Jüdische Einwanderung zur Gündung des Staates Israel
#3
Ob "vor Krieg geflohen und Rückkehr verweigert - oder Vertreibung" ist im Ergebnis für die Betroffenen relativ gleich.

Was Deinen Vorwurf der "unvollständigen Liste der Herkunftsländer" betrifft:
ich habe mich auf die jeweils wesentlichen Herkunftsländer beschränkt. Das ist auch im letzten Satz mit: "vor allem aus" wohl unmissverständlich deutlich.

Die von Dir angesprochenen Marokkanische Juden (arabisch اليهود المغاربة al-Yahūd al-Maghāriba, hebräisch יהודים מרוקאים Yehudim Maroka'im) sind ein besonders interessantes Beispiel, wie sich schon aus dem Wiki-Beitrag ergibt. Diese Gemeinschaft ist auch für mich persönlich hochinteressant, weil wohl der Großvater einer guten Freundin von mir, einer Marokkanerin (Muslima), zur Gemeinschaft gehört hat.

Allerdings gab es die große Wellen der jüdischen Auswanderung von Marokko nach Israel wohl in den 1950er Jahren - und daher außerhalb des von mir betrachteten engeren Zeitraums im Kontext mit der Shoah.
Daher auch mein Hinweis, dass das Gros der "jüdischen Migranten aus den arabischen Ländern im Wesentlichen erst nach der Gründung des Staates Israel (1948–1951) nach Israel kamen"
Diese Migranten haben also zur Gründung des Staates Israel nichts oder allenfalls wenig beigetragen.
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RE: Jüdische Einwanderung zur Gündung des Staates Israel - von Kongo Erich - 25.03.2026, 14:14

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