US-Sicherheits- und Verteidigungsstrategie
#12
Ich werde Dir gerne weiter und intensiver antworten.
Daher erst einmal nur kurz zum Maghreb:
Zwischen Marokko und Tunesien wird die gleiche Variante der arabischen Sprache genutzt. Daher bietet es sich an, die drei Staaten auf ein gemeinsames Potential abzuklopfen.
Alle diese Staaten haben eine breite und gut gebildete Bevölkerungsschicht mit hoher schulischer Bindung nach Frankreich. Das bietet sich an, um etwa Call-Center. Hotline-Angebote und andere lohnintensive Sparten in diesen Ländern bereit zu stellen. Primäres Problem der Staaten ist, dass die untereinander zerstritten sind. Das Königreich Marokko und die Sozialistische Republik Algerien haben schon ideologisch keine großen Gemeinsamkeiten.

Tatsächlich ist Marokko nicht nur (dank der Konzentrierung auf das Königtum unter Abstammung von Mohammed als Begründung für Herrschaftsansprüche) "relativ stabil".
Die fehlende Wirtschaftskraft (die ist nötig) kann durch entsprechende Investitionen aus der EU beschafft werden. Perspektivisch ist der kurze Weg über die Straße von Gibraltar z.B. durchaus geeignet, Stromtrassen mit Solarstrom aus dem Süden des Landes aufzunehmen. Dazu kommt die hervorragende geographische Lage, die Tanger zu einem Handels- und Werftzentrum am Schnittpunkt von wichtigen Seefahrtslinien machen könnte. Da ist zum Einen der West-Ost-Verkehr zwischen Mittelmeer (und dem Suezkanal) und Nordamerika, und zum Anderen der Nord-Süd-Verkehr zwischen Europa und dem Südatlantik.

Algerien zeichnet sich zunehmend als Energiedrehscheibe für fossile Energielieferungen aus Nordafrika nach Europa ab.
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Tunesien ist dagegen weitaus mehr als nur der Touristikstandort am Mittelmeer.
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RE: US-Sicherheits- und Verteidigungsstrategie - von Kongo Erich - 14.03.2026, 13:39

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