Russland vs. Ukraine
Budanow hat irgendwo mal vor kurzem gesagt dass er erschöpft ist, und dass er hofft, dass neue andere Perspektiven und jüngere fähigere Ukrainer noch bessere Ergebnisse erzielen können als er selbst. So das stimmt, würde diese Einstellung ihn noch mehr auszeichnen als das was er sonst vorzuweisen hat. Ein herausragender Mann !
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Krieg in der Ukraine: Europäer, Amerikaner und Ukrainer werden am Dienstag in Paris ihre „Übereinstimmung“ hinsichtlich der Sicherheitsgarantien bekunden
LeFigaro (französisch)
Von Le Figaro mit AFP
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Volodymyr Zelensky. Robin VAN LONKHUIJSEN / REUTERS
Die Staats- und Regierungschefs müssen sich insbesondere auf ihre gemeinsame Vision der „Modalitäten eines künftigen

Der für Dienstag in Paris geplante Gipfel der „Koalition der Freiwilligen” wird 35 Länder zusammenbringen und soll die „Konvergenz” zwischen Washington, den Europäern und Kiew hinsichtlich „der operativen Modalitäten” der Sicherheitsgarantien für die Ukraine demonstrieren, wie der Élysée-Palast am Montag bekannt gab.

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27 Staats- und Regierungschefs, hauptsächlich aus Europa, werden in der französischen Hauptstadt zu diesem neuen Treffen erwartet, an dem insgesamt 35 Länder teilnehmen werden. Die amerikanischen Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden anwesend sein, wenn die USA zum ersten Mal an einem Präsenz-Gipfel dieser im Frühjahr von Frankreich und Großbritannien ins Leben gerufenen Koalition teilnehmen.

Diplomatischen Quellen zufolge werden auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der britische Premierminister Keir Starmer, der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, die Italienerin Giorgia Meloni und der Kanadier Mark Carney erwartet.

„Entsendung einer multinationalen Truppe”
Die Staats- und Regierungschefs müssen sich insbesondere auf ihre gemeinsame Vision der „Modalitäten eines Waffenstillstands” zwischen der Ukraine und Russland, auf ihre Reaktion im Falle einer Verletzung sowie auf den Grundsatz der „Entsendung einer multinationalen Truppe” zur „Beruhigung der Ukraine” im Rahmen eines möglichen politischen Abkommens einigen, erklärte die französische Präsidentschaft. Diese Entscheidungen befanden sich am Montag noch in der „Endphase”.

Die Staats- und Regierungschefs dürften nur „das offenlegen, was das Militärgeheimnis zulässt”, warnte ein Berater des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Mit anderen Worten: Es ist nicht zu erwarten, dass die Stärke dieser multinationalen Truppe oder die Beiträge der Länder, die bereit sind, sich daran zu beteiligen, wie Frankreich oder das Vereinigte Königreich, bekannt gegeben werden.

„Unser Ziel ist es, morgen den Abschluss der Konvergenzarbeit bekannt zu geben”, erklärte der Berater. „Wir können mit Zuversicht sagen, dass die Europäer der Freiwilligenkoalition und die Amerikaner wissen, wie sie der Ukraine Sicherheitsgarantien geben können, sobald ein Waffenstillstand und Friedensverhandlungen beginnen”, fügte er hinzu.
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Zur ukrainischen Regierungsumbildung:

Der Direktor des Inlandsgeheimdiensts SBU, Generalleutnant Wassyl Maljuk, ist entlassen worden. Obwohl operativ höchst erfolgreich (z.B. "Operation Spinnennetz"), war Maljuk in die Kritik geraten, weil er die Anti-Korruptionsbehörde NABU unter Druck gesetzt haben soll. Er wird dem SBU jedoch weiterhin angehören und eine neue Operationsabteilung gegen Russland leiten. An Maljuks Stelle tritt Generalmajor Jewhen Chmara, bisher Kommandeur der SBU-Spezialeinheit Alfa. (Quelle)

Die frühere kanadische Finanzministerin Chrystia Freeland wird ukrainische Vize-Finanzministerin für Wirtschaftsfragen. (Quelle)

Eine Ablösung des in die Kritik geratenen Generalstabschefs Oleksandr Syrskyj steht laut dem 'Kyiv Independent' nicht zur Debatte. (Quelle)
(03.01.2026, 16:12)Quintus Fabius schrieb: Budanow hat irgendwo mal vor kurzem gesagt dass er erschöpft ist, und dass er hofft, dass neue andere Perspektiven und jüngere fähigere Ukrainer noch bessere Ergebnisse erzielen können als er selbst. So das stimmt, würde diese Einstellung ihn noch mehr auszeichnen als das was er sonst vorzuweisen hat. Ein herausragender Mann !
Zustimmung. Das wäre eine Erklärung. Danke für die Info.
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Starmer und Macron planen Stützpunkte in der Ukraine
Zitat:Militärstützpunkte und geschützte Anlagen für Waffen und militärische Ausrüstung: Großbritannien und Frankreich wollen die Ukraine nach einem möglichen Waffenstillstand mit Russland massiv vor Ort unterstützen.
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nicht erst auf einen Waffenstillstand warten - dann würde das nie was.
Da liegt es dann rein am Angreifer Russland, durch ständige Angriffe und Beschuss jeden Einsatz zu verhindern.
Nein, diese Truppen müssen jetzt schon in den Westen der Ukraine (nicht in das Kampfgebiet selbst) und dort dann auch die ukrainischen Streitkräfte entlasten, etwa mit der Übernahme von Logistik- und ggf. Sicherungs-Aufgaben. Und damit wird es für Russland zu einem unkalkulierbaren Risiko, Ziele im Westen der Ukraine anzugreifen.
Dann hat die Ukraine auch "Luft", um mit den so entlasteten Einheiten selbst die Ostflanke zu verstärken.
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Wer in der Ukraine "Logistik- und ggf. Sicherungs-Aufgaben" übernimmt ist Kriegsteilnehmer. Ohne wenn und aber. Insofern ist der Vorschlag völlig illusorisch.

Aber gesetzt den Fall man würde sich der Fantasie hingeben dann nicht Kriegsteilnehmer zu sein und entsprechend aktiv werden - worin besteht denn bitte für Russland das Risiko? Natürlich würde Putin uns dann testen - und vorführen. Glaubt schließlich kein Mensch, dass Teile Europas so in einen Krieg gegen Russland eintreten. Zumal es dann garantiert keine US-Unterstützung geben wird.
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Wenn Putin bestimmen kann, ob und wann Truppen von Dritten in die Ukraine kommen (Waffenstillstand), dann wird er das solange hinaus zögern, wie er sich auf der Siegerstraße wähnt.
Das vorliegende Ergebnis beendet des Konflikt also nicht - im Gegenteil: es schreibt ihn auf unbestimmt lange Zeit fest.

Der Krieg wird nach diesem Ergebnis nur beendet, wenn Putin - der Aggressor - nicht mehr auf der Siegerstraße ist.

Wann ist Putin nicht mehr auf der "Siegerstraße"?
Entweder, wenn die Ukraine massiv aufgerüstet und ausgestattet ist, oder wenn statt der ukrainischen Truppen andere Einheiten mit entsprechender Ausrüstung in den Konflikt hineingezogen werden könnten.

Mein Denkansatz nimmt seine Ausgangsbasis an der Erkenntnis, dass die Aufnahme der baltischen Staaten in die NATO diesen Staaten das Schicksal der Ukraine erspart hat. Während gleichzeitig die Absenz der NATO in der Ukraine oder in Georgien - um zwei Beispiele zu nennen - offensichtlich den Krieg nicht verhindert, sondern einen "russischen Raubzug erst ermöglicht" hat.
Sollte die Ukraine daher in die NATO aufgenommen werden?

Machen wir uns nichts vor:
Die NATO-Mitgliedschaft dürfte für einen "Staat im Krieg" unerreichbar sein, auch nicht für ein Teilgebiet eines solchen Staates.
Wie ist also ein ähnlicher Schutz für die Ukraine zu erwirken?
Doch nur, mit starken Sicherheitsgarantieren, die möglichst nahe an eine NATO-Mitgliedschaft heran reichen, also einen Vertrag der eine Beistandsgarantie ähnlich dem NATO-Regularium enthält.
Das kann nur mit entsprechend stationierten Truppen und dem Risiko einer konventionellen Auseinandersetzung mit starken Einheiten erfolgen. Nur so wird das Risiko für Putin untragbar.
Und damit wir nicht direkt in einen Krieg marschieren müssen diese starken Einheiten mit einem gewissen Abstand zum Kampfgebiet - also in der westlichen und zentralen Ukraine - stationiert werden.

Und nein - Putin ist ein eiskalter Pokerspieler, aber kein Hasardeur. Er wird nur dann etwas "austesten", wenn er sicher ist, dass er das ohne größeres Risiko tun kann. Sobald das Risiko zu groß wird, zieht er sich zurück.
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Zitat:Und nein - Putin ist ein eiskalter Pokerspieler, aber kein Hasardeur. Er wird nur dann etwas "austesten", wenn er sicher ist, dass er das ohne größeres Risiko tun kann. Sobald das Risiko zu groß wird, zieht er sich zurück.
Es gibt kein Risiko, die fraglichen EU-Staaten würden in dieser Gemengelage keinen Krieg mit Russland beginnen. Und wenn sie es doch tun würden würde es nicht nur die Nato sondern auch die EU darüber zerlegen; viel zu viele Staaten würden sich auf eine solch dümmliche Aktion hin zu rein garnichts verpflichtet fühlen. Allen voran die USA. Putin würde sich diese Chance keinesfalls entgehen lassen.
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