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Ich denke in der Regel beschafft man auch erst die Schiffe und dann die Flugkörper und nicht umgekehrt. Der Vertrag zur Meko ist noch nicht mal spruchreif und die Bewaffnung nicht bekannt. Mann kann nicht davon ausgehen dass hier vorher bereits Bestellungen für Flugkörper getätigt werden. Im besten Fall beschäftigt man sich parallel mit diesen Themen.
Dass es aktuell noch keine Bestellungen gibt, sich Flugkörper in der Entwicklung befinden usw. ist für mich überhaupt kein Argument die Zahl der VLS Zellen infrage zu stellen. Man bekommt ja das Gefühl, Hauptsache was gemeckert.
Für Aster gibt es auch kein Beschaffungsbestrebungen und trotzdem wird das VLS dazu immer wieder ins Spiel gebracht. Immer wie man es gerade braucht.
Falls es eine Verlängerung der Schiffe gibt und hier das VLS eine Vergrößerung ermöglicht, wird die Meko massiv aufgewertet, da sie in Zukunft flexibel beladen werden kann. Und wenn sie zum Start mit 16 leeren Zellen fährt ist auch OK.
Beim Thema Tyrfing und NSM (welcher bei vielen Marinen aktuell erst eingeführt wurde und wird) bzw RBS, würde ich eine abgestufte Wirkfähigkeit begrüßen. Auch wenn die Meko theoretisch 16 Deckstarter tragen kann, habe ich Zweifel ob hier eine Mischbeladung wegen des Gewichts an Deck möglich bzw. sinnvoll ist. Sollte das VLS bleiben wie es ist, muss die Option aber geprüft werden. Ich denke der Tyrfing bringt die abstandsföhigleot mit, welche auch einen Selbstschutz darstellt.
(Vor 7 Stunden)Broensen schrieb: Für die A-200 sind 16x Mk.41 tactical absolut in Ordnung, weil das Schiff an sich durch mehr Zellen allein nicht leistungsfähiger werden würde. Erst mit zusätzlich integrierten Fähigkeiten könnte die A-200 überhaupt von mehr Zellen profitieren.
Grundsätzlich bin ich da bei dir, dass du 16 Zellen reichen würden, wenn es nicht anders geht. Es gibt gute Möglichkeiten auf Kosten der Magazintiefe schlau zu beladen. Kommt in zwei Wochen die Meldung, dass es 24 oder 32 werden, sind das aber gute Nachrichten.
Ein Torpedoflugkörper (den es noch nicht gibt) und die SLX (die es noch nicht gibt) erfordern keine Mehrleistung an der Sensorik. Bei der SLX ist es durchaus wahrscheinlich dass sie nur Dualpack kann. So wären mehr Zellen Gold wert um den parallelen Einsatz mit ESSM und guter Magazintiefe zu bewerkstelligen.
Beim Tyrfing ist die Frage wie die Zielzuweisung erfolgt. Ich denke hier braucht es einen Sensorverbund. Nachdem die AAW Fähigkeit auch mit SLX eingeschränkt bleibt, wäre ein weitreichender Seezielflugkörper wichtig im hohen Norden. Wenn in der Mitte des Schiffs MK stehen sollen, wird dort nur Platz für zwei Gestelle von Deckstartern bleiben. Beim Tyrfing könnten das dann ggf. nur 2x2 sein, je nachdem wie groß er wird.
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Frage, kann eine Meko nicht von anderen Systemen (F127, Sat) mit Zieldaten versorgt werden.
Ich würde vermuten, dass bei Missionen andere Schiffe mit dabei sind?
Dann fände ich ein größeres Magazin nicht schlecht.
Ich denke aber auch, das sie mit max. 16 VLS-Zellen kommt.
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(Vor 7 Stunden)Leuco schrieb: Dass es aktuell noch keine Bestellungen gibt, sich Flugkörper in der Entwicklung befinden usw. ist für mich überhaupt kein Argument die Zahl der VLS Zellen infrage zu stellen. ... Für Aster gibt es auch kein Beschaffungsbestrebungen und trotzdem wird das VLS dazu immer wieder ins Spiel gebracht. Immer wie man es gerade braucht. Ich finde, man kann schon klar unterscheiden zwischen einer Betrachtung nah an der Realität, in der das Mk.41 Marine-weit gesetzt ist, auf der einen und den persönlichen Idealvorstellungen auf der anderen Seite. Im ersten Fall sollte man dann auch so realistisch sein und nur von real geplanten FK ausgehen, während man im anderen Fall auch von sinnvolleren Ansätzen träumen darf.
Zitat:Grundsätzlich bin ich da bei dir, dass du 16 Zellen reichen würden, wenn es nicht anders geht... Kommt in zwei Wochen die Meldung, dass es 24 oder 32 werden, sind das aber gute Nachrichten.
Ein Torpedoflugkörper (den es noch nicht gibt) und die SLX (die es noch nicht gibt) erfordern keine Mehrleistung an der Sensorik. Bei der SLX ist es durchaus wahrscheinlich dass sie nur Dualpack kann. So wären mehr Zellen Gold wert um den parallelen Einsatz mit ESSM und guter Magazintiefe zu bewerkstelligen.
Mehr Zellen bieten natürlich eine wünschenswerte Aufwuchsfähigkeit, aber einerseits sind auf einer MOTS-A-200 mit 1-2x Mk.49, Haupt- und Nebengeschützen mehr als 16xMk.41 eher unwahrscheinlich. Dafür müsste das Schiff konstruktiv überarbeitet werden und wir wären wieder raus aus dem Zeitplan 2029. Und andererseits käme dieser Aufwuchs eben nur dann zum Tragen, wenn man sich entschließt, die entsprechenden FK auch zu entwickeln, zu integrieren und zu beschaffen, was man eben bisher noch nicht plant. Vor dem Hintergrund, dass die A-200 allein aus Gründen des F126-Zeitverzugs als Übergangslösung beschafft werden sollen, würde ich das also nicht zu hoch bewerten. Zumal ich eben auch keinesfalls damit rechne, dass mehr als 16 Zellen ohne Zeitverzug im Zulauf oder Abstrich bei anderen Systemen möglich sind.
Auf der F126 ist das etwas anderes, für die sind die 16 Zellen eigentlich zu wenig, da dieses Schiff insgesamt mehr Potential für die Integration weiterer FK besitzt und für ein breiteres Aufgabenfeld geplant wurde. Dort muss man auch die fehlende Planung für einen Torpedo-FK bemängeln, weil man die Zeit dafür gehabt hätte, während diese bei der A-200 fehlt. Gleiches gilt für SM-2 bzw. ein Äquivalent.
Keiner hier wird sich gegen mehr Zellen aussprechen, die Fragestellung war aber umgekehrt, ob es dringend mehr als 16 auf der A-200DEU braucht. Und das kann man eben aufgrund des absehbaren Mangels an Bestückungsoptionen verneinen.
Zitat:Beim Tyrfing ist die Frage wie die Zielzuweisung erfolgt. Ich denke hier braucht es einen Sensorverbund. Nachdem die AAW Fähigkeit auch mit SLX eingeschränkt bleibt, wäre ein weitreichender Seezielflugkörper wichtig im hohen Norden.
Wenn die AAW-Fähigkeit eingeschränkt bleibt, dann wird man im Nordmeer ohnehin nicht ohne die Deckung durch stärkere Schiffe (F127 oder Aliierte) unterwegs sein, die selbst über entsprechend weitreichende AShM verfügen werden. Da würde ich dann an Bord der kleineren Einheiten keinen Platz dafür opfern wollen, sondern alles, was geht, in den Kernauftrag und Eigenschutz stecken, um als Verband möglich weit disloziert operieren zu können. Hier lägen mir also Deckstarter für ein ASROC-Äquivalent oder ein zweites Mk.49 näher als mehr NSM/Tyrfing.
Die MEKO A-200 kann nun mal keine volldimensional leistungsfähige Einheit mit hoher Ausdauer und Magazintiefe werden, wenn sie schnell zulaufen soll. Also sollte man sich damit abfinden, dass sie das nicht sein wird und sie für das, was sie leisten kann, ordentlich ausstatten. Und das heißt für mich, sie braucht möglichst leistungsfähige Fest+Schleppsonare, dazu einen BHS und alles was sie an ECM-&AAW-Eigenschutz bekommen kann, wobei hier die Abwehr weitreichender Waffen gegenüber sUAS&Co. zu priorisieren wäre.
Ich sehe die A-200 einfach nicht als echte Mehrzweckeinheit, die in unterschiedlichen Szenarien flexibel einsetzbar ist, sondern als Spezialistin für die Rolle der U-Jagd-Fregatte im Verbands-Rahmen, die durch die dafür benötigten Mittel auch als einfache Geleitschutzeinheit eingesetzt werden kann. Damit sie das zufriedenstellend leisten kann, sollte sie auf keinen Fall für mehr als das ausgelegt werden, weil es sie eben in diesen Kernaufgaben zu sehr schwächen würde, denn jede zusätzliche Bewaffnungsoption ginge zulasten der Eigenschutzkapazitäten, die aufgrund des knappen Raumes ohnehin nur "ausreichend" oder allenfalls "befriedigend" ausfallen können.
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(Gestern, 22:17)DopePopeUrban schrieb: Wenn du erlaubst, woher hast du diese Information? Bei all dem Getöse um Stangenkauf hier, Stangenkauf da erscheint es mir doch ein wenig wiedersprüchlich, jetzt noch groß am Rumpf herumzudoktern? Dann liefe eine A-200DEU ja noch deutlich nach der F126 zu.
—————
Für… was genau? Ich erinnere daran, dass SM hier ausfällt. Es gibt aktuell weder Beschaffungsbestrebungen für eine Alternative zur SM, noch für ASROC. Und ob die Schiffe etwas mit Tomahawk anfangen können, sei mal dahingestellt. Also wofür bräuchte man diese zusätzliche Kapazität?
1. Das kannst du nur so hinnehmen oder ich muss dich da leider auf Wikipedia verweisen.
2. Ob dies an einer Erweiterung des MK41 liegt ist mir nicht bekannt bzw kann ich nicht beurteilen,
nur ASROC, Tomahawk und Co. können getrost ausgeschlossen werden.
Ich könnte mir die Erweiterung nur vorstellen aufgrund von Reserven von Weiterentwicklungen
im Iris-T- Bereich oder aus Flexibilitäts-Gründen (IDAS oder andere Module?)
Für rein ESSM sind 2 x MK41 auf alle Fälle ausreichend.
Einer Verlängerung ist ja jetzt auch nicht unbedingt problematisch, dies hat TKMS bei den jeweiligen Exportvarianten nach den
Wünschen der Käuferländern auch des öfteren gemacht und auch ohne Verzug geliefert. So lange der gemeine Deutsche seine
Extra-Komplexen-Wünsch-Lösungen lässt.
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Leuco schrieb:Ich denke in der Regel beschafft man auch erst die Schiffe und dann die Flugkörper und nicht umgekehrt. Der Vertrag zur Meko ist noch nicht mal spruchreif und die Bewaffnung nicht bekannt. Mann kann nicht davon ausgehen dass hier vorher bereits Bestellungen für Flugkörper getätigt werden. Im besten Fall beschäftigt man sich parallel mit diesen Themen. Das wäre dann der Fall, wenn der zeitliche Rahmen des Projektes ebenfalls eine entsprechende Flexibilität bietet. Das ist ja aber nicht der Fall. Auslieferung 2029 steht geschrieben und die Begünstiger des Projekts werden auch IOC im selben Jahr fordern.
Du bist ja der Ansicht, dass die A-200DEU auch langfristig eine Rolle in der Flotte spielen soll und auch entsprechende Anpassungen daher rechtfertigbar sind, dass könnte sich das Ministerium im Falle einer Beschaffung aber nicht erlauben. Die freigegeben Mittel für dieses Beschaffungsvorhaben zielen auf eine (initiale) Interimslösung ab 2029 ab, um die "Fähigkeitslücke" der nicht zugelaufenen F126 zu decken. Zeit darüber kann man sich nicht nehmen, da man so entgegen dieser Zielsetzung handeln würde.
Wie rechtfertigt man eine milliardenschwere Investition in ein früher zulaufendes Alternativprodukt, wenn dieses Alternativprodukt zeitgleich mit dem Ursprungsprodukt zuläuft? Ich glaube das wäre die mit Abstand teuerste "Realer Irrsinn" Produktion in der Geschichte von Extra3.
Insofern ergeben sich solche Fragen mEn überhaupt nicht. Alles was figurativ gesprochen nicht schon Gestern bestellt wurde, fällt für diese Schiffe, zumindest vorerst, aus.
Sofern man bis dahin Mk41 Blöcke organisiert bekommt, wird es vermutlich bei 64x ESSM B2 bleiben.
Zitat:Man bekommt ja das Gefühl, Hauptsache was gemeckert.
Da meine Kritik an diesen Schiffen hauptsächlich eine Zusammenfassung von bekannten Kritikpunkten an anderen Klassen ist und sowohl hier wie auch im ursprünglichen F126-Ersatz Thread entsprechend formuliert wurde, halte ich diesen Vorwurf für haltlos. Ich will dir dein Gefühl nicht absprechen, aber der Großteil der hier vorgebrachten Kritiken finden sich teilweise 1-1 in den F125/F126/F127 Strängen wieder.
Zitat:Für Aster gibt es auch kein Beschaffungsbestrebungen und trotzdem wird das VLS dazu immer wieder ins Spiel gebracht. Immer wie man es gerade braucht.
Als Wunschkonzert. Nicht als reale Tatsache.
Im Gegenteil, ich halte es ja aktuell nicht einmal für realistisch, dass IRIS-T im großen Stil in der Marine eingeführt wird, geschweige denn SYLVER oder ASTER.
Zitat: Auch wenn die Meko theoretisch 16 Deckstarter tragen kann, habe ich Zweifel ob hier eine Mischbeladung wegen des Gewichts an Deck möglich bzw. sinnvoll ist. Sollte das VLS bleiben wie es ist, muss die Option aber geprüft werden.
Tendenziell fällt eine Gewichtszulage mittschiffs deutlich weniger auf als im Vorschiff, maximal die Höhe über der Wasserlinie könnte hier zu verschärften Limits in der Seitenlage führen. Das halte ich für unproblematisch.
Zitat:Ich denke der Tyrfing bringt die abstandsföhigleot mit, welche auch einen Selbstschutz darstellt.
[...]
Beim Tyrfing ist die Frage wie die Zielzuweisung erfolgt. Ich denke hier braucht es einen Sensorverbund. Nachdem die AAW Fähigkeit auch mit SLX eingeschränkt bleibt, wäre ein weitreichender Seezielflugkörper wichtig im hohen Norden. Wenn in der Mitte des Schiffs MK stehen sollen, wird dort nur Platz für zwei Gestelle von Deckstartern bleiben. Beim Tyrfing könnten das dann ggf. nur 2x2 sein, je nachdem wie groß er wird.
Man kann AAW-Fähigkeiten mEn so nicht durch verstärkte ASuW-Fähigkeiten ausgleichen. Dafür müsste die angreifende Einheit a) selber durch Tyrfing verwundbar sein, b) muss eine Bekämpfung möglich sein und c) muss die angreifende Einheit wissen, dass sie durch Tyrfing bedroht wird.
Zwar können Aufklärungssysteme auf lange Distanzen häufig bestimmte Kontaktarten erkennen, aber nicht die spezifische Schiffsklasse. Man kann eines Radarechos, den jeweiligen Emissionen, Kommunikationsdaten falls vorliegend sowie eventuell hydroakustische Merkmale und Doktrinspionage deduzieren, was man da ungefähr auf seinem Schirm hat. Fregatte, Kreuzer, Amphib, Versorger. Teilwiese auch mit Rückschlüssen auf dessen Staatszugehörigkeit, was mal mehr mal weniger spezifische Rückschlüsse auf die vorliegende Einheit zulässt. Üblicherweise lassen sich konkrete Identitätsbestätigungen verschiedener Einheiten aber meist nur rückwirkend ermitteln, bspw über öffentliche Nachrichten, Funkverkehr bei Rettungsversuchen oder eben wieder Spionage.
Im Moment des Angriffs weiß ein Angreifer also mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass er da gerade eine Fregatte angreift. Er weiß aber vermutlich nicht Welche, weshalb er auch nicht von möglichen Gegenmaßnahmen abgeschreckt werden kann. Selbst wenn alle diese Informationen bekannt sind im übrigen, denn je nach Situation können natürliche Gegebenheiten oder einfach plumper Mut ebenfalls Gegenschläge verhindern. Selbst wenn Schiffe oder Landstellungen in Reichweite von Tyrfing liegen würden, müsste unsere A-200 diese Position erstmal kennen bevor sie entsprechend zuschlagen kann. Sofern sie überhaupt dazu kommt, ihre Sensorik ist ja nicht auf AAW getrimmt und bietet auch entsprechend weniger Frühwarnzeit oder Analysetiefe. Also müsste dafür eine externe Sensorquelle gegeben sein, die auch Nahe genug am Angreifer ist um diesen Aufzuspüren. Was bei Schiffen noch einigermaßen machbar sein sollte, aber wenn Gelände ins Spiel kommt, wird das schon wieder schwierig auf Distanz. Sofern feindliche EW-Assets oder Luftdeckung etc gegeben ist, ohnehin.
Also kurzum, mehr offensive Fähigkeiten können den Mangel an defensiven luftseitigen Fähigkeiten nicht revidieren. Das gilt für jeden MSC, nicht bloß für die A-200. Auch wenn ich deinen Gedankengang dahingehen durchaus nachvollziehen kann.
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SuperKinger schrieb:1. Das kannst du nur so hinnehmen oder ich muss dich da leider auf Wikipedia verweisen. Wikipedia schrieb:Die technischen Daten der deutschen Version der MEKO-A-200 sind noch nicht im Detail festgelegt. Folgende Parameter werden anhand der Daten der bisherigen Schiffe der Klasse erwartet:[2][3][5]
Länge: ca. 121 m
Breite: ca. 16,3–16,4 m
Tiefgang: ca. 4,4 m https://de.wikipedia.org/wiki/Fregatte_128
Also von einer Vergrößerung ist da jetzt nicht die Rede.
Aber der Artikel ist auch n bisschen merkwürdig. In der englischen Fassung soll die Klasse angeblich CMS-330 und AEGIS erhalten, was man einem Artikel zur F127 belegen möchte, in dem die A-200DEU nicht erwähnt wird.
Eine Erweiterung speziell für IRIS-T Fähigkeiten halte ich persönlich für unwahrscheinlich. Es gibt ja noch kein IRIS-T VLS und bislang wurde auch keins angekündigt. Wenn TKMS eine entsprechende Bewaffnung angeboten hätte, würde man das ja wahrscheinlich in der Presse irgendwo finden, bislang aber auch da nichts.
IDAS hat soweit ich weiß kein VLS, das ist ein Einsatz den man in einem Torpedorohr unterbringen kann. Ob man den vergleichsweise schnell in ein VLS umwandeln kann, wüsste ich jetzt nicht. Zumal IDAS mit rund 20km kommunizierter Reichweite und ihrer Guidance ja auch kein richtiger Mehrwert wäre.
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(Vor 5 Stunden)Superkinger schrieb: (Gestern, 22:17)DopePopeUrban schrieb: Wenn du erlaubst, woher hast du diese Information? Bei all dem Getöse um Stangenkauf hier, Stangenkauf da erscheint es mir doch ein wenig wiedersprüchlich, jetzt noch groß am Rumpf herumzudoktern? Dann liefe eine A-200DEU ja noch deutlich nach der F126 zu. 1. Das kannst du nur so hinnehmen oder ich muss dich da leider auf Wikipedia verweisen. Die Daten in der Wikipedia entsprechen denen von der TKMS-Homepage und sind dort für die A-200 allgemein angeführt, nicht speziell für die DEU. Die Länge und Breite entsprechen auch den Maßen der A-200 SAN und AN, es scheint also keine Vergrößerung zu geben, nur ist die A-200EN zumindest laut englischer Wiki wohl 3m kürzer als die anderen Klassen.
Zitat:2. Ob dies an einer Erweiterung des MK41 liegt ist mir nicht bekannt bzw kann ich nicht beurteilen, nur ASROC, Tomahawk und Co. können getrost ausgeschlossen werden.
Ich könnte mir die Erweiterung nur vorstellen aufgrund von Reserven von Weiterentwicklungen im Iris-T- Bereich oder aus Flexibilitäts-Gründen (IDAS oder andere Module?)
Für rein ESSM sind 2 x MK41 auf alle Fälle ausreichend.
Eine potentielle Vergrößerung ließe sich eher unwahrscheinlich durch die Einplanung von Reserven begründen, da man dafür in diesem Fall keine Zeitverzögerung in Kauf nehmen könnte, ohne die Beschaffungsbegründung ad absurdum zu führen.
Sollte es zu einer Verlängerung kommen, dann läge die sicher darin begründet, dass die Summe der möglichen und gewünschten Ausstattungsoptionen mit den physikalischen Grenzen des Rumpfes in Konflikt gerät, weil 127mm Hauptgeschütz + 2x8-Zellen-Mk.41 + Mk.49 einfach zu viel für den Bug der A-200 sind.
(Vor 5 Stunden)DopePopeUrban schrieb: https://de.wikipedia.org/wiki/Fregatte_128
...
Aber der Artikel ist auch n bisschen merkwürdig. In der englischen Fassung ... Nicht nur merkwürdig, sondern geradewegs beleidigend:
Zitat:As of early 2026, the problems of software compatibility between Damen (the designer and general contractor) and the shipyards (Blohm + Voss in Hamburg, and Peene-shipyard in Wolgast) delayed the project with a lack of visibility for solutions. bitch
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Broensen schrieb:Nicht nur merkwürdig, sondern geradewegs beleidigend: [...] bitch
 Ey das hab ich ja noch gar nicht gesehen. Hammer
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(Vor 5 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Das wäre dann der Fall, wenn der zeitliche Rahmen des Projektes ebenfalls eine entsprechende Flexibilität bietet. Das ist ja aber nicht der Fall. Auslieferung 2029 steht geschrieben und die Begünstiger des Projekts werden auch IOC im selben Jahr fordern.
Du bist ja der Ansicht, dass die A-200DEU auch langfristig eine Rolle in der Flotte spielen soll und auch entsprechende Anpassungen daher rechtfertigbar sind, dass könnte sich das Ministerium im Falle einer Beschaffung aber nicht erlauben. Die freigegeben Mittel für dieses Beschaffungsvorhaben zielen auf eine (initiale) Interimslösung ab 2029 ab, um die "Fähigkeitslücke" der nicht zugelaufenen F126 zu decken. Zeit darüber kann man sich nicht nehmen, da man so entgegen dieser Zielsetzung handeln würde.
Wie rechtfertigt man eine milliardenschwere Investition in ein früher zulaufendes Alternativprodukt, wenn dieses Alternativprodukt zeitgleich mit dem Ursprungsprodukt zuläuft? Ich glaube das wäre die mit Abstand teuerste "Realer Irrsinn" Produktion in der Geschichte von Extra3.
Insofern ergeben sich solche Fragen mEn überhaupt nicht. Alles was figurativ gesprochen nicht schon Gestern bestellt wurde, fällt für diese Schiffe, zumindest vorerst, aus.
Sofern man bis dahin Mk41 Blöcke organisiert bekommt, wird es vermutlich bei 64x ESSM B2 bleiben.
Da meine Kritik an diesen Schiffen hauptsächlich eine Zusammenfassung von bekannten Kritikpunkten an anderen Klassen ist und sowohl hier wie auch im ursprünglichen F126-Ersatz Thread entsprechend formuliert wurde, halte ich diesen Vorwurf für haltlos. Ich will dir dein Gefühl nicht absprechen, aber der Großteil der hier vorgebrachten Kritiken finden sich teilweise 1-1 in den F125/F126/F127 Strängen wieder.
Als Wunschkonzert. Nicht als reale Tatsache.
Im Gegenteil, ich halte es ja aktuell nicht einmal für realistisch, dass IRIS-T im großen Stil in der Marine eingeführt wird, geschweige denn SYLVER oder ASTER.
Tendenziell fällt eine Gewichtszulage mittschiffs deutlich weniger auf als im Vorschiff, maximal die Höhe über der Wasserlinie könnte hier zu verschärften Limits in der Seitenlage führen. Das halte ich für unproblematisch.
Man kann AAW-Fähigkeiten mEn so nicht durch verstärkte ASuW-Fähigkeiten ausgleichen. Dafür müsste die angreifende Einheit a) selber durch Tyrfing verwundbar sein, b) muss eine Bekämpfung möglich sein und c) muss die angreifende Einheit wissen, dass sie durch Tyrfing bedroht wird.
Zwar können Aufklärungssysteme auf lange Distanzen häufig bestimmte Kontaktarten erkennen, aber nicht die spezifische Schiffsklasse. Man kann eines Radarechos, den jeweiligen Emissionen, Kommunikationsdaten falls vorliegend sowie eventuell hydroakustische Merkmale und Doktrinspionage deduzieren, was man da ungefähr auf seinem Schirm hat. Fregatte, Kreuzer, Amphib, Versorger. Teilwiese auch mit Rückschlüssen auf dessen Staatszugehörigkeit, was mal mehr mal weniger spezifische Rückschlüsse auf die vorliegende Einheit zulässt. Üblicherweise lassen sich konkrete Identitätsbestätigungen verschiedener Einheiten aber meist nur rückwirkend ermitteln, bspw über öffentliche Nachrichten, Funkverkehr bei Rettungsversuchen oder eben wieder Spionage.
Im Moment des Angriffs weiß ein Angreifer also mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass er da gerade eine Fregatte angreift. Er weiß aber vermutlich nicht Welche, weshalb er auch nicht von möglichen Gegenmaßnahmen abgeschreckt werden kann. Selbst wenn alle diese Informationen bekannt sind im übrigen, denn je nach Situation können natürliche Gegebenheiten oder einfach plumper Mut ebenfalls Gegenschläge verhindern. Selbst wenn Schiffe oder Landstellungen in Reichweite von Tyrfing liegen würden, müsste unsere A-200 diese Position erstmal kennen bevor sie entsprechend zuschlagen kann. Sofern sie überhaupt dazu kommt, ihre Sensorik ist ja nicht auf AAW getrimmt und bietet auch entsprechend weniger Frühwarnzeit oder Analysetiefe. Also müsste dafür eine externe Sensorquelle gegeben sein, die auch Nahe genug am Angreifer ist um diesen Aufzuspüren. Was bei Schiffen noch einigermaßen machbar sein sollte, aber wenn Gelände ins Spiel kommt, wird das schon wieder schwierig auf Distanz. Sofern feindliche EW-Assets oder Luftdeckung etc gegeben ist, ohnehin.
Also kurzum, mehr offensive Fähigkeiten können den Mangel an defensiven luftseitigen Fähigkeiten nicht revidieren. Das gilt für jeden MSC, nicht bloß für die A-200. Auch wenn ich deinen Gedankengang dahingehen durchaus nachvollziehen kann.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Fregatte_128
Also von einer Vergrößerung ist da jetzt nicht die Rede.
Aber der Artikel ist auch n bisschen merkwürdig. In der englischen Fassung soll die Klasse angeblich CMS-330 und AEGIS erhalten, was man einem Artikel zur F127 belegen möchte, in dem die A-200DEU nicht erwähnt wird.
Eine Erweiterung speziell für IRIS-T Fähigkeiten halte ich persönlich für unwahrscheinlich. Es gibt ja noch kein IRIS-T VLS und bislang wurde auch keins angekündigt. Wenn TKMS eine entsprechende Bewaffnung angeboten hätte, würde man das ja wahrscheinlich in der Presse irgendwo finden, bislang aber auch da nichts.
IDAS hat soweit ich weiß kein VLS, das ist ein Einsatz den man in einem Torpedorohr unterbringen kann. Ob man den vergleichsweise schnell in ein VLS umwandeln kann, wüsste ich jetzt nicht. Zumal IDAS mit rund 20km kommunizierter Reichweite und ihrer Guidance ja auch kein richtiger Mehrwert wäre.
Ja das ist echt komisch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/MEKO_200#cite_note-16 war noch die Rede mit Bezug auf den Hauptartikel bzw Defence-Network aber dort steht davon nichts mehr. Auf andere Quelle kann ich dich aber leider nicht verweisen.
Bei Iris-T meinte ich eher die Integration in MK41 und dadurch die Möglichkeit von mehr als 16 Zellen. Eine Navalisierung und Integration von Startbehältern für Iris-T wie auf der 125 angestrebt sehe ich nicht, da beides zusammen mit MK41 eine viel schwierigeres Unterfangen darstellen würde ..
Bei IDAS wiederum meinte ich die Erweiterung Mitschiffs für Platz die die Container benötigen und als Bsp. für etwaige Module gemeint.
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(Vor 4 Stunden)Superkinger schrieb: Eine Navalisierung und Integration von Startbehältern für Iris-T wie auf der 125 angestrebt sehe ich nicht, da beides zusammen mit MK41 eine viel schwierigeres Unterfangen darstellen würde .. Tatsächlich würde ich IRIS-T im Container-VLS auf einer A-200 als mögliche Option betrachten, um auftragsspezifisch die AShM-Starter zu ersetzen und so einen stärkeren AAW-Komplex für entsprechende Einsätze ohne ASuW-Bedarf bereitstellen zu können.
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(Vor 4 Stunden)Broensen schrieb: Sollte es zu einer Verlängerung kommen, dann läge die sicher darin begründet, dass die Summe der möglichen und gewünschten Ausstattungsoptionen mit den physikalischen Grenzen des Rumpfes in Konflikt gerät, weil 127mm Hauptgeschütz + 2x8-Zellen-Mk.41 + Mk.49 einfach zu viel für den Bug der A-200 sind.
Moment, ich bin gerade nicht mitgekommen: Also Verlängerung in Sinne der 5.000 ts (Standardtonne) Verdrängung, welche in meiner Quelle aus dem anderen Forum genannt wurde?
Beziehst du dich bei deiner Kalkulation mit 127mm Hauptgeschütz + 2x8-Zellen-Mk.41 + Mk.49 auf die MEKO A-200 Standardgröße oder meinst du die MEKO A-200+ Variante mit etwa 5.000 ts?
Sorry, dass ich das abermals direkt frage: Wie wahrscheinlich ist es, dass eine MEKO A-200+ oder meinewegend A-220 Variante geplant ist?
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(Vor 3 Stunden)Max01 schrieb: Moment, ich bin gerade nicht mitgekommen: Also Verlängerung in Sinne der 5.000 ts (Standardtonne) Verdrängung, welche in meiner Quelle aus dem anderen Forum genannt wurde? Eine Verlängerung des Schiffs über die üblichen 121m hinaus, die u.a. dann zu einer Tonnageerhöhung führen würde. Ich meinte das ganz allgemein hinsichtlich der wiederkehrenden Vermutungen, die F128 könnte größer ausfallen als bisherige MEKO-A-200-Derivate, so dass sie auch eine stärkere Bewaffnungskonstellation aufnehmen könnte.
Zitat:Beziehst du dich bei deiner Kalkulation mit 127mm Hauptgeschütz + 2x8-Zellen-Mk.41 + Mk.49 auf die MEKO A-200 Standardgröße oder meinst du die MEKO A-200+ Variante mit etwa 5.000 ts?
Ich beziehe mich damit auf die für die DM relativ sicher zu erwartende Bewaffnung einer neu zu beschaffenden ASW-Fregatte. Da ist grundsätzlich von einer solchen Konstellation auszugehen, wobei zwar evtl. ein 76mm-Hauptgeschütz denkbar wäre, aber eigentlich auch von 2xMk.49 ausgegangen werden muss.
Zitat:Sorry, dass ich das abermals direkt frage: Wie wahrscheinlich ist es, dass eine MEKO A-200+ oder meinewegend A-220 Variante geplant ist?
Da wäre wohl die A210 noch am wahrscheinlichsten, weil die wenigstens schon mal vorgeplant wurde. Da aber nirgendwo diese Bezeichnung in der Berichterstattung auftaucht, ist es doch sehr unwahrscheinlich, zumal man man eben auch nicht davon ausgehen kann, dass dieser Entwurf baufertig bei TKMS in der Schublade liegt und so das Zieldatum 2029 einhalten könnte.
Das ist der fortwährende Zwiespalt in dem Projekt zwischen dem ausstattungstechnischen Anspruch und der allein zeitlich begründeten Beschaffungsentscheidung. Die Erfüllung des Einen, stellt halt die Erfüllung des Anderen in Frage und man muss einen Mittelweg dazu finden.
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(Vor 3 Stunden)Broensen schrieb: Da wäre wohl die A210 noch am wahrscheinlichsten, weil die wenigstens schon mal vorgeplant wurde. Da aber nirgendwo diese Bezeichnung in der Berichterstattung auftaucht, ist es doch sehr unwahrscheinlich, zumal man man eben auch nicht davon ausgehen kann, dass dieser Entwurf baufertig bei TKMS in der Schublade liegt und so das Zieldatum 2029 einhalten könnte.
Das ist der fortwährende Zwiespalt in dem Projekt zwischen dem ausstattungstechnischen Anspruch und der allein zeitlich begründeten Beschaffungsentscheidung. Die Erfüllung des Einen, stellt halt die Erfüllung des Anderen in Frage und man muss einen Mittelweg dazu finden.
Danke für die Beantwortung meiner Fragen.
Und ja, der Mittelweg ist solte man gehen, solange man nicht verspätet ankommt.
Ich glaube, dass kaum einer weiß, wie weit TKMS die MEKO A210 wirklich geplant hat.
Aber mal angenommen, dass die für Australien den schon seher weit geplant hatten, hätte man natürlich schon mal eine deutlich stärkere Grundplattform.
Also ich würde so was wie NSM Seezielflugkörper und Torpedos mit zwei 30 mm MK auf entsprechend große Seedrohnen auslagern und auf der MEKO A-200 nur noch die großen wie RBS15 lassen. Dann natürlich auch gleich 2 bis 4 Seedrohnen pro Schiff mitbestellen, gerne auch mit Schleppsonar-Container.
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(Vor 5 Stunden)DopePopeUrban schrieb: .
Tendenziell fällt eine Gewichtszulage mittschiffs deutlich weniger auf als im Vorschiff, maximal die Höhe über der Wasserlinie könnte hier zu verschärften Limits in der Seitenlage führen. Das halte ich für unproblematisch.
Man kann AAW-Fähigkeiten mEn so nicht durch verstärkte ASuW-Fähigkeiten ausgleichen. Dafür müsste die angreifende Einheit a) selber durch Tyrfing verwundbar sein, b) muss eine Bekämpfung möglich sein und c) muss die angreifende Einheit wissen, dass sie durch Tyrfing bedroht wird.
Zwar können Aufklärungssysteme auf lange Distanzen häufig bestimmte Kontaktarten erkennen, aber nicht die spezifische Schiffsklasse….. Im Moment des Angriffs weiß ein Angreifer also mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass er da gerade eine Fregatte angreift. Er weiß aber vermutlich nicht Welche, weshalb er auch nicht von möglichen Gegenmaßnahmen abgeschreckt werden kann…
Also kurzum, mehr offensive Fähigkeiten können den Mangel an defensiven luftseitigen Fähigkeiten nicht revidieren. Das gilt für jeden MSC, nicht bloß für die A-200. Auch wenn ich deinen Gedankengang dahingehen durchaus nachvollziehen kann.
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Damit wir uns nicht verrennen. Mein Beitrag bezog sich auf die Frage ob die Verlängerung der Fregatte wegen eines möglichen zusätzlichen VLS entstehen könnte. Bewertet hab ich hier die dann zusätzlichen Zellen und das Potential. Nach dem Motto wir erhalten morgen die Info dass hier schon Fakten existieren.
Bezüglich der Tyrfing: Natürlich kann diese keine AAW Layer ersetzen. Wenn unsere ASW Fregatte diese aber tragen kann, durch VLS oder Deckstarter, trägt sie trotzdem zur Überlebensfähigkeit bei. Hier ist es aus meiner Sicht nicht nötig so komplex zu denken, welcher Typ wohl welche Abstandswaffe trägt usw. Bei den Russen kann man wohl davon sprechen, dass sie querschnittlich solche Flugkörper auch auf kleineren Einheiten betreiben. Auch die müssen erstmal aufklären. Aber der Umstand macht ein offensives agieren in deren Vorhof schwierig.
Wenn die Meko in unserem Vorhof für ASW unterwegs ist und deutsche bzw. europäische Schiffe solche Flugkörper in der Regel mitführen, schaffen wir uns ebenso einen Puffer. Warum sollte man hierauf verzichten, wenn die Schiffe es ohne Problem könnten?
Wenn ich beim Wunschkonzert bin würde ich den schnellen Zulauf ebenfalls priorisieren, aber alles mitnehmen was heute geht oder künftig problemlos integriert werden kann. Beispiele sind die 76 mm statt der 127, Beauftragung der Integration der SLX, Entwicklung und Integration Torpedoflugkörper, Integration Tyrfing, Beauftragung VSR 700 oder Schiebel 300 usw.
Ich denke wir sollten auch im Hinterkopf haben, dass wir 8 dieser Fregatten und keine f126 erhalten könnten. So sollten die Schiffe entsprechend konfiguriert werden. Viele der Entscheidungen haben nicht mit dem teithorizont des Schiffes zu tun.
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