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Alle stimmen darin überein, dass die Software gut ist, und dass ist meiner Meinung nach das entscheidende, das wesentliche. Der Rest ist nur eine Frage von Zeit, Ressourcen und Einsatzerfahrung. Hauptsache die Software funktioniert plangemäß und dass räumen selbst die Ukrainer ein.
Es wird in diesem Kontext gerne vergessen dass sich Helsing primär mit Software beschäftigt. Für die Massenproduktion auf einem hohen technischen Niveau der Hardware sollten sie mit einem größeren Rüstungskonzern zusammen gehen.
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Zitat:Das Ergebnis des Drei Firmen Tests als Grundlage für Beschaffung steht ja noch aus... Cool
Nur weil ergebniss noch nicht veröffentlicht wurde heißt das nicht das nicht getestet wurde . Gefechtskopf und schwarmverhalten ( Angriff auf aufblasbaren Panzer) .
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(15.01.2026, 21:54)alphall31 schrieb: Nur weil ergebniss noch nicht veröffentlicht wurde heißt das nicht das nicht getestet wurde . Gefechtskopf und schwarmverhalten ( Angriff auf aufblasbaren Panzer) .
Getestet wurde ja bereits.... Es fehlt nur die Beschaffung Entscheidung.
(vermutlich auch gegen umgebaute Schrott Panzer, denn die Gefechtskopf Wirkung gegen Panzerung Typen muss ja evaluiert werden)
Helsing hat aktuell gar nicht die Größe um in großer Stückzahl produzieren zu können... Stark ebenso.
Helsing wieerwähnt primär ne reine Software schmiede.
Dennoch ist auch die Hardware alles andere als unwichtig (simple Bauweise ohne seltene Materialien etc)
Ich gehe davon aus, dass der Sieger eh einen "Großen" als Produktion Partner benötigt.
Zudem gibt es aktuell noch keine dedizierten Abschuss Fahrzeuge mit 8er/12er etc. Abschuss Container.
Denn das wäre der nächste Schritt auf dem Schlachtfeld.
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(15.01.2026, 21:04)alphall31 schrieb: Bei verschiedenen erprobungen der Bundeswehr hat es ja ebenfalls Mängel gegeben . An Drittunternehmem kann es da ja nicht gelegen haben . In der Ukraine wurden 4000 HX -2 Drohnen (von 10000 bestellten) gefertigt .
Wovon sprichst du?
Die Bundeswehr hat soweit ich weiß HF-1 nicht getestet.
Auch in der Ukraine wurden keine HX-2 gefertigt, nur HF-1. Laut dem Welt bericht seien aber mittlerweile 750 HX-2 in die Ukraine geliefert wurden. Wie die sich dort geschlagen haben wissen wir noch nicht.
Bei den Tests der Bundeswehr hat sich, von dem was wir bislang gehört haben, HX-2 besser geschlagen als Virtus von Stark. Und von der Rheinmetall Drohne wurde noch gar nichts berichtet.
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Zitat:München, 13. Februar 2025 – Helsing, das führende europäische Technologieunternehmen für Verteidigung, produziert 6000 HX-2 Kampfdrohnen für die Ukraine. Dies folgt auf einen früheren Auftrag über 4000 Kampfdrohnen, die mit ukrainischen Partnern hergestellt und bereits ausgeliefert werden. Mit dem neuen Auftrag wird Helsing zu einem der größten Hersteller von Kampfdrohnen weltweit.
https://helsing.ai/de/newsroom/helsing-p...ie-ukraine
Also wenn der Hersteller selber nicht weis was er wo baut sollte man von einem Kauf auf jeden Fall absehen für die Bw.
Das es mit den Hx2 auch Probleme gab und das Modell von Rheinmetall immer noch in der Entwicklung festhängt ist bekannt.
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(16.01.2026, 07:37)alphall31 schrieb: https://helsing.ai/de/newsroom/helsing-p...ie-ukraine
Also wenn der Hersteller selber nicht weis was er wo baut sollte man von einem Kauf auf jeden Fall absehen für die Bw.
Ich glaube es gibt hier ein Missverständnis. Die 4000 Drohnen sind HF-1 die in der Ukraine gebaut wurden. Die HX-2 kommen aus der Fabrik in Deutschland. Von denen wurden laut Welt bislang 750 in die Ukraine geliefert. Andere gingen an Deutschland, UK, und Frankreich.
Das widerspricht nicht den aktuellen Berichten.
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https://forum.golem.de/kommentare/sonsti...,list.html
Helsing HX 2 angeblich nicht weiter von ukraine geordert, weil im Einsatz nicht zuverlässig, KI nicht autark nutzbar und anfällig eggen Störmassnahmen.
Die Quellen sind allerdings nicht unzweifelhaft echt oder 1005 glaubwürdig.
Zudem bestreitet Helsing die Berichte.
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Ergänzend:
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/ot...08299&ei=5
Zitat:Nach Monaten der Erprobung und eines begrenzten Kampfeinsatzes hat Kyjiw beschlossen, einen großen Beschaffungsvertrag auszusetzen.
Der Schritt wirft Zweifel an einem der bekanntesten deutschen Militärtechnologieexporte an die Ukraine auf.
Auftrag ausgesetzt
Die Ukraine hat ihren Auftrag für HX-2-Drohnen des deutschen Unternehmens Helsing AI ausgesetzt, berichtete Bloomberg unter Berufung auf mehrere mit der Entscheidung vertraute Quellen.
Die HX-2 war als Vorzeigeprodukt präsentiert worden.
Im Jahr 2025 hatte Helsing angekündigt, bis zu 6.000 Drohnen für die Ukraine zu produzieren, was den Vertrag zu einem der größten einzelnen Drohnenaufträge im Zusammenhang mit dem Krieg gemacht hätte.
Noch eine Info in diesem Kontext (Gerüchte, Gerüchte) - angeblich ist die KI deutlich schlechter als erfahrene menschliche Drohnen-Operatoren.
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Dann sind offensichtlich viele Entscheider mal wieder auf startup Sprüche rein gefallen
Ich hatte den Durchbruch der KI erwartet... Bin dann auch enttäuscht.
Ob Rheinmetall und Stark beim bundeswehr test besser abgeschnitten haben?
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(20.01.2026, 19:52)Milspec_1967 schrieb: Dann sind offensichtlich viele Entscheider mal wieder auf startup Sprüche rein gefallen
Ich hatte den Durchbruch der KI erwartet... Bin dann auch enttäuscht.
Ob Rheinmetall und Stark beim bundeswehr test besser abgeschnitten haben?
Technologie, die mit Zugriff auf eine ganze Serverfarm immer noch halbgar ist, aber plötzlich auf engstem Raum in einer Drohne einen Operator ersetzen soll wird auch noch eine Weile ein Hirngespinst bleiben. Wer den Tech Bros da auf den Leim gegangen ist, der sollte das Neuland doch nochmal besser kennenlernen. On-Board Rechenleistung ist ein limitierender Faktor sein, außer man fängt an, irgendwelche lustigen Downlinks zu bodengestützen Rechenzentren zu basteln. Aber Informationssicherheit und Latenz würden mir da Kopfschmerzen bereiten.
Selbst wenn das KI-Model fähig ist, braucht es genug Hardware um Daten sinnvoll und zeitig zu verarbeiten, in der Komplexität wie das zumindest manchmal versprochen wird, kann das rein vom Stand der Technik aktuell gar nicht sinnvoll klappen.
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(20.01.2026, 20:12)DrKartoffelsalat schrieb: Technologie, die mit Zugriff auf eine ganze Serverfarm immer noch halbgar ist, aber plötzlich auf engstem Raum in einer Drohne einen Operator ersetzen soll wird auch noch eine Weile ein Hirngespinst bleiben. Wer den Tech Bros da auf den Leim gegangen ist, der sollte das Neuland doch nochmal besser kennenlernen. On-Board Rechenleistung ist ein limitierender Faktor sein, außer man fängt an, irgendwelche lustigen Downlinks zu bodengestützen Rechenzentren zu basteln. Aber Informationssicherheit und Latenz würden mir da Kopfschmerzen bereiten.
Selbst wenn das KI-Model fähig ist, braucht es genug Hardware um Daten sinnvoll und zeitig zu verarbeiten, in der Komplexität wie das zumindest manchmal versprochen wird, kann das rein vom Stand der Technik aktuell gar nicht sinnvoll klappen.
Prinzipiell stimme ich als IT ler zu.
Aber meine Meinung war, am. Himmel gibt es wenig Bewegliches... Man muss es vom Sensor nur Feind und Freund unterscheiden können... Rest ist Angriffs vektor Berechnung auf "Feind"
So die Theorie... In der Praxis offenbar noch zu komplex für ein lokales "small object Attack Model".
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Es haben alle drei Anbieter nicht überzeugt und haben mit den verschiedensten Problemen zu kämpfen . Rheinmetall ist mit seinem Modell noch nicht mal mit der Entwicklung fertig und hat dadurch an fast keinen Test teilgenommen. Das stark modell hat bei mehreren Versuchen das Ziel verfehlt . Das rheinmetall Modell ist wohl sehr preisintensiv im Vergleich zu den anderen Modellen. Helsing hat Probleme mit dem gefechtskopf , welcher durch einen anderen Anbieter ersetzt wird. Was wiederum Änderungen am Gerät zur Folge hat.
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