05.01.2026, 23:45
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EU vs. USA
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06.01.2026, 00:20
06.01.2026, 01:23
(05.01.2026, 23:45)Nightwatch schrieb: Der Befehl würde nicht durchgereicht werden.Für einen großen Angriff würde ich das auch annehmen, allerdings nicht, wenn es um einen SOF-Handstreich geht, der direkt von Pete & Donnie dirigiert wird. Die können dafür alle umgehen oder präventiv austauschen, die noch so viel Hirn, Anstand und Pflichtbewusstsein hätten.
06.01.2026, 15:39
06.01.2026, 16:48
aus einem französischen Forum
https://forum.air-defense.net/topic/2093...nt=1863336 vor 4 Stunden gepostet Zitat:
06.01.2026, 19:11
(06.01.2026, 00:20)muck schrieb: Wer weiß. Der Einsatzbefehl gegen Venezuela war völkerrechtswidrig, und wurde trotzdem befolgt.Ob völkerrechtswidrig oder nicht wird dabei auch weniger ins Gewicht fallen. Aber es wird in den Augen des US-Militärs durchaus einen Unterschied machen, ob man hier militärische Gewalt gegen ein 3. Welt Land voller "Sandalenträger" anwendet, oder ob man sich gegen kompetente jahrzehntelange Partner richtet. Nicht bloß kooperieren die amerikanischen und europäischen Streitkräfte oft und regelmäßig, in den Führungsebenen herrschen oftmals kollegiale oder sogar freundschaftliche Beziehungen untereinander. Die US-Truppen, die für einen solchen Einsatz infrage kommen würden, haben mit hoher Wahrscheinlichkeit zusammen mit europäischen Truppe in Grönland und Norwegen trainiert, waren eventuell sogar längere Zeit vor Ort stationiert. Ich halte die Hemmschwelle dessen für deutlich höher, als das bei Konflikten um bspw Venezuela der Fall war. Das die Affenbande im Weißen Haus das anders sehen dürfte, ist irgendwo klar, aber sofern eine Generalität dabei nicht mitspielt, würde aus einem solchen Vorhaben nie etwas werden. Und die Gegenseitigen Beziehungen sind seit Hegseths "Säuberungsaktion", gelinde gesagt, angespannt. Deshalb halte ich die Gefahr eines tatsächlichen, bewaffneten Konflikts für gering. Vorausgesetzt natürlich, man würde entsprechende Abschreckung vor Ort durchführen und nicht sinnbildlich gesprochen die Tür offen stehen lassen. ---------- aus: https://www.forum-sicherheitspolitik.org...65&page=31 Kong Erich schrieb:der CAVS scheint sich immer mehr zu etablieren:Dänemark hat definitiv 130x Patria XA-300 6x6 bestellt, aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass diese in Grönland Anwendung finden würden. Es gibt in Grönland außerhalb der "Ballungsräume" keinerlei landseitige Infrastruktur, sei es Straßen oder Treibstoff. Und obgleich der Patria 6x6 vielleicht besonders für kalte Operationsräume geeignet ist, ist kein Fahrzeug dieser Welt für Grönland geeignet. Grönland ist eine große Eisschicht, umgeben von Wasser, und alles was nicht Eis oder Wasser ist, ist Berg. Dagegen erscheint Norwegen wie Brandenburg, landseitige Fahrzeuge sind dort kaum zu gebrauchen. ---- Aber das ist durchaus ein Interessantes Gedankenexperiment, dass ich mal generell hier in den Raum werfe. Angenommen, man entscheidet sich dazu, eine europäische Militärpräsenz in Grönland aufzubauen und zu unterhalten, wie würde diese Aussehen? Was wären eurer Meinung nach realistische Aufgabenprofile die ein solches Kontingent erbringen könnte und wie, wo und wann könnte man ein solches dazu befähigen?
Gestern, 00:08
(06.01.2026, 19:11)DopePopeUrban schrieb: ...unter der Aussage »Niemand wird wegen der Zukunft Grönlands militärisch gegen die USA kämpfen« Zitat:Seine Frau hat auf X vorgelegt und »BALD« geschrieben, jetzt legt Stephen Miller nach. Der Vizestabschef von Donald Trump erklärt im CNN-Interview, warum die USA Grönland offiziell »haben« wollen und bezeichnet Nato-Partner Dänemark als Kolonialstaat.ist das eine durchaus berechtigte Frage. Zunächst einmal: Ich denke, es geht nicht darum, eine realistische Widerstandstruppe gegen die gesamten US-Streitkräfte aufzustellen. Es kann nur darum gehen, zu demonstrieren, dass Europa (nicht nur Dänemark) bereit und auch in der Lage ist, Grönland zumindest für einige Wochen zu sichern - und zwar vor allem gegen eine behauptete Bedrohung aus Russland und China, die DT ja als Begründung für seine Phantasien dient. Eine solche behauptete Bedrohung kann - sehen wir uns einmal die Geographie an - nicht über Land kommen, sondern allenfalls über die Luft (incl. Kampfflugzeuge und Luftlandetruppen) und über die See. Diese potentielle Bedrohung gilt es, schon im Ansatz zu blockieren. Zu beachten ist, dass Grönland nur wenige Plätze aufweist, die wirklich als Brückenköpfe für mögliche Invasionstruppen geeignet wären. Diese wenigen Plätze gilt es zu sichern und dort einen Einfall abzublocken. Die EU ist mit potenten Seestreitkräften ausgestattet, die auch unter der Eisdecke der Arktis operieren können. Patrollierende U-Boote (SSNs) können die grönländische Hälfte der Arktis für einen potentiellen Angreifer zu einer schwer zu bewältigenden Region machen. Unmöglich ist nichts, aber das Risiko, dort und an der Lücke nach Norwegen patrollierende U-Booten der EU zu begegnen, sollte eine Infiltration selbst von kleinen Trupps (etwa für Wetterbeobachtungen) zu einem hohen Risikospiel machen. Damit verbleibt eine Bedrohung "aus der Luft". Schließlich ist Sibirien faktisch die "Gegenküste" Nordgrönlands. Hier würde ich die bestehenden Radaranlagen "europäisieren", starke Luftabwehr im Umfeld der wenigen Flugfelder stationieren (IRIS u.a.) und vor allem auf jedem dafür geegneten Flugfeld die Grundlage für die Stationierung von schwedischen Gripen-Flugzeugen schaffen, insbesondere auf der Hauptbasis (Thule) im Nordosten Grönlands. Kombiniert mit (ebenfalls schwedischen Saab 340AEW Erieye-Frühwarnflugzeugen) sollte eine ausreichende Frühwarnkapazität vorhanden sein, um den kritischen Bereich um Grönland zu sichern. Möglicherweise lassen sich - etwa im Zuge von Air Policing oder sogar der Ausbildung - auch (un)regelmäßig Staffeln anderer europäischer Partner für einen befristeten Einsatz in Grönland finden. Demonstrativ sollten diese Staffeln dann aber auch mit europäischen Flugzeugen, also insbesondere auch der Rafale oder dem Eurofighter, ausgerüstet sein. Wenn man dann noch an Flugfeldern und Häfen (= potentiellen Brückenköpfen für Luftlandetruppen) jeweils Sicherungstruppen stationiert, die u.a. mit Patria XA-300 6x6 ausgerüstet sind, sollte eine Invasion Grönlands ausreichend "abgeschreckt" sein.
Gestern, 01:49
Ich könnte es mir erfolgsversprechend vorstellen, eine europäisch initiierte NATO-Mission auf und um Grönland herum zum Schutz gegen die russisch-chinesischen Bedrohung in der Arktis aufzubauen, zu der man explizit die USA bittet, einen militärischen Beitrag zu leisten. Das erschiene mir eine gesunde Mischung aus der gebotenen Demonstration eigener Stärke, dem Betonen des gemeinsamen Bündnisses sowie der erforderlichen Bauchpinselung des Orange Man und eben ohne die direkte Konfrontation zu suchen.
Gestern, 11:52
@Broensen
klingt für mich vielversprechend Allerdings ist der GröPaZ schwer einzuschätzen bei der Frage, ob er sich damit zufrieden geben würde: Zitat:Invasion oder Kaufdazu scheint das Interesse ganz woanders zu liegen - in den Bodenschätzen, und das mit den chinesischen und russischen Schiffen ist nur eine (irrationale) Schutzbehauptung. Möglicherweise ist die Lizenz zur Erkundung und Ausbeutung von Bodenschätzen ausreichend. Denn darauf scheint es ihm eigentlich anzukommen: Zitat: „Sehr offensichtlich“ – Donald Trumps Grönland-Obsession: Was dahintersteckt
Gestern, 12:18
@Broensen
Zitat:Ich könnte es mir erfolgsversprechend vorstellen, eine europäisch initiierte NATO-Mission auf und um Grönland herum zum Schutz gegen die russisch-chinesischen Bedrohung in der Arktis aufzubauen, zu der man explizit die USA bittet, einen militärischen Beitrag zu leisten. Das erschiene mir eine gesunde Mischung aus der gebotenen Demonstration eigener Stärke...Das hört sich durchaus vernünftig an. Und wenn man zwischen den Zeilen etwas liest, mal abseits von der wirren Tonalität in der deutschen Journaille, so zeichnet sich auf dieser Grundlage vielleicht eine Lösung ab. Rubio hat derweilen durchsickern lassen, dass man nicht an eine Invasion denken solle - vermutlich will er damit auch das Gerumpel seines Chef etwas entschärfen -, sondern dass man in Washington an einen Kauf denkt. Wenn das zutrifft, könnte man da sicherlich einen Deal machen dahingehend, dass sich einfach Amerikaner wie Europäer stärker einbringen und Grönland wieder zu einer wichtigen Basis machen - wie es im Kalten Krieg ja schon einmal der Fall war. Zumal eine "Übernahme" Grönlands nicht ganz so einfach ist, gerade auch topographisch-klimatisch. Schneemann
Gestern, 12:53
(06.01.2026, 16:48)voyageur schrieb: aus einem französischen Forum Stephen Miller sagt das auch ganz offiziell und unironisch mittlerweile: https://bsky.app/profile/hesgen.com/post/3mbqkdlypik23
Gestern, 14:09
Langsam glaube ich an die Theorie das Trump in die Geschichte eingehen will , als der Präsident der den 51 Bundesstaat eingegliedert hat
Gestern, 17:04
Gestern, 17:38
Depperte Verschwörungstheorie. Was korrekt ist, ist, dass - folgt man gerade wichtigen Beratern in der US-Politik nach 1945 - eine wachsende Sorge vor der stalinistischen Sowjetunion vorlag. Das war geradezu eine Paranoia vor "den Kommies", wobei da auch die Atomspionage der Russen (durch Klaus Fuchs, Rosenberg, Hall u. a.) und die gutmütige Saumseligkeit Roosevelts (die Churchill zur Verzweiflung trieb) ggü. Stalin eine gewichtige Rolle spielten. Auswüchse wie McCarthy et. al. waren darauf zurückzuführen. Und der Gegensatz zwischen den marktwirtschaftlich-kapitalistischen und demokratischen USA und der stalinistisch-totalitären Regierungsform sowie der bolschewistischen Planwirtschaft in der UdSSR war einfach unüberbrückbar.
Im Falle Deutschlands schwangen in der ersten Zeit zwei Faktoren mit, einerseits hieß es da noch to prevent Germany from starting World War III (grob in den ersten Jahren bzw. bis zum Ende der Entnazifizierung bzw. bis zum Koreakrieg), und andererseits (nach 1950) war das Ziel die Einbindung des Westteils Deutschlands in die westliche Staatensphäre, nachdem ersichtlich wurde, welches Problem Sowjetrussland darstellte. Selbst in Frankreich - dem sogenannten "Erbfeind" - erkannte dies de Gaulle und sagte klar, dass das Ziel irgendwann (genau konnte er es zeitlich ja nicht wissen) ein vereinigtes, souveränes und mit Frankreich verbrüdertes Deutschland sein müsse. In London war man übrigens ähnlich gepolt, aber man sah sich derart massiven anderen Problemen gegenüber (Wirtschaftskrise nach dem Krieg, Schulden bei den USA, Zerfall des Empires etc.), dass man alles mögliche im Kopf hatte, aber keine Kleinhaltung der Deutschen. Und nur noch mal zur Erinnerung: Es waren federführend Vater Bush und James Baker, die die deutsche Wiedervereinigung forderten und auch forcierten (auch gegen das Zögern und den Widerwillen von Thatcher und Mitterrand übrigens). Die einzige Forderung, die Washington hatte, war, dass Gesamtdeutschland Teil der NATO wird. Das wollte Kohl selbst auch, und er hat Gorbatschow das dann auch abgerungen mit gewissen Hilfszusagen an die darbende Sowjetunion, als sie sich 1990 im Kaukasus trafen. Schneemann
Gestern, 17:39
(Gestern, 17:04)lime schrieb: Was ist denn mit SPD Gabriel los? Hast du das auch in komplett mit Kontext oder nur als Schnipsel von einem Republikaner-Bubi auf X für uns? https://youtu.be/L9u8dxBFsfI?si=ph3bBAesK15pqPHN&t=603 Aber bitte schön. Und ja, daran jetzt nichts "verschwörungstheoretisch" in meinen Augen. Ja, die EU und NATO, bzw. deren direkte Vorgänger wurde zu teilen gegründet um es einem erneuten aufflammen von nationalistischem Militarismus in Deutschland zu erschweren, sowie Stabilität und einen länger-währenden Frieden auf dem Kontinent herzustellen und insbesondere die deutsch-französische Erbfeindschaft endgültig zu begraben. Ist das jetzt News? Ich empfehle etwas Recherche zum Thema OEEC, ECSC, sowie Dunkirk-Vertrag und Brüsseler-Vertrag die am Ende zum Nord-Atlantik-Vertrag führten. Insbesondere ersterer hat noch ganz klar als Grund eine "Gefahr von Deutschland" zur Grundlage (wenn auch sicherlich eher schon als Vorwand bzgl. Sowjetunion). |
