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(17.03.2026, 14:40)Nightwatch schrieb: Kindisches Ablehnungsverhalten ist keine Begegnung auf Augenhöhe. Du hältst es also für besser, einem notorischen Egomanen und Lügner, der sich und andere unverantwortlich in den Abgrund reißt, in den verlängerten Rücken zu kriechen?
Zu den Aussagen im ersten Halbsatz:
Merkur: „Niemand dachte das“: Trumps brisante Fehleinschätzung im Iran-Krieg fliegt auf
Kopie hier: „Niemand dachte das“: Trumps brisante Fehleinschätzung im Iran-Krieg fliegt auf
Danke - lieber lass ich ihn schmoren und beleidigt sein, als Selbstmord zu begehen.
Zitat: Verstehe ich nicht.
Du willst also deutsche und europäische Kriegsschiffe in die Straße von Hormus schicken ...
Wie schmal ist die Straße von Hormus?
Welche Reichweite haben die Drohnen und Raketen der Iraner?
Aha - klingelts?
Es ist erstaunlich, mit wem sich Donald jetzt zusammen tun möchte, nachdem er das offensichtliche Problem von Anfang an nicht zur Kenntnis nehmen wollte:
Trump bittet China um Kriegsschiffe – und bekommt eine klare Absage
Stand:17.03.2026, 11:00 Uhr
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(17.03.2026, 19:18)Kongo Erich schrieb: Du hältst es also für besser, einem notorischen Egomanen und Lügner, der sich und andere unverantwortlich in den Abgrund reißt, in den verlängerten Rücken zu kriechen? Ich halte es angesichts der Weltlage zwingend notwendig da Amerikaner auf absehbare Zeit möglichst eng an Europa zu binden.
(17.03.2026, 19:18)Kongo Erich schrieb: Zu den Aussagen im ersten Halbsatz:
Merkur: „Niemand dachte das“: Trumps brisante Fehleinschätzung im Iran-Krieg fliegt auf
Kopie hier: „Niemand dachte das“: Trumps brisante Fehleinschätzung im Iran-Krieg fliegt auf Ein Paradebeispiel für eine maximal böswillige mediale Darstellung eines völlig normalen Vorgangs. Im Vorfeld eines Krieges ist es normal, dass verschiedene Szenarien durchgespielt und mit Wahrscheinlichkeiten belegt werden. Es ist nicht nur denkbar sondern absolut naheliegend, dass Trump das Szenario *Tehran goes crazy* präsentiert und dem Szenario gleichzeitig eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit attestiert wurde. Insofern ist dann die Aussage Trumps, man sei vom Verhalten Tehrans überrascht wurden legitim und keine wie auch immer geartete Lüge.
Hättest du mich vor dem Krieg gefragt, ob Tehran unterschiedlos weitestgehend geräumte US-Basen am Golf beschießen würde hätte ich dir genau so geantwort: Möglich, aber sehr unwahrscheinlich, schon schlicht weil es militärisch wenig Sinn macht die beschränkte eigene Schlagkraft zu verzetteln und die massive Raketenabwehr alle Golfanrainer mit reinzuziehen.
(17.03.2026, 19:18)Kongo Erich schrieb: Danke - lieber lass ich ihn schmoren und beleidigt sein, als Selbstmord zu begehen. Warum so ein schriller Tonfall?
(17.03.2026, 19:18)Kongo Erich schrieb: Du willst also deutsche und europäische Kriegsschiffe in die Straße von Hormus schicken ...
Wie schmal ist die Straße von Hormus?
Welche Reichweite haben die Drohnen und Raketen der Iraner?
Aha - klingelts? Du meinst der Iran könnte Kriegsschiffe angreifen? Schockschwerenot!
Ich sag mal so, wenn ein Alliierter Verband nicht die Passage durch Hormuz erzwingen kann nachdem die US-Streitkräfte da vier Wochen nach Lust und Laune rumbombardiert haben ist es besser das jetzt herauszufinden als gegen Russland oder China.
Tatsächlich bin ich aber der Auffassung, dass das dieseits einer großräumigen Verminung der Straße kein Problem darstellt.
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Ein interessanter Schachzug, nachdem der Iran schon erklärt hat, nur Schiffe Israels und der USA an der Durchfahrt hindern zu wollen. Damit wird die Notwendigkeit von Eskorten durch andere Staaten noch mehr verringert.
Iran geleitet Schiffe durch die Straße von Hormus
Zitat:Teheran startet offenbar einen Verifizierungsprozess, um nur noch Frachter feindlicher Staaten an der Ausfahrt aus dem Persischen Golf zu hindern. Die Transportkosten steigen derweil weiter.
Christoph Schlautmann
17.03.2026 - 17:51 Uhr
...
Das belegt nach Ansicht von Seefahrtsexperten die freie Passage des pakistanischen Öltankers „Karachi“, der erstmals seit Kriegsbeginn mit nicht iranischer Ladung ungehindert die Straße von Hormus passierte und dabei vermutlich sogar von iranischen Behörden geleitet wurde.
Während der gesamten Fahrt sei das Schiffsidentifizierungssystem (AIS) ununterbrochen aktiv geblieben, hieß es bei maritimen Sicherheitsdiensten.
„Wir beobachten womöglich den Beginn eines Verifizierungsprozesses, mit dem der Iran Schiffe für die Straße von Hormus freigibt“, schrieb Martin Kelly, Leiter der Beratungsabteilung von Eos Marine, auf LinkedIn. Ähnlich äußerte sich der Datenanbieter Marine Traffic auf X.
Was Kelly und andere Experten in ihrer Vermutung bestärkt: Das mit Rohöl aus Abu Dhabi beladene Schiff fuhr durch den Larak-Qeshm-Kanal, eine Verbindung zwischen zwei iranischen Inseln – weit abseits der üblichen Seeverkehrswege.
„Ich sehe zahlreiche Schiffe, die dies tun“
Dabei beobachteten die Analysten, wie drei weitere Schiffe unter griechischer und indischer Flagge denselben ungewöhnlichen Kurswechsel nach Norden in Richtung iranischer Gewässer vollzogen. Danach drehten sie nach Süden in den Golf von Oman ab.
...
ergänzend aus dem Newsblog
Zitat:17.03.2026 – 18:46 Uhr
Lara Dehari
Bericht: 15 Schiffe passierten binnen drei Tagen Straße von Hormus
Trotz der weitgehenden Sperrung der Straße von Hormus durch den Iran ist es mehreren Schiffen zuletzt gelungen, die Meerenge zu passieren. Wie die Schiffbeobachtungsseite MarineTraffic am Dienstag mitteilte, fuhren in den vorangegangenen drei Tagen 15 Schiffe durch die Straße von Hormus. Acht davon waren demnach Massengutfrachter, fünf Öltanker und zwei transportierten Flüssiggas.
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Zitat:India, Pakistan Escort Nationally-owned Tankers in Gulf of Oman [...]
Warships from India and Pakistan were identified Saturday by open-source trackers escorting the countries’ tankers near the Strait of Hormuz. It is the first example of countries providing escort services. The U.S. is studying providing protection for ships but no American escorts have occurred as of Tuesday. [...] While New Delhi has yet to comment on military deployments to protect its flagged tankers amid rising energy costs, officials told Indian news outlet Wion that two naval task forces were deployed to the region to protect tankers exiting the conflict-stricken waters.
https://news.usni.org/2026/03/17/india-p...lf-of-oman
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(17.03.2026, 21:31)Nightwatch schrieb: ...
Du meinst der Iran könnte Kriegsschiffe angreifen? Schockschwerenot!
Ich sag mal so, wenn ein Alliierter Verband nicht die Passage durch Hormuz erzwingen kann nachdem die US-Streitkräfte da vier Wochen nach Lust und Laune rumbombardiert haben ist es besser das jetzt herauszufinden als gegen Russland oder China.
Tatsächlich bin ich aber der Auffassung, dass das dieseits einer großräumigen Verminung der Straße kein Problem darstellt. mit der bereits mehrfach angesprochenen Erlaubnis des Iran können alle möglichen Schiffe aller möglichen Nationen durch die vom Iran kontrollierbaren Gewässer die Straße von Hormus passieren.
Ohne diese Erlaubnis wird es eher schwieriger:
Der EXPRESS meint:
Zitat: ...
Fachleute alarmiert: Teherans gewaltiges Waffenarsenal
Allerdings äußern sich Fachleute besorgt. Gegenüber dem „Wall Street Journal“ führte Farzin Nadimi, ein Spezialist für Irans Verteidigung beim Washington Institute for Near East Policy, aus, dass die iranischen Waffenvorräte weiterhin immens seien. Demnach besitzt der Iran noch Tausende von Seeminen, bewegliche Startvorrichtungen für Lenkflugkörper und eine große Zahl unbeschädigter Boote.
Darüber hinaus wären Ausrüstung und Truppen in geheimen Einrichtungen und tiefen Tunnelsystemen an der Küstenlinie sowie auf Inseln sicher untergebracht. „Ich denke, es wird Wochen dauern, bis wir einen Punkt erreichen, an dem ein sicherer Betrieb in der Straße möglich ist“, lautet die desillusionierende Bewertung des Fachmanns.
...
Anscheinend existieren im Parlament des Iran Vorhaben, eine Abgabe für das gefahrlose Passieren zu fordern. Man sorgt sich, dass der Iran auf diese Weise Staaten, welche von den Ressourcen der Golfregion abhängig sind, zu Vereinbarungen nötigen könnte. Auf dem Dienst X bezeichnet Danny Citrinowicz vom Atlantic Council das als „eine Art erzwungener Interdependenz“.
Vollständige Sicherheit? Laut Experte unmöglich
Die geografischen Gegebenheiten stellen eine zusätzliche Herausforderung dar: Die Meerenge von Hormus misst an ihrer schmalsten Passage lediglich etwa 55 Kilometer. Eine lückenlose Absicherung sei angesichts dessen nicht realisierbar, erklärte der Iran-Experte Michael Connell dem „WSJ“. „Die Bedrohung so weit zu reduzieren, dass Schiffe die Meerenge wieder passieren können, ist machbar, aber es braucht Zeit, und man wird wohl nie eine hundertprozentige Sicherheit erreichen.“
(Kopie hier)
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(17.03.2026, 19:18)Kongo Erich schrieb: Du hältst es also für besser, einem notorischen Egomanen und Lügner, der sich und andere unverantwortlich in den Abgrund reißt, in den verlängerten Rücken zu kriechen?
Zu den Aussagen im ersten Halbsatz:
Dass man Trump mit nahezu allen Schimpfworten zeitgleich zu recht belegen kann, ist doch nicht das Thema.
Aber im Falle von Iran handelt er, gemeinsam mit Israel, richtig.
Die Hormus-Delle in der Weltwirtschaft wird eine Delle bleiben.
Aber die Mullahs als Hort des Bösen und ständiger Unruheherd werden weg sein.
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Hort des Bösen, eine interessante Formulierung. Seit wann ist dergleichenes Moralisieren denn je eine sinnvolle Sache gewesen?!
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(22.03.2026, 09:16)Quintus Fabius schrieb: Seit wann ist dergleichenes Moralisieren denn je eine sinnvolle Sache gewesen?
Seit immer.
Wenn Dein Kompass eine effektive Unterscheidung nicht mehr zulässt, ist das bedauerlich.
Für Dich selbst.
Denn alle anderen Menschen ist Dein Kompass egal.
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Hort des Bösen ist natürlich schon etwas provokant. Ich bevorzuge lieber diplomatischere Begriffe wie Condi's outposts of tyranny.
Schneemann
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Trump stellt dem Iran Ultimatum von 48 Stunden für Öffnung von Straße von Hormus
Zunächst einmal:
Das ist ein Eingeständnis, dass der Iran die Straße sperren konnte und die USA bisher nicht in der Lage waren, das zu verhindern.
Dann aber:
Solche Ultimaten - faktisch eine bedingungslose Einstellung aller Handlungen - sind entweder Signal der absoluten Übermacht, der absoluten Überheblichkeit oder der absoluten Hilflosigkeit (die man mit einem "Befreiungsschlag" beenden möchte) - und klar ist auch, dass keine Regierung weltweit und erst recht nicht in Asien (drohender Gesichtsverlust) auch nur darüber nachdenken kann, einem solchen Ultimatum nachzukommen.
Siehe auch:
Zitat:Trump stellt Iran Ultimatum - Teheran warnt
dpa
So., 22. März 2026 um 5:31 AM GMT+1
Washington/Teheran (dpa) - US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit der Zerstörung seiner Energieanlagen, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und «ohne Drohungen» öffnen. Andernfalls würden die USA Irans Kraftwerke angreifen und zerstören, «beginnend mit dem größten!», schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Aus Teheran folgte prompt eine Gegenwarnung: Sollte die Kraftstoff- und Energieinfrastruktur des Irans angegriffen werden, werde das iranische Militär alle Energieinfrastrukturen und Entsalzungsanlagen mit Verbindungen zu den USA in der gesamten Golfregion ins Visier nehmen, zitierte die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Fars einen Sprecher.
...
ich sehe es so:
1. Analyse:
Eine absolute Übermacht mag auf dem Papier bestehen - sie hat aber nicht dazu verholfen, die schmerzhafte (auch für die USA) Sperre der Straße von Hormus zu verhindern.
Eine absolute Übermacht besteht also nicht. Vielmehr tritt bisher hinsichtlich dieser Sperre zunehmend eine "absolute Hilflosigkeit" zu Tage.
in seiner absoluten Hilflosigkeit wegen der bisher nicht erfolgten Kapitulation des Iran (die wagen es auch noch, sich gegen den Überfall durch die westliche Supermacht zu wehren und zurück zu schießen) droht DT mit dem (fast schon) "totalen Krieg".
Er hat offensichtlich nicht verstanden, dass sich die USA längst in einen asymetrischen Krieg manövriert haben, in denen die Überlegenheit der US-Streitkräfte nicht mehr zielführend für ein schnelles Ergebnis ist.
Und er versteht wohl auch nicht, dass trotz massiver Bombardements (es gibt keine Ziele mehr) noch genug Möglichkeiten für die Garden bestehen, aus unbekannten und versteckten Plätzen heraus mehr als nur "Nadelstiche" zu verteilen.
Mit seinen Ultimaten manövriert es sich nun selbst in die Abseitsfalle. Denn entweder, er lässt dem Ultimatum nun verlustreiche Ausführungen der Drohungen folgen - oder er kneift. Bei beidem verliert er - nicht nur an Glaubwürdigkeit.
2. Bewertung:
DT reagiert emotional "aus dem Bauch heraus" wie ein Schulhofschläger - und tritt damit möglicherweise in eine Falle, die ihm ein kühl kalkulierender Gegner stellen könnte.
gerade gelesen - auf meiner Linie:
Weißes Haus habe "keine Strategie"
Fischer: Trump stellt sich mit Ultimatum selbst "eine Falle"
22.03.2026, 11:03 Uhr
Zitat:Die USA erhöhen den Druck auf den Iran - doch eine klare Strategie ist laut Klemens Fischer nicht erkennbar. Der Politologe warnt: US-Präsident Trump bringe sich mit seinem Ultimatum selbst in eine gefährliche Lage und treibe den Konflikt weiter in Richtung Eskalation.
...
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Wie wir schon festgestellt hatten, gibt es keine reale Sperrung der Straße, wohl aber eine psychologische und eine, die mit Versicherungssummen zusammenhängt. D. h. die Iraner brauchen nur ankündigen, dass sie z. B, Minen legen wollen, und die Preise schießen nach oben und manche Reeder halten ihre Schiffe dann zurück - egal, ob nun tatsächlich Minen verlegt wurden oder nicht.
Tatsächlich sind die iranischen Kapazitäten, einerseits die Marine wie auch die Häfen, völlig zerschlagen; die Marine existiert nicht mehr, die Launcher ebenso wenig, Minen liegen dort keine und die alten A-10 vergnügen sich mit der Jagd auf irgendwelche Speedboats. Eine direkte Sperrung mit entsprechenden militärischen Wirkmitteln wäre also gar nicht mehr machbar.
Und umgekehrt wissen dies alle Kriegsparteien auch. Trumps Ultimatum zielt also nicht darauf, dass im wahrsten Sinne des Wortes nun brav alle Minen geräumt - das wäre in 48 Stunden auch gar nicht machbar - und die (im übertragenen Sinne) Nagelbretter auf der Straße wieder zurückgezogen werden, sondern dass die Iraner einfach bekannt geben, dass die Straße wieder offen sei und man keine Sperrung mehr beabsichtige. Einerseits könnte dann der Verkehr innerhalb von 24 Stunden flugs wieder anlaufen - übrigens ohne, dass irgendein Minensucher dort aufgetaucht wäre - und die Preise würden sinken und zweitens würde das auch keine größeren US-Bemühungen mehr notwendig machen. Und natürlich könnte Trump das auch als schnellen Erfolg daheim verkaufen.
Wenn die Iraner gar nicht reagieren, sondern alles so weiter vor sich hindümpeln lassen, ist schwer abschätzbar, was genau geschehen wird. Möglicherweise intensivieren die Alliierten ihre Kampagne in der Straße von Hormuz oder sie attackieren die iranische Gasversorgung, um in Teheran das Licht auszuschalten. Das ist aber nur spekulativ meinerseits.
Vielleicht passiert auch gar nichts - oder Trump sagt in 48 Stunden, dass die Straße wieder offen sei und dass Teheran das so bestätigt habe, obwohl die Perser gar nicht reagiert hatten.
Genau genommen ist es also eine Art von psychologischem "Spiel" - die Perser sagen, die Straße sei gesperrt, obwohl sie gar nicht gesperrt ist, um damit die Preise hochzutreiben. Und Trump droht mit einem Ultimatum, um dann vielleicht etwas zu unternehmen, wenn es nicht erfüllt wird, was sich aber gegen etwas richtet, das wiederum nur psychologisch besteht. Herrlich...
Schneemann
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Wie wir schon festgestellt haben, hat der Iran die Straße lediglich für Israel und die USA "gesperrt" und lässt Schiffe anderer Nationen über eine abgesprochene Alternativroute durch iranische Hoheitsgewässer problemlos passieren. Es handelt sich also um keine reale Sperrung der Straße.
Infolge des US-Ultimatums "droht" der Iran nun aber mit der tatsächlichen "Vollsperrung". Ob das nun eine Drohung oder eine Warnung ist, kann dahingestellt werden. Denn mit diesem Ultimatum wird die Straße tatsächlich zum gefährdeten Kriegsgebiet.
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Nachdem Trump gestern bekannt gegeben hatte, dass er das Ultimatum um fünf Tage verlängern wird und angeblich im Gespräch mit den Iraner stehe, was diese dann flugs wieder verneint hatten, hat der Ölpreis (Brent) gestern um ca. 12 Prozent nachgegeben. Man merkt, wie viel Psychologie da dahintersteckt.
Zitat:Ob das nun eine Drohung oder eine Warnung ist, kann dahingestellt werden.
Da wir bereits auf den ersten Seiten dieses Stranges erfahren haben, wie arg und völlig die Straße gesperrt ist, dürfte das nur eine Drohung sein. Ansonsten riskieren die Perser ja, dass ihre Minenleger auf die Minen laufen, die die Iraner dort bereits verlegt haben...
Schneemann
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und kurz vor der Kehrtwende gab es ungewöhnlich hohe Verkäufe - da hat noch jemand schnell abkassiert
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Iran pocht auf Kontrolle der Straße von Hormus
18:35 Uhr
Zitat:Der Iran beharrt auf einer vollständigen Kontrolle über die Schifffahrt in der Straße von Hormus. Ein Sprecher des Zentralkommandos der Streitkräfte erklärte laut Nachrichtenagentur Tasnim, die Lage in der Meerenge werde nicht zum vorherigen Zustand zurückkehren: "Es wird geschehen, was wir wollen." Allen Schiffen mit Verbindungen zu den USA oder Israel bleibe die Passage untersagt, so der Sprecher. "Die Entscheidung über die Erteilung einer Transitgenehmigung liegt bei uns." Die USA dürften diese Forderung bei möglichen Friedensgesprächen kaum akzeptieren.
Der Sprecher betonte die Bedeutung der Straße von Hormus für den globalen Energiehandel: "Das Feuer unter dem Ölpreis lodert seit einiger Zeit; wie hoch die Flammen schlagen, liegt in unserer Hand." Durch die Straße von Hormus verlaufen in Friedenszeiten rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransporte.
Laut der iranischen UN‑Vertretung dürfen Schiffe, die nicht als feindlich gelten und keine militärischen Aktionen gegen den Iran unterstützen, den Seeweg nutzen – sofern sie sich an alle iranischen Sicherheitsvorschriften halten und die Passage mit den zuständigen Behörden abstimmen.
Die für den internationalen Energiehandel zentrale Wasserstraße ist für weite Teile der Schifffahrt faktisch blockiert. Irans Kontrolle sowie Warnungen vor Minen, Drohnenangriffen und der Entzug von Kriegsrisikoversicherungen machen die Passage für westliche Reedereien nahezu unmöglich. Hunderte Tanker, Containerschiffe und Frachter hängen in der Region fest. (dpa/bearbeitet von br)
+++
das wäre tatsächlich eine Veränderung der Situation, weil der Iran damit auch die Kontrolle über die Flächen im omanischen Hoheitsgebiet beansprucht, wobei die Transitrouten gerade an der engsten Stelle bisher durch omanische Gewässer liefen.
(24.03.2026, 06:21)Schneemann schrieb: ...
Da wir bereits auf den ersten Seiten dieses Stranges erfahren haben, wie arg und völlig die Straße gesperrt ist, dürfte das nur eine Drohung sein. Ansonsten riskieren die Perser ja, dass ihre Minenleger auf die Minen laufen, die die Iraner dort bereits verlegt haben... 
Schneemann Da ist dann auch von Interesse, dass die Schiffe, die bisher mit Zustimmung des Iran die Meerenge passiert haben, nicht auf den bisherigen Schifffahrtsrouten sondern durch den Larak-Qeshm-Kanal gelotst wurden. Der Kanal liegt zwischen zwei iranischen Inseln deutlich näher an Bandar Abbas ...
... was die nähere Kontrolle der Schifffahrt durch den Iran erlaubt - aber auch als Indiz dafür gelten könnte, dass die bisherigen Fahrtrouten möglicherweise doch vermint sein könnten.
In dem Zusammenhang bietet sich für die US-Marines bzw. die 82. Luftlandedivision statt Kharg eine andere Insel als Landungszone an: die Insel von Queshm vor Bandar Abbas.
Damit würde
= ein deutlich weitläufigeres Ziel für iranische Gegenangriffe entstehen,
= die Kontrolle der Straße von Hormus durch die Marines und zugleich
= die Kontrolle des iranischen Hafens Banda Abbas ermöglicht.
Dazu: Zitat:25.03.2026 – 19:53 Uhr
Julius Stockheim
Parlamentspräsident deutet amerikanische Besetzung iranischer Insel an
Geheimdienstinformationen deuten nach den Worten des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf darauf hin, dass „Feinde“ die Besetzung einer iranischen Insel planen. Dies solle mit Unterstützung eines namentlich nicht genannten Landes aus der Region geschehen, teilt Ghalibaf auf X mit.
„Die iranischen Streitkräfte beobachten die Bewegungen des Feindes“, schreibt er weiter. Sollten diese aktiv werden, werde der Iran die lebenswichtige Infrastruktur in dem unterstützenden Land mit ständigen und unerbittlichen Angriffen überziehen.
In dem Kontext warnt der Iran dann vor Unsicherheiten an einer weiteren Wasserstraße:
Zitat:25.03.2026 – 18:03 Uhr
Iran droht mit neuer Front an Meerenge Bab al-Mandab
Der Iran könnte eine neue Front an der Meerenge Bab al-Mandab eröffnen, sollten Angriffe auf iranisches Staatsgebiet oder seine Inseln erfolgen. Dies meldet die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Militärvertreter. Die strategisch wichtige Wasserstraße verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Seehandel. Das östliche Ufer der Meerenge gehört zum Jemen. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat bereits mehrfach Frachter und Tanker in den Gewässern angegriffen.
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