für eine beknackte Idee, aber nur allzu typisch für die Sanitätswehr. Die ohnehin schon barock überladenen Brigaden sollen also noch mehr überladen werden, und wofür genau?! Die Wahnideen der Bundeswehr wie man die Verwundeten ach so gut versorgen will, werden allesamt krachend scheitern. Warum nicht gleich alle Soldaten zu Sanitätern machen, die den Krieg dann dadurch gewinnen, dass sie sich alle gegenseitig versorgen.
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Es hat zwar jede Brigade einnzugeteiltes Btl aber das gehört nicht zur Brig. Das gleiche Prinzip wie es jetzt läuft.
Die DSK ist der einzige Verband der eigene Sanis und Ärzte hat , welche auch zum Heer gehören.
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Wenn man wirklich denn willen hätte kriegstüchtig zu werden hätte man hier als erstes mal ein Zeichen setzen müssen und gegen die Politiker vorgehen die das ganze hier hintertrieben haben . Wir erleben hier wieder in der ersten Reihe sitzend wie Lobbyismus auf Kosten der Steuerzahler betrieben wird .

Zitat:Ich kann dir aber sagen, warum ich einen (ausreichenden) Aufwuchs in Naher Zukunft für unwahrscheinlich halte. Die Gründe für diesen Personalmangel sind nicht kurzfristig behebbar. Von der Unterbringungssituation über das generelle Arbeitsumfeld, den Ausbildungsprozess usw usw sind alle diese Probleme strukturell. Teilweise werden diese mWn angegangen, aber bis das Wirkung zeigt, vergehen Jahre. Sofern es aber zu einer A

Wir müssen uns endlich ehrlich machen und einsehen das wir den Zenit überschritten haben Menschen zu gewinnen die diesen Beruf ausüben wollen. Das muss erst mal verstanden werden . Ich kann weder jemanden zwingen noch bringt Geld etwas . Das Problem haben aber alle länder.
Das Problem mit der Unterbringung ist man eben nicht angegangen , dann hätte man die Struktur ändern müssen und das wollte man nicht . Man wollte das schöne Geld was man gerade hatte nicht inninfrastruktur stecken. Das betrifft den Bestand . Gleichzeitig hat man sich aber aus Übereifer mit der strategischen liegenschaftsreserve einen Betonklotz ans Bein gebunden der uns langsam tiefer sinken lässt.
Das alle Behörden Probleme haben mit der Unterbringung in ist Nichts Neues . Allerdings gibt es denn unterschied das die Bw das Geld bekommen hat um diese in Ordnung zu halten. Davon aber nur ca 30-40% in Projekte geflossen sind die man wirklich noch nutzt. Und das waren teilweise Prestigeprokekte wie Offz Schule Luftwaffe und des Heeres, Mhm oder auch Bendlerblock unter gleichzeitiger Weiternutzung von Bonn.

Das es doch Leute gibt die das langsam verstanden haben zeigt die Planung wie man den Wehrdienst organisieren will. Abgesetzt von der Berufsarmee zur Schaffung von Reservisten. Und diese Berufsarmee wird bei der Stärke bleiben um die 180000. wie man das jetzt bewerkstelligt , da man eine Struktur nach Beschaffung aufstellen muss und nicht wirklich nach Bedarf und das auch noch mit gemachten Zusagen unter einen Hut bringt bleibt abzuwarten .


Letztendlich muss die Marine hier wieder das ausbaden was ihr politiker eingebrockt haben . In ihrer Planung kommen weder 4 weitere Fregatten vor , noch hat sie für diese Finanzmittel für den Betrieb eingeplant oder um diese Schiffe überhaupt in einem Arsenal ausstatten zu lassen . Diese vier Schiffe bringen doch einen rattenschwanz mit der überhaupt noch keine Beachtung gefunden hat bis jetzt . Und es glaubt doch nicht wirklich ernsthaft jemand das die Marine hier zusätzliches Geld bekommt für die Beschaffung der Schiffe. Das wird wo anders zusammen gestrichen. Und das könnte entweder F127 oder Muse sein.
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Muss man die F125 frühzeitig außer Dienst stellen. Problem gelöst, Kampfkraft gestärkt.
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https://www.bmvg.de/de/aktuelles/gesamtk...ss-6092138

Neues Papier zur strategischen Ausrichtung

Ziel: Stärkste konventionelleste Armee Europas bis 2039

Die erste Militärstrategie der Bundeswehr.

Fokus: Bedrohung durch Russland
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Dann muss die Ukraine aber ganz kräftig Truppen abbauen.
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(22.03.2026, 01:53)alphall31 schrieb: Wir müssen uns endlich ehrlich machen und einsehen das wir den Zenit überschritten haben Menschen zu gewinnen die diesen Beruf ausüben wollen. Das muss erst mal verstanden werden . Ich kann weder jemanden zwingen noch bringt Geld etwas .

Man lebt halt nicht mehr vor 100 Jahren. Jedem Jugendlichen dürfte heutzutage glasklar sein auf was er sich einlässt wenn es wirklich mal knallt. In einer globalisierten Welt macht man sich da eben lieber vom Acker.
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(Vor 11 Stunden)lime schrieb: Man lebt halt nicht mehr vor 100 Jahren. Jedem Jugendlichen dürfte heutzutage glasklar sein auf was er sich einlässt wenn es wirklich mal knallt. In einer globalisierten Welt macht man sich da eben lieber vom Acker.

Na ja, mir war auch klar worauf ich mich einlasse als ich zum Bund gegangen bin (so wie dem Rest meiner Generation auch -Jahrgang 80). Heute fehlt einfach vielen jegliche Bereitschaft etwas für die Allgemeinheit zu tun. Es wird von vielen, betont nicht allen, einfach immer nur stur egoistisch gefordert was ihr "Recht" ist ohne irgendwie eine Pflicht, die sich daraus ergibt, zu akzeptieren. Meine persönliche Erfahrung durch die tägliche Arbeit mit jungen Erwachsenen bei uns im Betrieb... da werde ich als Ausbilder manchmal wahnsinnig!
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Um einen besagter junger Männer als plakatives Beispiel zu zitieren, warum er sich nicht für die Gesellschaft engagieren will: "Was für eine Gesellschaft? Das hier (maximal verächtlich ausgesprochen) ist nicht meine Gesellschaft."

Jeder strebt maximal nach seinem Vorteil, weil ihm das von ganz oben bis ganz unten jeden Tag vorgelebt wird.

Oder um einen anderen jungen Mann zu zitieren: "Warum soll ich für irgendwelche Arschloch-Reichen in den Krieg ziehen?"

Ganz allgemein hat man die Auffassung, dass die Forderungen welcher der Staat hier an sie stellt oder stellen will nicht dem Allgemeinwohl dienen, nicht der Gesellschafft dienen, sondern einer verkommenen Gruppe von Plutokraten.

Oder um noch ein letztes Zitat zu bemühen: "Warum sollte ich gegen irgendwelche Russen kämpfen? Für was den? Für diese Wichser die uns alle hier verarschen ganz sicher nicht."

Der Rote Faden durch all diese Meinungen ist, dass es in dieser Bundesrepublik keine richtige Gesellschaft gibt, dass die Bundesrepublik delegitimiert ist, und dass man es nicht einsieht das eigene Leben für die "Obrigkeit" herzugeben, damit Reiche durch die Aufopferung des eigenen Lebens ihre Pfründe schützen.
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(Vor 7 Stunden)Quintus Fabius schrieb: Um einen besagter junger Männer als plakatives Beispiel zu zitieren, warum er sich nicht für die Gesellschaft engagieren will: "Was für eine Gesellschaft? Das hier (maximal verächtlich ausgesprochen) ist nicht meine Gesellschaft."

Jeder strebt maximal nach seinem Vorteil, weil ihm das von ganz oben bis ganz unten jeden Tag vorgelebt wird.

Oder um einen anderen jungen Mann zu zitieren: "Warum soll ich für irgendwelche Arschloch-Reichen in den Krieg ziehen?"

Ganz allgemein hat man die Auffassung, dass die Forderungen welcher der Staat hier an sie stellt oder stellen will nicht dem Allgemeinwohl dienen, nicht der Gesellschafft dienen, sondern einer verkommenen Gruppe von Plutokraten.

Oder um noch ein letztes Zitat zu bemühen: "Warum sollte ich gegen irgendwelche Russen kämpfen? Für was den? Für diese Wichser die uns alle hier verarschen ganz sicher nicht."

Der Rote Faden durch all diese Meinungen ist, dass es in dieser Bundesrepublik keine richtige Gesellschaft gibt, dass die Bundesrepublik delegitimiert ist, und dass man es nicht einsieht das eigene Leben für die "Obrigkeit" herzugeben, damit Reiche durch die Aufopferung des eigenen Lebens ihre Pfründe schützen.

Die total Erziehungs verkorksten Gehirne dieser leute wisst du nie ändern.
Trost : diese Subjekte hast du in jedem Land, in jede Gesellschaft, in jedem Zeitalter.
Sogar in China kaufen Millionen rum... In Russland... und in USA ganze urbane sub Kulturen.
Dennoch gibt es in usa dort genügend, die dich zum Krieg freiwillig verpflichten.
Und der n Armee ist 10 mal so gross wie unsere... Die Bevölkerung nicht.
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Zitat: Ganz allgemein hat man die Auffassung, dass die Forderungen welcher der Staat hier an sie stellt oder stellen will nicht dem Allgemeinwohl dienen, nicht der Gesellschafft dienen, sondern einer verkommenen Gruppe von Plutokraten

Na wem soll es den dienen , die Allgemeinheit , egal in welchem Land fängt doch keine Kriege an. Es sind doch nicht die Arbeiter , Bauern und sonstige Teile der Bevölkerungen in der Ukraine und Russland schuld das dort Krieg ist . Das sind doch Entscheidungen von Politikern , und zwar von beiden Ländern . Die Jugend bei uns ist auf jeden Fall bereit etwas für die Allgemeinheit zu tun , die Gesellschaft ist für die Jugend das Problem, und das zu Recht. Das sieht ja auch nicht nur die Jugend so , nicht umsonst verlassen jeden Monat Berufs und Zeitsoldaten die Bundeswehr.
Hätte die heutige Generation mal ihre Rechte , z.B. das Wahlrecht , so verantwortungsvoll genutzt das es für die nächste Generation auch noch was gibt was sich lohnt zu verteidigen , dann hätte jeder das gute Recht sich über die Jugend aufzuregen.
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