Gestern, 19:15
Gemeinsame D/F-Übungen dazu wären auch in der Außenwirkung eine gewisse Bestätigung des de facto europäischen Schutzschirms, den die französischen Waffen bieten.
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(Allgemein) Atomare Bewaffnung Deutschlands?
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Gestern, 19:15
Gemeinsame D/F-Übungen dazu wären auch in der Außenwirkung eine gewisse Bestätigung des de facto europäischen Schutzschirms, den die französischen Waffen bieten.
Gestern, 19:30
(Gestern, 19:15)Broensen schrieb: Gemeinsame D/F-Übungen dazu wären auch in der Außenwirkung eine gewisse Bestätigung des de facto europäischen Schutzschirms, den die französischen Waffen bieten. Das Problem ist das Frankreich keinen europäischen Atomschirm bieten kann, mit oder ohene Übungen macht da keinen Unterschied.
Gestern, 19:50
(Gestern, 19:30)Aegrotare schrieb: Das Problem ist das Frankreich keinen europäischen Atomschirm bieten kann, mit oder ohene Übungen macht da keinen Unterschied.Er existiert bereits auf strategischer Ebene. Da Frankreich nicht sicher würde unterscheiden können, ob anfliegende ICBMs das Ruhrgebiet oder die Ile De France ansteuern, würde eine strategischer Nuklearschlag gegen Deutschland höchstwahrscheinlich von Frankreich nuklear beantwortet werden.
Gestern, 21:22
(Gestern, 17:19)voyageur schrieb: Es wäre ein guter Anfang, unsere politischen und militärischen Führungen würden dann anfangen dieselbe atomare Sprache zu sprechen.Genau das- und für D und Europa aus meiner Sicht die einfachste und sinnvollste Lösung! Wenn hier erst der Anfang gemacht ist kommt alles andere von alleine. Zukünftig ein gemeinsames D/FR Flugzeuge wäre in dieser Hinsicht auch nicht schlecht War GB nicht dieses Jahr erstmalig bei Poker mit einer Delegation vertreten? Irgendwo habe ich so etwas gelesen. (Gestern, 19:15)Broensen schrieb: Gemeinsame D/F-Übungen dazu wären auch in der Außenwirkung eine gewisse Bestätigung des de facto europäischen Schutzschirms, den die französischen Waffen bieten. (Gestern, 19:50)Broensen schrieb: Er existiert bereits auf strategischer Ebene. Da Frankreich nicht sicher würde unterscheiden können, ob anfliegende ICBMs das Ruhrgebiet oder die Ile De France ansteuern, würde eine strategischer Nuklearschlag gegen Deutschland höchstwahrscheinlich von Frankreich nuklear beantwortet werden.Eben. Und obendrein schützt Deutschland mit ARROW auch die europäischen Atommächte, da weder GB noch FR über Mittel verfügen ICBMs oder auch was ggf aus dem nahen Osten kommt abzuwehren. Und durch ihre vielen Atomreaktoren sind sie auch durch konventionelle Angriffe sehr verwundbar. Man könnte da schon ein gutes Gesamtkunstwerk für Europa bauen.
Gestern, 21:28
(Gestern, 19:50)Broensen schrieb: Er existiert bereits auf strategischer Ebene. Da Frankreich nicht sicher würde unterscheiden können, ob anfliegende ICBMs das Ruhrgebiet oder die Ile De France ansteuern, würde eine strategischer Nuklearschlag gegen Deutschland höchstwahrscheinlich von Frankreich nuklear beantwortet werden. Die Einschätzung teile ich nicht. 1) Wenn Russland nur Deutschland treffen will, dann können sie sie Frankreich warnen. Wenn Russland lügt, kann Frankreich mit seinen Atom-U-Booten zurückschlagen. Abwehren können sie in keinem Fall. Daher können sie auch den Einschlag abwarten. 2) Zudem kann Frankreich glaube ich schon einschätzen, wo es einschlägt. 3) Warum soll Russland ausgerechnet ein grenznahes Gebiet angreifen, wenn es auch Berlin, HH, Frankfurt und München angreifen kann.
Gestern, 22:01
(Gestern, 21:28)Frank353 schrieb: Die Einschätzung teile ich nicht.Wenn Deutschland strategisch Nuklear angegriffen wird, ist F und ist Europa mit betroffen... Immer.... Auf Jahrzehnte. Taktisch ist anders... München zu bombardieren, bringt taktisch nix.
Vor 6 Stunden
Kein Staat würde wegen irgendeinem Verbündeten die eigene Zerstörung riskieren. Das zu glauben ist völlig realitätsfern. In dem Augenblick helfen dann auch keine Verträge, die sind dann ganz schnell das Papier nicht mehr wert auf dem sie geschrieben wurden. Wobei Deutschland da vielleicht die Ausnahme von der Regel wäre denn hier will man ja besonders gut sein und das eigene Helfersyndrom zelebrieren.
Vor 2 Stunden
Ich verstehe deinen Punkt gut, und ich finde die Klarstellung ehrlich gesagt sehr wichtig. Oft wird Glaubwürdigkeit mit Brutalität gleichgesetzt, obwohl das zwei verschiedene Dinge sind. Eine Demokratie kann sehr wohl glaubhaft abschrecken, gerade weil ihre Strukturen bekannt, stabil und berechenbar sind. Das erinnert mich an Threads, die erst abschweifen – zum Beispiel als ich etwas in einem Thread über Eltern-Kind-Outfits empfohlen
gesehen habe – und dann merkt man, dass es eigentlich um Ordnung und Nachvollziehbarkeit geht. Auch bei Abschreckung zählt am Ende die innere Logik und Konsistenz mehr als reine Angst.
Vor 1 Stunde
(Vor 6 Stunden)lime schrieb: Kein Staat würde wegen irgendeinem Verbündeten die eigene Zerstörung riskieren. Das zu glauben ist völlig realitätsfern.Frankreich und in geringerem Maße auch Großbritannien haben das schonmal getan 1939. Und Frankreich wurde zumindest als eigenständiger Staat dann auch defacto vernichtet, wenn auch nur vorübergehend. Außerdem ist der Kern dieser Überlegung ja die nicht-Abgrenzbarkeit eines nuklearen Vernichtungskriegs. Da geht es nicht darum, ob sie einen Verbündeten zur Hilfe kommen, sondern darum, ob die Vernichtung des Verbündeten nicht auch zugleich die eigene Vernichtung mit sich bringt. Es geht dabei ja um die strategische Zweitschlagsfähigkeit, also im Endeffekt die Abschreckung durch Androhung gegenseitiger, vollumfänglicher Vernichtung. |