(Luft) Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF)
Zitat:Auch wenn man irgendwie später bei beiden Programmen noch einen Deal hinbekommt, so ist doch ein Faden ersichtlich, der sich durch eine Reihe von Programmen zieht. Die VAE und Indien hatten bislang kein Problem französische Produkte zu kaufen. Aber wenn es dann von einem Wechsel von Kunden zu Partner gehen soll, gibt es Konflikte.

Wenn du das so siehst....
Die Emiratis waren schon immer harte Verhandler, und Im Golf herscht Krieg.

Indien will eine lokale Produktionslinie, mit einem xx% Anteil Made in India (auch der wird verhandelt).

Keiner verschenkt seine IP, die wurde hart erarbeitet und bezahlt, weder an die Emirate, noch an Indien und auch nicht an Airbus DS
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(21.04.2026, 19:46)voyageur schrieb: Wenn du das so siehst....
Die Emiratis waren schon immer harte Verhandler, und Im Golf herscht Krieg.

Indien will eine lokale Produktionslinie, mit einem xx% Anteil Made in India (auch der wird verhandelt).

Keiner verschenkt seine IP, die wurde hart erarbeitet und bezahlt, weder an die Emirate, noch an Indien und auch nicht an Airbus DS
Vielleicht recherchierst du nochmal den Unterschied zwischen einer Schenkung und einem Kauf?
Es ist wirklich aberwitzig, wie man Geld verlangt, aber dafür keine entsprechenden Leistungen erbringen will.

Aber fassen wir es mal zusammen:
Vor dem DE-FR-ESP FCAS gab es ein UK-FR FCAS: Gescheitert
DE-FR-ESP FCAS: Gescheitert
Schweden: hat das Neuron-Theater noch gut in Erinnerung.
Weder die Emirate noch der Golf haben vor als Zahlsklaven zu fungieren.
Euch gehen sowohl die Partner als auch die Finanzmittel aus.
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Ihr seid wirklich nervös. Die Zukunft wird es zeigen.
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(21.04.2026, 19:46)voyageur schrieb: Wenn du das so siehst....
Die Emiratis waren schon immer harte Verhandler, und Im Golf herscht Krieg.

Indien will eine lokale Produktionslinie, mit einem xx% Anteil Made in India (auch der wird verhandelt).

Keiner verschenkt seine IP, die wurde hart erarbeitet und bezahlt, weder an die Emirate, noch an Indien und auch nicht an Airbus DS

Es wurde ja immer zum Teil hier bestritten, aber vielleicht herrscht ja jetzt Einsicht, wie sich DassaultFR die Zusammenarbeit mit Airbus DS/DEU vorgestellt hat.

Die Idee einer Kooperation ist es ja, gemeinsam IP zu erarbeiten. Die deutsche Seite hätte hier auch viel aus der Vergangenheit einbringen können. Beim Thema Schubvektorsteuerung ist Dassault völlig ahnungslos, das erste ECR Kampfflugzeug ist auch in DEU entstanden, beim Thema digitalem FCS war man Vorreiter in Europa, usw.

Dassault/FR soll bei seiner Paranoia bleiben und gefälligst dabei mit seinen eigenen Geldmitteln auskommen! DEU kann selbst ein Programm auf die Beine stellen. Die Südkoreaner und Türken können es auch…
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(21.04.2026, 20:15)Fox1 schrieb: Dassault/FR soll bei seiner Paranoia bleiben und gefälligst dabei mit seinen eigenen Geldmitteln auskommen! DEU kann selbst ein Programm auf die Beine stellen. Die Südkoreaner und Türken können es auch…

Ja bitte, zeigt endlich Rückgrat, redet nicht mehr machts es
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https://www.hartpunkt.de/schoellhorn-sie...in-europa/

Alexander Schöllhorn, Airbus Defence sieht Raum für drei europäische Kampfflugzeuge der 6. Generation, bemannt und optional bemannt.

Begründung:
- Auch die USA und China entwickeln mehrere Kampfflugzeuge
- GCAP: Kampfflugzeug, nahezu in Bombergrösse
- FCAS: Trägerfähiges Kampfflugzeug für schwere Bewaffnung
- Luftwaffe: Luftüberlegenheitsjäger
- Schweden: wird nicht erwähnt

Das begeistert mich jetzt ehrlich gesagt nicht so. Luftüberlegenheitsjäger? Ich dachte wir brauchen ein Multirole- Kampfflugzeug mit großer Reichweite.
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(20.04.2026, 22:15)Seafire schrieb: Zentraler Punkt der laufenden Gespräche ist ... der Zugang zum Software-Quellcode der Rafale. Indien möchte die Maschinen langfristig selbstständig anpassen und aufrüsten können. Frankreich ist hier zurückhaltend und verweist auf die Sicherheit sensibler Technologien und den Schutz geistiger Eigentumsrechte.
MMn ist das absolut richtig so. Die französischen Exporte sind ohnehin schon ein sicherheitspolitisches Risiko, da brauch man nicht auch noch direkt alles offen legen, sonst können sie die Baupläne und Programmcodes auch direkt ins Netz stellen, am besten schon mehrsprachig aufbereitet.
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(21.04.2026, 20:42)Frank353 schrieb: Das begeistert mich jetzt ehrlich gesagt nicht so. Luftüberlegenheitsjäger? Ich dachte wir brauchen ein Multirole- Kampfflugzeug mit großer Reichweite.

Wie schon bei den letzten Berichten ist davon auszugehen, dass hier Luftüberlegenheit "Fokus auf Luft-Luft" bedeutet. Der Jet wird auch Mehrrollenfähig sein, bloß dass man eher einen Fokus auf die Performance in der Luft legt. Ähnlich zu dem Eurofighter. Eine höhere Reichweite als der Eurofighter widerspricht dem ja auch nicht.

Die Überlegungen zu dem Fokus wurden schon vor ein paar Monaten diskutiert.
Mit der F-35 hat man schon einen Stealth Jet der Luft-Boden Aufgaben gut übernehmen kann. Zusätzlich gibt es auch Überlegungen das Loyal Wingman Drohnen die von dem neuen Jet mitgeführt werden, Defizite in dem Bereich Luft-Boden aufwiegen können. So könnte sich der neue Jet auf eine bessere Performance wie Geschwindigkeit, Steigrate, Manövrierbarkeit fokussieren (aber dabei natürlich auch weiterhin Mehrrollenfähig bleiben).
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(21.04.2026, 20:59)Broensen schrieb: MMn ist das absolut richtig so. Die französischen Exporte sind ohnehin schon ein sicherheitspolitisches Risiko, da brauch man nicht auch noch direkt alles offen legen, sonst können sie die Baupläne und Programmcodes auch direkt ins Netz stellen, am besten schon mehrsprachig aufbereitet.


Indiens Sichtweise

https://www.aktiencheck.de/exklusiv/Arti...r-19389613 21.01.26

Der Haken: Es scheine, dass der Rafale-Hersteller Dassault Aviation versuche, die "Hot Sections" (Brennkammer und Hochdruckturbine des Triebwerks) sowie die "Source Codes" (die Algorithmen, die Subsysteme und Bewaffnung verbinden würden) unter Verschluss zu halten und als französische Staatsgeheimnisse zu behandeln. Dassault biete offenbar lediglich einen Anteil von 30 Prozent an einheimischer Wertschöpfung an. Indische Verteidigungsbeamte hätten daraufhin deutlich gemacht, dass Indiens "Atmanirbhar"-Doktrin (Selbstversorgung) kein Slogan, sondern eine Kaufbedingung sei. Sie hätten auf den von der DRDO entwickelten iMC (Indigenous Mission Computer) als nicht verhandelbare Anforderung für die späteren Chargen der 114 Jets verwiesen. Wenn Dassault die "Interface Control Documents" (ICDs) nicht bereitstelle, sei das Ziel einer 70-prozentigen Indigenisierung unmöglich. Indische Beamte würden signalisieren, dass für 36 Milliarden Dollar die "Standard-Exportregeln" mit gesperrtem Code nicht gelten sollten. Darüber hinaus würden indische Beamte fordern, dass mindestens 80 Prozent der Flugzeuge (etwa 72 bis 91 Stück) in Indien gebaut würden. Quellen würden besagen, dass Dassault angesichts der großen Anzahl in Indien gefertigter Teile seine indische Niederlassung auch für Exportaufträge nutzen und die indischen Standorte als MRO-Hub (Wartung, Reparatur, Überholung) für Länder in der Region anbieten könnte, die Dassault-Flugzeuge betreiben würden. Zitat Ende
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(21.04.2026, 20:59)Broensen schrieb: MMn ist das absolut richtig so. Die französischen Exporte sind ohnehin schon ein sicherheitspolitisches Risiko, da brauch man nicht auch noch direkt alles offen legen, sonst können sie die Baupläne und Programmcodes auch direkt ins Netz stellen, am besten schon mehrsprachig aufbereitet.

Wenn es nur eine Möglichkeit geben würde mit vertrauenswürdige europäischen Partnern ein Kampfflugzeug zu entwickeln welches in großer Stückzahl produziert wird und man nicht jedes zweifelhafte Land umwerben muss, welche aus verschiedenen Gründen keine US Technik kriegen.
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(21.04.2026, 21:00)Gecktron schrieb: Wie schon bei den letzten Berichten ist davon auszugehen, dass hier Luftüberlegenheit "Fokus auf Luft-Luft" bedeutet. Der Jet wird auch Mehrrollenfähig sein, bloß dass man eher einen Fokus auf die Performance in der Luft legt. Ähnlich zu dem Eurofighter. Eine höhere Reichweite als der Eurofighter widerspricht dem ja auch nicht.

Die Überlegungen zu dem Fokus wurden schon vor ein paar Monaten diskutiert.
Mit der F-35 hat man schon einen Stealth Jet der Luft-Boden Aufgaben gut übernehmen kann. Zusätzlich gibt es auch Überlegungen das Loyal Wingman Drohnen die von dem neuen Jet mitgeführt werden, Defizite in dem Bereich Luft-Boden aufwiegen können. So könnte sich der neue Jet auf eine bessere Performance wie Geschwindigkeit, Steigrate, Manövrierbarkeit fokussieren (aber dabei natürlich auch weiterhin Mehrrollenfähig bleiben).

Das bedeutet das auch das FCAS Triebwerk nicht verwendet wird.

Flug Revue 2/26 Seite 60-64 siehe auch #1.500

Ein VCE-Triebwerk wird immer komplexer sein, schwerer sein und zusätzliche Herausforderungen für die Wartung mitbringen. Ein solches Triebwerk ist deshalb nur für Flugzeuge sinnvoll, die einen größeren Zeitanteil ihrer Mission im Teillastbetrieb fliegen. Wackers (MTU) nennt als Beispiel längere Loiter-Phasen, in denen ein Flugzeug kreist und künftig womöglich unbemannte Systeme in die Konfliktzone steuert. Für reine "Abfangjäger" ist eine VCE also nicht geeignet. Zitat Ende.
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(21.04.2026, 21:28)Seafire schrieb: Das bedeutet das auch das FCAS Triebwerk nicht verwendet wird.

Flug Revue 2/26 Seite 60-64 siehe auch #1.500

Ein VCE-Triebwerk wird immer komplexer sein, schwerer sein und zusätzliche Herausforderungen für die Wartung mitbringen. Ein solches Triebwerk ist deshalb nur für Flugzeuge sinnvoll, die einen größeren Zeitanteil ihrer Mission im Teillastbetrieb fliegen. Wackers (MTU) nennt als Beispiel längere Loiter-Phasen, in denen ein Flugzeug kreist und künftig womöglich unbemannte Systeme in die Konfliktzone steuert. Für reine "Abfangjäger" ist eine VCE also nicht geeignet. Zitat Ende.

Wir hatten die exakt selbe Diskussion schon hier in diesem Thread gehabt, und ich bin auch weiterhin der Meinung das so eine pauschale Aussage wenig Sinn macht. Ein VCE-Triebwerk kann hier auch Sinn machen. Die Amerikaner schauen sich dass ja auch für ihren Next Generation Air Dominance (NGAD) Jet an.
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(21.04.2026, 21:16)Seafire schrieb: Indiens Sichtweise
Ist nachvollziehbar, spricht aber trotzdem gegen eine solch offene Zusammenarbeit außerhalb der EU.
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(21.04.2026, 20:42)Frank353 schrieb: https://www.hartpunkt.de/schoellhorn-sie...in-europa/

Alexander Schöllhorn, Airbus Defence sieht Raum für drei europäische Kampfflugzeuge der 6. Generation, bemannt und optional bemannt.

Begründung:
- Auch die USA und China entwickeln mehrere Kampfflugzeuge
- GCAP: Kampfflugzeug, nahezu in Bombergrösse
- FCAS: Trägerfähiges Kampfflugzeug für schwere Bewaffnung
- Luftwaffe: Luftüberlegenheitsjäger
- Schweden: wird nicht erwähnt

Das begeistert mich jetzt ehrlich gesagt nicht so. Luftüberlegenheitsjäger? Ich dachte wir brauchen ein Multirole- Kampfflugzeug mit großer Reichweite.

Das hast Du falsch verstanden. Jedes Kampfflugzeug ist heute ein Multi-Role Kampfflugzeug. Es geht hier um die Primärrolle, die komplementär zur der F35 ist, diese mit Primärrolle Jagdbomber. Ähnlich heute Tornado und EF.
Gut auch für die europäische Souveränität, insbesondere, wenn die USA die Luftüberlegenheit nicht mehr garantieren.

(21.04.2026, 20:18)voyageur schrieb: Ja bitte, zeigt endlich Rückgrat, redet nicht mehr machts es

Mach Dir keine Sorgen, das wird jetzt schon. Im Grunde muss man FR dankbar sein. Wenn sie nicht so überzogen hätten…

Übrigens geredet hat sehr lange nur einer, und das war Trappier und das mehr als unverschämt. Jetzt kann er zeigen, ob es Dassault wirklich noch drauf hat.
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Die Zeit:
Zitat:Deutschland und Frankreich wollen einen neuen Kampfjet bauen, doch die beteiligten Konzerne streiten. Jetzt soll ein Vermittlungsversuch noch zehn Tage länger dauern.

Keine große Überraschung, neuer Termin, 28. April.
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