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(27.12.2025, 13:24)EuropeanMind schrieb: Es wäre außerdem natürlich das Ende der heutigen NATO. Der zentrale Grundpfeiler des Bündnisses ist es, dass die Mitglieder sich gegenseitig Beistand garantieren, die territoriale Integrität unter der UN-Charter zu verteidigen.
Wenn jetzt der größte Mitgliedsstaat entscheidet, einen NATO-Partner nicht nur nicht zu verteidigen, sondern sogar aktiv dessen Territorium zu beschädigen, indem es annektiert wird, ist das Bündnis schlicht tot.
Der NATO-Bündnisfall muss einstimmig beschlossen werden was bei Kriegen zwischen NATO-Mitgliedern wohl ausgeschlossen ist.
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Zitat:Was genau würde denn passieren wenn Trump Grönland aus "Gründen der nationalen Sicherheit" annektiert?
Meiner Meinung nach würde nichts passieren. Man würde alles daran setzen es zu relativieren und irgendwie rhetorisch hinzubiegen und am Ende würde man den Schwanz einziehen.
Allerdings kann Trump die Insel nicht so einfach annektieren nur weil er das so möchte.
Und der Kongress hat auch sonst einiges in diesem Kontext mitzureden:
https://www.nzz.ch/international/scheidu...ld.1917423
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mehr ist zu den obskuren Ansprüchen DTs nicht zu sagen
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Oh schön, ein Stück Papier von vor hundert Jahren. Jetzt müsste sich nur noch jemand finden, der das dem Donald vorliest.
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Egal wie alt ein Vertrag ist - pacta sunt servanda. Wer sich nicht daran hält ist nicht vertrauenswürdig und jeder Vertrag mit so einen "Partner" ist das Papier nicht wert, auf das der Vertrag geschrieben wird.
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Zitat:Egal wie alt ein Vertrag ist - pacta sunt servanda.
Mist, ich haben nochmals nachgeguckt: Der Venezuela-Vertrag mit den Welsern wurde tatsächlich fristgerecht gekündigt und nicht nur ausgesetzt. Damit haben sich die deutschen Ansprüche auf Venezuela wohl erledigt und wir können uns Donalds rabiatem Karibik-Kurs leider doch nicht anschließen. Schade, jetzt hocken die dort unten weiter auf unserem Öl herum.
Allerdings gibt es da noch in einem alten irischen Immram einen Hinweis darauf, dass Sankt Brendan gemäß der
Navigatio Sancti Brendani aus dem 10. Jahrhundert möglicherweise einen deutschstämmigen Mönch mit an Bord hatte, als er Grönland erreicht hat. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass es vielleicht sogar deutsche Anspruchsrechte auf Grönland gibt -
duck und weg...
Schneemann
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(28.12.2025, 11:11)Kongo Erich schrieb: Egal wie alt ein Vertrag ist - pacta sunt servanda.
Wer sich nicht daran hält ist nicht vertrauenswürdig und jeder Vertrag mit so einen "Partner" ist das Papier nicht wert, auf das der Vertrag geschrieben wird.
Ja, schöner Sonntagsspruch. Und dann kommt doch der Rüpel, der sich nicht an die Regeln der Regelbasierten Weltordnung hält und alle klotzen dann wie das Kannichen vor der Schlange.
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(28.12.2025, 12:49)Nightwatch schrieb: Ja, schöner Sonntagsspruch. Und dann kommt doch der Rüpel, der sich nicht an die Regeln der Regelbasierten Weltordnung hält und alle klotzen dann wie das Kannichen vor der Schlange.
soll man deshalb keine Verträge machen - oder nur Personen wie Putin oder Trump vermeiden?
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(28.12.2025, 13:10)Kongo Erich schrieb: soll man deshalb keine Verträge machen - oder nur Personen wie Putin oder Trump vermeiden?
Hat Donald auch ein Hotel oder Golfplatz in Dänemark?
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Man sollte sich von dem Wunschglauben verabschieden, im Agieren weltpolitischer Akteure auf die Einhaltung irgendwelcher Verträge von annodazumal vertrauen zu können.
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(28.12.2025, 13:24)Nightwatch schrieb: Man sollte sich von dem Wunschglauben verabschieden, im Agieren weltpolitischer Akteure auf die Einhaltung irgendwelcher Verträge von annodazumal vertrauen zu können.
Wenn jemand sich nicht an Verträge hält, warum sollte man dann Verträge mit ihm abschließen?
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Weil der Gegenüber keine beseren Optionen hat als darauf zu vertrauen, dass sich dieser Jemand eher an sein eigenes Wort gebunden fühlt als an ein Stück Papier von vor hundert Jahren.
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(28.12.2025, 14:36)Nightwatch schrieb: Weil der Gegenüber keine beseren Optionen hat als darauf zu vertrauen, dass sich dieser Jemand eher an sein eigenes Wort gebunden fühlt als an ein Stück Papier von vor hundert Jahren.
Unter der Bedingung wären völkerrechtliche Verträge nichts anderes als "trust me, bro!" und sowieso nur auf den jeweiligen Unterzeichner beschränkt.
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Ja?
Diese ganzen netten Regeln und Verträge gelten solange bis ein Akteur es für sinnvoll hält sie in den Wind zu schieben. Die Regelbasierte Weltordnung ist ein Fantasiegebilde das benutzt und gebogen wird solange es den eigenen Interessen nicht relevant zuwiderläuft. Früher oder später kommt immer jemand - wie etwa ein Putin - und nimmt mit seinen ganz eigenen Regeln am großen Spiel teil ohne sich um das Fantasiegebilde zu kümmern. Abhängig davon wie groß und erfolgreich der Disrubtor ist wird das Fantasiegebildes einstürzen.
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Ich glaube, es geht Trump gar nicht um Grönland.
Er möchte spalten.
Und bei einem drohenden Angriff auf Grönland müssen die europäischen Länder sich entscheiden, wen sie unterstützen.
Manche werden zu Trump halten, so seine Hoffnung.
Und damit kommt er seinem Ziel näher, die EU zu zerstören.