(Land) Radpanzer Boxer
(10.02.2026, 09:07)alphall31 schrieb: Wie man in den zeitlich begrenzeten Support-Vertrag die Bereitstellung von Simulatoren unterbringt wäre mal interessant.
Leasing?
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Rheinmetall hat heute eine Präsentation zu dem aktuellen Stand des Unternehmens veröffentlicht.

Relevant ist folgende Folie zum Boxer/Projekt Arminius:
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/HDH32Y_XcAAD...me=900x900]
Rheinmetall wiederholt hier die Nummer von 38 Milliarden Euro für das Gesamtprojekt. Davon soll eine erste Festbestellung im Wert von 12,5 Milliarden Euro noch im zweiten oder dritten Quartal dieses Jahres erfolgen.

Durch Anzahlung im Wert von 20-30% sollen Produktionskapazitäten aufgebaut werden, mit dem Ziel von 1.000 Boxer/Schützenpanzer pro Jahr.

Das deckt sich zu einem großen Teil mit den Berichten die wir zu Projekt Arminius vor ein paar Monaten gesehen hatten.
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Zitat: Das deckt sich zu einem großen Teil mit den Berichten die wir zu Projekt Arminius vor ein paar Monaten gesehen hatten.

Von den Berichten die man von Rheinmetall gehört hat, aber nicht von offizieller Seite .
Der komplette Bedarf der Bw liegt beim Project Arminius bei 1800 Fahrzeugen , davon sind mehrere Hundert San Boxer und einfache gruppenfahrzeuge ohne Turm und Führungsfahrzeuge. Diese Typenhätten aber auch bei der von Rheinmetall genannten Zahl von 3000 boxern zusammen mit Führungsfahrzeugen einen großen Teil ausgemacht. Was rechtfertigt dann bitte diesen Preis? Wenn man bei rheinmetall ab 2030 einen jährlichen Bedarf Von Tausend Boxern würde das Krieg bedeuten , dann sollte vielleicht der Verfassungsschutz mal prüfen was da so untriebiges hinter verschlossenen Türen läuft. Abgesehen davon hat man Rheinmetall in den letzten vier Jahren genug Vorschuss gewährt , was hat man bisher dafür eigentlich bekommen?

Bei dem Projekt sind jetzt auch zwei Ausführungen eloka Boxer aufgeführt , war da nicht erst was vor kurzem?
Das man diese Produktionszahlen erreichen will durch Aufbau von Standorten in Italien und rumänien mal abgesehen .
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Ich gehe davon aus, dass auch die Bundesregierung mit Krieg ab 2029 rechnet, da die gesamte Politik sonst keinen Sinn ergibt, weder SPD- noch Unionsseitig.
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(11.03.2026, 18:09)alphall31 schrieb: Wenn man bei rheinmetall ab 2030 einen jährlichen Bedarf Von Tausend Boxern würde das Krieg bedeuten , dann sollte vielleicht der Verfassungsschutz mal prüfen was da so untriebiges hinter verschlossenen Türen läuft.
Es ist mit ein Ziel dieses Projektes, dafür zu sorgen, dass diese Kapazitäten endlich aufgebaut werden. Und irgendwer wird sie auch benötigen, da bin ich mir sicher. Wenn nicht wir, dann die Ukrainer oder andere.
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Man hat jetzt nicht mal die Produktion ausgelastet obwohl es genug Bestellungen gibt.
Und die Ukraine selber garantiert nicht. Die Ukraine wollten auch die Rch155 nicht. Man kann von Glück reden das man nicht schon auf die Idee gekommen ist denn Boxer in die Ukraine zu liefern, sonst hätte man das nächste System für das es keine Ersatzteile mehr gibt.
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Mit fünf Jahren Verspätung könnte jetzt der Prototyp des JFSTsw Boxers ausgeliefert werden .
Die ursprüngliche Planung sah einmal vor die 18 Fahrzeuge von Ende 2021 bis 2027 auszuliefern.

https://esut.de/2026/03/meldungen/69255/...C4qwvikpYQ

Die Produktion der 18 Fahrzeuge hat sich wohl für den Hersteller nicht gelohnt , jetzt da aber vielleicht ein Mehrbedarf entstehen könnte wird der Auftrag wohl doch wieder interessant.
Das beste Beispiel dafür was passiert wenn man sich von einem Hersteller abhängig macht .
Hier bedürfte es allerdings im Verteidigungsausschuss jetzt mal Personal mit Rückgrat , welche auf die Preise von 2021 bestehen.
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Soweit ich das mit verfolgt hatte, gab es aber auch ein reduziertes Interesse aus der Artillerietruppe, weil man mit dem GTK als Trägerfahrzeug konzeptionell nicht glücklich war. Der war ja primär für den Einsatz mit den schweren Kräften geplant, für den man eigentlich lieber eine Kettenplattform gehabt hätte, während man für die mittleren Kräfte keinen Anlass sah, den Fennek zu ersetzen.
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Es wurde ja aber erst mal ein Auftrag zum entwickeln und Bau eines Prototypen erteilt, welcher nicht erfüllt wurde letztendlich. Was die Artillerie davon hält, das hätte sie ja bei der Erprobung mitteilen können. So weit ist es ja nicht mal gekommen.
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Das Teil macht für die schweren Kräfte nur auf Kettenplattform (= Kettenboxer, Flensburg Werke Plattform oder Lynx Variante) Sinn.
Wird aber in der zu erwartenden Gesamtbeschaffung von Fahrzeugen Rad und Kette bis 2033 eh nur eine Randnotiz bleiben.
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(Vor 3 Stunden)alphall31 schrieb: Was die Artillerie davon hält, das hätte sie ja bei der Erprobung mitteilen können. So weit ist es ja nicht mal gekommen.
Für die Erkenntnis, dass ein Radpanzer keine Ketten hat, brauche ich keine Erprobung.
Mir ging es darum, dass der Nutzer selbst kein Interesse daran hatte, das Projekt durchzuziehen und dass dementsprechend wenig Druck auf den Auftragnehmer bestand. Ich war auch überrascht, dass dieses Projekt jetzt überhaupt wieder Thema ist und nicht mangels Interesse eingestellt wurde.
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