16.12.2025, 22:14
Sollte nicht auch mal eine L55 Kanone kommen ?
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(Land) KMW & Nexter Defense Systems (KNDS Group)
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16.12.2025, 22:14
Sollte nicht auch mal eine L55 Kanone kommen ?
17.12.2025, 10:46
(16.12.2025, 22:14)alphall31 schrieb: Sollte nicht auch mal eine L55 Kanone kommen ? Rheinmetall arbeitet an einer 155mm L/60 Kanone. Perspektivisch kann das gut möglich sein für die PZH2000 oder die RCH155. Aber aktuell gibt es soweit ich weiß keine konkreten Pläne. Hier das Rohr in einem Rheinmetall Werk im Sommer 2023: [Bild: https://pbs.twimg.com/media/FyjbDsiakAQA...name=large]
18.12.2025, 16:00
Rüstungsindustrie: KNDS strebt 2026 eine doppelte Börsennotierung in Paris und Frankfurt an
Les echos (französisch) paywall Der aus der Fusion von KMW und Nexter hervorgegangene Panzerhersteller hat sein Vorhaben eines Börsengangs bestätigt. Er will ein neues Kapitel der Konsolidierung in Europa aufschlagen und weltweit führend im Bereich der Landverteidigung werden. [Bild: https://media.lesechos.com/api/v1/images...-tete.webp] Der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS hat am Mittwoch bestätigt, dass er für nächstes Jahr einen Börsengang plant. Das Unternehmen möchte vorbehaltlich der Marktbedingungen sowohl in Paris als auch in Frankfurt notiert werden. Der Hersteller der Leopard-Panzer und Caesar-Artilleriegeschütze möchte von den steigenden Verteidigungsausgaben in Europa profitieren, um neue Industrieanlagen zu finanzieren und angesichts der zunehmenden Robotisierung des Schlachtfelds massiv in Innovationen zu investieren. „Dieses Projekt schlägt ein neues Kapitel in der Entwicklung von KNDS als einzigartiger europäischer Marktführer und weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Landverteidigung auf. Mit diesem geplanten Börsengang mit doppelter Notierung ist KNDS entschlossen, eine agilere und reaktionsfähigere Struktur zu schaffen, um weiterhin in Technologie, Kapazitäten und Talente zu investieren“, erklärte Jean-Paul Alary, Generaldirektor von KNDS. Rest hinter paywall KNDS Deutschland und Leonardo schließen sich zusammen, um der italienischen Armee eine selbstfahrende Kanone anzubieten OPEX360 (französisch) von Laurent Lagneau · 17. Dezember 2025 [Bild: https://www.opex360.com/wp-content/uploa...220812.jpg] Vor zwei Jahren unterzeichneten der deutsch-französische Konzern KNDS und das italienische Unternehmen Leonardo eine Absichtserklärung zur Bildung einer „strategischen Allianz” für die Durchführung mehrerer symbolträchtiger Programme, darunter das von Paris und Berlin gewünschte Main Ground Combat System (MGCS) und das von Rom ins Leben gerufene Armored Infantry Combat System (AICS). Als es jedoch darum ging, die italienische Armee mit Leopard 2A8-Panzern auszustatten, wurden die Gespräche abrupt abgebrochen, da keine Einigung über die von Leonardo gewünschten industriellen Ausgleichszahlungen erzielt werden konnte. Letzteres gründete schließlich ein Joint Venture mit Rheinmetall, um eine Zusammenarbeit rund um das Infanterie-Kampffahrzeug KF-41 Lynx und den Panzer KF-51 Panther zu besiegeln. „Wir schaffen ein neues Schwergewicht in der europäischen Panzerproduktion. Zwei große europäische Anbieter von Verteidigungstechnologien bündeln ihre Kräfte, um ehrgeizige Projekte zu verwirklichen“, kommentierte Armin Papperger, CEO des deutschen Konzerns, anlässlich der Gründung von „Leonardo Rheinmetall Military Vehicles“ im Oktober 2024. Die Gespräche zwischen Leonardo und der deutschen Tochtergesellschaft von KNDS [KNDS Deutschland] wurden jedoch nie endgültig abgebrochen. Davon zeugt die Absichtserklärung, die die beiden Industrieunternehmen am 16. Dezember unterzeichnet haben. „KNDS Deutschland und Leonardo werden gemeinsam ein mobiles Artilleriesystem entwickeln. Eine Absichtserklärung wurde in Amsterdam, dem Hauptsitz von KNDS, von Florian Hohenwarter, dem zukünftigen CEO von KNDS Deutschland, und Roberto Cingolani, dem CEO von Leonardo, unterzeichnet”, gaben sie bekannt. Im Einzelnen wird KNDS Deutschland das Artilleriesystem liefern, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um das RCH155 handeln wird, das auf einer von Rheinmetall hergestellten 155-mm-Kanone Cal. 52 basiert. Leonardo ist für die Lieferung des damit ausgerüsteten Radpanzers verantwortlich. Laut Rivista Italiana Difese [RID] handelt es sich dabei um den VBM NG 8×8 [eine verbesserte Version des VBM Freccia, Anm. d. Red.], von dem die italienische Armee bereits 76 Exemplare bestellt hat. „Das Programm für die selbstfahrende 155-mm-Kanone ‚RCH-155‘ hat geschätzte Gesamtkosten […] von 1,81 Milliarden Euro, von denen 637 Millionen für die erste Phase [2026-2039] bereits zugewiesen wurden“, präzisiert RID. Auf jeden Fall haben KNDS Deutschland und Leonardo ihre Absicht bekundet, die „Zuverlässigkeit“ der Lieferkette zu verbessern und die „Markteinführungszeiten“ zu verkürzen. Und sie versichern, dass sie „ihre gemeinsame Lösung im Rahmen des nächsten Beschaffungsprogramms der italienischen Armee“ anbieten werden. „Diese Absichtserklärung ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Interoperabilität der europäischen Landstreitkräfte und der Zusammenarbeit der europäischen Industrie“, betonte Hohenwarter. Der CEO von Leonardo hob seinerseits das Engagement seines Konzerns hervor, „integrierte Fähigkeiten zu entwickeln, die den sich wandelnden Anforderungen des Marktes in neuen Einsatzszenarien gerecht werden“. Foto: RCH155-System
24.01.2026, 20:40
Mehr Berichte von IAV2026. Dieses mal bezüglich des tracked Boxers
The Other Chris: Zitat:Details popped up at IAV 2026 that Germany's recent budget approvals include heavy investment in maturing, and tooling for, the Tracked Boxer chassis. Laut Berichten hat Deutschland ein Interesse an dem tracked Boxer. Der tracked Boxer soll wohl als relativ risikoarm angesehen werden. Im neuen 2026 Budget soll Geld enthalten sein um die Reife des tracked Boxers herbeizuführen. Besonderes Interesse bestehe wohl an Skyranger 35, JFST, RCH155 und RCT30 Modulen. Das RCH155 Modul wurde auf dem tracked Boxer schon getestet, bei dem RCT30 soll es wohl auch bald live-fire Demonstrationen geben. Vom RCT30 tracked Boxer gab es schon vor ein paar Jahren Bilder. [Bild: https://c8.alamy.com/comp/2R1YJ9R/munich...R1YJ9R.jpg] Ich habe noch keine anderen Berichte gesehen, die dass Interesse Deutschlands an dem tracked Boxer weiter belegen, aber ich halte es nicht für unwahrscheinlich. Der Account ist nicht dafür bekannt falsche Aussagen zu machen, und ich kann mir gut vorstellen, dass KNDS und/oder Rheinmetall hier recht optimistisch sind und das auf so einer Messe auch sagen. Der tracked Boxer wird ja auch immer wieder als Kandidat gehandelt wenn es um eine Kettenplattform für neue Systeme geht. So zuletzt auch bei den Diskussionen um Skorpion².
24.01.2026, 22:13
(24.01.2026, 20:40)Gecktron schrieb: Mehr Berichte von IAV2026. Dieses mal bezüglich des tracked Boxers Ist so ein Modul ohne Anpassung auf einen wheeled Boxer aufladbar? Falls ja, macht das Sinn.... Falls nein, können die genannten Systeme auch auf jede andere beliebige ketten Plattform gesetzt werden., die ohne Module vermutlich wesentlich billiger sein wird.
24.01.2026, 22:30
Mir ist bis Heute nicht ganz klar wo die vereinfachte Logistik ansetzt mit dem Kettenboxer. Fahrzeugtechnisch ist es weiterhin ein komplett neues Fahrzeug und da immer Fahrzeugmodul und Fähigkeitenmodul immer zu einem Verhältnis von 1:1 gekauft wird, gibt es auch keine Möglichkeiten irgendwelche Wechselspielchen zu machen.
24.01.2026, 23:01
Laut KNDS ist das mechanische und elektrische Interface identisch zwischen Rad- und Kettenboxer für die Missionsmodule.
(24.01.2026, 22:30)Pmichael schrieb: Mir ist bis Heute nicht ganz klar wo die vereinfachte Logistik ansetzt mit dem Kettenboxer. Fahrzeugtechnisch ist es weiterhin ein komplett neues Fahrzeug und da immer Fahrzeugmodul und Fähigkeitenmodul immer zu einem Verhältnis von 1:1 gekauft wird, gibt es auch keine Möglichkeiten irgendwelche Wechselspielchen zu machen. Der Vorteil wäre halt primär, dass man mühevoll und lang die ganzen Module bereits durchentwickelt hat. Also bei künftigen Beschaffungen das nicht für Kettenfahrzeuge nochmal machen muss. Und nur weil bisher 1:1 läuft, muss das ja nicht so bleiben. Außerdem denke ich mal an den Fall, das ein paar Fahrzeuge ausfallen, man aber Notfalls halt Module hier aus und da einbauen könnte, um die Einheiten bereitzustellen, die man braucht.
24.01.2026, 23:12
(24.01.2026, 22:13)Milspec_1967 schrieb: Ist so ein Modul ohne Anpassung auf einen wheeled Boxer aufladbar?Das ist ja ein Missionsmodul, das für's Radfahrmodul entwickelt wurde. Die können eigentlich alle auch auf das Kettenfahrmodul gesetzt werden. Umgekehrt kommt es auf das Gewicht an, weil das Kettenfahrmodul theoretisch auch schwerere Missionsmodule tragen kann als das Radfahrmodul. Sonst gibt es da mWn keine Restriktionen, außer vielleicht bürokratische Zertifizierungsprozesse. (24.01.2026, 22:30)Pmichael schrieb: Mir ist bis Heute nicht ganz klar wo die vereinfachte Logistik ansetzt mit dem Kettenboxer. Fahrzeugtechnisch ist es weiterhin ein komplett neues FahrzeugSoweit man hört, wurden für das Kettenfahrmodul zahlreiche Komponenten von bereits bei der BW eingeführten Plattformen (vmtl. hauptsächlich vom PUMA) verwendet, während natürlich vieles im Fahrmodul auch unabhängig vom Fahrwerk gleich bleiben kann.
Gestern, 02:38
Zumindest benötigen die schweren Verbände eine Flugabwehr skyranger, die den Leo und Puma ÜBERALL hin folgen kann.
Nur auf Rad zu setzen ist ein Kardinal Fehler!!
Gestern, 09:56
(Gestern, 02:38)Milspec_1967 schrieb: Zumindest benötigen die schweren Verbände eine Flugabwehr skyranger, die den Leo und Puma ÜBERALL hin folgen kann. Es ist ja von bis zu 600 Skyranger die Rede. Die müssen nicht nur Skyranger 30 auf 8x8 bleiben. Ich hoffe mal, dass der Kettenboxer dem Leo und Puma folgen kann.
Gestern, 10:08
Zitat: ist bis Heute nicht ganz klar wo die vereinfachte Logistik ansetzt mit dem Kettenboxer. Fahrzeugtechnisch ist es weiterhin ein komplett neues Fahrzeug und da immer Fahrzeugmodul und Fähigkeitenmodul immer zu einem Verhältnis von 1:1 gekauft wird, gibt es auch keine Möglichkeiten irgendwelche Wechselspielchen zu machen. Bisher wurden von der Bw nur komplette Fahrzeuge beschafft , so werden diese dann auch hergestellt . Das Fahrmodul hat für das bestellte missionsmodul benötigten Anschlüsse, Versorgungsleitungen und benötigte Leistung für Stromversorgung . Das Gewicht des missionsmodul ist ein zusätzliches Kriterium . Zitat: Laut Berichten hat Deutschland ein Interesse an dem tracked Boxer. Der tracked Boxer soll wohl als relativ risikoarm angesehen werden. Im neuen 2026 Budget soll Geld enthalten sein um die Reife des tracked Boxers herbeizuführen. Besonderes Interesse bestehe wohl an Skyranger 35, JFST, RCH155 und RCT30 Modulen. Die Bw hat sich doch als Pzh für die Pzh2000 entschieden. Warum sollte man eine weitere einführen, die neuere Ausführung der Pzh2000 wurde ja schon bestellt und die nächste modernisierungsstufe steht schon ab? Das gleiche RCT30 auf Kette, man hat mit dem Puma einen modernen Spz mit allen führungsmitteln für die nähere Zukunft. Das wird nach derzeitigem Stand schon der Schakal nicht haben weil der Platz fehlt.
Gestern, 10:11
(24.01.2026, 22:13)Milspec_1967 schrieb: Ist so ein Modul ohne Anpassung auf einen wheeled Boxer aufladbar? Ja, die Module vom Rad-Boxer passen auch auf den Ketten-Boxer. Laut dem Post hat der Ketten-Boxer das selben 6-Verbindungspunktesystem wie die neuen Rad-Boxer Fahrmodule. Und er kann auch die alten 4-Verbindungspunkte Module ohne Probleme aufnehmen.
Gestern, 10:37
Kettenboxer macht Sinn zur Aufnahme von
RCH155 und Skyranger30/35 und beides wird auf Ketten benötigt… die PZH2000 ist zwar da…aber man benötigt weitere Artillerie für die schweren verbände… da macht es Sinn das fertige RCH155 auf diese Plattform zu packen… gleiches gilt für Skyranger… als IFV benötigt man das nicht… da hat man Puma
Vor 11 Stunden
(Gestern, 10:08)alphall31 schrieb: Bisher wurden von der Bw nur komplette Fahrzeuge beschafft , so werden diese dann auch hergestellt . Das Fahrmodul hat für das bestellte missionsmodul benötigten Anschlüsse, Versorgungsleitungen und benötigte Leistung für Stromversorgung . Das Gewicht des missionsmodul ist ein zusätzliches Kriterium .Möchtest du damit sagen, dass die Fahrmodule so beschafft wurden, dass sie keine anderen Missionmodule tragen könnten als die mit ihnen zusammen beschafften? Das wäre mir neu und dafür würde mich eine Quelle interessieren. Es ist natürlich bekannt, dass die BW die Modularität im Betrieb nicht nutzt und dass tlw. neuere Missionsmodule nicht so ohne weiteres mit älteren Fahrmodulen eingesetzt werden können, z.B. wegen Gewichtsgrenzen, aber ein neu beschafftes Fahrmodul sollte grundsätzlich auch alle zuvor beschafften Missionsmodule aufnehmen können. Zitat:Die Bw hat sich doch als Pzh für die Pzh2000 entschieden. Warum sollte man eine weitere einführen, die neuere Ausführung der Pzh2000 wurde ja schon bestellt und die nächste modernisierungsstufe steht schon ab?Weil man schon seit Jahren davon ausgeht, die PzH2k in der Langzeitperspektive durch die RCH155 zu ersetzen. Das ist nur etwas ad absurdum geführt worden, weil man aufgrund der Ukraine-Abgaben nochmal nachbestellt hat. Da reden wir aber auch nicht von einer kurzfristigen Ablösung, sondern davon, dass man nach den 168 avisierten RCH auf 8x8-Boxer die Produktion fortführt und durch weitere RCH155 - evtl. dann auf Kette - auch noch die PzH2k ablöst. Da reden wir aber von den 40/50er-Jahren, wenn diese eben trotz MLU ohnehin zur Ablösung anstehen werden. Zitat:Das gleiche RCT30 auf Kette, man hat mit dem Puma einen modernen Spz mit allen führungsmitteln für die nähere Zukunft. Das wird nach derzeitigem Stand schon der Schakal nicht haben weil der Platz fehlt.Es gibt erstmal gar keinen Grund, einen Schakal auf Ketten-Boxer einzuführen. Dass das Modul erprobt und gezeigt wird, dürfte Export-Gründe haben. Einziges Argument bei der BW dafür wäre, wenn das eine deutlich günstigere Lösung werden würde, als weitere PUMA zu beschaffen. Und das halte ich seitens der Industrie für nicht sehr wahrscheinlich, auch wenn es sicher möglich wäre. (Gestern, 10:37)ObiBiber schrieb: Kettenboxer macht Sinn zur Aufnahme vonEs ist mit ganz großem Abstand der Skyranger, der die Einführung eines Kettenboxers in die BW rechtfertigen würde. Alles andere macht dann in dessen Folge sehr viel Sinn, aber initial ist es der Bedarf nach einer NNbS-Komponente, die unmittelbar die Panzertruppen auch in schwerem Gelände begleiten kann, weil das auf absehbare Zeit eine entscheidende Grundlage zur Ermöglichung deren Einsatzes sein wird.
Vor 11 Stunden
Grundsätzlich sind sowohl der Skyranger als auch das AGM geschlossene Systeme, die auf alles, was diese Systeme tragen können, installiert werden können. Leopard-1-Hüllen mit Skyranger sind ja bereits Realität.
Hier stellt sich die Frage, ob es sinnvoller ist, ein solches Fahrzeugmodul fertig zu entwickeln oder bereits genutzte Kettenfahrzeuge zu nutzen. |