03.01.2026, 13:39
Im Liveblog der Tagesschau wird berichtet:
Zitat:...ersetzte "Venezuela" durch "Ukraine" und "USA" durch "Russland" ...
11:42 Uhr
US-Senatoren bezweifeln Rechtmäßigkeit des Angriffs
Nach dem Angriff der USA auf Venezuela haben mehrere US-Parlamentarier Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vorgehens geäußert. Der demokratische Senator von Arizona, Ruben Gallego schrieb im Kurznachrichtendienst X: "Dieser Krieg ist illegal. Es ist beschämend, dass wir uns vom Weltpolizisten zum Weltmobber entwickelt haben. Es gibt keinen Grund, warum wir mit Venezuela im Krieg sein sollten".Auch ein Parteifreund von US-Präsident Donald Trump, der republikanische Senator Mike Lee von Utah, meldete Zweifel an: "Ich bin gespannt darauf zu erfahren, was – falls überhaupt etwas - diese Handlung verfassungsrechtlich rechtfertigen könnte, angesichts des Fehlens einer Kriegserklärung oder einer Genehmigung zum Einsatz militärischer Gewalt."
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11:42 Uhr
Venezuela kündigt "massiven" Einsatz all seiner militärischen Mittel an
Venezuela hat einen "massiven" Einsatz all seiner militärischen Mittel angekündigt. Es werde einen "massiven Einsatz aller Land-, Luft-, Marine-, Fluss- und ballistischer Mittel geben", sagte der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino zur Begründung in einer Rede, die in Online-Netzwerken verbreitet wurde.
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11:52 Uhr
CBS News: Maduro wurde von US-Eliteeinheit gefasst
Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro ist laut einem Medienbericht von einer US-Elite-Spezialeinheit gefangen genommen worden. Am frühen Samstagmorgen sei Maduro von Einheiten der Delta Force in Gewahrsam genommen worden, berichtete der US-Sender CBS News unter Berufung auf US-Beamte.
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11:55 Uhr
Russland verurteilt US-Angriff auf Venezuela
Russland hat den Angriff der USA auf Venezuela verurteilt. Es handele sich um einen "Akt der bewaffneten Aggression" gegen das südamerikanische Land, teilte das russische Außenministerium auf seinem Telegram-Kanal mit.
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Zitat:12:02 Uhrdas ist dann wohl eine erste Meinungsbildung aus Europa
Spanien ruft zur Deeskalation in Venezuela auf
Spanien hat angesichts der US-Angriffe in Venezuela und der Mitteilung über eine Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro zur Mäßigung aufgerufen. Das Völkerrecht und die UN-Charta müssten beachtet werden, stand in einer ersten Erklärung des spanischen Außenministeriums zur Lage in dem südamerikanischen Land. Zugleich bot die linke Regierung in Madrid ihre Hilfe an, um "eine friedliche und durch Verhandlungen erzielte Lösung der gegenwärtigen Krise zu erreichen".
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Zitat:12:14 Uhrder letzte Satz ist entlarvend - darum ging es der US-Regierung anscheinend bei dem seit Wochen andauernden Aufbau einer Drohkulisse - Regierungswechsel in Venezuela ...
US-Senator Lee: Maduro soll vor US-Gericht
Die USA wollen Venezuelas Präsidenten Nicolas Maduro nach Angaben des US-Senators Mike Lee in den Vereinigten Staaten vor ein Strafgericht stellen. Er habe dies von Außenminister Marco Rubio in einem Telefonat erfahren, sagte Lee laut Nachrichtenagentur Reuters. Rubio gehe auch nicht von "weiteren Handlungen" in Venezuela aus, jetzt da sich Maduro in US-Gewahrsam befinde. Lee ist wie Rubio und Präsident Donald Trump Mitglied der Republikanischen Partei.
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Zitat: 12:30 Uhr
Kallas ruft nach Telefonat mit Rubio zur Zurückhaltung auf
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat nach einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio zur Zurückhaltung aufgerufen. "Die EU hat wiederholt erklärt, dass Herrn Maduro die Legitimität fehlt und sich für einen friedlichen Übergang ausgesprochen", schreibt sie auf der Plattform X."Unter allen Umständen müssen die Grundsätze des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen eingehalten werden. Wir rufen zur Zurückhaltung auf", fügt sie hinzu, ohne die USA direkt zu kritisieren.
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12:30 Uhr
Kolumbien bereitet sich auf Flüchtlinge vor
Kolumbien bereitet sich nach Angaben des Präsidenten Gustavo Petro nach dem US-Angriff auf Venezuela auf einen potenziellen «massiven Zustrom von Flüchtlingen» aus dem Nachbarland vor. Seine Regierung habe noch vor Morgendämmerung am Samstag ein Treffen zur nationalen Sicherheit einberufen und Sicherheitskräfte an die Grenze geschickt, teilte Petro mit.
Petro, ein großer Kritiker von US-Präsident Donald Trump, ließ wissen, dass er den UN-Sicherheitsrat auffordern werde, sich mit dem zu befassen, was er als "Aggression gegen die Souveränität Venezuelas und Lateinamerikas" beschrieb. "Ohne Souveränität gibt es keine Nation", teilte Petro in den sozialen Medien mit.
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