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@Kongo Erich
Zitat:Ich werde derzeit und in absehbarer Zukunft jedenfalls einen weiten Bogen um die USA machen. Heute fühle ich mich in anderen Staaten, sogar in Afrika, deutlich sicherer. Und erkläre mir jetzt nicht, ich sei überempfindlich oder übervorsichtig. Ich habe vor Jahren auch zu Fuß die "besonderen Viertel" etwa von Chicago oder New York durchstreift, und hatte nie Ängste vor irgendwelchen Übergriffen.
Da wir uns beim Thema Pretti tatsächlich nicht einig werden - zumindest nicht im engeren Sinne -, würde ich es ehrlich gesagt auch auf sich beruhen lassen.
Hinsichtlich des zitierten Textteils sehe ich es übrigens auch anders. Ich überlege, wohin ich dieses Jahr im Sommer gehen werde. Bislang steht Mexiko auf der Tagesordnung, wobei das eher in Richtung Yukatan und Co. ginge. Allerdings habe ich mir auch überlegt, Uncle Sam einen Besuch abzustatten, wobei das dann vermutlich in Richtung Neuengland gehen würde. Einen Bogen um die USA zu machen, nur wegen der gegenwärtigen kleineren Probleme - da gibt es im Ruhrpott oder in Berlin gefährlichere Stadtviertel - wäre m. M. n. doch etwas übertrieben.
Schneemann
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Zitat:USA: ICE nimmt 10-jähriges Mädchen fest und bringt es in Haftanstalt
politik.watson.de
vor 18 Stunden
January 28, 2026, Minneapolis, Minnesota, USA: Federal agents with the Immigration and Customs Enforcement ICE agency knock on on doors as part of the immigration crackdown in Minneapolis, Minnesota d ...
ICE holt die Menschen oft direkt aus ihren Häusern. (Archivbild)Bild: imago images/ Dave Decker
USA
USA: ICE hält 10-jähriges Mädchen wochenlang in Haftanstalt fest
Brutalität und Skrupellosigkeit haben in den USA durch die Einwanderungsbehörde ICE eine neue Dimension erreicht. Die Beamten haben im Zuge ihrer Razzien bereits zwei Menschen erschossen, auch vor der Festnahme von Kindern schrecken sie nicht zurück.
07.02.2026, 13:1907.02.2026, 13:19
Elizabeth Zuna Caisaguano wollte eigentlich nur zur Schule, genau wie jeden Morgen. Doch weil die US-Einwanderungsbehörde ICE im Bundesstaat Minnesota weiter ihre "Operation Metro Surge" durchführt, endete der Tag der 10-Jährigen in einer Haftanstalt.
Beamten stoppten das Mädchen und ihre Mutter auf ihrer morgendlichen Autofahrt zur Schule. In einem letzten Telefonat kurz nach der Festnahme sagte Elizabeth ihrem Vater noch, dass die ICE-Beamten sie zur Schule bringen würden.
ICE bringt 10-Jährige mit Mutter in Haftanstalt
"Wir warteten mit mehreren Mitarbeitenden vor dem Schulgebäude darauf, dass ein Fahrzeug sie absetzte. Es kam aber niemand", berichtet Elizabeths Schulleiterin Tracy Xiong gegenüber CNN.
Gemeinsam mit Elizabeth' Vater Luis verharrten sie in der Schule in Wartestellung, bis am Nachmittag die erschütternde Nachricht kam:
https://opr.news/1fe0220d260207de_de?lin...ient=opera
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(08.10.2025, 00:36)Tiger schrieb: @Kongo Erich
Ich sehe nicht wirklich, dass Trump die USA in einen Bürgerkrieg steuert.
...
die Befürchtung wird lauter:
Donald Trump: USA kurz vor dem Kollaps – Ex-Trump-Vertraute sieht Bürgerkrieg kommen
Zitat:Nach einem tödlichen Einsatz der US Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis wächst die Unruhe im Land. Der Vorfall hat eine neue Debatte über Polizeigewalt, Proteste und politische Verantwortung ausgelöst. Während frühere US-Präsidenten zu Widerstand gegen die aktuelle Politik aufrufen, meldet sich nun eine prominente Stimme aus dem republikanischen Lager zu Wort.
Marjorie Taylor Greene, lange Zeit eine enge Unterstützerin von Donald Trump, schlägt deutliche Töne an. In sozialen Netzwerken warnt sie davor, dass politische Rhetorik und gegenseitige Eskalation die USA an den Rand eines inneren Konflikts treiben könnten. Die aktuelle Entwicklung löse keine der grundlegenden Probleme, sondern koste im schlimmsten Fall Menschenleben.
Widersprüchliche Darstellungen zum Todesfall von Alex Pretti
Im Zentrum der Debatte steht der Tod des Krankenpflegers Alex Jeffrey Pretti während des ICE Einsatzes. Das Heimatschutzministerium erklärte laut "Bild", Pretti habe seine Waffe gezogen. Mehrere Augenzeugen schildern den Ablauf jedoch anders und berichten, er habe keine erkennbare Gegenwehr geleistet. Eine Zeugin sprach von einem plötzlichen Schusswaffeneinsatz ohne Vorwarnung.
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Marjorie Taylor Greene blickt zurück auf das Kapitol
Mit Blick auf den Sturm auf das Kapitol am 6. Januar 2021 zog Greene Parallelen zur heutigen Lage. Damals seien staatliche Maßnahmen aus ihrer Sicht überzogen gewesen. Sie fordert nun ein Umdenken auf beiden Seiten des politischen Spektrums. Nur wenn ideologische Blockaden überwunden würden, lasse sich verhindern, dass weitere Menschen zu Schaden kommen.
...
wobei ich der Marjorie komplett widersprechen würde: beim Sturm auf das Kapitol im Januar 2021 waren die staatlichen Maßnahmen ciel zu spät und zu schwach.
Insofern richtet sich der Appell von Greene, der offenbar primär in Richtung der DT-Opponenten gezielt ist, auch in die falsche Richtung. Er müsste an die regierungsnahen Entführer-, Schläger- und Mördertrupps gerichtet sein.