Sudan
Zu den Folgen des sudanesischen Bürgerkrieges auf kulturelle Schätze:
Zitat:Im Sudan werden im Bürgerkrieg zahlreiche Kunstgegenstände geplündert oder zerstört

[17.04.2025]

Im Sudan liefern sich die Armee von Militärherrscher al-Burhan und die RSF-Miliz seines früheren Stellvertreters Daglo seit zwei Jahren einen blutigen Machtkampf.

Die Sudan-Archäologin Angelika Lohwasser von der Universität Münster sieht durch die Kämpfe einen Teil der kulturellen Identität in Gefahr. Erste Einblicke zeigten ein großes Ausmaß an Zerstörung und Plünderungen in den Museen des Landes. So sei das ethnologische Museum in der Hauptstadt Khartum fast vollständig zerstört. Dort seien alle Ethnien des Vielvölkerstaates in einer ansprechenden Ausstellung präsentiert worden, so die Archäologin. Alle beweglichen Objekte wie Schmuckstücke und Schwerter seien geraubt und der Rest beim Einsturz des Daches zerstört worden.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/im-...t-102.html

Schneemann
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Zitat:Millionen Kinder von akuter Mangelernährung betroffen
Die Hungerkrise im Sudan spitzt sich aufgrund des anhaltenden Konflikts weiter zu, so die Hilfsorganisation CARE am Dienstag. 24,6 Millionen Menschen – mehr als die Hälfte der Bevölkerung – sind akut von Hunger bedroht, für über 600.000 Menschen ist die Ernährungslage sogar lebensbedrohlich. Mittelkürzungen führten zudem dazu, dass humanitäre Hilfsorganisationen den zunehmenden Bedarf kaum noch bewältigen können.
...
ich kritisiere das überall - nicht nur im Gaza-Streifen
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Nur für das Protokoll: Der vergessene Krieg im Sudan zwischen der Regierung und der RSF, die wohl schlimmste humanitäre Katastrophe der Gegenwart, hat nach gegenwärtigem Stand bzw. seit Frühjahr 2023 geschätzt und im Minimum 150.000 Tote gefordert, wobei in dieser Zahl die Anzahl von durch Hunger umgekommenen Kleinkindern und Minderjährigen nicht enthalten ist. Schätzungen, wenn diese miteinbezogen werden würden, reichen bis zu 500.000 Toten.

Alleine im rund 20.000 Quadratkilometer großen Bundesstaat Khartoum, wo sich auch die gleichnamige Hauptstadt befindet, wird von ca. 60.000 Toten ausgegangen, wovon grob rund 25.000 Opfer Kampfhandlungen und Massakern zugeordnet werden können (d. h. auch hier dürfte die Mehrheit der Opfer Krankheiten oder Hunger erlegen sein). Stand Februar 2025 wurden etwa 8 bis 9 Mio. Menschen intern vertrieben, vermutlich sind es aber mittlerweile deutlich mehr als 10 Millionen.

Aktuell äußerst desolat ist die Lage in der von den RSF belagerten Stadt Al-Fāschir, die (da Flüchtlinge in der Stadt sind) vermutlich derzeit mehr als 300.000 Menschen zählt. Die Stadt gilt als eine der letzten Bastionen der Regierung in der Region Darfur.
Zitat:War crimes alert as food runs out in besieged Sudan city

[15 October 2025]

Satellite images show how Sudan's paramilitary Rapid Support Forces (RSF) is flouting international law by intentionally targeting civilians in the besieged city of el-Fasher - actions that should be considered war crimes, a research team from Yale University says. "We're looking at the growth of an entire new burial area with over 60 new mounds that have been built in just a two-week period," Caitlin Howarth, from the university's Humanitarian Research Lab (HRL), told the BBC.

People are now completely trapped with no hope of escape as the RSF recently completed a 57km (35-mile) earthen wall around the city. Desperate residents in the army's last stronghold in Darfur say food has run out. [...] "There is nothing left to eat today - all food supplies have run out," the resistance committee for el-Fasher, made up of local citizens and activists, said in a statement on Tuesday.

"Even the alternatives that people clung to for survival have disappeared," it said, referring to "ambaz", a residue of peanuts after oil has been extracted, which is normally fed to animals.
https://www.bbc.com/news/articles/c5yd8rv02ydo

Zugleich liegt die Stadt unter beständigem und wahllosem Beschuss der RSF:
Zitat:Viele Tote bei Angriff der RSF-Miliz im Sudan

[11.10.2025]

Die RSF-Miliz im Sudan hat ein Flüchtlingslager angegriffen und dabei offenbar viele Menschen getötet. Aktivisten sprachen von einer Lage "jenseits eines Genozids". Laut UN herrscht in dem Land die schwerste humanitäre Krise der Welt.

Im Sudan sind bei Angriffen der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) auf eine Flüchtlingsunterkunft in der Stadt Al-Faschir laut Aktivisten mindestens 60 Menschen getötet worden. [...] Demnach griff die RSF das Lager, das sich auf dem Gelände einer Universität befindet, in der Nacht zu Samstag und am Samstagmorgen mit zwei Drohnen und acht Artilleriegeschossen an. [...] Laut dem Widerstandskomitee ist die Lage in der Stadt "jenseits von einer Katastrophe und einem Genozid - und die Welt bleibt still".
https://www.tagesschau.de/ausland/afrika...f-100.html

Diese Massaker sind keine Einzelfälle, sondern sie sind die Regel. Im Sudan tobt ein Krieg, der von abartigen Grausamkeiten begleitet wird, gerade die RSF (die ihre Wurzeln auch in den brutalen Dschandschawid-Reitermilizen hat, die in der Region Darfur wüten) begeht entsetzliche Kriegsverbrechen, die ich hier nicht beschreiben werde, und hält sich an keinerlei Konventionen.

Der extrem bittere Beigeschmack daran ist: Die Sudanesen haben leider das große Pech, dass sich ihr Drama parallel zum Gazakrieg ereignet, welcher die Aufmerksamkeit von Medien, Politik und Aktivisten wie ein Magnet auf sich zieht. Und auch wenn im Sudan, wenn es so weiter geht, bald eine Million Tote zu beklagen sein wird, wird Greta kaum den Nil hochsegeln. Wenn interessieren schon die "paar" Sudanesen, wenn man sich an Netanjahu abarbeiten kann? Angry

Schneemann
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Wenn man vom Teufel spricht (siehe mein Posting vom 25.10.): Die Großstadt Al-Fāschir im westlichen Sudan ist von der RSF eingenommen worden - und die schlimmsten Szenarien scheinen wahr zu werden:
Zitat:Genocide warnings 'flashing red' after RSF takeover of Sudan's El-Fasher [...]

Reports coming out of the western Sudanese city of El-Fasher on Tuesday evening, as the RSF paramilitary group seized the city, detailed unprecedented levels of bloodshed in a conflict that has already been defined by extreme violence. Within 48 hours, RSF attacks on the city had left more than 2,000 civilians dead, according to armed groups allied to the Sudanese army. [...] Meanwhile, Yale University’s Humanitarian Research Lab found evidence suggesting “systematic mass killings” on such a scale that blood stains on the ground were visible in satellite imagery.
https://www.france24.com/en/africa/20251...-el-fasher

Schneemann
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Zitat:Blut von Massakern im Sudan ist aus dem Weltall zu sehen [...]

Forscher des "Humanitarian Research Lab" (HRL) haben nach der Einnahme der sudanesischen Stadt Al-Faschir durch die RSF-Miliz schockierende Satellitenbilder geteilt. Die US-Forscher zeigten Aufnahmen aus dem All, auf denen rötlich verfärbter Sand zu sehen ist. Laut HRL wahrscheinlich Blut. Man habe auch Beweise für "Räumungsoperationen", die von Tür zu Tür stattgefunden haben. Außerdem sind "Gruppen von Objekten, die der Größe menschlicher Körper entsprechen" auf den Bildern zu sehen. Da die Stadt komplett von der Außenwelt abgeschnitten ist, gibt es bisher nur wenige direkte Berichte aus Al-Faschir.

Die UN, die WHO und das Rote Kreuz zeigten sich angesichts der Lage der Zivilisten in der Stadt schockiert. "Wir haben schreckliche Berichte über Massenhinrichtungen, Massenmorde, Vergewaltigungen, Angriffe auf humanitäre Helfer, Plünderungen, Entführungen und Zwangsumsiedlungen erhalten", sagte am Freitag der Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros, Seif Magango.
https://www.n-tv.de/politik/Blut-von-Mas...34778.html

Schneemann
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Die RSF-Milizen scheinen nach der Einnahme von Al-Fāschir weiter an Boden zu gewinnen, zumindest haben sie ihre Attacken gen Osten anscheinend intensiviert. Und mit dem Vorrücken gehen entsprechende Gräueltaten einher.
Zitat:Sudan: RSF pushes east as conflict intensifies

RSF paramilitaries from Darfur have continued attacks on Sudan's army and its strongholds. RSF has launched drone strikes and reports are circulating of new atrocities. [...]

On Thursday, the RSF launched drone strikes in the central Kordofan region, a strategic corridor between Darfur and Sudan. A statement from the Sudanese army said Thursday's attack targeted an army headquarters, an airport and a dam. The strikes took place in Merowe, an area that has been under army control for months. [...]

According to the International Organization for Migration (IOM), 90,000 civilians have fled el-Fasher since it fell under RSF control. Thousands of people were executed in a single by RSF fighters when they took the city. [...] The IOM says reports of similar brutality are beginning to circulate in the Kordofan region, where an estimated 50,000 people have fled. Residents in the city of Bara reported revenge killings, round-ups and summary executions.
https://www.dw.com/en/sudan-rsf-pushes-e...a-74735190

Schneemann
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Zitat:Libyan Airstrip Emerges as Key RSF Supply Hub
A remote airstrip in southern Libya has altered the balance of Sudan’s civil war. The facility has become a critical supply route for the Rapid Support Forces.
December 23, 2025Clash Report

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RSF Lifeline Through Southern Libya
Supplies routed through the Kufrah airstrip helped the RSF recover after Sudanese army forces retook Khartoum in March.

Officials told Reuters that the air corridor was central to the RSF’s capture of al-Fashir in October, a turning point that allowed the group to consolidate control over much of Darfur and push southward.

Satellite imagery, flight-tracking data and social media footage reviewed by Reuters show the airport undergoing rapid renovation, including rebuilt hangars, increased ground infrastructure and a sharp rise in cargo aircraft activity since April.

Cargo Flights and Foreign Links
Analysts identified at least 105 cargo landings at Kufrah between April 1 and November 1, based on satellite imagery and flight records.

Several flights were operated by aircraft linked in past UN reports to arms transfers involving the UAE, though Abu Dhabi denies backing any side in Sudan’s war.

One Ilyushin-76 aircraft flew to Kufrah from Dubai on June 5, and later arrived from Bosaso in Somalia, another location where the UAE has security ties.

Two additional Ilyushin planes linked to Kyrgyz operators previously cited in UN investigations were also tracked landing at the airstrip.

https://clashreport.com/focus/articles/l...qf1ueu30vj
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https://x.com/denizaltici/status/2052662...04889?s=20

Luftkampf sudanesische Akinci vs. VAE Akinci. VAE Akinci wird mit Eren Loitering Munition abgeschossen.
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https://x.com/MuratKayanda09/status/2058...21361?s=20

Über dem Sudan wurde gestern anscheinend ein leichtes Kampfflugzeug des Typs Hongdu L-15 von einer Akinci Drohne mittels einer Sungur Luft - Luft Rakete abgeschossen.
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Andere halbwegs greifbare Quellen sprechen aber auch von einer Drohne und nicht von einem Jet:
Zitat:Sudanese military fires air-to-air missile from drone to kill drone [...]

Sudan’s military shot down an enemy combat drone using one of its own unmanned aircraft, with the Sudanese Armed Forces deploying a Bayraktar Akıncı drone to fire an air-to-air missile and destroy the target, according to footage released by Clash Report.
https://defence-blog.com/sudanese-milita...ill-drone/

Die Frage wäre zudem, wessen Flugzeug das gewesen sein soll? So viele Staaten nutzen dieses Flugzeug (noch) nicht. Da gibt es in Afrika Sambia mit einem Dutzend Exemplaren. Und die VAE nutzen diesen Flugzeugtyp wohl auch, haben aber die ersten Maschinen (6?) erst Anfang 2026 erhalten. Dass diese nun über dem Sudan eingesetzt werden - zumal es am Golf noch unruhig ist - kann ich mir irgendwie nur schwer vorstellen. Zudem müssten diese Flugzeuge recht nahe Absprungplätze haben.

Schneemann
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Zitat:Sudanese Air Force AKINCI UCAV Shoots Down Enemy Aircraft
24 May 2026, 13:46
Sudan Turkiye
Air Weapon / Missile Unmanned Systems Analysis
Sudanese Air Force AKINCI UCAV Shoots Down Enemy Aircraft TurDef
A Sudanese Air Force AKINCI UCAV self-recorded shooting down an enemy jet-powered aircraft, using what appears to be a short-range air-to-air missile.

AKINCI UCAV might have scored its first known air-to-air kill with a purpose-built air-to-air missile in Sudan, during a shoot-down recorded from the onboard optics, where an enemy jet-powered aircraft was shot down, as reported by a footage shared by Clash Report.

The missile’s high-speed and lofted trajectory, as well as the small amount of time it takes (Roughly 15 seconds) to reach the target, strongly support AKINCI having used an air-to-air missile.



As for the missile type, ROKETSAN’s SUNGUR was likely used to shoot down the enemy aircraft, considering the quick engagement, trajectory, and the identical exhaust visuals at launch.

SUNGUR was developed as the successor to the FIM-92 Stinger MANPADS as a man-portable and platform-mounted solution featuring a range of eight kilometres, an IIR seeker, and semi-armour piercing warhead.

Baykar previously showed the SUNGUR integration on its UCAVs in single and double pod configurations.

On the other hand, BOZDOĞAN and GÖKDOĞAN air-to-air missiles remain less likely due to the fact that they are too early in their service life with the Turkish Air Force, while SUNGUR was introduced a few years before the two missiles.

https://turdef.com/article/sudanese-air-...y-aircraft


@Schneemann

Äthiopien was die RSF logistisch unterstützt, hat die Hongdu L-15 im Bestand der eigenen Luftwaffe. Es wäre theoretisch denkbar das es sich um den Flugzeugtyp handeln könnte, Drohnen wie die CH-6 die die VAE(ein Unterstützer der RSF) aus China erhalten hat sind genauso denkbar. Bei dem abgeschossenen Flugobjekt liegen die Triebwerke sehr nahe beeinander, bei der CH-6 haben die Triebwerke die am hinteren Rumpf angeordnet sind einen größeren Abstand zueinander. Wegen der Siloutte wo die Triebwerke nah beeinander lagen, ging man in OSINT Kreisen von einer Rafale aus. Eine Rafale schließe ich weitestgehend aus.
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(25.05.2026, 13:21)Skywalker schrieb: Äthiopien was die RSF logistisch unterstützt, hat die Hongdu L-15 im Bestand der eigenen Luftwaffe.

Es gab in den letzten gut anderthalb Jahrzehnten immer wieder Meldungen über eine äthiopische Bestellung von L15 (auch über eine Lieferung), aber meines Wissens bisher keine Bestätigung oder Sichtung. Offiziell präsentiert wurde inzwischen allerdings die Yak-130, von daher würde ich ersteres in den Bereich "Gerüchte" verlegen.
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@Skywalker
Zitat:@Schneemann

Äthiopien was die RSF logistisch unterstützt, hat die Hongdu L-15 im Bestand der eigenen Luftwaffe. Es wäre theoretisch denkbar das es sich um den Flugzeugtyp handeln könnte, Drohnen wie die CH-6 die die VAE(ein Unterstützer der RSF) aus China erhalten hat sind genauso denkbar. Bei dem abgeschossenen Flugobjekt liegen die Triebwerke sehr nahe beeinander, bei der CH-6 haben die Triebwerke die am hinteren Rumpf angeordnet sind einen größeren Abstand zueinander. Wegen der Siloutte wo die Triebwerke nah beeinander lagen, ging man in OSINT Kreisen von einer Rafale aus. Eine Rafale schließe ich weitestgehend aus.
Was mir bei dem Abschuss widersprüchlich erscheint:

1. Wenn es eine Sungur-AAM war, die m. W. einen Thermalsuchkopf hat, so finde ich es verwunderlich, dass keinerlei Gegenreaktionen des abgeschossenen Flugobjektes zu sehen sind. D. h. es gibt keine Ausweichmanöver, keine Flares oder dergleichen.

2. Auf dem Film wird wohl die linke Tragfläche getroffen, die dann abbricht. Danach trudelt der Vogel ab; die Rumpfzelle scheint allerdings nicht beeinträchtigt und intakt. Dennoch findet, soweit erkennbar, kein Ausschuss mit dem Schleudersitz statt. Das würde ich aber logischerweise annehmen - zumal die Hongdu ein Doppelsitzer ist -, wenn ein Abbrechen der linken Tragfläche erfolgt. Das könnte ein Hinweis auf ein unbemanntes Flugobjekt sein.

3. Wenn es eine Hongdu war, muss sie extrem langsam geflogen sein. Die Akinci-Drohne erreicht beladen etwas mehr als 300 km/h (unbeladen ca. 360 km/h). Da die Sungur nur wenige Kilometer Reichweite hat, muss die Hongdu also nicht nur kerzengerade geflogen sein, sondern sie muss extrem langsam unterwegs gewesen sein, damit die Akinci überhaupt aufschließen und auf Schussentfernung herankommen konnte. (Zum Vgl.: Die Landegeschwindigkeit der Hongdu liegt bei ca. 200 bis 250 km/h, die Stallgeschwindigkeit bei ca. 180 km/h.)

Insofern: So ganz passt die Geschichte nach meinem Empfinden nicht zusammen.

Schneemann
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Zitat:ROKETSAN’s UAV-230 Missile Makes Appearance in Sudan
05 Jun 2026, 21:17
Sudan Turkiye
Air Weapon / Missile Unmanned Systems
ROKETSAN’s UAV-230 Missile Makes Appearance in Sudan
The guidance section of ROKETSAN’s UAV-230 aeroballistic missile, available to AKINCI UCAV, has been recovered in Sudan, marking the first export use.

Sudanese sources have shared the footage showing the UAV-230 aeroballistic missile’s detached guidance section, which confirms an export user and combat deployment.

The guidance section also shows another detail, which is the fact that the revised version of UAV-230 was fired, which has slightly larger control fins and six fixed fins (Tested in 2024).

https://turdef.com/article/roketsan-s-ua...e-in-sudan
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