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(Vor 4 Stunden)alphall31 schrieb: Schon zu dem Zeitpunkt hätte man das Projekt abbrechen müssen bei dem was da alles gegeben war.
Wir können nicht alle Projekte abbrechen, bei denen Probleme auftreten, die bei Auftragsvergabe schon bekannt oder zumindest absehbar waren. Dann beschaffen wir nichts mehr.
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(Heute, 01:42)DopePopeUrban schrieb: Dritte Welt nicht aber in der ADF geht’s schon länger drunter und drüber, besonders in der Army.
Die von dir verlinkten Dokumente belegen in erster Linie nur, dass man in Australien die gleichen Probleme in der Beschaffung hat, wie auch bei uns - fehlendes Forderungscontrolling und eine Industrie, die viel verspricht, aber wenig davon termingerecht liefert.
Deine Aussage war jedoch, dass die Australier bei der Nachweisführung "schlampen" und Material als funktionsfähig deklarieren, was es aber nicht sei. Deine Bewertung dahingehend wird aber durch deine Quellenlage nicht gestützt
Das hier ist aber mal wieder typisch Beschaffung in jeder Armee:
Zitat:Contract Change Proposals
4.38 As at 30 June 2020, Defence and Rheinmetall had executed ten Contract Change Proposals since signing the acquisition contract in August 2018. The Contract Change Proposals have effected 175 changes to the contract including one change to the project scope — to implement an integrated electronic architecture for the CRVs, with an associated increase of $133.9 million in the contract value.129 Defence advised the ANAO in September 2020 that two Contract Change Proposals have effected changes to the payment terms and arrangements, resulting in a reduction of $71.8 million to the contract value.
Die Fußnote dazu:
Zitat:Based on Defence advice to the Deputy Secretary CASG, this change added almost 600 new requirements and took nearly 12 months to finalise.
Da braucht man sich echt nicht wundern, warum solche Verzögerungen entstehen.